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Haben wir eigentlich einen freien Willen?

Unser freier Wille ist die subjektiv empfundene Fähigkeit, bei verschiedenen Wahlmöglichkeiten eine bewusste Entscheidung treffen zu können.

Das Problem ist allerdings, dass unsere Gedanken vom Unterbewusstsein kontrolliert werden und dass das Unterbewusstsein damit direkt unseren scheinbar freien Willen steuert.

Aufgrund meiner in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen behaupte ich heute ganz provokativ, dass unser freier Wille nichts anderes ist als eine Illusion unseres kognitiven Cortex.

Ich habe bereits bei vielen iie-Anwendern offensichtliche Fehler beobachten können, die jedoch von diesen so nicht wahrgenommen werden können. Nun könnte man meinen, die Gründe dafür seien komplex und jeder Fall sei individuell.

Das jedoch ist irreführend, denn nur, wenn man Dinge vereinfacht ist man in der Lage, diese zu durchdringen.

Nachfolgend ein paar recht einfache Antworten auf eine sehr komplexe Problematik:

  • Unser Unterbewusstsein spiegelt uns häufig ein zu positives Empfinden vor. Man sieht sich in der Regel besser als es Realität ist. Irgendwie macht das ja auch Sinn. Man muss sich nicht anstrengen oder verändern. Die Komfortzone ist sehr angenehm.
    Viele Kollegen sind heute immer noch der Meinung, dass man keine Webseite und keinen Online-Termin-Service für Neupatienten braucht.

 

  • Ein anderes Beispiel: Jeder Raucher weiß, dass Rauchen ungesund ist. Man denkt jedoch: „Mich erwischt es schon nicht. Helmut Schmidt ist schließlich auch über 90 geworden.“

  • Wir beschäftigen uns am liebsten mit Dingen, die wir bereits kennen oder über die wir spezifisches Wissen haben.
    So befasst man sich beispielsweise mit intraoralen Scannern und ist der Meinung, dass die Digitalisierung damit ihren Höhepunkt erreicht hat. Oder man besucht Fortbildungen zum Thema Zahnregulierung, anstatt sich einfach mal um neue Themen zu kümmern.
  • Man spart sich in der Praxis zu Tode, um den Gewinn zu erhöhen. Weit mehr Sinn macht es aber, sich um neue Patienten zu bemühen oder mehr Behandlungen zu verkaufen.

Leider sind wir jedoch gefühlt nicht in der Lage, diese Mechanismen selbst zu identifizieren. Es braucht Abstand und gute Berater, um einen notwendigen und kritischen Blick von außen zuzulassen.

Wenn man das einmal realisiert hat, ist eine Veränderung möglich. Selbstverständlich ist nicht jede Veränderung sofort von Erfolg gekrönt. Aber nur dann, wenn man etwas wagt, kann auch etwas passieren.

Die Kollegin Dr. Dana Klimas hat etwas gewagt und sich verändert. Sie hat sich frühzeitig bei mir informiert und hatte dabei ein Aha-Erlebnis. Sie gelangte spontan zu der Einsicht, dass das, was wir tun, auch für sie wertvoll ist. Von der Richtigkeit war sie so überzeugt, dass sie ihren Praxisgrundriss ändern und eine Fotoecke einrichten ließ.

Einen ähnlichen Aha-Moment erleben viele Kolleginnen und Kollegen, wenn sie

  • mich in Lingen besuchen
  • einen Vortrag von mir hören
  • meine Blog-Beiträge verfolgen

Leider übernimmt dann nach 72 Stunden wieder das Unterbewusstsein die Oberhand, was bedeutet, dass man in gewohnte Denkmuster und Handlungsabläufe verfällt. (vgl. hierzu einen älteren Blog-Beitrag)

Wir alle sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Das müssen wir realisieren. Es gibt jedoch einen Trick, mit dem wir unser Unterbewusstsein überlisten können.

Bestimmt fragen Sie sich jetzt, wie genau dieser Trick aussieht. Ich verrate es Ihnen, denn es ist ganz einfach. Wir brauchen eine Belohnung. Dann passiert Magisches.

Bei Dana Klimas war es der Erfolg, der sich spontan einstellte. Als ich eine Woche nach meinem ersten Anruf mit ihr gesprochen habe, war sie wie ausgewechselt.

Sie war total euphorisch und optimistisch und erklärte sich spontan bereit, über ihre Erfahrungen zu berichten. (Hier geht es zu ihrem Artikel.)

Jeder sollte bereit sein, seine bisherigen Handlungen kritisch zu hinterfragen und eine konkrete Belohnung für diese Veränderung definieren.

Aber Achtung: Starten Sie sofort. Denn leider haben wir keinen freien Willen.

 

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Schon nach zwei Wochen frage ich mich, wie ich überhaupt jemals anders beraten konnte
Erfahrungen von Dr. Dana Klimas

Gut einen Monat ist es jetzt her, dass ich meine eigene Praxis in München eröffnet habe.

Das ist ein Schritt, der gut überlegt sein will. Daher habe ich mich vorab informiert und bin auf Dr. Visse aufmerksam geworden. Nach einem Telefonat mit ihm hat er mich in seine Praxis eingeladen und ich hatte einen wirklich verrückten Tag.

Der Besuch in Lingen war zum damaligen Zeitpunkt extrem wichtig für mich. Ich konnte live eine Praxisorganisation erleben, die komplett anders war als alles, was ich bis dahin kannte.

Nach diesem einschlägigen Erlebnis habe ich seinerzeit sogar den Bauplan meiner Praxis ändern lassen und ein Beratungszimmer mit Behandlungsstuhl und großem Schreibtisch sowie eine professionelle Fotostation eingerichtet.

Mein Depot hatte solch extrem wichtige Aspekte nicht berücksichtigt. Es ist schon merkwürdig, wie sich alle an einer Praxisplanung Beteiligten immer an anderen Praxen orientieren und die gleichen Konzepte nur anders verpacken.

Individualität sieht heute für mich anders aus!

Wie man sich sicher vorstellen kann, war ich nun wild entschlossen, die gesamten Anwendungen von iie-systems, also Anamnese, smiledesign, Images, Templates etc. auch zu nutzen. Das alles sollte vom ersten Tag an professionell umgesetzt werden.

Aber wie das so ist: Man hat gerade in der Anfangsphase einen unglaublichen Stress und ist natürlich auch in Sorge, ob alles so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. In solchen Phasen verbleibt man dann lieber in seinen alten Routinen und macht so weiter wie bisher.

