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Negative Lernerfahrungen bei Mitarbeitern vermeiden

Ich möchte diese Plattform nutzen, auch einmal auf Probleme einzugehen. Denn nur, wenn man sich eines Problems bewusst ist, kann man es lösen und etwas an der Situation ändern.

Wie schon häufiger thematisiert ist unser Gehirn der Ort, an dem unsere Wahrnehmung entsteht.

Unser Gehirn ist genial programmiert. Eine seiner zentralen Eigenschaften ist, dass wir die Realität häufig positiver sehen, als sie es in Wirklichkeit ist. Hier hilft nur der Blick von außen, um neue Denkanstöße zu erreichen.

Leider existiert in vielen Praxen ein Teufelskreis der negativen Lernerfahrung.

Das ist umso bedauerlicher, da die Praxisführung durch den Erwerb der iie-Anwendungen im Grunde schon bewiesen hat, dass eine Offenheit für Veränderungen vorhanden ist.

Ich möchte dieses Problem daher einmal ganz offen und konstruktiv ansprechen. Ich beobachte es auch in

  • Schulen
  • Ausbildungsstätten
  • Universitäten

Im Hinblick auf Selbstvertrauen und das eigene Selbstbild werden Kinder bzw. junge Erwachsene hier vielfach systematisch kaputt gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mich jedoch auf meine Beobachtungen bei einer Gruppe von iie-Anwendern beschränken. Selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich in Vergangenheit ebenso vorgegangen bin. Dies hat jedoch in eine gefährliche Sackgasse geführt.

Die Mitarbeiter werden mit dem Neuen belastet und überfordert. Man lässt sie mit dieser Herausforderung alleine. Das bedeutet Stress und negative Erfahrungen. Sie finden keine kreativen Lösungen für die Bewältigung im Grunde einfacher Probleme wie z. B. das Erfragen der E-Mail-Adresse von Patienten.

Eine solche gescheiterte Bewältigung verstärkt die Selbstzweifel und zieht automatisch negative Erwartungen nach sich. In der Folge wird versucht, neue Probleme zu vermeiden und dadurch die eigene Angst verstärkt, was zu neuen Belastungen führt. Diese Angst führt zu Vermeidung, denn man möchte keine negativen Erfahrungen machen.

Die Aufgabe der Praxisführung besteht darin, diesen beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen und negative Erfahrungen zu vermeiden.

Leading bedeutet, seine Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben und dabei selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Einmal gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn Ihrer Mitarbeiter. Die richtige Gestaltung von Herausforderungen ist daher extrem bedeutsam für deren Selbstvertrauen.

Wichtig ist es, Mitarbeiter zu loben und ihnen das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.

Möglicherweise haben Sie jetzt einen Aha-Moment und sind der Meinung, dass es genauso läuft. Sie sollten sich jedoch selbstkritisch fragen, ob es vielleicht auch bei Ihnen persönlich noch Verbesserungspotenzial gibt.

Es reicht nicht aus, über das Thema zu lesen – u. a. in diesem Blog. Wichtig ist es vor allem, persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Sie als Leader sind für Ihr Team und dessen Wohlbefinden verantwortlich.

Mitarbeiter müssen gefördert und qualifiziert werden. Dann werden sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst. Das stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt ein positives Gefühl. Die Talente der Mitarbeiter sind ein erhebliches Kapital für jede Praxis. Diese gilt es zu identifizieren.

Betrachten Sie sich selbst als Ideengeber und zuverlässiger Partner Ihrer Mitarbeiter.

Wenn Sie das erfolgreich umsetzen, werden Sie überrascht sein, was passiert.

 

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