Allgemein
Schreibe einen Kommentar

Neue Strategien erfordern eine Veränderung von Routinen. Das ist anstrengend, aber für den Erfolg unverzichtbar.

Strategie

Unternehmen sind heute gezwungen, sich einer veränderten Geschwindigkeit anzupassen. Früher erfolgreiche Kommunikationswege (z. B. SMS) sind längst durch neue Technologien (z. B. WhatsApp) nachhaltig abgelöst worden. Um uns herum verändert sich alles.

Der Katalysator für solche Veränderungen ist das Internet. Daher müssen Unternehmen Strategien entwickeln, die das Internet in die Geschäfts- und Kundenprozesse integriert.

Wikipedia definiert Strategie in der Wirtschaft als (meist langfristig) geplante Verhaltensweisen von Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele.

Um neue Ziele zu erreichen ist es notwendig, dass wir unser bisheriges tun in Frage stellen und neues Denken zulassen.

Neue Strategien zu implementieren, die neuen Ziele zu kommunizieren und erste Handlungsanweisungen zu geben, ist Chefsache.

Hierzu müssen neue Dinge erlernt werden und bestehende Routinen auf den Prüfstand gestellt werden. Das ist ohne Frage anstrengend. Denn evolutionär sind wir auf den Erhalt des Status Quo programmiert. Somit löst jede Veränderung zunächst ein ungutes Gefühl aus. Darüber müssen wir uns bewusst sein.

Bestehende Routinen verschaffen uns ein angenehmes Gefühl. Sie verbrauchen wenig Energie und Ressourcen und geben uns Sicherheit und Erfahrung.

Aber: Ein Unternehmen, das sich weiter entwickeln und langfristig erfolgreich sein möchte, muss neue Strategien und Ziele definieren. Es muss die bestehenden Routinen verändern.

Wir haben die Wahl zwischen Stillstand und Weiterentwicklung. Wollen wir den Schalter in der jetzigen Stellung belassen oder wollen wir ihn umlegen?

Intuitiv wissen wir im Grunde alle, dass wir uns verändern müssen. Und trotzdem gibt es zahlreiche Beispiele von Unternehmen, die nicht die richtigen Antworten gefunden und den Schalter nicht rechtzeitig umgelegt haben. Diese sind längst vom Markt verschwunden. Sogar große Marken wie Nokia sind betroffen und haben den veränderten Wettbewerb erst akzeptiert, als es längst zu spät war.

Vor diesem „Nokia-Effekt“ ist kein Unternehmen gefeit. Es gibt keine Alternative und kein Zurück. Wir müssen uns den veränderten Herausforderungen stellen.

Was bedeutet das für die Arbeit in unseren Praxen? Was müssen wir wissen und akzeptieren?

  • Die heutigen Patienten sind deutlich aufgeklärter.
  • Sie haben höhere Ansprüche.
  • Sie vergleichen verschiedene Angebote.

 

Als Praxisinhaber müssen wir uns zwingend folgende Fragen stellen:

  • Hat meine Praxis die richtigen Antworten bzw. Strategien?
  • Nutzen wir die richtigen Tools zur Patientenberatung?
  • Wie können wir die Ansprüche und Erwartungen der Patienten nicht nur erfüllen, sondern übertreffen?

Zufriedenheit ist heute nicht mehr ausreichend. Was zählt, ist die Begeisterung!

Immer wieder erlebe ich, dass viele meiner Gesprächspartner vom Verstand her einsehen, dass sie hier mitspielen müssen. Oftmals sind sie jedoch nicht in der Lage, diese Erkenntnis auch in Handlungseinsichten zu transformieren.

Dies liegt zweifelsfrei daran, dass wir in unseren gewohnten Routinen gefangen sind und aus ihnen nicht herauskommen.

Hinzu kommt, dass wir uns selbst meist besser sehen, als wir in Wirklichkeit sind. Ein Beispiel für eine solche Selbsttäuschung ist, dass jeder Autofahrer glaubt, er fahre besser als der Durchschnitt.

Eine solche Selbsttäuschung ist extrem gefährlich.

Wie aber können wir das Dilemma durchbrechen? Und was motiviert uns, eine Veränderung durchzuführen?

Einige Antworten dazu möchte ich in der nächsten Woche aufzeigen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.