Michael Visse hat dieses Phänomen in seinen Blog-Artikeln schon oft beschrieben und ich gebe ihm heute unbedingt Recht. Es ist bequemer, alles so zu machen, wie man es gewohnt ist. Das ist recht einfach und vermittelt Sicherheit. Aber führt es langfristig auch zum Erfolg?

Heute weiß ich, dass meine gewohnte Routine ein Trugschluss war. Mein Gehirn hat mich getäuscht und überlistet. Und ich wäre sicherlich immer noch in diesem Stand-by-Modus, wenn der Kollege Visse mich nicht angerufen hätte.

Diesen besagten Anruf erhielt ich zwei Wochen nach der Neueröffnung meiner Praxis. Viele Leser können sich vermutlich vorstellen, dass dies kein angenehmes Telefonat war.

Dr. Visse war ziemlich direkt und hat meine Probleme gnadenlos angesprochen. Ich war erst einmal geschockt, aber ich habe es ihm nicht übelgenommen, sondern bin ihm heute unglaublich dankbar. Man erlebt wirklich nicht oft, dass man so wertvolle Tipps erhält.

Am nächsten Tag habe ich dann sofort begonnen, die iie-Anwendungen konsequent einzusetzen. Als erstes habe ich mit meinen Mitarbeiterinnen geübt und trainiert. Wir haben uns als Testpatienten aufgenommen, Fotos erstellt und in das iie-System hochgeladen etc.

Das ging alles unglaublich schnell, und ich bin stolz auf mein Team.

Ich habe mir eine ganz neue Routine in der Patientenberatung angeeignet und frage mich, wie ich überhaupt jemals anders beraten konnte.

Der gesamte Ablauf und die Beratung mit den Vorher-Nachher-Fotos über Smiledesign ist einfach nur gigantisch. Ich muss gar nicht mehr viel erklären und die Patienten sind megamässig begeistert.

Nachstehend ein paar Erfahrungen und Erlebnisse aus den letzten beiden Wochen:

  • Mütter kamen mit einem Kind zu mir in die Praxis, obwohl ihre anderen Kinder bei Kollegen behandelt wurden. Sie sind zu mir gewechselt und ich habe nun die ganze Familie in Behandlung.
  • Das coolste bisher überhaupt war, dass eine Mutter nach der Beratung mit smiledesign noch aus der Praxis heraus ihre Freundin anrief und ihr erklärte, dass sie mit ihren beiden Töchtern unbedingt auch hierherkommen müsse. 30 Minuten später war sie da und hat einen Termin vereinbart.
  • Neulich hat eine Helferin in unserem Fotoraum Bilder von einem jungen Patienten erstellt. Wieder im Wartezimmer wollte er seiner Mutter stolz davon erzählen, als diese sagte: „Ich weiß, ich habe die Fotos schon auf meinem Handy gesehen.“

Die Anzahl der Neupatienten, die in kurzen Zeit über Mundpropaganda kommen, ist der Wahnsinn. Anders kann ich das wirklich nicht bezeichnen. Ich hätte ich vorher nie geglaubt, dass Service und herausragende Beratung so einen solch durchschlagenden Effekt haben.

Aber auch hier muss ich Michael Visse im Nachhinein einmal mehr Recht geben. Was die Patienten beurteilen können, ist nicht die fachliche Qualifikation, die ja auch im Grunde weitestgehend bei allen Kollegen gleich ist. Dass man eine qualitativ hochwertige Behandlung durchführt, sollte selbstverständlich sein. Was der Patient allerdings beurteilen kann, ist der Service, den eine Praxis ihm bietet-

Dass das zu 100 % richtig ist, kann ich jetzt schon bestätigen. Die Patienten sind wirklich total begeistert und oftmals regelrecht baff. Das sind Dinge, die Patienten nicht erwarten, und damit hebt man sich eindeutig von der Masse ab.

Ich bin absolut überzeugt und hätte mir nicht träumen lassen, dass es nach so kurzer Zeit so gut läuft.

Man muss einfach nur bereit sein, seine bequemen Routinen, also seine Komfortzone, zu verlassen und Neues zu wagen. Manchmal braucht es dazu – wie in meinem Fall – ein „Hallo-Wach-Erlebnis“. Das ist vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt angenehm, aber was anschließend passiert, ist der Hammer.

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Wie entsteht eigentlich unsere Realität?

Schon Albert Einstein, einer der genialsten Physiker überhaupt, beschrieb die Realität als Illusion. Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, da gerade Physiker die Welt immer mit Formeln, also Zahlen, Daten und Fakten, erklären.

Wie entsteht nun diese von Einstein beschriebene Illusion? Mit dieser Thematik habe ich mich auch schon in meinem Blogbeitrag „Warum lieben wir Routinen?“beschäftigt.

Die Wahrnehmung ist die beste Deutung aus unserem limbischen System.

Dafür ist allerdings eine gigantische Rechenleistung unseres Gehirns notwendig. Nachstehend ein Beweis, der zeigt, wie genial unser limbisches System funktioniert.

Müssten wir alle Buchstaben rein kognitiv zusammensetzen, würde sich das sehr schwierig gestalten. Diese anspruchsvolle Arbeit übernimmt jedoch unser Unterbewusstsein (Selbst). Aus unserer Leseerfahrung erfolgt hier automatisch die richtige Deutung. Kinder, die gerade erst Lesen und Schreiben lernen, können den obigen Satz nicht lesen, denn in ihrem Unterbewusstsein ist noch keine Erfahrung vorhanden.

Wir müssen realisieren, dass es in unserem Gehirn etwas größeres – nämlich das Unterbewusstsein – gibt, das genialer ist als unser Verstand (gefühlte Realität).

Die Informationsverarbeitung im Gehirn erklärt alles und sollte daher auch den letzten Skeptiker überzeugen. Lediglich 0,00004 % aller Informationen gelangen in unser Bewusstsein und werden vom Ich (gefühlte Realität) wahrgenommen.

Was ist die logische Schlussfolgerung daraus?

