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Die neue Webseite als „Patientenmagnet“
Erfahrungen von Dr. Simone Besel

Im Entscheidungsprozess für oder gegen eine Praxis ist die Webseite heute das zentrale Kriterium. Mittlerweile weiß ich selbst, welches Riesen-Potenzial eine Webseite hat.

Bis vor etwa 6 Monaten war meine Praxis mit einer überalterten Webseite im Internet präsent. Natürlich war mir klar, dass ich hier etwas ändern muss. Mir fehlten jedoch die Zeit und vor allem auch die kreativen Ideen für einen Neustart. Mit Sicherheit geht das vielen Kollegen ähnlich.

Schließlich sind wir ja Mediziner und keine Webdesigner.

Umso dankbarer war ich, als mich ein Kollege aus Hofheim auf Michael Visse aufmerksam machte. Er hatte ein ganz ähnliches Problem gehabt und vor einiger Zeit eine neue Webseite von iie-systems bekommen, ohne dass er Arbeit in Konzeption oder Text investieren musste.

Seiner Empfehlung folgend habe ich dann recht zeitnah Kontakt mit Michael Visse aufgenommen und mir das Procedere bzgl. der Individualisierung der Webseite für meine Praxis erläutern lassen. Das alles klang für mich sehr schlüssig, so dass ich mich dafür entschieden habe.

Seit November 2016 ist meine neue Webseite am Netz. Schon Ende 2016 / Anfang 2017, also kurze Zeit später, konnte ich einen deutlichen Zuwachs an Patienten feststellen. Und nicht nur das: Auch das Klientel hat sich verändert. Seither kommen sehr viel mehr Erwachsene und Selbstzahler zur Behandlung in meine Praxis.

Natürlich hatte ich die Erwartung, dass sich eine Wirkung einstellt und ich damit mehr Patienten generieren würde. Ich war allerdings überrascht, wie schnell das ging. Der neue Internetauftritt ist super professionell gestaltet, arbeitet mit vielen Bildern und spricht daher auch diese hochinteressante Zielgruppe wirksam an.

Und tatsächlich hatte ich damit sehr wenig Aufwand. Alles lief wie versprochen völlig unkompliziert, schnell und komfortabel ab.

Eine Webseite ist wichtig, aber eine Webseite ist nicht alles. Kollege Visse hat mir schlüssig und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen erläutert, dass es für den Erfolg wichtig ist, die Patienten dauerhaft zu begeistern. Sie sind von der Webseite überzeugt, kommen dadurch in die Praxis, aber nun muss es weitergehen.

Wichtig ist es, den nächsten Schritt zu gehen. Aber leider schiebt man das gerne auf, lehnt sich zurück und folgt seinen alten Routinen.

Praxen, die heute nicht bereit sind, neue Wege zu beschreiten, droht

  • Stagnation
  • Stillstand
  • Rückgang

Dank eines leistungsstarken Partners – dem Team von iie-systems – ist man in der Lage, sich effizient zu verbessern, sich weiterzuentwickeln und seine Praxis bekannter zu machen. Man erhält durch die professionelle Webseite Aufmerksamkeit in einer ganz neuen Kategorie von Patienten.

Für die optimale Unterstützung bin ich dem gesamten iie-Team sehr dankbar.

Auch wenn die Kommunikation mit Michael Visse in der Tat nicht immer ganz einfach ist, weil er einem schonungslos den Spiegel vorhält, so muss ich doch zugeben, dass es für mich motivierend ist.

Als ganz entscheidend bewerte ich, dass er selbst vom Fach ist und zudem viele bekannte Kollegen tagtäglich erfolgreich mit den Anwendungen von iie-systems arbeiten.

Man muss sich verändern, neue Dinge ausprobieren und persönliche Erfahrungen sammeln. Man muss also den nächsten Schritt angehen und darf sich nicht zurücklehnen.

Für mich bedeutet das, dass ich als nächstes die Verknüpfung der Bereiche Print und Web forcieren werde. iie-systems bietet insgesamt 5 professionelle Broschüren zu unterschiedlichen Bereichen an, die für die jeweilige Praxis individualisiert werden. Auch das ist mit so gut wie keinem Arbeitsaufwand verbunden.

Auch wenn es keine Arbeit macht, so sind mit solchen Projekten natürlich finanzielle Investitionen verbunden. Im Hinblick auf die Webseite kann ich jedoch schon jetzt sagen, dass sich diese mehr als gelohnt haben und sich die Kosten schnell amortisieren.

Das Ergebnis hat mich absolut überzeugt. Und ich bin sicher, dass auch die nächsten Schritte von Erfolg gekrönt sein werden. Man muss sie nur gehen. Ich für meinen Teil bin entschlossen, es zu tun.

 

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Negative Lernerfahrungen bei Mitarbeitern vermeiden

Ich möchte diese Plattform nutzen, auch einmal auf Probleme einzugehen. Denn nur, wenn man sich eines Problems bewusst ist, kann man es lösen und etwas an der Situation ändern.

Wie schon häufiger thematisiert ist unser Gehirn der Ort, an dem unsere Wahrnehmung entsteht.

Unser Gehirn ist genial programmiert. Eine seiner zentralen Eigenschaften ist, dass wir die Realität häufig positiver sehen, als sie es in Wirklichkeit ist. Hier hilft nur der Blick von außen, um neue Denkanstöße zu erreichen.

Leider existiert in vielen Praxen ein Teufelskreis der negativen Lernerfahrung.

Das ist umso bedauerlicher, da die Praxisführung durch den Erwerb der iie-Anwendungen im Grunde schon bewiesen hat, dass eine Offenheit für Veränderungen vorhanden ist.

Ich möchte dieses Problem daher einmal ganz offen und konstruktiv ansprechen. Ich beobachte es auch in

  • Schulen
  • Ausbildungsstätten
  • Universitäten

Im Hinblick auf Selbstvertrauen und das eigene Selbstbild werden Kinder bzw. junge Erwachsene hier vielfach systematisch kaputt gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mich jedoch auf meine Beobachtungen bei einer Gruppe von iie-Anwendern beschränken. Selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich in Vergangenheit ebenso vorgegangen bin. Dies hat jedoch in eine gefährliche Sackgasse geführt.

