Neueste Artikel

Intelligente kundenorientierte Vernetzung durch konsequente Internetnutzung

Heute werde ich mich ein wenig näher mit dem Thema kundenorientierte Vernetzung beschäftigen. Um verständlicher zu machen was ich damit meine, möchte ich die Vernetzung im Gehirn mit der Vernetzung zu unseren Kunden / Patienten vergleichen.

Unser Gehirn ist das wichtigste Organ zur Steuerung des Bewusstseins und sämtlicher Körperfunktionen. Alles ist irgendwie miteinander verbunden und steht in einem komplexen System wechselseitiger Beeinflussung. Auch wenn die Wissenschaft versucht, dieses komplexe System zu verstehen, ist man nicht in der Lage, das ganze wirklich und eindeutig zu durchdringen.

Ganz ähnlich sehe ich die kundenorientierte Vernetzung einer Praxis oder eines Unternehmens zu den Patienten bzw. Kunden.

Auch hier haben wir es mit einem komplexen System wechselseitiger Beeinflussung zu tun. Wir alle sind uns dessen bewusst und erleben es tagtäglich in unseren Praxen.

Ich persönlich habe in den letzten sechs Jahren neue Erfahrungen mit dem Internet machen können und bin immer wieder aufs Neue fasziniert

  • welche wechselseitigen neuen Beziehungen sich über dieses Medium in der Kundeninteraktion ergeben
  • welche Bedeutung die vom iie-Team entwickelten Anwendungen für unsere Praxis haben.

Die Entscheidung eines Patienten für oder gegen eine Praxis wird heute ganz entscheidend über das Internet beeinflusst. Diese Tatsache zu ignorieren, ist sehr gefährlich.

Im Vergleich zu früher existiert heute beim Kunden bzw. Patienten ein ganz anderer und digital getriebener Entscheidungszyklus.

Um das komplexe System besser verstehen zu können, habe ich den Kundenentscheidungszyklus einmal fragmentiert. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass dieses Schaubild keinesfalls vollständig ist.

Nur wenn es gelingt, komplexe Systeme auf das Wesentliche zu reduzieren, ist man in der Lage, Prozesse wirklich durchdringen zu können.

„Die Einfachheit ist die Schönheit.“

Wir möchten nichts dem Zufall überlassen. Um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse unserer Patienten zu erhalten, ist es notwendig, ihre Perspektive einzunehmen.

Jeder grüne Touchpoint aus der obigen Abbildung wird mit den Anwendungen von iie-systems positiv beeinflusst.

Dabei ist alles exakt aufeinander abgestimmt und trägt zu einer wechselseitigen Verstärkung bei.

Die innovativen Ideen funktionieren nicht nur bei uns in Lingen, sondern in allen mittlerweile etwa 200 Anwenderpraxen. Diese bestätigen uns, dass die neue intelligente Vernetzung mit dem Patienten ganz erheblich zum Praxiserfolg beiträgt.

Längst haben wir bewiesen, dass sich all das, was wir in unserer Lingener Praxis erprobt haben, 1 : 1 übertragen lässt.

Unsere Anwender sind erfolgreich und schätzen die Innovationskraft des gesamten iie-Teams. Darauf sind wir stolz.

Mit den Anwendungen von iie-systems haben wir das riesige Potenzial der vernetzten Welt (Internet) und die wechselseitige Beeinflussung für uns erobert. Die Herausforderung ist die intelligente und konsequente Nutzung.

Sie möchten lieber erst abwarten und nichts weiter tun? Das ist natürlich Ihre eigene Entscheidung. Ich möchte Sie jedoch eindringlich davor warnen: Es führt zwangsläufig in eine Sackgasse.

Stellen Sie sich den digitalen Herausforderungen, gehen Sie sie an, handeln Sie und nutzen Sie die damit verbundenen Chancen. Dann werden Sie zwei Dinge sehr schnell realisieren:

Es ist viel einfacher als Sie denken und es bringt weit mehr, als Sie es sich heute vorstellen können.

 

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Zeitgemäße Kommunikation mit Patienten
Erfahrungen von Dr. Lukas Blase

Im April 2017 übernahm ich eine kieferorthopädische Praxis in Osnabrück, in der ich zuvor bereits einige Monate angestellt tätig war. Den Standort der Praxis verlegte im Zuge der Übernahme und wechselte außerdem die Management-Software. Seit Mitte April nutzen wir darüber hinaus die Applikationen von „iie-Systems“.

Aufmerksam geworden auf iie-Systems bin ich durch Besuche bei Dr. Schumacher in Köln, mit dem ich eine Zeit lang zusammengearbeitet habe, und bei Dr. Visse in Lingen, den ich zuvor auf einer Fortbildung kennengelernt hatte. Besonders die Empfehlung von Dr. Schumacher, er könne sich die Applikationen gar nicht mehr aus dem Praxisalltag wegdenken, war mir als Freund und Kollege wichtig.

Dass die anfängliche Skepsis bei manchen Mitarbeiterinnen des übernommenen Teams groß war, ist nachvollziehbar. Neuer Chef, neue Praxisräume, neue Software, neue Stühle und dann auch noch ein Kommunikationssystem für Patienten.

Um es vorwegzunehmen: Die Skepsis ist mittlerweile in Begeisterung umgeschlagen. iie-Systems hat erfolgreich Einzug gehalten in unseren Praxisablauf und wird auch von den Mitarbeiterinnen genutzt und gelobt, die schon bei der Umstellung des Praxisprogramms größere Bedenken hatten.