  • Unsere gefühlte Realität ist nur ein mikroskopisch kleiner Extrakt aus der im limbischen System eingehenden Sinnesinformation.
  • Die subliminare Wahrnehmung, also die Wahrnehmung unterhalb der Bewusstseinsschwelle, ist viel bedeutender, als wir das vermuten würde. Die Verbundenheit von uns Menschen mit der Umwelt ist sehr viel enger, als das Bewusstsein es ahnt. (vgl. hierzu auch den Blogbeitrag Subliminare Reize: Wahrnehmung unterhalb der Bewusstseinsschwelle)

Nachstehend einige interessante Zitate zu diesem Thema (entnommen aus dem Buch „Spüre die Welt – Die Wissenschaft des Bewusstseins“ von Tor Norretranders)

„Denn nicht das bewusste Ich denkt, sondern das nichtbewusste Selbst, all das, wofür das Ich nicht einstehen kann.“

„Denken ist zum großen Teil nicht bewusst.“

„Man sollte akzeptieren, dass maximal 5 % unseres Verhaltens auf dem bewussten Verstand basiert.“

Die Gedanken stehen unter der Kontrolle des Unterbewusstseins. Sein eigenes Denken (Routine) zu verändern, ist daher nicht leicht. Um hier Änderungen herbeizuführen, braucht es Disziplin oder Leidensdruck.

Julian Jaynes beschreibt das sehr treffend.

„Der Mensch ist viel mehr, als er selbst wissen kann.“

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, was das alles soll und welchen praktischen Nutzen man aus diesem Wissen ziehen kann. Das will ich Ihnen gerne beantworten.

Die oben erläuterten Abläufe im Gehirn laufen bei jedem von uns in gleicher Art und Weise ab. Wer hierzu das beste Wissen hat, ist klar im Vorteil. Denn es ermöglicht ihm die Reaktion des Unterbewusstseins besser deuten zu können.

Der Kollege Dr. Pascal Schumacher hat das in seinem Blog-Artikel  sehr gut beschrieben.

„Eigentlich wollte ich die Applikationen von iie-systems gar nicht nutzen. Trotzdem habe ich mir vom Kollegen Visse iie-systems erläutern lassen, wohlwissend, dass mein Gehirn zunächst aus „Ablehnung“ schaltet. Ich habe mir also alles angehört und war erstmal ein wenig geschockt, weil alles anders war, als ich es bisher kannte. Aber im Grunde konnte ich alles hundertprozentig nachvollziehen und habe mich entschieden, es einfach auszuprobieren.“

Erfolgreiche Menschen sind in der Lage, ihr Unterbewusstsein zu kontrollieren.

Allerdings kann man nur durch Erfahrungen lernen. Daher sollte man neue Ideen nicht kategorisch mit einem unterbewussten Veto belegen.

In meinem nächsten Artikel werde ich etwas über den freien Willen berichten. Ich darf Ihnen jetzt schon verraten, dass Sie vermutlich ziemlich überrascht sein werden.

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Der Wille zu Veränderung entsteht durch Leidensdruck
Erfahrungen von Dr. Pascal Schumacher


Ich habe vor meiner Niederlassung in verschiedenen namhaften Praxen sowie in der Uniklinik gearbeitet. Dort habe ich gelernt, wie man Patienten aufklärt – bzw. aus meiner heutigen Erfahrung besser gesagt nicht aufklärt.

 

Als Kieferorthopäden sind wir Experten mit einem erheblichen Fachwissen. Und als solche möchten wir zu einer Patientensituation auch einen medizinischen Background geben. Das würden wir als Kieferorthopäden auch selbst erwarten.

Ich habe auch viele Jahre so beraten, wie ich es eben gelernt habe und war der Überzeugung, alles richtig zu machen.

Dann habe ich den Kollegen Michael Visse kennengelernt, wofür ich heute noch dankbar bin, auch wenn mich seine Worte zunächst ziemlich geschockt haben. Er hat mir gesagt, dass das, was ich den Patienten erkläre, zwar fachlich richtig ist, auf diesen aber eher abschreckend wirkt.

Der Patient ist medizinisch nicht auf dem Level des Kieferorthopäden. Von daher kann er

  • die Infos nicht richtig aufnehmen
  • das meiste gar nicht verstehen.

Er würde das in seiner Praxis ganz anderes und sehr viel erfolgreicher machen.

Ich habe auf diese Äußerungen damals zunächst mit Ablehnung reagiert. Schließlich kannte ich das anders, ich habe in sehr erfolgreichen Praxen gearbeitet und da haben wir die Beratungen immer anders gemacht. Was soll der Grund dafür sein, das funktionierende Vorgehen jetzt zu ändern?

Diese erste Ablehnung ist typisch. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und möchte möglichst nichts ändern. So war es auch bei mir.

Der Wille zu Veränderung geht häufig mit einem Leidensdruck einher. Den hatte ich seinerzeit, denn ich stand kurz vor der Eröffnung meiner Praxis, war von meiner Werbeagentur im Stich gelassen worden und stand ohne Homepage da. Was also tun?

Ich wusste, dass Michael Visse als Experte im Bereich Internet bekannt ist und habe aufgrund meiner krisenhaften Situation – nahende Praxiseröffnung und keine Webseite – den Kontakt zu ihm gesucht.

Eigentlich wollte ich die Applikationen von iie-systems gar nicht nutzen, sondern lediglich Hilfe bei der Erstellung meiner Homepage. Trotzdem habe ich mir vom Kollegen Visse iie erläutern lassen. Ich habe mir also alles angehört und war erstmal ein wenig geschockt, weil alles anders war, als ich es bisher kannte. Da die Umsetzung der vielen Tipps von Dr. Visse eine riesige Veränderung meiner bestehenden und erprobten Abläufe bedeuten würde, lehnte mein Gehirn seine Vorschläge natürlicherweise zunächst einmal ab, obgleich das was er sagte, in sich schlüssig war. Glücklicherweise war mir das Phänomen, dass das Gehirn Neues, Umstellungen und Veränderungen per se ablehnt um Energie zu sparen, bewusst und ich habe mich entschieden, es einfach mal auszuprobieren und auf die Erfahrungen von Michael Visse zu vertrauen.

Retrospektiv betrachtet war das die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Heute bin ich ein absoluter Fan von iie-systems.

Die Vorteile für meine Praxis sind gewaltig.

  • Ich liebe den Online-Kalender
  • Die Schnittstelle zu ivoris erlaubt ein abgestimmtes Terminmanagement mit außergewöhnlichen Templates.
  • Aber die Krönung ist aus meiner Sicht die Smile Design Datenbank in Kombination mit Dr. Visses Beratungsprinzip, das damit verbunden ist.