Die Mitarbeiter werden mit dem Neuen belastet und überfordert. Man lässt sie mit dieser Herausforderung alleine. Das bedeutet Stress und negative Erfahrungen. Sie finden keine kreativen Lösungen für die Bewältigung im Grunde einfacher Probleme wie z. B. das Erfragen der E-Mail-Adresse von Patienten.

Eine solche gescheiterte Bewältigung verstärkt die Selbstzweifel und zieht automatisch negative Erwartungen nach sich. In der Folge wird versucht, neue Probleme zu vermeiden und dadurch die eigene Angst verstärkt, was zu neuen Belastungen führt. Diese Angst führt zu Vermeidung, denn man möchte keine negativen Erfahrungen machen.

Die Aufgabe der Praxisführung besteht darin, diesen beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen und negative Erfahrungen zu vermeiden.

Leading bedeutet, seine Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben und dabei selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Einmal gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn Ihrer Mitarbeiter. Die richtige Gestaltung von Herausforderungen ist daher extrem bedeutsam für deren Selbstvertrauen.

Wichtig ist es, Mitarbeiter zu loben und ihnen das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.

Möglicherweise haben Sie jetzt einen Aha-Moment und sind der Meinung, dass es genauso läuft. Sie sollten sich jedoch selbstkritisch fragen, ob es vielleicht auch bei Ihnen persönlich noch Verbesserungspotenzial gibt.

Es reicht nicht aus, über das Thema zu lesen – u. a. in diesem Blog. Wichtig ist es vor allem, persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Sie als Leader sind für Ihr Team und dessen Wohlbefinden verantwortlich.

Mitarbeiter müssen gefördert und qualifiziert werden. Dann werden sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst. Das stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt ein positives Gefühl. Die Talente der Mitarbeiter sind ein erhebliches Kapital für jede Praxis. Diese gilt es zu identifizieren.

Betrachten Sie sich selbst als Ideengeber und zuverlässiger Partner Ihrer Mitarbeiter.

Wenn Sie das erfolgreich umsetzen, werden Sie überrascht sein, was passiert.

 

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Visionen und Ziele konsequent verfolgen: Ein Rückblick auf 40 Jahre erfolgreiche Praxis
Erfahrungen von Dr. Holger Klar

In der letzten Woche bin ich aus San Diego zurückgekommen, wo ich den AAO-Kongress besucht habe. Für mich in diesem Jahr eher eine Freizeitaktivität als eine berufliche Verpflichtung, denn mit mittlerweile 66 Jahren stehe ich kurz davor, mich aus dem aktiven Berufsleben zurückzuziehen.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – habe in diesem Jahr besonders die Unterschiede der Entwicklung in den USA im Vergleich zu Deutschland wahrgenommen. Hier geht alles viel schneller, die Digitalisierung gehört längst zum Alltag. Und damit meine ich nicht die digitalen Behandlungsmethoden, die ja mittlerweile auch bei uns Einzug gehalten haben. Was ich vielmehr meine, ist die Digitalisierung im Hinblick auf die Kommunikation mit den Patienten.

Das ist mit der Situation, die wir hierzulande kennen, absolut noch nicht vergleichbar. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass es nur ein paar Jahre dauert, bis wir auch in Deutschland solche Standards haben werden. Wer sehr dagegen sträubt und dies nicht erkennt, wird mit Sicherheit den Anschluss verlieren.

Wie gesagt, für mich selbst ist das kein Thema mehr. Trotzdem hat es mich doch sehr beschäftigt und zum Nachdenken angeregt. Ich kann auf eine jahrzehntelange und sehr erfolgreiche Praxisführung zurückblicken, aber auch darauf, dass der Wettbewerb im Laufe der Jahre immer härter geworden ist.

Als ich 1979 meine Praxis eröffnet habe, stand ich vor folgender Situation:

  • Durchschnittlich hatten Familien 2,3 Kinder.
  • Meine Praxis war die einzige in Rheine.
  • Patienten der umliegenden Orte wurden in meiner Praxis behandelt.
  • Nahezu alle kieferorthopädischen Behandlungen wurden von den Krankenkassen übernommen.

Im Laufe der Zeit hat sich die Situation jedoch in nahezu allen Bereichen dramatisch verändert:

  • Die durchschnittliche Anzahl der Kinder in den Familien hat sich halbiert.
  • Meine Praxis ist heute eine von insgesamt 5 in Rheine.
  • In nahezu allen Vororten gibt es ebenfalls kieferorthopädische Praxen.
  • Nach und nach wurden die Leistungen der Krankenkassen reduziert. Zunächst fielen die über 18-jährigen Patienten raus. Dann wurden bei den Kindern die KIG eingeführt, also nur noch extreme Indikationen von der Kasse übernommen.
  • Hinzu kommen die Budgetierung, die Degression und eine nur minimale Preissteigerung.

All dies hat die finanzielle Situation einer Praxis dramatisch einbrechen lassen und in der Folge dazu geführt, dass sich die Gewinne im Verlauf der letzten 40 Jahre halbiert haben.

Vereinfacht gesagt: Reichte früher quasi der Aushang eines Praxisschildes, um ausreichend Patienten zu rekrutieren, muss man heute um jeden einzelnen kämpfen.

Sich zurückzulehnen mit dem Gedanken, dass es schon wieder besser werden wird, ist nicht nur fahrlässig, sondern existenzgefährdend. Wer sich nicht weiterentwickelt, dem droht das gleiche Schicksal wie Nokia oder Kodak.

Wichtig ist, dass man die richtigen Visionen hat und Ziele konsequent und nachhaltig verfolgt. Denn nur durch ständige neue Anstrengungen kann man im „Haifischbecken“ überleben.

Hier spreche ich aus Erfahrung, denn schließlich habe ich nicht nur überlebt, sondern war während meiner ganzen jahrzehntelangen Berufstätigkeit in eigener Praxis erfolgreich.