Mehrmals wöchentlich berichten mir meine Mitarbeiterinnen nun über positive Rückmeldungen von Patienten, die den neuen Service als sehr komfortabel zu schätzen wissen.

Dieses positive Feedback der Patienten bestätigt mich darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und fördert außerdem die Motivation im Team.

Einen absoluten Aha-Effekt bei unseren Patienten erzielen wir mit der SmileDesign-Datenbank, die eine ganz andere Art der Beratung ermöglicht. Wie wohl die meisten Kollegen habe ich zuvor mit Zahnspangen-Modellen und Typodonten beraten. Aber hilft das dem Patienten wirklich weiter in seiner Entscheidungsfindung? Versteht er die geplante Behandlung besser? Und fördert es seine Motivation für eine Behandlung?

Auch heutiger Sicht kann ich das eindeutig verneinen, denn ich erfahre jeden Tag aufs Neue, was wir mit der Beratung durch die Vorher-Nachher-Bilder erreichen können. Die Patienten kommen nach der Beratung mit einer ganz anderen Motivation zurück zu uns. Sie haben ein konkretes Ziel vor Augen und wollen es erreichen. Die Zahnspange ist dabei das Werkzeug, das sie dafür bereit sind in Kauf zu nehmen. Diese Art der Beratung ist für den Patienten verständlicher, erfolgreicher und macht auch viel mehr Spaß.

Wir nutzen iie-Systems nun seit zwei Monaten und möchten bereits nicht mehr darauf verzichten. Es ist eine absolut zeitgemäße Kommunikation, die eine Praxis weit nach vorne bringen kann und einen neuen Patientenkontakt ermöglicht.

Ohne Frage würde ich befreundeten Kollegen die Anwendung von iie-Systems weiterempfehlen! Einen besseren Service in Patientenkontakt und Kommunikation kann man seinen Patienten nicht bieten.

Dabei nutzen wir derzeit noch nicht einmal das gesamte Potenzial. Besonders die Nutzung der Templates und Images wollen wir in den nächsten Monaten noch deutlich ausbauen. Das Team und ich freuen uns schon auf die Ergebnisse!

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Aufmerksamkeit im digitalen Entscheidungszyklus

In meinem letzten Beitrag habe ich mich mit dem wichtigen Thema beschäftigt, wie man Aufmerksamkeit bei seinen Überweisern erreicht.

Wer sich jedoch unabhängiger von seinen Überweisern machen möchte, sollte sich verstärkt darum bemühen, Aufmerksamkeit in der Gruppe der digital souveränen Patienten zu erreichen.

Wichtig ist es, als Praxis in das Bewusstsein dieser Zielgruppe zu gelangen, die ganz typische Eigenschaften hat.

  • Digital natives sind mit dem Internet aufgewachsen. Sie nutzen das Medium zur Informationsbeschaffung, Kommunikation und Unterhaltung.
  • Digital souveräne Patienten haben in aller Regel eine sehr gute Schulbildung und einen qualifizierten Beruf. Sie sind daher finanziell in der Lage, sich eine kieferorthopädische Behandlung zu leisten.
  • Sie haben überdurchschnittliches Interesse an Gesundheit und gutem Aussehen.

Für die kieferorthopädische Praxis ist diese Patientengruppe hoch interessant. Sie sollten also mit einem attraktiven digitalen Angebot dafür Sorge tragen, dass sie Ihre Praxis als modern und serviceorientiert wahrnimmt.

Die Kunst ist es dabei, die Aufmerksamkeit genau auf Ihre Praxis zu lenken. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dies mit dem Thema „Perfektes Lächeln“ zu erreichen?

Wir präsentieren solche und ähnliche Bilder auf unserer Praxis-Webseite, regelmäßig aber auch auf Facebook und instagram und erreichen damit quasi automatisch positive Resonanz.

Solche Fotos lösen beim Betrachter – also beim potenziellen Patienten – grundsätzlich assoziative Verbindungen aus, was immer eine Bewertungsreaktion im Gehirn nach sich zieht.

Attraktivität steht für Gesundheit und Sympathie und symbolisiert Erfolg. Attraktive Menschen induzieren im Gehirn ein ganzes Netzwerk von Bedeutungen. Eine wiederholte Darbietung von Gesichtern mit einem schönen Lächeln hinterlässt bei ihnen daher Spuren im Gedächtnis, die vielfach unterbewusst bleiben. Dieses Phänomen wird wissenschaftlich als impliziertes, unbewusstes Erinnern beschrieben.

Haben wir die Aufmerksamkeit des Patienten einmal auf die Schaffung eines perfekten Äußeren durch eine Zahnkorrektur gelenkt, wird dieser im nächsten Schritt nach geeigneten Methoden und qualifizierten Praxen suchen.

Hier gilt es, die neuen Regeln zu verstehen und seine eigenen Erfahrungen zu sammeln.

Es gibt nur folgende zwei Möglichkeiten:

  • Sie möchten Ihre Strategie verbessern und mehr Energie in diese wichtige Thematik investieren. In diesem Falle steht Ihnen das Team von iie-systems gerne mit Rat und Tat zur Seite.
  • Sie sind der Meinung, dass Sie auch ohne Facebook, instagram und eigene Aktivitäten extrem erfolgreich sind. Das ist natürlich Ihre eigene Entscheidung. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass sich diese luxuriöse Situation sehr schnell ändern kann.