Früher habe ich – wie ich es eben gelernt habe und wie es wohl die meisten Kollegen machen – dem erwachsenen Patenten quasi als erstes mit funktionellem Fachwissen und den Kosten konfrontiert, die im Rahmen der Diagnose und Behandlungsplanung entstehen.

Heute weiß ich, dass es viel effektiver ist, Fotos von einem Neupatienten zu machen, ggf. auch Abdrücke, anstatt mit ihm sofort über Kosten zu sprechen. Meine Patienten sind total begeistert. Der Patient kommt nicht in eine Praxis, weil er nichts Besseres zu tun hat. Er kommt mit der Absicht, sich behandeln zu lassen, weil er mit seinen Zähnen oder seinem Aussehen nicht zufrieden ist. Er möchte unsere Hilfe, und wenn wir als erstes über Geld sprechen, helfen wir ihm nicht.

Durch iie-systems habe ich meine komplette Beratung umgestellt und alle Wege verlassen, die ich bis dahin kannte. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich meine Routinen ändern würde.

Heute bin ich sehr froh, dass ich offen genug war, mir alles anzuhören, was der Kollege Visse mir erläutert hat und meinem Gehirn nicht zu gestatten, es von vornherein abzulehnen.

Im Grunde war der Leidensdruck, den ich damals hatte, mein Glück. Denn nur dann ist man bereit für Veränderungen.

Man muss etwas tun, etwas bewirken. Ohne Leidensdruck ist man vielfach behäbig und faul und belässt alles beim Alten.

Die Gründung meiner Praxis in Köln, einem Standort mit erheblichem Wettbewerb, habe ich mir schwieriger vorgestellt.

Die Entscheidung, Neues zu wagen, war genau richtig. Nach einem knappen Jahr sind mein Team und ich mit dem Erfolg sehr zufrieden.

Ich bin der festen Überzeugung, dass sich dieser Erfolg nicht in der Form eingestellt hätte, wenn ich alles so weitergemacht hätte wie bisher.

Als Kieferorthopäden sind wir erfolgreich, wenn wir den Patienten da abholen, wo er steht. Er hat nicht unser Fachwissen, daher müssen wir ihn anders ansprechen und anders beraten. Das muss man erstmal so wahrnehmen und akzeptieren. Wenn wir einen Patienten beraten, versteht er uns oft nicht. Wir sind jedoch der Meinung, dass dies alles richtig ist. Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass das Beratungsgespräch, welches wie in Theorie mit uns selber führen, adäquat für den Patienten sei.

Im Hinblick auf iie-systems erkenne ich übrigens durchaus Parallelen zu dem von mir entwickelten Memotain. Ab und zu höre ich von Kollegen „Wir brauchen den Memotain nicht. Wir nutzen seit 30 Jahren handgebogene Retainer und die funktionieren auch gut.“

Solche Aussagen lasse ich unkommentiert, denke mir aber: „Ja prima – aber in den 30 Jahren ist nicht einmal ein Patient mit einem riesigen Geschenk in die Praxis gekommen, weil er sich bedanken wollte, da die Dentalhygienikerin des überweisenden Zahnarztes das komplette Team zusammengetrommelt hat, um allen den schönsten Retainer, den sie jemals gesehen hat, zu zeigen.“

Wenn mir Kollegen sagen, dass sie iie nicht brauchen und das z. B. die Applikation Images unnötig sei, denke ich mir: „Ja prima – wenn Du keine Überweiser brauchst, die Dir zu Deiner hervorragenden Dokumentation gratulieren und sich sogar mit Dir in Deiner Praxis verabreden, um sich Deine Abläufe mal live anzuschauen, weil sie diese ggf. in ihrer eigenen Praxis implementieren wollen, dann lass die Sache lieber.“

Und hier komme ich wieder zurück auf das Gehirn. Wenn wir einsehen, dass unser Gehirn auf Veränderungen immer mit „Nein – Verbleib in alten Routinen ist bequemer. Bloß nichts verändern.“ reagiert und dass nicht unser Bewusstsein die Entscheidungen fällt, sondern das Unterbewusstsein, ist der erste Schritt schon gemacht.

Dann hat man gute Chancen, sich positiv zu verändern und damit auch erfolgreicher zu werden.

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Warum lieben wir Routinen?

Damit wir in einer komplexen Welt bestehen können, brauchen wir Routinen. Was uns oftmals nicht bewusst ist, ist, dass unser Gehirn wie ein Autopilot funktioniert. Alles läuft automatisch und wird über das Unterbewusstsein gesteuert. So wäre es unmöglich, wenn wir zum Beispiel beim Gehen ständig nachdenken müssten, welchen Muskel wir bewegen müssen. Bewusstes Denken strengt uns an und verbraucht Energie. Daher nutzen wir unseren „Autopiloten.“

Die gleichen Mechanismen, die unseren Muskeln steuern, steuern auch unsere Denkroutinen und damit unseren inneren Kompass.

Dies zu akzeptieren fällt uns jedoch sehr schwer, weil es das Gefühl auslöst, fremdgesteuert zu sein. Wir möchten jedoch souverän sein. Wir möchten eine auf Daten, Zahlen und Fakten basierende rationale Entscheidung treffen.

Die Realität sieht aber ganz anders aus!

Unser Gehirn entscheidet auf Basis gemachter Erfahrungen lange vor unserem Verstand. 

Die Erklärung ist einfach: Das Treffen von Entscheidungen setzt gigantische komplexe Rechenvorgänge im Gehirn voraus, um die beste Deutung der eintreffenden Informationen zu erreichen. In Millisekunden nimmt das Gehirn einen Datenabgleich auf der Festplatte (Unterbewusstsein) mit der aus früherer Zeit eingespeicherten kategorisierten Information (Erfahrung) vor.

Das Gehirn bahnt Entscheidungen an. Wir sind uns dieser Mechanismen jedoch nicht bewusst. Wenn wir uns bewusst entscheiden, ist bereits alles passiert.

Die beste Deutung ist diejenige, der wir uns bewusst werden. Vor diesem Hintergrund ist das Gehirn der Schöpfer der empfundenen Wirklichkeit.

Nach dieser Logik ist das Bewusstsein im Grunde eine „PR-Aktion“ des Gehirns. Wir sollen glauben, wir hätten etwas zu sagen (Illusion).

