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Mobile Internet-Nutzung: Eindrücke aus den USA

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In meinem heutigen Beitrag geht es um die USA – allerdings nicht um die Präsidentenwahl, die derzeit unsere Presse beherrscht.

Anfang November habe ich gemeinsam mit meiner Frau unsere Tochter in New York besucht, die an der dortigen Uni ein Auslandssemester absolviert. Nachstehend möchte ich meine Eindrücke und Erfahrungen dieser Reise im Hinblick auf mobiles Internet beschreiben.

In den USA ist das mobile Internet nicht mehr wegzudenken. Alles läuft über das Smartphone und jeder ist immer und überall mit allem verbunden.

Würde man unserer Tochter in den USA das Handy wegnehmen oder – noch schlimmer – Ihr den Zugang zum Internet verweigern, käme das einer Katastrophe gleich.

Aufgefallen ist mir, dass das Handy nicht zum Telefonieren genutzt wird. Während unseres neuntägigen Aufenthaltes hat niemand versucht, telefonisch Kontakt zu unserer Tochter aufzunehmen. Trotzdem stand sie über SnapChat, Instagram und Facebook permanent mit allen ihren Freunden in Deutschland und den USA in Verbindung und das 24 / 7.

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Telefoniert wird via skype. Das ist kostenlos und ein Erlebnis, da man die angerufene Person nicht nur hört, sondern auch live sieht.

Viele von Ihnen werden jetzt vermutlich denken: „Na und? Das ist doch nun wirklich keine neue Erkenntnis.“ Aber glauben Sie mir: Die Dimension in den USA ist eine gänzlich andere als die, die wir aus Deutschland kennen.

Die Transformation bzw. Disruption, die das Internet für viele tradierte Unternehmen darstellt, ist brutal. Disruption (engl. disrupt = zerstören) beschreibt einen Vorgang, der vor allem mit dem Umbruch der Digitalwirtschaft in Zusammenhang gebracht wird.

Bestehende traditionelle Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien oder Dienstleistungen werden immer wieder von innovativen Erneuerungen abgelöst und teilweise vollständig verdrängt.

Wer sich intensiver mit dem Internet beschäftigt, wird schon von Uber, Yelp oder Airbnb gehört haben.

Ich habe diese Dinge während meines Aufenthaltes selbst getestet und erlebt. Meine Tochter fährt abends in New York nur mit Uber. Das ist einfach, schnell und kostet einen Bruchteil einer normalen Taxifahrt. Alles ist transparent und funktioniert perfekt. Man checkt über die Uber App, wo da nächste Uber Auto abfährt und sieht auch sofort, was der Transport zum Zielort kostet. Bezahlt wird mit Kreditkarte.

In Deutschland wird Uber verhindert, da dadurch tradierte Geschäftsmodelle in Frage gestellt werden. Ähnliches gilt für Airbnb. In großen Städten versucht man, diesen Service zu verbieten.

Wie so oft läuft bei Innovationen alles nach dem bekannten Schema. Zuerst wird es belächelt, dann bekämpft und am Ende ist es Realität.

Ich möchte als Vergleich hier einmal die Einführung des Computers in Schreibbüros anführen. Natürlich hat die Computerisierung dazu geführt, dass Unternehmen heute nicht mehr hunderte Schreibkräfte beschäftigen. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass die meisten Firmen heute nicht mehr existieren würden, wenn Sie nicht auf den Computer gesetzt hätten.

Die Frage ist nicht, ob das Internet gut oder schlecht ist, sondern wie wir damit umgehen.

Unternehmen und Praxen, die sich weigern, das Internet in ihren Kundenprozess zu integrieren, werden zu den Verlierern zählen. Davor schützt heute auch nicht mehr die reine Unternehmensgröße (Nokia-Effekt).

Viele benötigen aber immer noch einen Wakeup-Call, damit sie verstehen, was um sie herum geschieht.

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Wir bei iie-systems werden unsere Prozesse aktuell wieder auf den Prüfstand stellen. Wir werden alle Anwendungen neu anpassen und konsequent die notwendigen Veränderungen vorantreiben. Heute muss alles

  • auf mobile Endgeräte optimiert sein.
  • einfach, intuitiv und als Erlebnis bedienbar sein
  • für den Kunden / Patienten einen Nutzwert bzw. Vorteil haben.

Gerne nehmen wir hierzu auch Anregungen unserer Anwender auf. Bitte teilen Sie uns gerne Ihre Ideen und Vorschläge zur mobilen Optimierung mit.

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