Zur zweiten Situation möchte ich ein kleines Beispiel anführen. In Ihrer unmittelbaren Nähe lässt sich ein neuer Kollege nieder, der die digitalen Kanäle optimal bedient. Ahnen Sie, was passieren wird?

Setzen Sie lieber selbst und frühzeitig auf diese Medien und erfahren Sie, was geschieht.  Ich versichere Ihnen: Es lohnt sich!

 

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Begeisterte Rückmeldungen von Patienten sind ein Motivationsschub
Erfahrungen von Dr. Michael Siemes

 

Wir nutzen das iie-system mit all seinen innovativen Anwendungen in unserer Praxis bereits seit einigen Jahren. Das ganze Konzept ist absolut stimmig, vereinfacht die Abläufe und trägt ganz entscheidend zu unserem Praxiserfolg bei.

Meine Kollegen, meine Mitarbeiter und ich wissen, dass das außergewöhnliche Kommunikationssystem bei den Patienten super ankommt und wir damit ganz vorne mitspielen. Manchmal geht so ein Wissen im Alltag jedoch verloren oder man sieht alles als so selbstverständlich an, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt. Umso schöner ist es, wenn man von einer Patientin eine so ausführliche und begeisterte Rückmeldung bekommt, wie wir das neulich erlebt haben. Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen das heute einmal näher zu schildern und Ihnen Mut zu machen, den nächsten Schritt zu gehen, d. h. neue Anwendungen auszuprobieren und damit eigene Erfahrungen zu machen.

Am letzten Mittwoch kam die Patientin, die an einer CMD-Problematik leidet, zur Planbesprechung, nachdem sie ca. eine Woche vorher ihren ersten Beratungstermin wahrgenommen hatte. Als wir gemeinsam mit einer Mitarbeiterin im Beratungszimmer saßen, sagte sie, dass es ihr ein Anliegen sei uns mitzuteilen, wie begeistert sie von unserem Kommunikationssystem ist. Sie kommt selbst aus der EDV-Branche eines großen Unternehmens und konnte kaum glauben, wie eine KFO-Praxis dermaßen perfektionierte Abläufe anbieten kann, was selbst ein größeres Unternehmen in dieser Form nicht schafft.

Das machte uns natürlich neugierig, und wir baten die Patientin, uns ihre Eindrücke doch einmal von Anfang an zu schildern.

Sie begann mit einer Sache, die die meisten von uns vermutlich auch aus eigener Erfahrung kennen. Man ruft in einer Arztpraxis an und gelangt oftmals zunächst zu einer Ansage, die einem mitteilt, dass derzeit alle Mitarbeiterinnen im Gespräch sind. Das ist schon mal ziemlich nervtötend. Hat man dann die Rezeptionskraft am Telefon, wird einem ein Termin vorgeschlagen, der jedoch zeitlich nicht passt. Die Mitarbeiterin muss dann einen neuen Termin raussuchen, bei dem nicht selten das gleiche Problem besteht. Um weiteren Unmut zu vermeiden, nimmt man dann den dritten vorgeschlagenen Termin, obwohl er auch nicht optimal passt.

Solche Erfahrungen hatte auch unsere Patientin über viele Jahre gemacht und war vor diesem Hintergrund von unserem Online-Kalender positiv überrascht. Hier konnte sie in aller Ruhe einen für sie zeitlich passenden Termin buchen und erhielt sofort ein Mail mit Bestätigung und Online-Anamnesebogen sowie zwei Tage vorher einen Reminder.

Das alleine fand sie schon mehr als beeindruckend. Weiter überrascht wurde sie, als sie nach dem Beratungstermin sofort die Fotos, die wir erstellt hatten, in ihrem E-Mail-Account fand.

Zusätzlich hatten wir ihr beim ersten Termin die CMD-Broschüre von iie-systems mitgegeben. Auch hiervon war sie begeistert und betonte, dass sie zum ersten Mal wirklich verstanden habe, worum es geht, wie eine CMD entsteht und wie sich eine erfolgreiche Therapie gestaltet.

Lobend erwähnte sie zudem, dass sie zu keiner Zeit das Gefühl hatte, beim Arzt zu sein. Dazu trägt vermutlich auch die ruhige Gesprächsatmosphäre bei Kaffee und Plätzchen bei, die von nahezu allen Patienten als sehr wohltuend empfunden wird. Das gehört zu unserer Philosophie und wir wissen, dass wir es gut umsetzen. Aber wie schon erwähnt: Es in dieser Ausführlichkeit bestätigt zu bekommen, bedeutet schon einen enormen Motivationsschub.

Im Hinblick auf die geplante Behandlung brauchten wir bei der Patientin übrigens keine Überzeugungsarbeit mehr zu leisten. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit unserer Praxis haben wir ihr vollstes Vertrauen gewonnen. Sie formulierte das in etwa so: „Tun Sie bitte das, was Sie in meinem Falle für richtig halten.“

Dass wir von dieser Patientin weiterempfohlen werden, ist sicher und wurde uns von ihr bereits bestätigt. Sie bat um 20 Visitenkarten, die sie in ihrem Bekannten- und Kollegenkreis verteilen möchte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ein solches Erlebnis bestätigt uns einmal mehr, dass wir mit den Anwendungen von iie-systems die richtige Entscheidung getroffen haben. Patientenkommunikation und -service über das Internet ist ein Thema, das zunehmend wichtiger wird. Gehört man hier zu den Pionieren, ist der Erfolg vorprogrammiert.