Im Alltag realisieren wir das jedoch nicht, da unser Bewusstsein unterbewusste Entscheidungen nicht zurückverfolgen kann. Das Bewusstsein ist blind für das Unterbewusstsein. Das heißt, wenn wir mit der eigentlichen Entscheidung beginnen, ist diese bereits abgeschlossen.

Daher gibt es keine rationale Entscheidung. Wir folgen unserer Intuition, unserer inneren Stimme, die auf den gemachten Erfahrungen beruht.

Haben wir keine entsprechende Erfahrung gemacht, wird es komplex.

Entweder macht das Gehirn teils gefährliche Vorausannahmen oder wir können uns nicht entscheiden und überlegen zu lange. Ich beschreibe das gerne als „Knoten im Kopf“.

Unser Gehirn verfügt jedoch über eine enorme Lernfähigkeit, die es so genial macht. Die Gehirnstrukturen sind nicht starr, sondern haben Plastizität. Durch das Lernen verändert sich die persönliche Realität. Und das ist die gute Nachricht.

Daraus folgt:

Neue Erfahrungen — anderes Handeln — andere Ergebnisse.

Wenn wir also unser Gehirn durch Lernen verändern, verändert sich auch unser Bewusstsein. Diese Eigenschaft ist die Basis für Veränderungen und Motor für unsere Anpassungsfähigkeit.

Mit jeder neuen Erfahrung lernt unser Gehirn. Lebenslanges Lernen, Experimentieren, Ausprobieren neuer Dinge, Sammeln ungewohnter Erfahrungen stellt die Grundlage für die Veränderung von Routinen. Nur so sind wir in der Lage, unser Gehirn zu verändern. Glauben Sie mir, es funktioniert. Das haben viele Anwender von iie-systems nachhaltig bewiesen.

Vielen Veränderungen gehen jedoch krisenhafte Situationen voraus. 

 

 

 

 

 

Erst in solchen Situationen sind wir bereit, unsere Routinen zu hinterfragen und zu verändern, da wir den Zustand der Unsicherheit nicht ertragen.

Bevor wir uns verändern, muss es also leider erst wehtun!

Viele Kollegen rasen mit Vollgas vor eine Mauer.

Wollen Sie auch vor der Mauer landen? Vermutlich nicht. Dann habe ich vielleicht einen guten Rat für Sie:

Probieren Sie doch einfach neue Ideen aus.

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3. März 2017: Save the date:
Digitalisierung und Internetnutzung – Die Zukunft hat begonnen

Aus aktuellem Anlass möchte ich Sie heute auf eine interessante Veranstaltung aufmerksam machen.

Am

Freitag, 3. März 2017 ab 14.30 Uhr

lädt GC Orthodontics Europe in Mülheim / Ruhr zur ersten Veranstaltung zum Thema „Digitale Möglichkeiten und Pflichten in der Kieferorthopädie“ ein.

Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Virenangriffe, die zahlreiche Praxen lahmgelegt haben, liefert der Vortrag „Praxis-Hygiene“ der anderen Art – IT-Prophylaxe gegen Viren, Trojaner und Würmer“ von Michael Daletzki (Geschäftsführer medianetX GmbH) wichtige Tipps, wie man sich gegen solche Angriffe in Zukunft schützen kann.

Bei der Demonstration des Intraoral-Scanners von GC durch Denny Födisch (Vertriebsspezialist Digital Solution bei GC Germany GmbH) haben Teilnehmer die Möglichkeit, das offene System in einer Live-Demo näher kennenzulernen und sich von den Vorteilen zu überzeugen.

Der Kollege Dr. Pascal Schumacher und ich werden von unserer besonderen Zusammenarbeit berichten und an konkreten Fallbeispielen u. a. zeigen, welche top aktuellen Trends für die Praxis berücksichtigt werden müssen, damit der nachhaltige Erfolg garantiert ist.

Das genaue Programm sowie das Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Agenda und Anmeldung (pdf)

Digitalisierung und Internetnutzung nehmen Fahrt auf. Nutzen Sie die Chance und erhalten Sie viele hilfreiche Tipps zur Nutzung im praktischen Bereich sowie in der Kommunikation und Behandlung von Patienten im Praxisalltag.

Seien auch Sie dabei und melden sich am besten noch heute an.

Ich freue mich auf eine spannende Veranstaltung und viele interessante Gespräche.

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Die Bereitschaft zum Wandel bedeutet auch, bewährte Ordnungssysteme zu verlassen.
Erfahrungen von Dr. Martin Seefeld

Dr. Martin Seefeld, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Unsere Praxis nutzt sehr erfolgreich die Anwendungen von iie-systems.  Ich bin 2013 nach einem Anwendertreffen ganz einfach gestartet und habe seitdem immer weiterer strategisch ausgebaut. Als Mensch, der viel Wert auf Ordnungssysteme legt, kann ich sagen, dass dies ein zukunftweisender Prozess ist, der für eine erfolgreiche Praxis genau der richtige ist.

Am Anfang war ich skeptisch, ob sich der Aufwand und die Energie lohnen werden.

Die gewohnten Routinen zu verlassen bedeutet eine Herausforderung für jedes Praxisteam. Will man aber die Praxis weiterentwickeln, ist es unbedingt notwendig, diesen ersten Schritt zu machen.

Ich möchte die Anwendungen von iie-systems auf keinen Fall mehr missen, weil ich zu 100 % davon überzeugt bin, dass es die Praxis nach vorne bringt.

Der Wandel hatte für meine Praxis sehr viele Vorteile, was ich wie schon gesagt zunächst gar nicht so geglaubt hätte. Ich hatte da so meine Vorausannahmen, habe mich jedoch sehr schnell vom Gegenteil überzeugen lassen.

So hatte ich beispielsweise vermutet, dass Patienten keine Online-Termine vereinbaren oder diese nicht einhalten.

Als ich seinerzeit das Modul „Termin online“ eingeführt habe, war mir nicht bewusst, welchen Stellenwert das haben würde. Sehr viele Beratungstermine werden heute über das Internet vereinbart. Das habe ich vor einiger Zeit noch nicht wahrgenommen und im Grunde auch nicht für möglich gehalten.

Wir gehörten zu den ersten Praxen, die die Schnittstelle ivoris connect eingeführt haben. Das hat die Effizienz der Praxissoftware signifikant verbessert.

Folgende Vorteile überzeugen aus meiner Sicht.