Dass ich mich permanent nicht nur mit neuen Ideen und Entwicklungen beschäftigt, sondern diese auch umgesetzt habe, spielt hier eine ganz entscheidende Rolle. Wir waren immer führend beim Thema Digitalisierung. Mit der Einführung des Suresmile-Systems gehörte meine Praxis 2010 zu den ersten volldigitalisierten Praxen in Europa.

Allein mit der Digitalisierung der Behandlungsmethoden ist es jedoch nicht getan. Was zunehmend wichtiger wird, ist die Digitalisierung der Patientenkommunikation. Dazu gehört eine innovative Nutzung des Internets, weit über die Praxiswebseite hinaus.

Wir nutzen seit längerem die Anwendungen von iie-systems, und ich gebe gerne zu, dass auch ich hier zunächst skeptisch war. Eine Skepsis, die sich jedoch sehr schnell ins Gegenteil verkehrt hat, der Praxis noch einmal neuen Schwung gegeben hat und ihr den Erfolg auch für die Zukunft sichert.

Meine berufliche Karriere kann ich mit dem guten Gefühl beenden, meinen Partnern und Nachfolgern in der Praxis ein Erfolgsmodell zu hinterlassen.

Die Entwicklung ist jedoch längst nicht zu Ende, sondern geht immer weiter, wie ich nicht zuletzt in San Diego beobachten konnte. Die Veränderung läuft dabei nicht schleichend, sondern in einer rasenden Geschwindigkeit.

Wer heute die Digitalisierung im Bereich der Patientenkommunikation ablehnt, wird morgen das Nachsehen haben. Auf seinen Gedanken von früher zu verharren, führt in den Abgrund.

Verpassen Sie nicht den Trend, haben Sie die richtigen Visionen, verfolgen Sie klare Ziele und lassen Sie sich dabei von kompetente Experten wie iie-systems beraten und helfen. Schauen Sie nicht wehmütig in die Vergangenheit, sondern arbeiten Sie aktiv an einer erfolgreichen Zukunft. Dann haben Sie nichts zu befürchten.

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Durch Förderung und Motivation der Mitarbeiter zum Flow-Zustand

Weiterentwicklung ist für jede erfolgreiche Praxis ein Muss und darf nicht unterschätzt werden. Wie im letzten Artikel gezeigt, ist bei neuen Herausforderungen und Ideen ein Flow anzustreben. In diesem Zustand geht alles leicht von der Hand und kostet wenig Energie und Kraft.

Wer sein Team in einen solchem Flow-Zustand bringen möchte, muss mit gutem Beispiel vorangehen, seine Mitarbeiter unterstützen und ihnen das Gefühl von Sicherheit geben.

Werden die Mitarbeiter gefördert und qualifiziert nehmen sie wahr, dass sie Fähigkeiten besitzen. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die Haltung des Teams zu Neuerungen.

Wichtige Neuerungen zu delegieren und darauf zu vertrauen, dass die Ideen selbstständig umgesetzt werden, funktioniert nicht. Das zeigen die Erfahrungen mit über 150 Anwendern ganz eindeutig.

Wenn Sie als Praxisinhaber die Anwendungen von iie-systems nicht zur Chefsache machen, werden Sie keinen Flow-Zustand erreichen.

Es gilt

  • Mitarbeiter zu loben.
  • Die vorhandenen Talente der Mitarbeiter zu identifizieren.
  • Den Mitarbeitern das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.

Gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn unserer Mitarbeiter.

Natürlich sind solche Erfahrungen nicht immer nur positiv. Darüber müssen wir uns bewusst sein. Die Verantwortung liegt in der richtigen Gestaltung von Herausforderungen. Dies ist extrem wichtig für

  • das positive Gefühl (Glückshormone), das sich bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe einstellt
  • die Steigerung des persönlichen Selbstvertrauens

Als Leader sind Sie für Ihr Team und dessen Wohlbefinden verantwortlich!

Betrachten Sie sich als Ideengeber, als strategischer Kopf und zuverlässiger Partner Ihrer Mitarbeiter. So gelingt es, gemeinsam ambitionierte Ziele zu erreichen.

Es ist wichtig, dem Team Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und damit das eigene Selbstbild zu stärken.

Es geht nicht darum, sich einen Plan auszudenken. Es geht darum, den Plan umzusetzen.

Viele schieben die notwendige Weiterentwicklung jedoch vor sich her. Ich werde mich darum kümmern, sobald ich …

Andere setzen neue Ideen spielerisch um. Neue Aufgaben machen Spaß und das ganze Team freut sich auf die Umsetzung neuer Ideen und Herausforderungen.

Die Belohnung für alle am Prozess Beteiligten ist das gute Gefühl das sich einstellt, wenn man etwas Neues geschafft hat. Man ist stolz auf das Erreichte, freut sich aber auch auf das Neue.

Dieses Gefühl kann süchtig machen und treibt das Team automatisch zu neuen Höchstleistungen.

Interessant sind Untersuchungen des deutschen Germanisten und Psychologen Siegbert A. Warwitz. Danach kommt das extreme Flow-Erleben eher unter asketischen Bedingungen zustande. Diese Bedingungen erfordern höhere Eigenleistungen als im bequemen Luxusmilieu.

Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum viele lieber in ihrer bequemen Komfortzone verbleiben. Der entscheidende Nachteil: Man wird kein Flow-Erlebnis haben.

Leading bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die Talente der Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital jeder Praxis. Sie gilt es zu identifizieren.

Wenn Sie diesen Rat erfolgreich umsetzen, werden Sie Magisches erleben.

Leider beobachte ich in Praxen jedoch vielfach eine stark getönte Selbsteinschätzung. Kritisches Hinterfragen ist hier wenig erwünscht.

Bitte fragen Sie sich einmal ganz ehrlich, welches Gefühl sich bei Ihnen einstellt, wenn ich Ihnen zum next step im Hinblick auf die Weiterentwicklung Ihrer Praxis rate. Aktiviert diese Vorstellung bei Ihnen eine positive Reaktion?

In meinem nächsten Artikel werde ich mich mit dem Thema Überlastung und den negativen Folgen auf das Selbstbild der Praxis beschäftigen.