Mit der Schnittstelle ivoris connect, die wir seit  Oktober 2016 nutzen, hat es sogar noch einen weiteren Schub gegeben. Terminbestätigungen, Reminder, Versand von Patientenfotos oder Templates laufen voll automatisiert über das Management-Programm, was den ganzen Prozess noch einmal deutlich vereinfacht und ihn für die Mitarbeiterinnen sehr viel komfortabler macht.

Welchen Eindruck wir damit bei unseren Patienten hinterlassen und wie wir die Reputation und das Empfehlungsmanagement unserer Praxis steigern, haben wir in den letzten Jahren erfahren und erfahren es tagtäglich aufs Neue.

Glauben Sie mir: Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl!

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Der digitale Entscheidungszyklus des Patienten

Teil 1: Vor Behandlungsbeginn

Teil 1: Vor Behandlungsbeginn

Das eigene Verständnis vom digitalen Entscheidungszyklus des Neupatienten ist für den besonderen Erfolg der eigenen Praxis von enormer Wichtigkeit. Daher möchte ich mich in meinen nächsten Blog-Beiträgen schwerpunktmäßig mit dieser Thematik beschäftigen. Ich werde unterschiedliche Aspekte beleuchten und Ihnen eine ganze Reihe von wertvollen Tipps geben.

Der Startpunkt ist immer das Bedürfnis, das Gefühl und das Begehren nach einer Behandlung. Je nach Alter des Patienten sind solche Bedürfnisse von unterschiedlicher Qualität. Bei Kindern obliegt die Verantwortung für deren Gesundheit bei den Eltern.

©Milena Boniek / Photo Alto

Eltern möchten ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung und Erziehung geben, aber natürlich auch für bestmögliche Gesundheit und ein gutes Aussehen sorgen. Junge Erwachsene und ältere Patienten sind selbst für ihre Gesundheit und ihr Aussehen verantwortlich, haben also eigene Bedürfnisse.

Die entscheidende Vertrauensperson für unsere Patienten ist deren behandelnder Zahnarzt. In ihrem Bewusstsein ist dieser der Experte für die Zähne. Sie vertrauen seiner Expertise und sind für eine direkte Empfehlung dankbar.

Macht der Zahnarzt den Patienten auf eine Zahnfehlstellung aufmerksam und gibt ihm eine gezielte Empfehlung (namentlich genannte Praxis), ist sein Entscheidungszyklus relativ einfach.

Wer ein bärenstarkes Verhältnis zu seinen Überweisern hat, ist klar im Vorteil, da der Patient der Empfehlung des Zahnarztes seines Vertrauens in aller Regel nachkommt.

Allerdings – und das sollte nicht unberücksichtigt bleiben – begibt man sich auch in eine gefährliche Abhängigkeit.

  • Sollte sich das Verhältnis zum Überweiser abkühlen, resultiert daraus sofort eine dramatische Abnahme der Patientenanzahl.
  • Zahnärzte erkennen oftmals nur komplexe Fehlstellungen und messen geringeren keine oder zu wenig Bedeutung bei.
  • Nicht wenige Zahnärzte sind sogar der Überzeugung, dass durch kieferorthopädische Behandlungen auch Schäden an Zähnen, Zahnhalteapparat oder Kiefergelenk entstehen.

Wir haben in unserer Lingener Praxis die Erfahrung gemacht, dass vom Zahnarzt überwiesene Patienten häufig komplexe Zahnfehlstellungen aufweisen, die in der Regel in KIG 3 bis 5 fallen. Geringe Fehlstellungen werden von den zahnärztlichen Kollegen entweder nicht als Problem wahrgenommen oder sie möchten ihren Patienten nicht direkt darauf ansprechen.

Unsere Strategie für Überweiser besteht darin, diese mit perfekt abgestimmten Service zu überraschen. Dabei erleichtert die Anwendung My Images die strategische Kommunikation mit unseren Top-Überweisern. Alles ist einfach und schnell optimal dokumentiert. Überweiser wie Patienten gleichermaßen erhalten die Patientenfotos als hochwertige digitale Vorlage oder klassisch als Papierausdruck. Alles verläuft nach einem exakt protokollierten Standard und ist simpel und problemlos zu bedienen.

Unsere Mitarbeiterinnen werden qualifiziert geschult und sind zeiteffizient in der Lage, hochwertige intraorale bzw. extraorale Fotos zu erstellen.

Dieses kompetente Vorgehen verschafft uns bei Patienten und Überweisern Aufmerksamkeit und damit automatisch einen Wettbewerbsvorteil.

Der Überweiser fühlt sich am Prozess beteiligt und als kompetenter Partner akzeptiert. Der Patient hat automatisch das gute Gefühl, in einem Spezialisten-Netzwerk betreut zu werden.

Wenn Sie Ihre Überweiser mit dem Service My Images überraschen

  • wird Ihre Praxis als Top-Praxis in Ihrem Umfeld wahrgenommen
  • bekommen Patienten das gute Gefühl, in der besten Praxis behandelt zu werden.