  • Es ist absolut toll, dass alles in Echtzeit funktioniert.
  • Termine werden unkompliziert individuell bestätigt. Wenn wir beispielsweise einen Termin für das Einsetzen einer festen Zahnspange bei einem jungen Patienten vereinbaren, bekommt die Mutter oder der Vater direkt eine Info, was genau bei diesem Termin passiert.
  • Patienten fühlen sich persönlich angesprochen, da alles auf unsere Praxis individualisiert und für mobile Endgeräte optimiert ist.
  • Und nicht zuletzt können wir so exakt dokumentieren, wie und wann wir den Patienten aufgeklärt haben.

Mit den hervorragenden Video-Templates bedienen wir alle Kanäle, um den Patienten perfekt zu informieren. Diese multimediale Vorgehensweise spricht jeden aufgeklärten Patienten an. Unsere Patienten sind von dieser Professionalität begeistert und nehmen unsere Praxis als innovativ dar. Und als Behandler kann man sich bei der täglichen Aufklärung kürzer fassen, was eine ziemliche Entlastung bedeutet.

Worauf der Kollege Michael Visse immer wieder hinweist, sehe ich aus heutiger Sicht genauso. Der Patient beurteilt nicht die Qualität der Arbeit, das kann er als Laie nämlich gar nicht. Was er beurteilt sind die „weichen Faktoren“, also Atmosphäre, Freundlichkeit und – ganz wichtig – Service. Hier sind wir mit iie-systems sehr gut aufgestellt, was wesentlich zum Erfolg der Praxis beiträgt.

Es gibt aber immer noch einen nächsten Schritt. Genau das schätze ich an den Anwendungen von iie-systems. Das Team gibt sich nicht mit Erreichtem zufrieden und entwickelt immer neue spannende Anwendungen.

Womit ich mir derzeit offen gesagt noch ein wenig schwer tue, ist die Beratung der Patienten ausschließlich über Vorher-Nachher-Fotos von Gesichtern aus der Smile Design-Datenbank.

Ich zeige bislang immer auch gerne ein paar Details aus dem Mund. Das gehört zu meinen Routinen bzw. meinem bekannten Ordnungssystem. Das zu ändern bedarf ein wenig Zeit.

Der Kollege Visse ist auch hier ein absoluter Vordenker. Manchmal geht es einfach zu schnell und man kommt mit der Geschwindigkeit, die er vorlegt, in Konflikt. Ich denke jedoch, dass hier noch Potential für neue Veränderungen besteht und ich auch diese Art der Beratung mit der Zeit noch anpassen werde.

Um etwas Neues einzuführen, muss man bereit sein für den Wandel, der damit vollzogen wird. Man muss also sein bekanntes Ordnungssystem verlassen.

Dazu gehört auch, dass man als Chef die Strippen ziehen muss. Es ist wichtig

  • seine Mitarbeiter „mitzunehmen“ und die Vorteile der Anwendung ihnen gegenüber zu kommunizieren.
  • strukturierte neue Ziele zu definieren und durchzusetzen

Wenn der Wandel einmal vollzogen ist läuft, ist das ganze Team stolz auf das Erreichte. Es macht mir persönlich auch sehr viel Spaß, da ich sehr an fortschrittlicher Technik interessiert bin.

Praxen, die sich innovativ und modern darstellen möchten, kann ich iie-systems nur empfehlen.

Was ich überdies als sehr positiv empfinde ist, dass man als Anwender durch seine Rückmeldungen selbst dazu beitragen kann, das System permanent weiter zu optimieren. Da sind Experten am Werk, die wissen, was sie tun und die jederzeit bestmögliche Unterstützung geben. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich auf diesen Zug aufgesprungen bin.

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Noch nie war Digitalisierung einfacher

In der letzten Woche hatte ich auf dem KFO-Symposium in Lech die Gelegenheit und das Vergnügen, gemeinsam mit Prof. Rolf Hinz einen Vortrag zu halten.

Schwerpunkt meines Referates war es, neue Wege zu beschreiben, über die man einfach, schnell und rechtssicher aufklären und dokumentieren kann.

Dabei ging es mir vorrangig um Informationen über

  • innovative Lösungen zur digitalen Unterschrift
  • Vorteile der Schnittstelle ivoris connect zur optimalen Unterstützung der Patienteninformation.

Zweifellos ist die beste und sicherste Form der Dokumentation die von Prof. Hinz erwähnte physische Unterschrift. Allerdings belastet diese Form den kompletten Praxisablauf und wir kommen über kurz oder lang in eine Situation, in der wir uns nur noch mit Verwaltung beschäftigen müssen.

Aber keine Sorge: Auf die von mir vorgestellten Alternativen ist ebenso Verlass.

Zum Thema „Digitale Signatur: Der nächste Schritt zur papierlosen Praxis“ habe ich bereits im Dezember 2014 gemeinsam mit RA Stephan Hansen-Oest einen Artikel veröffentlicht.

Artikel: Digitale Signatur (pdf-download)

Zusammenfassend lässt sich folgendes festhalten:

  • Bereits heute existieren machbare Wege zur Optimierung von Prozessen im Praxisalltag. Digitale Unterschrift und individualisierte Termintemplates sind eine ideale Alternative zur Steigerung der Rechtssicherheit in der Praxis.
  • Die Verarbeitung von Patientendaten ohne Medienbruch ist tatsächlich kinderleicht.
  • Mit dem neuen Apple IPad Pro und dem Apple Pencil lassen sich Patientenaufklärung und Dokumentation als interaktives Erlebnis gestalten.

Unter den Zuhörern waren einige Kollegen, die bereits zu den Anwendern von iie-systems gehören. Diese haben die Vorteile sofort intuitiv erkannt und spontan die Apple-Hardware geordert.

Andere Kursteilnehmer baten mich um eine juristische Einschätzung der digitalen Unterschrift. Nun bin ich kein Jurist und kann dazu wenig sagen. Allerdings habe ich Visionen und bin in der Lage, einen Perspektivenwechsel in den Kopf des Patienten zu vollziehen.

In diesem Bereich haben wir in der Vergangenheit zahlreiche wertvolle Erfahrungen sammeln und Expertisen erarbeiten können.

Patienten möchten das gute Gefühl haben, perfekt aufgeklärt zu werden. Hier geht es um Werte wie Vertrauen, Kompetenz und Zuverlässigkeit. Dies erreichen wir sehr effizient durch neue Technologien.