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Wie lassen sich komplexe Herausforderungen meistern?

Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, ist nachhaltig in der Lage, neue komplexe Herausforderungen zu meistern.

Viele Gäste, die uns in unserer Praxis in Lingen besuchen, stellen mir immer wieder folgende Fragen:

  • Wie schaffst Du eigentlich dieses Arbeitstempo?
  • Wie motivierst Du Dich und Dein gesamtes Praxisteam?
  • Wie gelingt es Dir immer wieder, neue Projekte und Ideen zu entwickeln und in konkrete Anwendungen zu überführen?

Verrückte Ideen haben viele von uns. Sie setzen diese aber nicht um.

Die Idee steht am Anfang. Sie braucht Phantasie. Danach folgt die Arbeit.

Die aktive Umsetzung einer Idee ist eine Herausforderung, für die ich mich begeistere. Das macht mir Spaß, gibt mir Vertrauen in meine Fähigkeiten und kostet mich daher weit weniger Kraft, als viele glauben.

Der Kollege Dr. Joachim Gilsbach hat das so formuliert: „Michael Visse brennt für seine Ideen – übrigens schneller als Benzin.“ Diese Metapher hat mir sehr gut gefallen, beschreibt sie doch exakt mein Engagement für neue Ideen.

Für mich persönlich müssen die Herausforderungen genau in einem Bereich liegen, der mich weder unterfordert (Langeweile), noch Stress (Überforderung) verursacht. Dieser Grenzbereich wird in der Literatur als „Flow“ bezeichnet.

Flow meint dabei das beglückende erlebte Gefühl, das sich einstellt, wenn man eine Herausforderung positiv gemeistert hat.

Übrigens lernt das gesamte Team das Gefühl von Flow kennen und erlebt ein gesteigertes Selbstwertgefühl, das automatisch zu weiteren Höchstleistungen beflügelt. Gemeinsam wird man so in die Lage versetzt

  • Herausforderungen zu bewältigen
  • neue Ideen schnell umzusetzen
  • jeder Aufgabe von Anfang an gewachsen zu sein

Von unseren Ideen profitieren sowohl unsere Anwender wie auch unsere Patienten tagtäglich. Das macht einmal mehr Spaß,

Positives Feedback von Patienten und Anwendern motivieren und bestätigen zudem, dass all unsere Anwendungen einen tieferliegenden Sinn machen.

In meinem nächsten Artikel werde ich darauf eingehen, wie man die Erkenntnisse über den Flow-Zustand für Teambildung und Mitarbeiterbegeisterung für die eigene Praxis nutzen kann.

Es ist entscheidend wichtig, dem Team Erfolgserlebmisse zu ermöglichen. Andernfalls stellt sich schnell ein Gefühl der Unterlegenheit bzw. Inkompetenz ein.

Seien Sie gespannt, welche Empfehlungen ich für Sie habe.

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Ein einziger Tag in Lingen lässt mich alles mit anderen Augen sehen
Erfahrungen von Dr. Joachim Gilsbach

Auf iie-systems und den Kollegen Dr. Visse bin ich durch meinen Freund Dr. Markus Heise aufmerksam geworden. Im Rahmen eines Besuches hat er mir die Anwendungen empfohlen. Ich habe daraufhin direkt Kontakt zum Kollegen Visse aufgenommen und bin Anfang 2017 mit dem Modul Anamnese und der Schnittstelle ivoris connect gestartet.

In der letzten Woche bin ich mit 3 Mitarbeiterinnen nach Lingen gefahren, weil wir uns informieren wollten, welche weiteren spannenden Möglichkeiten iie-systems noch bietet. Michael Visse hatte uns vorgewarnt, dass es ein anstrengender Tag werden würde.

Aber was wir erlebt haben, war unglaublich.

Eigentlich wollten wir uns nur ansehen, wie in der Lingener Praxis mit moderner Patientenkommunikation gearbeitet wird. Dass wir auch noch

  • einen so intensiven Einblick in die Praxisführung erhalten würden bzw.
  • an Beratungsgesprächen teilnehmen konnten

hätte ich nicht erwartet.

Eines vorweg: Der Kollege Visse hatte absolut Recht mit dem Hinweis auf einen anstrengenden Tag. Wir waren am Abend richtig fertig, aber auch total elektrisiert.

Schon auf der Rückfahrt im Auto haben meine Mitarbeiterinnen signalisiert, dass sie am liebsten sofort in die Praxis fahren und alles auf das iie-System umstellen würden.

Kurz gesagt: Michael Visse hat uns alle heiß gemacht. Von allem, was ich an diesem einen Tag gesehen habe, bin ich zu mehr als 100 % überzeugt.

Die Erfahrung, wie in Lingen ein Beratungsgespräch geführt wird, war für mich völlig neu und hat mich komplett begeistert.

Der Patient sitzt nicht im Behandlungsstuhl, sondern am Schreibtisch. Er wird nicht mit Modellen aufgeklärt, sondern mit hochwertigen Vorher-Nachher-Fotos. Alles ist perfekt abgestimmt und ganz einfach. Mit einem Klick werden Fotos oder Templates verschickt, die der Patient sofort auf seinem Handy sehen kann.

Das Ganze ist eine fundierte Linie und absolut top.

Wir haben u.a. erlebt, wie der Mutter eines Patienten in vielleicht 10 Sätzen die Situation erklärt wurde. Dann wurden ihr Fotos gezeigt und ihre nächste Frage war, wann sie mit ihrem Sohn wiederkommen darf.

Das ist absolut fantastisch, faszinierend und so ganz anders, als wir das bislang in unserer Praxis gemacht haben – nämlich klassisch im Zahnarztstuhl und mit Modellen. Mir war bislang nicht bewusst, dass die Patienten das gar nicht sehen. Heute muss ich auch zugeben, dass er es gar nicht verstehen kann. Bilder sagen viel mehr als Worte. Bilder kann der Patient viel besser und schneller zuordnen als Sprache. Versuchen Sie mal, jemanden nur mit Worten die Bundeskanzlerin zu erklären oder zeigen Sie als Alternative ein Foto. Was geht wohl schneller?