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Die neue Webseite als „Patientenmagnet“
Erfahrungen von Dr. Simone Besel

Im Entscheidungsprozess für oder gegen eine Praxis ist die Webseite heute das zentrale Kriterium. Mittlerweile weiß ich selbst, welches Riesen-Potenzial eine Webseite hat.

Bis vor etwa 6 Monaten war meine Praxis mit einer überalterten Webseite im Internet präsent. Natürlich war mir klar, dass ich hier etwas ändern muss. Mir fehlten jedoch die Zeit und vor allem auch die kreativen Ideen für einen Neustart. Mit Sicherheit geht das vielen Kollegen ähnlich.

Schließlich sind wir ja Mediziner und keine Webdesigner.

Umso dankbarer war ich, als mich ein Kollege aus Hofheim auf Michael Visse aufmerksam machte. Er hatte ein ganz ähnliches Problem gehabt und vor einiger Zeit eine neue Webseite von iie-systems bekommen, ohne dass er Arbeit in Konzeption oder Text investieren musste.

Seiner Empfehlung folgend habe ich dann recht zeitnah Kontakt mit Michael Visse aufgenommen und mir das Procedere bzgl. der Individualisierung der Webseite für meine Praxis erläutern lassen. Das alles klang für mich sehr schlüssig, so dass ich mich dafür entschieden habe.

Seit November 2016 ist meine neue Webseite am Netz. Schon Ende 2016 / Anfang 2017, also kurze Zeit später, konnte ich einen deutlichen Zuwachs an Patienten feststellen. Und nicht nur das: Auch das Klientel hat sich verändert. Seither kommen sehr viel mehr Erwachsene und Selbstzahler zur Behandlung in meine Praxis.

Natürlich hatte ich die Erwartung, dass sich eine Wirkung einstellt und ich damit mehr Patienten generieren würde. Ich war allerdings überrascht, wie schnell das ging. Der neue Internetauftritt ist super professionell gestaltet, arbeitet mit vielen Bildern und spricht daher auch diese hochinteressante Zielgruppe wirksam an.

Und tatsächlich hatte ich damit sehr wenig Aufwand. Alles lief wie versprochen völlig unkompliziert, schnell und komfortabel ab.

Eine Webseite ist wichtig, aber eine Webseite ist nicht alles. Kollege Visse hat mir schlüssig und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen erläutert, dass es für den Erfolg wichtig ist, die Patienten dauerhaft zu begeistern. Sie sind von der Webseite überzeugt, kommen dadurch in die Praxis, aber nun muss es weitergehen.

Wichtig ist es, den nächsten Schritt zu gehen. Aber leider schiebt man das gerne auf, lehnt sich zurück und folgt seinen alten Routinen.

Praxen, die heute nicht bereit sind, neue Wege zu beschreiten, droht

  • Stagnation
  • Stillstand
  • Rückgang

Dank eines leistungsstarken Partners – dem Team von iie-systems – ist man in der Lage, sich effizient zu verbessern, sich weiterzuentwickeln und seine Praxis bekannter zu machen. Man erhält durch die professionelle Webseite Aufmerksamkeit in einer ganz neuen Kategorie von Patienten.

Für die optimale Unterstützung bin ich dem gesamten iie-Team sehr dankbar.

Auch wenn die Kommunikation mit Michael Visse in der Tat nicht immer ganz einfach ist, weil er einem schonungslos den Spiegel vorhält, so muss ich doch zugeben, dass es für mich motivierend ist.

Als ganz entscheidend bewerte ich, dass er selbst vom Fach ist und zudem viele bekannte Kollegen tagtäglich erfolgreich mit den Anwendungen von iie-systems arbeiten.

Man muss sich verändern, neue Dinge ausprobieren und persönliche Erfahrungen sammeln. Man muss also den nächsten Schritt angehen und darf sich nicht zurücklehnen.

Für mich bedeutet das, dass ich als nächstes die Verknüpfung der Bereiche Print und Web forcieren werde. iie-systems bietet insgesamt 5 professionelle Broschüren zu unterschiedlichen Bereichen an, die für die jeweilige Praxis individualisiert werden. Auch das ist mit so gut wie keinem Arbeitsaufwand verbunden.

Auch wenn es keine Arbeit macht, so sind mit solchen Projekten natürlich finanzielle Investitionen verbunden. Im Hinblick auf die Webseite kann ich jedoch schon jetzt sagen, dass sich diese mehr als gelohnt haben und sich die Kosten schnell amortisieren.

Das Ergebnis hat mich absolut überzeugt. Und ich bin sicher, dass auch die nächsten Schritte von Erfolg gekrönt sein werden. Man muss sie nur gehen. Ich für meinen Teil bin entschlossen, es zu tun.

 

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Negative Lernerfahrungen bei Mitarbeitern vermeiden

Ich möchte diese Plattform nutzen, auch einmal auf Probleme einzugehen. Denn nur, wenn man sich eines Problems bewusst ist, kann man es lösen und etwas an der Situation ändern.

Wie schon häufiger thematisiert ist unser Gehirn der Ort, an dem unsere Wahrnehmung entsteht.

Unser Gehirn ist genial programmiert. Eine seiner zentralen Eigenschaften ist, dass wir die Realität häufig positiver sehen, als sie es in Wirklichkeit ist. Hier hilft nur der Blick von außen, um neue Denkanstöße zu erreichen.