 

Selbstverständlich maße ich mir nicht an zu behaupten, dass Praxen, die die iie-Anwendungen nicht nutzen, diese Werte nicht spiegeln. Ich möchte lediglich darauf verweisen, dass es nie einfacher war, den Patienten über web-basierte Technologien zu erreichen.

Wir glauben an diese besondere Wirkung.

Gemeinsam mit unserem Expertenteam und unseren Anwendern arbeiten wir tagtäglich an innovativen Lösungen, die Mitarbeiter entlasten und Patienten begeistern.

  • Wenn wir in unseren Praxen etwas verändern möchten müssen wir uns zunächst von unseren starren Denkweisen verabschieden.
  • Es lohnt sich auf jeden Fall, umgehend mit der Veränderung zu starten und die eigene Komfortzone zu verlassen.
  • Über iie-systems erhalten Sie die bestmögliche Unterstützung für Ihre Praxis. Das ist unser Qualitätsversprechen.

Sind Sie noch nicht Anwender von iie-systems? Dann darf ich Ihnen gratulieren, denn Sie verfügen über einen besonderen Luxus.

Dieser Luxus ist das Wissen, dass Ihre Praxis noch enormes Potenzial nach oben hat.

Ich möchte Sie bitten, sich zwei Fragen selbstkritisch zu beantworten.

  • Warum bin ich noch nicht dabei?
  • Welche Gründe halten mich konkret davon ab, hier mitzumachen?

Leistungsstarke Praxen müssen ihre Denkweise den neuen Realitäten anpassen. Daran geht über kurz oder lang kein Weg vorbei.

Praxen wie Unternehmen können durch das Internet nichts verlieren, sondern nur immens gewinnen.

iie-systems hat erheblich dazu beigetragen, die Digitalisierung einfach zu machen. Warum legen Sie den Schalter in Ihrem Kopf nicht um und starten durch? Es lohnt sich!

Das einzige, was Sie machen müssen, ist der erste Schritt. Und dann passiert Magisches.

Sie sind herzlich eingeladen, mitzumachen und sich Ihr eigenes Urteil zu bilden.

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Eigentlich ist es ganz einfach…
Wir müssen den CHANGE als CHANCE verstehen

Wenn ich mit Kolleginnen oder Kollegen spreche, höre ich häufig Sätze wie: „Jetzt machen wir erstmal gar nichts und warten ab.“ Diese Einstellung ist leider weit verbreitet und verhindert jeden Wandel.

Man kann jedoch auch den Change als Chance begreifen und so den Wandel selbst aktiv mitgestalten. Diese Denkweise gefällt mir persönlich deutlich besser und ist langfristig sicherlich zielführender.

Ich selbst habe frühzeitig akzeptiert, dass Veränderungen unbedingt notwendig sind. Veränderungen garantieren den langfristigen Erfolg und machen die Praxis einzigartig. Folgende Aussage beschreibt dies recht passend:

Wir möchten nicht gewöhnlich sein, machen jedoch gerne alles gewöhnlich.

Vor zwei Wochen habe ich mit Prof. Rolf Hinz telefoniert. Prof. Hinz ist sicherlich alles andere als gewöhnlich und hat mit seinen Ideen und seiner Schaffenskraft Gewaltiges geleistet.

In dem Telefonat bat er mich, ihm einige Folien über iie-systems für seinen Vortrag auf dem 42. KFO-Symposium in Lech zur Verfügung zu stellen. Thema seines Vortrages ist die Aufklärungspflicht und das Patientenrechtegesetz.

Nach diesem Gespräch wurde mir schlagartig bewusst, dass wir intuitiv frühzeitig Lösungen für diese Probleme bzw. gesetzliche Anforderungen geschaffen haben.

Bei diesen Themen ist sicherlich niemand begeistert. Die beiden gesetzlichen Vorgaben lösen bei vielen sogar Frust aus.

Auf die gesetzlichen Anforderungen gibt es zwei mögliche Reaktionen:

  • Nach dem Motto „Es ist noch immer alles gut gegangen“ wird alles verdrängt.

oder aber

  • Man stellt sich der Herausforderung, wird kreativ und sucht nach Lösungen.

Eben solche Lösungen haben wir mit unseren leistungsstarken Anwendungen entwickelt.

Mit einer außergewöhnlichen Technologie klären wir unsere Patienten schnell und unkompliziert auf. Damit haben wir eine perfekte Antwort auf die gesetzlichen Herausforderungen geschaffen. So wird aus Frust Trust.

Die Anwendung My Templates vereinfacht die Patienteninformation immens. Templates machen die Praxis rechtssicher und sorgen bei allen für ein gutes und beruhigendes Gefühl.

  • Templates sind der sicherste Nachweis der Patientenaufklärung.
  • Durch das Internetprotokoll ist einfach und schnell nachweisbar, dass der Patient nach § 630e aufgeklärt wurde.
  • Für Anwender, die ivoris connect nutzen, ist alles noch weiter optimiert. Mit jedem Termintemplate wird nicht nur der Termin bestätigt, sondern der Patient erhält zusätzlich spezifische Informationen zum Termin.

Damit ist der Patient immer optimal aufgeklärt.

Aufbauend auf die neueste Entwicklung von Apple haben wir zusätzlich eine leistungsstarke digitale Signatur in den Patientenprozess integriert.

Hier ein Beispiel für den sinnvollen Einsatz.

Heute sind wir in der Lage, Anamnesebögen, Aufklärungsbögen und weitere Formulare, für die eine Unterschrift des Patienten notwendig ist, digital unterschreiben zu lassen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Wir haben keinen Medienbruch.
  • Wir steigern einfach und effektiv die Rechtssicherheit.

Bereits im Jahr 2014 habe ich gemeinsam mit unserem Datenschutzexperten RA Stephan Hansen-Oest einen Artikel zur digitalen Signatur veröffentlicht.

Meine Empfehlung:

  • Sehen Sie Veränderungen als Chance.
  • Wandeln Sie Frust in Trust.
  • Handeln Sie anders als andere. Dann wird Ihre Praxis als außergewöhnlich wahrgenommen.

Schieben Sie notwendige Entscheidungen nicht in die Zukunft, sondern glauben Sie an die besondere Wirkung von Veränderungen. Entwickeln Sie Ihre Praxis weiter und starten Sie mit den Anwendungen von iie-systems.