Man muss sich heute in die Lage des Patienten versetzen. Darüber hatte ich allerdings bis vor meinem Besuch in Lingen noch nie nachgedacht. Jetzt sind meine Mitarbeiterinnen und ich überzeugt und total elektrisiert

  • wie selbstverständlich und unkompliziert das alles gehen kann
  • wieviel Zeit wir sparen können
  • welcher Erfolg sich einstellt

Auch wie mit Patienten über Behandlungskosten geredet wird und was die Fotos hier bewirken, hat uns echt umgehauen. Wir haben in dieser Beziehung bislang immer versucht, uns in gewisser Weise zu rechtfertigen.

Ich habe nach dem Besuch beim Kollegen Visse kaum geschlafen, weil so viel in meinem Kopf herumgegangen ist. Meinen Mitarbeiterinnen ging es ganz ähnlich. Gleich am nächsten Morgen bin ich durch meine Praxis gegangen und habe geschaut, wo ich einen Schreibtisch hinstellen kann, damit ich die Patienten so schnell wie möglich mit der smiledesign-Datenbank beraten kann und nicht mehr mit Modellen im Behandlungsstuhl.

Ich bin absolut geflasht und werde alles ohne Wenn und Aber 1:1 übernehmen. Dieser eine Tag in Lingen hat mir nachhaltig die Augen geöffnet. Ich arbeite seit 2013 in meiner neuen Praxis und dachte immer, alles was ich tue ist optimal.  Ich hatte bis dato nicht gewusst

  • wie wichtig das Internet für die erfolgreiche Praxis ist
  • dass die Ideen von Micheal Visse und die Anwendungen von iie-systems solch eine Wirkung auf Patienten haben.

In dieser Beziehung war ich total blind.

Wir nutzen das Modul Anamnese ja schon ein paar Monate. Aber ich habe das nie wirklich zu meiner Sache gemacht. Das wird sich ändern bzw. hat sich schon geändert. Jetzt, wo ich weiß, wie man das Medium Internet einsetzen kann, werde ich alles nutzen, was das iie-System bietet. Vorher habe ich im Kopf diesbzgl. dichtgemacht. Aber jetzt ist es Chefsache.

Meine Mitarbeiterinnen sind genauso elektrisiert wie ich und wollen auch alles so schnell wie möglich umsetzen. Wir können die Praxis erfolgreich weiterentwickeln, unseren Patienten damit einen noch besseren Service bieten und damit ganz nebenbei ein Alleinstellungsmerkmal für unsere Praxis schaffen. Im Jahr 2017 ist eine postalische Wurfsendung nicht mehr zeitgemäß und zudem auch viel zu teuer. Digitalisierung und Internet ist die Zukunft. Schade, dass ich das nicht viel eher realisiert habe.

Jetzt wo ich weiß, wie man dieses Medium für seine Praxis nutzen kann, bin ich sicher, dass die Entwicklung zukünftig ganz steil nach oben gehen wird. Bei uns in Schmallenberg gibt es ca. 28.000 Einwohner. Unser Ziel ist, dass mindestens 26.000 wissen sollen, dass es die KFO-Praxis Dr. Gilsbach gibt.

Ich möchte ein noch viel größeres Rad drehen und nochmal so richtig durchstarten. Da kommt mir der Kollege Visse mit seinem permanenten Ideenfeuerwerk absolut gelegen. Er ist sicherlich kein ganz einfacher Typ, aber

  • Er brennt für seine Ideen – übrigens schneller als Benzin.
  • Er zeigt einem gnadenlos, dass man eine positiv getönte Selbsteinschätzung der eigenen Praxissituation hat.

Das ist für viele natürlich kein angenehmes Gefühl und nagt am eigenen Selbstbild.

Es war jedoch verblüffend, wie er Abläufe in unserer Praxis beschreiben konnte, ohne jemals selbst dort gewesen zu sein.

Was Michael Visse mit seinen Anwendungen geschaffen hat, hat mich wirklich umgehauen und ich werde alles sehr schnell für unsere Praxis umsetzen.

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Leading by Example

Eine erfolgreiche Praxisführung ist heute eine sehr komplexe Herausforderung. Wichtig ist es, Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen für die Praxis zu begeistern.

Dazu habe ich eine These: Mitarbeiterbegeisterung und Patientenbegeisterung stehen in einer engen wechselseitigen Beziehung.

  • Ohne Mitarbeiterbegeisterung werden Sie niemals Patientenbegeisterung erreichen. (vgl. hierzu auch einen älteren Blog-Beitrag )
  • Auf der anderen Seite führt Patientenbegeisterung zu Mitarbeiterbegeisterung.

Begeisterte Patienten sorgen quasi automatisch für eine positive Resonanz in der Praxis und damit für eine gute Praxisstimmung.

Die Anwendungen von iie-systems katalysieren diesen Effekt nachweislich. Dies verbessert ganz nebenbei das Praxisklima, da alle mehr Spaß an ihrer Tätigkeit haben.

Allein damit, einen Online-Termin anzubieten und ihn über die Schnittstelle ivoris connect zu bestätigen, ist es allerdings nicht getan. Vielmehr muss das gesamte Team verstehen, warum man die Ideen und das Konzept von iie-systems in den Praxisalltag integrieren möchte.

Die wichtigste Person in diesem Prozess ist zweifelsfrei die Chefin bzw. der Chef, also der Kopf der Praxis.

Praxen, bei denen die Leitung nicht von Beginn an zu 110 % hinter dem Projekt steht, verharren oftmals auf der ersten Stufe der Veränderung. Sie kommen dann leider nicht über die Anwendung Anamnese oder Online-Termin hinaus. Das ist sehr schade, denn diese Kolleginnen und Kollegen werden die Wechselwirkungen aller Anwendungen nicht erleben können.

Die Spitzengruppe der iie-Anwendern hingegen hat alles verstanden und gibt Vollgas.