Leider existiert in vielen Praxen ein Teufelskreis der negativen Lernerfahrung.

Das ist umso bedauerlicher, da die Praxisführung durch den Erwerb der iie-Anwendungen im Grunde schon bewiesen hat, dass eine Offenheit für Veränderungen vorhanden ist.

Ich möchte dieses Problem daher einmal ganz offen und konstruktiv ansprechen. Ich beobachte es auch in

  • Schulen
  • Ausbildungsstätten
  • Universitäten

Im Hinblick auf Selbstvertrauen und das eigene Selbstbild werden Kinder bzw. junge Erwachsene hier vielfach systematisch kaputt gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mich jedoch auf meine Beobachtungen bei einer Gruppe von iie-Anwendern beschränken. Selbstkritisch muss ich zugeben, dass ich in Vergangenheit ebenso vorgegangen bin. Dies hat jedoch in eine gefährliche Sackgasse geführt.

Die Mitarbeiter werden mit dem Neuen belastet und überfordert. Man lässt sie mit dieser Herausforderung alleine. Das bedeutet Stress und negative Erfahrungen. Sie finden keine kreativen Lösungen für die Bewältigung im Grunde einfacher Probleme wie z. B. das Erfragen der E-Mail-Adresse von Patienten.

Eine solche gescheiterte Bewältigung verstärkt die Selbstzweifel und zieht automatisch negative Erwartungen nach sich. In der Folge wird versucht, neue Probleme zu vermeiden und dadurch die eigene Angst verstärkt, was zu neuen Belastungen führt. Diese Angst führt zu Vermeidung, denn man möchte keine negativen Erfahrungen machen.

Die Aufgabe der Praxisführung besteht darin, diesen beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen und negative Erfahrungen zu vermeiden.

Leading bedeutet, seine Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben und dabei selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Einmal gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn Ihrer Mitarbeiter. Die richtige Gestaltung von Herausforderungen ist daher extrem bedeutsam für deren Selbstvertrauen.

Wichtig ist es, Mitarbeiter zu loben und ihnen das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.

Möglicherweise haben Sie jetzt einen Aha-Moment und sind der Meinung, dass es genauso läuft. Sie sollten sich jedoch selbstkritisch fragen, ob es vielleicht auch bei Ihnen persönlich noch Verbesserungspotenzial gibt.

Es reicht nicht aus, über das Thema zu lesen – u. a. in diesem Blog. Wichtig ist es vor allem, persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Sie als Leader sind für Ihr Team und dessen Wohlbefinden verantwortlich.

Mitarbeiter müssen gefördert und qualifiziert werden. Dann werden sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst. Das stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt ein positives Gefühl. Die Talente der Mitarbeiter sind ein erhebliches Kapital für jede Praxis. Diese gilt es zu identifizieren.

Betrachten Sie sich selbst als Ideengeber und zuverlässiger Partner Ihrer Mitarbeiter.

Wenn Sie das erfolgreich umsetzen, werden Sie überrascht sein, was passiert.

 

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Visionen und Ziele konsequent verfolgen: Ein Rückblick auf 40 Jahre erfolgreiche Praxis
Erfahrungen von Dr. Holger Klar

In der letzten Woche bin ich aus San Diego zurückgekommen, wo ich den AAO-Kongress besucht habe. Für mich in diesem Jahr eher eine Freizeitaktivität als eine berufliche Verpflichtung, denn mit mittlerweile 66 Jahren stehe ich kurz davor, mich aus dem aktiven Berufsleben zurückzuziehen.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – habe in diesem Jahr besonders die Unterschiede der Entwicklung in den USA im Vergleich zu Deutschland wahrgenommen. Hier geht alles viel schneller, die Digitalisierung gehört längst zum Alltag. Und damit meine ich nicht die digitalen Behandlungsmethoden, die ja mittlerweile auch bei uns Einzug gehalten haben. Was ich vielmehr meine, ist die Digitalisierung im Hinblick auf die Kommunikation mit den Patienten.

Das ist mit der Situation, die wir hierzulande kennen, absolut noch nicht vergleichbar. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass es nur ein paar Jahre dauert, bis wir auch in Deutschland solche Standards haben werden. Wer sehr dagegen sträubt und dies nicht erkennt, wird mit Sicherheit den Anschluss verlieren.

Wie gesagt, für mich selbst ist das kein Thema mehr. Trotzdem hat es mich doch sehr beschäftigt und zum Nachdenken angeregt. Ich kann auf eine jahrzehntelange und sehr erfolgreiche Praxisführung zurückblicken, aber auch darauf, dass der Wettbewerb im Laufe der Jahre immer härter geworden ist.

Als ich 1979 meine Praxis eröffnet habe, stand ich vor folgender Situation:

  • Durchschnittlich hatten Familien 2,3 Kinder.
  • Meine Praxis war die einzige in Rheine.
  • Patienten der umliegenden Orte wurden in meiner Praxis behandelt.
  • Nahezu alle kieferorthopädischen Behandlungen wurden von den Krankenkassen übernommen.

