Monate: April 2018

Die Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten ist jeden Euro wert

Ein Beitrag von Dr. Max Arnold, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Anfang April habe ich meine Praxis BlackForestOrtho im Nordschwarzwald eröffnet. Immer wieder wurde ich im Rahmen der Planungen mit dem Namen Dr. Michael Visse konfrontiert. Zuerst riet mir Prof. Wolf von der Abteilung Kieferorthopädie am Uniklinikum Jena, an der ich als Oberarzt tätig war, mich im Hinblick auf meine Selbstständigkeit vom Kollegen Visse beraten zu lassen.

Auf dem Jahrestreffen der DGLO traf ich den Kollegen Woo Tum Bittner von Adentics, der mir den gleichen Rat gab. Er betonte, dass man als Neugründer die Chance nicht verpassen sollte, eine komplett andere Zugangsweise zu Patienten in der Lingener Praxis live zu erleben.

Der erste persönliche Kontakt ergab sich bei einer von Dentsply organisierten Veranstaltung, auf der Michael Visse einen Vortrag zum Thema Neuromarketing hielt. Man merkte sofort, dass er sich sehr ausführlich und intensiv mit dem Entscheidungsprozess von Patienten beschäftigt hat. Das hat mich sehr beeindruckt und letztendlich überzeugt, ihn in Lingen zu besuchen.

Was ich hier erlebt habe, fand ich absolut überzeugend. Im Rahmen der Beratungsgespräche konnte ich die Reaktion der Patienten auf die Vorher-Nachher-Fotos beobachten. Eine solche Form der Beratung war für mich Neuland, weil es sich komplett von dem unterscheidet, wie ich es bisher gemacht habe.

Von jedem Patienten werden Fotos erstellt, die er in einer hochwertigen Mappe mitbekommt. So generiert man bereits bei diesem ersten Termin ein Serviceplus, das sich einprägt. Statt versprochenem Service findet der Patient hier erlebten Service.

Ich habe in Lingen zudem erfahren, wie wichtig es für die Entscheidung des Patienten ist, dass er sich in den Praxisräumen wohlfühlt. Für Neugründer wie mich, die noch die Möglichkeit haben, Räume anders zu gestalten als ursprünglich geplant, ist das von unschätzbarem Wert. Schallisolierung, Raumduft, spezielle Lichtkonzepte und beleuchtete Fotos an der Wand lösen beim Patienten ein Priming aus. Das macht alles, was danach kommt, sehr viel einfacher.

Auch wenn ich in meiner eigenen Praxis erst wenige Wochen tätig bin, kann ich jetzt schon sagen, dass es sich unbedingt lohnt, das Konzept des Kollegen Visse umzusetzen. Erst mit der Aufklärung über die SmileDesign Datenbank und mit den Fotos in der Fotoecke, die wir machen, kann man am Gesichtsausdruck des Patienten ablesen, dass er verstanden hat warum er zu uns in die Praxis gekommen ist. Man zeigt ihm, was sich durch KFO erreichen lässt. Dahinter steckt eine ganz neue Dimension der Beratung, bei der die Vorteile der Behandlung erlebbar werden. Das funktioniert aber nicht, wenn man Typodonten oder Geräte zeigt, wie wir es eigentlich gelernt haben.

Natürlich muss man umdenken, wenn man solche neuen Wege geht. Man muss sich selbst zwingen, seine eigenen Protokolle zu ändern. Das ist in der Tat nicht ganz leicht – auch nicht für das Team.

Ich habe meine Mitarbeiterinnen allerdings von Anfang an mit ins Boot geholt. Ich erkläre, was ich tue und warum. Sie sehen ja auch, wie die Patienten reagieren und erkennen die Vorteile dieses Konzeptes. Daher ist die anfängliche Skepsis sehr schnell in Überzeugung umgeschlagen und alle haben Spaß daran.

Absolut begeistert sind wir alle auch von dem Online-Terminkalender, der leicht zu bedienen und sehr flexibel ist. Im Moment kommt rund jeder 5. Patient über die Online-Buchung zu uns. Diese Investition hat sich also schon jetzt mehr als rentiert. Als moderne Praxis ist ein Online Terminkalender unverzichtbar.