Die Erfahrungen zeigen, dass eben diese Gruppe beeindruckende Verbesserungen in verschiedenen Bereichen erzielt:

  • Steigerung der Neupatientenzahlen
  • Steigerung der Behandlungsfälle im Selbstzahlerbich
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Steigerung der eigenen Zufriedenheit

Im Rahmen von persönlichen Gesprächen und Beobachtungen mit erfolgreichen Anwendern habe ich folgendes festgestellt:

  • Der Praxisinhaber kümmert sich von Beginn an selbst um das Projekt.
  • Die Mitarbeiter werden effektiv unterstützt.
  • Definierte Ziele werden aktiv kommuniziert und überprüft.

Strategisch wichtige Projekte werden in dieser Gruppe nicht an die Praxismanagerin delegiert in der Hoffnung, dass diese sie schon richtig umsetzen wird.

Vielmehr wird auf Teamleistung und positive Lernerfahrung gesetzt.

Im Idealfall hat das gesamte Team Spaß an und Lust auf Veränderung. Alle sind neugierig und stellen sich gemeinsam der Herausforderung.

Hierbei werden Aufgaben erfolgreich bewältigt. Dadurch gewinnt das Team Selbstvertrauen und hat eine positive Erwartung im Hinblick auf zukünftige Lernerfahrungen.

Neugier kombiniert mit Lust am Lernen bedeutet eine nahezu spielerische Bewältigung neuer Herausforderungen.

Aus eigener Erfahrung und durch Gespräche mit erfolgreichen Kollegen weiß ich: Steht man als Chefin oder Chef seinem Team bei der Umsetzung neuer Ideen hilfreich zur Seite, ergeben sich noch weitere positive Effekte.

  • Man verschafft sich Respekt und Anerkennung beim gesamten Praxisteam.
  • Der Teamgeist wird gestärkt.
  • Die Praxis entwickelt sich permanent weiter und macht sich so auch unabhängiger von Überweisern.

Warum probieren Sie es nicht selbst einmal aus? Ich versichere Ihnen schon jetzt: Sie werden staunen, was passiert.

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Auch nach vielen Jahren lohnt es sich, noch einmal durchzustarten
Erfahrungen von Dr. Michael Schneidereit


Unsere Praxis gehört zu den iie-Anwendern der ersten Stunde. Ich muss jedoch zugeben, dass wir uns hier eher Schritt für Schritt eingearbeitet haben. Ich bin kein Mensch, der von heute auf morgen alles komplett umstellt.

Mittlerweile nutzen wir nahezu das gesamte Konzept von iie-systems. Das sind nicht nur die Broschüren, Templates und Online-Kalender mit Anamnese. Vor kurzem haben wir auch unser Beratungskonzept grundlegend umgestellt.

Durch das Ausscheiden eines Arztes wurden zwei Räume frei, so dass hier ein Vakuum entstand. Das war der Auslöser, mit einem Umbau noch einmal durchzustarten und die räumlichen Voraussetzungen für eine ganz andere Patientenberatung zu schaffen.

Mitte Januar haben wir einen Beratungsraum und ein professionelles Fotostudio eingerichtet. Ich kann jetzt schon sagen, dass sich die Beratungssituation komplett verändert hat und nicht nur für mich bzw. meine Kollegen, sondern vor allem auch für die Patienten sehr viel angenehmer und erfolgreicher ist.

Der Patient sitzt nicht mehr wie vorher im Behandlungsstuhl, sondern in entspannter Haltung am Schreibtisch in einem Raum, der im Hinblick auf Akustik, Licht und Farbgebung optimiert ist. Wir klären ihn mit den Fotos aus der smiledesign-Datenbank auf. Das ist psychologisch wie atmosphärisch eine ganz andere Situation als vorher. Die Patienten sind begeistert und auch wenn ich es nach zwei Monaten noch nicht an konkreten Zahlen festmachen kann, bin ich schon jetzt sicher, dass wir damit einen sehr viel größeren Erfolg haben und mehr Abschlüsse erzielen werden.

Man erkennt ein Leuchten in den Augen der Patienten, wenn man die Fotos zeigt. Denn sind wir mal ehrlich: Jeder möchte schöne Zähne haben, aber niemand freut sich auf eine Zahnspange. Daher ist es sehr viel effektiver, den Fokus auf das Endergebnis zu legen und emotional an das Thema heranzugehen als Modelle oder Zahnklammern zu zeigen.

Auch dass wir Patientenfotos jetzt in unserem eigenen Fotostudio erstellen, kommt super an. Vorher haben wir das im Behandlungszimmer vor einer Wand gemacht. Das war eher unprofessionell und absolut nicht vergleichbar mit dem, was wir heute bieten können.

Ganz besonders wichtig ist das aus meiner Sicht übrigens bei erwachsenen Patienten, die ihre Behandlung selbst zahlen müssen. Diesen muss man einen hervorragenden Service zukommen lassen.

Hätte ich vermutet, dass der Praxiserfolg durch die Nutzung von iie-systems so immens steigen würde? Wenn ich darauf eine ehrliche Antwort geben soll, lautet diese Nein. Ich wusste schon vor rund 4 Jahren, als ich damit angefangen habe, dass sich die Zeiten dramatisch ändern würden. Von der Ratio her hatte ich alles verstanden, dachte aber, dass es schon so wichtig nicht sein würde. Andererseits gehöre ich zu den Menschen, die offen für Neues sind und habe seinerzeit einfach begonnen.

Natürlich fragt man sich anfangs, ob sich die Investitionen wirklich lohnen werden. Aber man tauscht sich ja auch mit anderen Anwendern aus, und durch diese Gespräche zerstreuen sich anfängliche Zweifel immer mehr. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Entscheidung für iie-systems zu 100 % richtig war, ebenso wie die, nun auch das Beratungskonzept konsequent umzustellen.

Hier hat vor allem der Kollege Visse den entscheidenden Anstoß gegeben, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Ich brauche jemanden, der mich antreibt. Und Michael Visse ist da genau richtig. Er ist absolut motivierend und hat ständig neue Ideen. Man merkt, dass er für seine Sache brennt. Nur so kann man weiterkommen und so bin auch ich weitergekommen.