Ich verspreche Ihnen: Es lohnt sich!

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Vorteile gelebter Kreativität
Erfahrungen von Dr. Philipp F. Gebhardt


Kreativität entsteht sehr häufig aus einem Mangel oder der Unzufriedenheit mit einer Situation. Ich habe einen hohen Anspruch und stelle oft fest, dass es im Praxisalltag diverse Prozesse gibt die optimierungsfähig sind. Wo in anderen Branchen zahlreiche Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Professionalität auf dem Markt erhältlich sind, fristet der kleine Fachbereich der Kieferorthopädie eine Außenseiterstellung. Aus diesem Grund, ist oft die eigene Kreativität gefragt.

Unsere Praxis ist auf sieben Behandlungsstühle in unterschiedlichen Räumen mit einem Mehrbehandlerkonzept ausgelegt. Hierdurch generieren wir ein Patientenaufkommen, das es zu managen gilt. Wenn die Helferin am Stuhl einen Arzt benötigt, musste sie bis vor kurzem Hin- und Rückwege in Kauf nehmen, um ihn zu informieren. Natürlich kann man auch über das Praxis-Managementprogramm einen Hinweis schicken, aber nicht immer sitzt der Behandler gerade vor einem Monitor.

So kam es üblicherweise zu unnötigen Laufwegen für das Assistenzpersonal. Viel essentieller war jedoch, dass die Laufwege nicht planbar waren, da die Ärzte immer in unterschiedlichen Räumen sind. Hier bestand ein akutes Defizit in der Effizienz. Zudem vermittelt es den Patienten keinen professionellen Eindruck, wenn ein hoher Personaltransfer in der Behandlung aufkommt.

Hier fand ich keine adäquate Lösung, was mich angetrieben hat, selbst eine Lösung zu schaffen. So entwickelte ich eine App für die Apple-Watch, die alle Behandler am Handgelenk tragen. Zusätzlich implementierten wir an den Behandlungsstühlen einen W-LAN-Knopf für jeden Behandler. Wenn die Helferin diesen drückt, wird ein Signal an einen Router gesendet und die Apple-Watch bekommt ein visuelles und physisches Signal. Gleichgültig, wo in der Praxis die Ärzte sich aufhalten wird dieses Signal mit einer Zeitverzögerung von 3 Sekunden generiert. Diese App entwickle ich permanent weiter. Der nächste Schritt wird sein, dass man durch das Signal auch die Information erhält, ob es sich um einen Kontrolltermin handelt, ob der Patient nur verabschiedet werden soll oder ob ein gravierendes Problem vorliegt, das ein sehr schnelles Eingreifen erfordert.

Meine Intention war es, die Laufwege des Personals zu reduzieren und damit auch ihre Motivation zu erhöhen. Dies führt zu einer Reduktion der Wartezeiten auf die Ärzte, weniger Unruhe in der Praxis und erhöht im Umkehrschluss den Komfort für die Patienten und reduziert Stressmomente beim Personal. Oftmals sind es solche Kleinigkeiten, die enorm viel Stress produzieren, den man über innovative Entwicklungen vermeiden kann.

Auch wenn es in der Anwendung trivial erscheint, so gilt die These: „Je einfacher und intuitiver das Produkt, umso diffiziler ist es in der Umsetzung.“ Man braucht nicht nur die Idee, sondern auch die Kreativität und Ausdauer, um es perfekt umzusetzen. Nur dann ist es professionell und umsetzbar.

Eine Motivation entsteht oft aus der Erweiterung des eigenen Horizontes. Dies ist im allgemeinen Praxisalltag oft eine große Hürde, und es ist nicht selbstverständlich Einblicke bei anderen Kollegen sammeln zu dürfen und sich zu ergänzen. In diesem Zusammenhang schätze ich es sehr, vor einigen Jahren meinen Kollegen und mittlerweile Freund Dr. Michael Visse, kennengelernt zu haben. Ich kann sehr gut nachvollziehen, welche Energie er in sein iie-system investiert hat und immer noch investiert.

So war ich von Stunde eins meiner Praxisgründung ein Anwender. Muss jedoch ehrlich gesagt eingestehen, dass ich es bereue nicht von Anfang an iie Systems komplett in meine Praxisabläufe implementiert zu haben. Erst nach einem sehr effektiven Coaching in der Lingener Praxis von Michael Visse habe ich die Leistungsfähigkeit erkannt.

Ich war beeindruckt von Michael Visse und seinem iie-systems. Wir nutzen in unserer Praxis BISS45 in Berlin mittlerweile alle Anwendungen die nicht mehr wegzudenken sind. Ein Riesenvorteil ist, dass durch die Schnittstelle ivoris connect  eine direkte Verbindung zu unserem Praxismanagementsystem geschaffen wird die alles extrem vereinfacht.

Ein essentieller Punkt ist einmal die nötige Zeit in das Programm zu investieren und sich damit intensiv zu beschäftigen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, da wir uns durch einen solchen Service nicht nur deutlich von anderen Praxen abgrenzen, sondern auch einen nachhaltigen Mehrwert für die Patienten generieren. Das Personal muss selbstverständlich auch begeistert werden. Dann ist es absolut toll und optimiert die Abläufe.

Wir haben vor allem folgende Vorteile festgestellt:

  • Die Online-Terminvergabe funktioniert herausragend.
  • Die Terminverbindlichkeit steigt bei Neu- und Bestandspatienten. Sie erscheinen pünktlich zum Termin, so dass keine Leerlaufzeiten entstehen.
  • Patienten sind durch die Templates besser informiert. Das bedeutet für uns Zeitersparnis durch weniger Nachfragen.
  • Wir arbeiten insgesamt stressfreier und mit weitaus mehr Ruhe im Team.

 

All dies wird durch skalierte Prozesse erreicht. Das nenne ich Effizienz durch neue Technologie. Man könnte auch sagen: Durch Standardisierung entsteht Professionalität. Denn auch wenn nicht alle Abläufe oder Behandlungsfälle einem immer wiederkehrenden Standard folgen, so sind es doch die allermeisten.

Veränderung bedeutet neue Chancen. Daher macht es sehr viel Sinn, neue Möglichkeiten zu adaptieren und sein Behandlungskonzept daran anzupassen. Die Anwendungen von iie-systems sind perfekt, um solche neuen Wege einzuschlagen und den Change zur Chance werden zu lassen.

 

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