Durch die Schnittstelle Ivoris connect werden neue Patienten, die sich online angemeldet haben, direkt in die Praxismanagement-Software übernommen. Das ist wirklich komfortabel, weil man sich um nichts kümmern muss. Der Patient erhält in Echtzeit seine Terminbestätigung per Mail und ist so direkt mit der Praxis verbunden. Obwohl er noch mit niemandem telefoniert hat, fühlt er sich gleich gut aufgehoben und in seiner Wahl bestätigt.

Auch so kleine Dinge wie Geburtstagstemplates kommen bei den Patienten übrigens super an. Dass solche Geburtstagsgrüße über das System automatisch verschickt werden, wusste ich selbst nicht, bis sich vor ein paar Tagen eine Patientenmutter bei mir herzlich für die lieben Geburtstagsgrüße an ihren Sohn bedankt hat. Etwas überrascht konnte ich mich dann gleich mit dem Patienten freuen. Ohne eigenes Zutun hinterlässt man bei seinen Patienten also einen guten Eindruck. Besser und einfacher kann man es nicht haben.

„Experten müssen mit Experten zusammenarbeiten.“

Das ist ein Statement, das Michael Visse immer wieder propagiert. Und ich kann bestätigen: Er hat Recht! Gerade als Neugründer merkt man sehr schnell, dass es sich auszahlt, Unterstützung von einem Expertenteam wie iie-systems zu erhalten. Man spart viel Ärger und hat mehr Zeit für Dinge, die zusätzlich erledigt werden müssen. Und bei einer Praxiseröffnung sind das wirklich viele.

Die Zusammenarbeit mit Michael Visse und seinem iie-Team hat mir den Rücken freigehalten. Man kann sich jederzeit darauf verlassen, dass alles funktioniert und dass man bei eventuellen Fragen kompetente Ansprechpartner hat. Das ist jeden Euro, den es kostet wert, denn es amortisiert sich sehr schnell.

Ich bin allen Kollegen, die mir empfohlen haben, mich von Michael Visse beraten zu lassen, sehr dankbar. Und natürlich danke ich vor allem auch Dr. Visse selbst, dass er mir diese neue Art der Patientenkommunikation gezeigt hat.

Ich schaue entspannt und optimistisch in meine berufliche Zukunft und bin davon überzeugt, dass ich erfolgreich sein werde. Schon alleine dafür hat es sich gelohnt.

 

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Die Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten ist jeden Euro wert

Dr. Max Arnold, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Anfang April habe ich meine Praxis BlackForestOrtho im Nordschwarzwald eröffnet. Immer wieder wurde ich im Rahmen der Planungen mit dem Namen Dr. Michael Visse konfrontiert. Zuerst riet mir Prof. Wolf von der Abteilung Kieferorthopädie am Uniklinikum Jena, an der ich als Oberarzt tätig war, mich im Hinblick auf meine Selbstständigkeit vom Kollegen Visse beraten zu lassen.

Auf dem Jahrestreffen der DGLO traf ich den Kollegen Woo Tum Bittner von Adentics, der mir den gleichen Rat gab. Er betonte, dass man als Neugründer die Chance nicht verpassen sollte, eine komplett andere Zugangsweise zu Patienten in der Lingener Praxis live zu erleben.

Der erste persönliche Kontakt ergab sich bei einer von Dentsply organisierten Veranstaltung, auf der Michael Visse einen Vortrag zum Thema Neuromarketing hielt. Man merkte sofort, dass er sich sehr ausführlich und intensiv mit dem Entscheidungsprozess von Patienten beschäftigt hat. Das hat mich sehr beeindruckt und letztendlich überzeugt, ihn in Lingen zu besuchen.

Was ich hier erlebt habe, fand ich absolut überzeugend. Im Rahmen der Beratungsgespräche konnte ich die Reaktion der Patienten auf die Vorher-Nachher-Fotos beobachten. Eine solche Form der Beratung war für mich Neuland, weil es sich komplett von dem unterscheidet, wie ich es bisher gemacht habe.

Von jedem Patienten werden Fotos erstellt, die er in einer hochwertigen Mappe mitbekommt. So generiert man bereits bei diesem ersten Termin ein Serviceplus, das sich einprägt. Statt versprochenem Service findet der Patient hier erlebten Service.