Als ich vor rund 20 Jahren mit meiner Praxis in Bielefeld gestartet bin, hätte ich nie vermutet, dass eine solche Beschleunigung einsetzt. Ich hatte eher mit einem ruhigen Auslaufen gerechnet und nicht damit, dass sich alles nochmal ändert. Aber dass dieser unglaubliche Impact stattgefunden hat, finde ich absolut toll und genieße es total. Meine Arbeit macht mir viel mehr Spaß und ob Sie es mir nun glauben oder nicht: Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich in die Praxis komme.

Anders als früher sehe ich die Digitalisierung heute aus der Sichtweise des Patienten und fühle mich sehr wohl, diesen Prozess aktiv mit voranzutreiben. Patienten können in erster Linie ja nicht die Behandlung bewerten, sondern machen ihr Urteil stellvertretend von Ausstattung und Service der Praxis abhängig. Da spielen wir mit iie-systems in der Königsklasse. Die Anschaffung eines iTero-Scanners, durch den wir dem Patienten das Therapieergebnis visualisieren und Abdrücke ersparen können, hat sicherlich auch einen Einfluss auf die Patientenzufriedenheit. Die Investition in die digitale Patientenkommunikation halte ich allerdings langfristig für sehr viel wichtiger.

Was bringt die Zukunft? Was kommt als nächstes? Was kann ich noch verändern und optimieren? Ich lasse mich überraschen, weiterhin gerne von Michael Visse antreiben und freue mich darauf.

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Haben wir eigentlich einen freien Willen?

Unser freier Wille ist die subjektiv empfundene Fähigkeit, bei verschiedenen Wahlmöglichkeiten eine bewusste Entscheidung treffen zu können.

Das Problem ist allerdings, dass unsere Gedanken vom Unterbewusstsein kontrolliert werden und dass das Unterbewusstsein damit direkt unseren scheinbar freien Willen steuert.

Aufgrund meiner in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen behaupte ich heute ganz provokativ, dass unser freier Wille nichts anderes ist als eine Illusion unseres kognitiven Cortex.

Ich habe bereits bei vielen iie-Anwendern offensichtliche Fehler beobachten können, die jedoch von diesen so nicht wahrgenommen werden können. Nun könnte man meinen, die Gründe dafür seien komplex und jeder Fall sei individuell.

Das jedoch ist irreführend, denn nur, wenn man Dinge vereinfacht ist man in der Lage, diese zu durchdringen.

Nachfolgend ein paar recht einfache Antworten auf eine sehr komplexe Problematik:

  • Unser Unterbewusstsein spiegelt uns häufig ein zu positives Empfinden vor. Man sieht sich in der Regel besser als es Realität ist. Irgendwie macht das ja auch Sinn. Man muss sich nicht anstrengen oder verändern. Die Komfortzone ist sehr angenehm.
    Viele Kollegen sind heute immer noch der Meinung, dass man keine Webseite und keinen Online-Termin-Service für Neupatienten braucht.

 

  • Ein anderes Beispiel: Jeder Raucher weiß, dass Rauchen ungesund ist. Man denkt jedoch: „Mich erwischt es schon nicht. Helmut Schmidt ist schließlich auch über 90 geworden.“

  • Wir beschäftigen uns am liebsten mit Dingen, die wir bereits kennen oder über die wir spezifisches Wissen haben.
    So befasst man sich beispielsweise mit intraoralen Scannern und ist der Meinung, dass die Digitalisierung damit ihren Höhepunkt erreicht hat. Oder man besucht Fortbildungen zum Thema Zahnregulierung, anstatt sich einfach mal um neue Themen zu kümmern.
  • Man spart sich in der Praxis zu Tode, um den Gewinn zu erhöhen. Weit mehr Sinn macht es aber, sich um neue Patienten zu bemühen oder mehr Behandlungen zu verkaufen.

Leider sind wir jedoch gefühlt nicht in der Lage, diese Mechanismen selbst zu identifizieren. Es braucht Abstand und gute Berater, um einen notwendigen und kritischen Blick von außen zuzulassen.

Wenn man das einmal realisiert hat, ist eine Veränderung möglich. Selbstverständlich ist nicht jede Veränderung sofort von Erfolg gekrönt. Aber nur dann, wenn man etwas wagt, kann auch etwas passieren.

Die Kollegin Dr. Dana Klimas hat etwas gewagt und sich verändert. Sie hat sich frühzeitig bei mir informiert und hatte dabei ein Aha-Erlebnis. Sie gelangte spontan zu der Einsicht, dass das, was wir tun, auch für sie wertvoll ist. Von der Richtigkeit war sie so überzeugt, dass sie ihren Praxisgrundriss ändern und eine Fotoecke einrichten ließ.

Einen ähnlichen Aha-Moment erleben viele Kolleginnen und Kollegen, wenn sie

  • mich in Lingen besuchen
  • einen Vortrag von mir hören
  • meine Blog-Beiträge verfolgen

Leider übernimmt dann nach 72 Stunden wieder das Unterbewusstsein die Oberhand, was bedeutet, dass man in gewohnte Denkmuster und Handlungsabläufe verfällt. (vgl. hierzu einen älteren Blog-Beitrag)

Wir alle sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Das müssen wir realisieren. Es gibt jedoch einen Trick, mit dem wir unser Unterbewusstsein überlisten können.

Bestimmt fragen Sie sich jetzt, wie genau dieser Trick aussieht. Ich verrate es Ihnen, denn es ist ganz einfach. Wir brauchen eine Belohnung. Dann passiert Magisches.

Bei Dana Klimas war es der Erfolg, der sich spontan einstellte. Als ich eine Woche nach meinem ersten Anruf mit ihr gesprochen habe, war sie wie ausgewechselt.

Sie war total euphorisch und optimistisch und erklärte sich spontan bereit, über ihre Erfahrungen zu berichten. (Hier geht es zu ihrem Artikel.)

Jeder sollte bereit sein, seine bisherigen Handlungen kritisch zu hinterfragen und eine konkrete Belohnung für diese Veränderung definieren.

Aber Achtung: Starten Sie sofort. Denn leider haben wir keinen freien Willen.