Im Laufe der Zeit hat sich die Situation jedoch in nahezu allen Bereichen dramatisch verändert:

  • Die durchschnittliche Anzahl der Kinder in den Familien hat sich halbiert.
  • Meine Praxis ist heute eine von insgesamt 5 in Rheine.
  • In nahezu allen Vororten gibt es ebenfalls kieferorthopädische Praxen.
  • Nach und nach wurden die Leistungen der Krankenkassen reduziert. Zunächst fielen die über 18-jährigen Patienten raus. Dann wurden bei den Kindern die KIG eingeführt, also nur noch extreme Indikationen von der Kasse übernommen.
  • Hinzu kommen die Budgetierung, die Degression und eine nur minimale Preissteigerung.

All dies hat die finanzielle Situation einer Praxis dramatisch einbrechen lassen und in der Folge dazu geführt, dass sich die Gewinne im Verlauf der letzten 40 Jahre halbiert haben.

Vereinfacht gesagt: Reichte früher quasi der Aushang eines Praxisschildes, um ausreichend Patienten zu rekrutieren, muss man heute um jeden einzelnen kämpfen.

Sich zurückzulehnen mit dem Gedanken, dass es schon wieder besser werden wird, ist nicht nur fahrlässig, sondern existenzgefährdend. Wer sich nicht weiterentwickelt, dem droht das gleiche Schicksal wie Nokia oder Kodak.

Wichtig ist, dass man die richtigen Visionen hat und Ziele konsequent und nachhaltig verfolgt. Denn nur durch ständige neue Anstrengungen kann man im „Haifischbecken“ überleben.

Hier spreche ich aus Erfahrung, denn schließlich habe ich nicht nur überlebt, sondern war während meiner ganzen jahrzehntelangen Berufstätigkeit in eigener Praxis erfolgreich.

Dass ich mich permanent nicht nur mit neuen Ideen und Entwicklungen beschäftigt, sondern diese auch umgesetzt habe, spielt hier eine ganz entscheidende Rolle. Wir waren immer führend beim Thema Digitalisierung. Mit der Einführung des Suresmile-Systems gehörte meine Praxis 2010 zu den ersten volldigitalisierten Praxen in Europa.

Allein mit der Digitalisierung der Behandlungsmethoden ist es jedoch nicht getan. Was zunehmend wichtiger wird, ist die Digitalisierung der Patientenkommunikation. Dazu gehört eine innovative Nutzung des Internets, weit über die Praxiswebseite hinaus.

Wir nutzen seit längerem die Anwendungen von iie-systems, und ich gebe gerne zu, dass auch ich hier zunächst skeptisch war. Eine Skepsis, die sich jedoch sehr schnell ins Gegenteil verkehrt hat, der Praxis noch einmal neuen Schwung gegeben hat und ihr den Erfolg auch für die Zukunft sichert.

Meine berufliche Karriere kann ich mit dem guten Gefühl beenden, meinen Partnern und Nachfolgern in der Praxis ein Erfolgsmodell zu hinterlassen.

Die Entwicklung ist jedoch längst nicht zu Ende, sondern geht immer weiter, wie ich nicht zuletzt in San Diego beobachten konnte. Die Veränderung läuft dabei nicht schleichend, sondern in einer rasenden Geschwindigkeit.

Wer heute die Digitalisierung im Bereich der Patientenkommunikation ablehnt, wird morgen das Nachsehen haben. Auf seinen Gedanken von früher zu verharren, führt in den Abgrund.

Verpassen Sie nicht den Trend, haben Sie die richtigen Visionen, verfolgen Sie klare Ziele und lassen Sie sich dabei von kompetente Experten wie iie-systems beraten und helfen. Schauen Sie nicht wehmütig in die Vergangenheit, sondern arbeiten Sie aktiv an einer erfolgreichen Zukunft. Dann haben Sie nichts zu befürchten.

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Durch Förderung und Motivation der Mitarbeiter zum Flow-Zustand

Weiterentwicklung ist für jede erfolgreiche Praxis ein Muss und darf nicht unterschätzt werden. Wie im letzten Artikel gezeigt, ist bei neuen Herausforderungen und Ideen ein Flow anzustreben. In diesem Zustand geht alles leicht von der Hand und kostet wenig Energie und Kraft.

Wer sein Team in einen solchem Flow-Zustand bringen möchte, muss mit gutem Beispiel vorangehen, seine Mitarbeiter unterstützen und ihnen das Gefühl von Sicherheit geben.

Werden die Mitarbeiter gefördert und qualifiziert nehmen sie wahr, dass sie Fähigkeiten besitzen. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die Haltung des Teams zu Neuerungen.

Wichtige Neuerungen zu delegieren und darauf zu vertrauen, dass die Ideen selbstständig umgesetzt werden, funktioniert nicht. Das zeigen die Erfahrungen mit über 150 Anwendern ganz eindeutig.

Wenn Sie als Praxisinhaber die Anwendungen von iie-systems nicht zur Chefsache machen, werden Sie keinen Flow-Zustand erreichen.

Es gilt

  • Mitarbeiter zu loben.
  • Die vorhandenen Talente der Mitarbeiter zu identifizieren.
  • Den Mitarbeitern das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.

Gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn unserer Mitarbeiter.

Natürlich sind solche Erfahrungen nicht immer nur positiv. Darüber müssen wir uns bewusst sein. Die Verantwortung liegt in der richtigen Gestaltung von Herausforderungen. Dies ist extrem wichtig für

  • das positive Gefühl (Glückshormone), das sich bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe einstellt
  • die Steigerung des persönlichen Selbstvertrauens

Als Leader sind Sie für Ihr Team und dessen Wohlbefinden verantwortlich!

Betrachten Sie sich als Ideengeber, als strategischer Kopf und zuverlässiger Partner Ihrer Mitarbeiter. So gelingt es, gemeinsam ambitionierte Ziele zu erreichen.

Es ist wichtig, dem Team Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und damit das eigene Selbstbild zu stärken.

Es geht nicht darum, sich einen Plan auszudenken. Es geht darum, den Plan umzusetzen.

Viele schieben die notwendige Weiterentwicklung jedoch vor sich her. Ich werde mich darum kümmern, sobald ich …

Andere setzen neue Ideen spielerisch um. Neue Aufgaben machen Spaß und das ganze Team freut sich auf die Umsetzung neuer Ideen und Herausforderungen.

Die Belohnung für alle am Prozess Beteiligten ist das gute Gefühl das sich einstellt, wenn man etwas Neues geschafft hat. Man ist stolz auf das Erreichte, freut sich aber auch auf das Neue.

Dieses Gefühl kann süchtig machen und treibt das Team automatisch zu neuen Höchstleistungen.

Interessant sind Untersuchungen des deutschen Germanisten und Psychologen Siegbert A. Warwitz. Danach kommt das extreme Flow-Erleben eher unter asketischen Bedingungen zustande. Diese Bedingungen erfordern höhere Eigenleistungen als im bequemen Luxusmilieu.

Dies könnte eine Erklärung dafür sein, warum viele lieber in ihrer bequemen Komfortzone verbleiben. Der entscheidende Nachteil: Man wird kein Flow-Erlebnis haben.

Leading bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Mitarbeiter zu unterstützen, ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die Talente der Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital jeder Praxis. Sie gilt es zu identifizieren.

Wenn Sie diesen Rat erfolgreich umsetzen, werden Sie Magisches erleben.

Leider beobachte ich in Praxen jedoch vielfach eine stark getönte Selbsteinschätzung. Kritisches Hinterfragen ist hier wenig erwünscht.

Bitte fragen Sie sich einmal ganz ehrlich, welches Gefühl sich bei Ihnen einstellt, wenn ich Ihnen zum next step im Hinblick auf die Weiterentwicklung Ihrer Praxis rate. Aktiviert diese Vorstellung bei Ihnen eine positive Reaktion?

In meinem nächsten Artikel werde ich mich mit dem Thema Überlastung und den negativen Folgen auf das Selbstbild der Praxis beschäftigen.

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Wie lassen sich komplexe Herausforderungen meistern?

Nur wer Spaß an seiner Arbeit hat, ist nachhaltig in der Lage, neue komplexe Herausforderungen zu meistern.

Viele Gäste, die uns in unserer Praxis in Lingen besuchen, stellen mir immer wieder folgende Fragen:

  • Wie schaffst Du eigentlich dieses Arbeitstempo?
  • Wie motivierst Du Dich und Dein gesamtes Praxisteam?
  • Wie gelingt es Dir immer wieder, neue Projekte und Ideen zu entwickeln und in konkrete Anwendungen zu überführen?

Verrückte Ideen haben viele von uns. Sie setzen diese aber nicht um.

Die Idee steht am Anfang. Sie braucht Phantasie. Danach folgt die Arbeit.

Die aktive Umsetzung einer Idee ist eine Herausforderung, für die ich mich begeistere. Das macht mir Spaß, gibt mir Vertrauen in meine Fähigkeiten und kostet mich daher weit weniger Kraft, als viele glauben.

Der Kollege Dr. Joachim Gilsbach hat das so formuliert: „Michael Visse brennt für seine Ideen – übrigens schneller als Benzin.“ Diese Metapher hat mir sehr gut gefallen, beschreibt sie doch exakt mein Engagement für neue Ideen.

Für mich persönlich müssen die Herausforderungen genau in einem Bereich liegen, der mich weder unterfordert (Langeweile), noch Stress (Überforderung) verursacht. Dieser Grenzbereich wird in der Literatur als „Flow“ bezeichnet.

Flow meint dabei das beglückende erlebte Gefühl, das sich einstellt, wenn man eine Herausforderung positiv gemeistert hat.

Übrigens lernt das gesamte Team das Gefühl von Flow kennen und erlebt ein gesteigertes Selbstwertgefühl, das automatisch zu weiteren Höchstleistungen beflügelt. Gemeinsam wird man so in die Lage versetzt

  • Herausforderungen zu bewältigen
  • neue Ideen schnell umzusetzen
  • jeder Aufgabe von Anfang an gewachsen zu sein

Von unseren Ideen profitieren sowohl unsere Anwender wie auch unsere Patienten tagtäglich. Das macht einmal mehr Spaß,

Positives Feedback von Patienten und Anwendern motivieren und bestätigen zudem, dass all unsere Anwendungen einen tieferliegenden Sinn machen.

In meinem nächsten Artikel werde ich darauf eingehen, wie man die Erkenntnisse über den Flow-Zustand für Teambildung und Mitarbeiterbegeisterung für die eigene Praxis nutzen kann.

Es ist entscheidend wichtig, dem Team Erfolgserlebmisse zu ermöglichen. Andernfalls stellt sich schnell ein Gefühl der Unterlegenheit bzw. Inkompetenz ein.

Seien Sie gespannt, welche Empfehlungen ich für Sie habe.

Blog via E-Mail abonnieren

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.