 

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Schon nach zwei Wochen frage ich mich, wie ich überhaupt jemals anders beraten konnte
Erfahrungen von Dr. Dana Klimas

Gut einen Monat ist es jetzt her, dass ich meine eigene Praxis in München eröffnet habe.

Das ist ein Schritt, der gut überlegt sein will. Daher habe ich mich vorab informiert und bin auf Dr. Visse aufmerksam geworden. Nach einem Telefonat mit ihm hat er mich in seine Praxis eingeladen und ich hatte einen wirklich verrückten Tag.

Der Besuch in Lingen war zum damaligen Zeitpunkt extrem wichtig für mich. Ich konnte live eine Praxisorganisation erleben, die komplett anders war als alles, was ich bis dahin kannte.

Nach diesem einschlägigen Erlebnis habe ich seinerzeit sogar den Bauplan meiner Praxis ändern lassen und ein Beratungszimmer mit Behandlungsstuhl und großem Schreibtisch sowie eine professionelle Fotostation eingerichtet.

Mein Depot hatte solch extrem wichtige Aspekte nicht berücksichtigt. Es ist schon merkwürdig, wie sich alle an einer Praxisplanung Beteiligten immer an anderen Praxen orientieren und die gleichen Konzepte nur anders verpacken.

Individualität sieht heute für mich anders aus!

Wie man sich sicher vorstellen kann, war ich nun wild entschlossen, die gesamten Anwendungen von iie-systems, also Anamnese, smiledesign, Images, Templates etc. auch zu nutzen. Das alles sollte vom ersten Tag an professionell umgesetzt werden.

Aber wie das so ist: Man hat gerade in der Anfangsphase einen unglaublichen Stress und ist natürlich auch in Sorge, ob alles so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. In solchen Phasen verbleibt man dann lieber in seinen alten Routinen und macht so weiter wie bisher.

Michael Visse hat dieses Phänomen in seinen Blog-Artikeln schon oft beschrieben und ich gebe ihm heute unbedingt Recht. Es ist bequemer, alles so zu machen, wie man es gewohnt ist. Das ist recht einfach und vermittelt Sicherheit. Aber führt es langfristig auch zum Erfolg?

Heute weiß ich, dass meine gewohnte Routine ein Trugschluss war. Mein Gehirn hat mich getäuscht und überlistet. Und ich wäre sicherlich immer noch in diesem Stand-by-Modus, wenn der Kollege Visse mich nicht angerufen hätte.

Diesen besagten Anruf erhielt ich zwei Wochen nach der Neueröffnung meiner Praxis. Viele Leser können sich vermutlich vorstellen, dass dies kein angenehmes Telefonat war.

Dr. Visse war ziemlich direkt und hat meine Probleme gnadenlos angesprochen. Ich war erst einmal geschockt, aber ich habe es ihm nicht übelgenommen, sondern bin ihm heute unglaublich dankbar. Man erlebt wirklich nicht oft, dass man so wertvolle Tipps erhält.

Am nächsten Tag habe ich dann sofort begonnen, die iie-Anwendungen konsequent einzusetzen. Als erstes habe ich mit meinen Mitarbeiterinnen geübt und trainiert. Wir haben uns als Testpatienten aufgenommen, Fotos erstellt und in das iie-System hochgeladen etc.

Das ging alles unglaublich schnell, und ich bin stolz auf mein Team.

Ich habe mir eine ganz neue Routine in der Patientenberatung angeeignet und frage mich, wie ich überhaupt jemals anders beraten konnte.

Der gesamte Ablauf und die Beratung mit den Vorher-Nachher-Fotos über Smiledesign ist einfach nur gigantisch. Ich muss gar nicht mehr viel erklären und die Patienten sind megamässig begeistert.

Nachstehend ein paar Erfahrungen und Erlebnisse aus den letzten beiden Wochen:

  • Mütter kamen mit einem Kind zu mir in die Praxis, obwohl ihre anderen Kinder bei Kollegen behandelt wurden. Sie sind zu mir gewechselt und ich habe nun die ganze Familie in Behandlung.
  • Das coolste bisher überhaupt war, dass eine Mutter nach der Beratung mit smiledesign noch aus der Praxis heraus ihre Freundin anrief und ihr erklärte, dass sie mit ihren beiden Töchtern unbedingt auch hierherkommen müsse. 30 Minuten später war sie da und hat einen Termin vereinbart.
  • Neulich hat eine Helferin in unserem Fotoraum Bilder von einem jungen Patienten erstellt. Wieder im Wartezimmer wollte er seiner Mutter stolz davon erzählen, als diese sagte: „Ich weiß, ich habe die Fotos schon auf meinem Handy gesehen.“

Die Anzahl der Neupatienten, die in kurzen Zeit über Mundpropaganda kommen, ist der Wahnsinn. Anders kann ich das wirklich nicht bezeichnen. Ich hätte ich vorher nie geglaubt, dass Service und herausragende Beratung so einen solch durchschlagenden Effekt haben.

Aber auch hier muss ich Michael Visse im Nachhinein einmal mehr Recht geben. Was die Patienten beurteilen können, ist nicht die fachliche Qualifikation, die ja auch im Grunde weitestgehend bei allen Kollegen gleich ist. Dass man eine qualitativ hochwertige Behandlung durchführt, sollte selbstverständlich sein. Was der Patient allerdings beurteilen kann, ist der Service, den eine Praxis ihm bietet-

Dass das zu 100 % richtig ist, kann ich jetzt schon bestätigen. Die Patienten sind wirklich total begeistert und oftmals regelrecht baff. Das sind Dinge, die Patienten nicht erwarten, und damit hebt man sich eindeutig von der Masse ab.

Ich bin absolut überzeugt und hätte mir nicht träumen lassen, dass es nach so kurzer Zeit so gut läuft.

Man muss einfach nur bereit sein, seine bequemen Routinen, also seine Komfortzone, zu verlassen und Neues zu wagen. Manchmal braucht es dazu – wie in meinem Fall – ein „Hallo-Wach-Erlebnis“. Das ist vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt angenehm, aber was anschließend passiert, ist der Hammer.

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