Ich habe in Lingen zudem erfahren, wie wichtig es für die Entscheidung des Patienten ist, dass er sich in den Praxisräumen wohlfühlt. Für Neugründer wie mich, die noch die Möglichkeit haben, Räume anders zu gestalten als ursprünglich geplant, ist das von unschätzbarem Wert. Schallisolierung, Raumduft, spezielle Lichtkonzepte und beleuchtete Fotos an der Wand lösen beim Patienten ein Priming aus. Das macht alles, was danach kommt, sehr viel einfacher.

Auch wenn ich in meiner eigenen Praxis erst wenige Wochen tätig bin, kann ich jetzt schon sagen, dass es sich unbedingt lohnt, das Konzept des Kollegen Visse umzusetzen. Erst mit der Aufklärung über die SmileDesign Datenbank und mit den Fotos in der Fotoecke, die wir machen, kann man am Gesichtsausdruck des Patienten ablesen, dass er verstanden hat warum er zu uns in die Praxis gekommen ist. Man zeigt ihm, was sich durch KFO erreichen lässt. Dahinter steckt eine ganz neue Dimension der Beratung, bei der die Vorteile der Behandlung erlebbar werden. Das funktioniert aber nicht, wenn man Typodonten oder Geräte zeigt, wie wir es eigentlich gelernt haben.

Natürlich muss man umdenken, wenn man solche neuen Wege geht. Man muss sich selbst zwingen, seine eigenen Protokolle zu ändern. Das ist in der Tat nicht ganz leicht – auch nicht für das Team.

Ich habe meine Mitarbeiterinnen allerdings von Anfang an mit ins Boot geholt. Ich erkläre, was ich tue und warum. Sie sehen ja auch, wie die Patienten reagieren und erkennen die Vorteile dieses Konzeptes. Daher ist die anfängliche Skepsis sehr schnell in Überzeugung umgeschlagen und alle haben Spaß daran.

Absolut begeistert sind wir alle auch von dem Online-Terminkalender, der leicht zu bedienen und sehr flexibel ist. Im Moment kommt rund jeder 5. Patient über die Online-Buchung zu uns. Diese Investition hat sich also schon jetzt mehr als rentiert. Als moderne Praxis ist ein Online Terminkalender unverzichtbar.

Durch die Schnittstelle Ivoris connect werden neue Patienten, die sich online angemeldet haben, direkt in die Praxismanagement-Software übernommen. Das ist wirklich komfortabel, weil man sich um nichts kümmern muss. Der Patient erhält in Echtzeit seine Terminbestätigung per Mail und ist so direkt mit der Praxis verbunden. Obwohl er noch mit niemandem telefoniert hat, fühlt er sich gleich gut aufgehoben und in seiner Wahl bestätigt.

Auch so kleine Dinge wie Geburtstagstemplates kommen bei den Patienten übrigens super an. Dass solche Geburtstagsgrüße über das System automatisch verschickt werden, wusste ich selbst nicht, bis sich vor ein paar Tagen eine Patientenmutter bei mir herzlich für die lieben Geburtstagsgrüße an ihren Sohn bedankt hat. Etwas überrascht konnte ich mich dann gleich mit dem Patienten freuen. Ohne eigenes Zutun hinterlässt man bei seinen Patienten also einen guten Eindruck. Besser und einfacher kann man es nicht haben.

„Experten müssen mit Experten zusammenarbeiten.“

Das ist ein Statement, das Michael Visse immer wieder propagiert. Und ich kann bestätigen: Er hat Recht! Gerade als Neugründer merkt man sehr schnell, dass es sich auszahlt, Unterstützung von einem Expertenteam wie iie-systems zu erhalten. Man spart viel Ärger und hat mehr Zeit für Dinge, die zusätzlich erledigt werden müssen. Und bei einer Praxiseröffnung sind das wirklich viele.

Die Zusammenarbeit mit Michael Visse und seinem iie-Team hat mir den Rücken freigehalten. Man kann sich jederzeit darauf verlassen, dass alles funktioniert und dass man bei eventuellen Fragen kompetente Ansprechpartner hat. Das ist jeden Euro, den es kostet wert, denn es amortisiert sich sehr schnell.

Ich bin allen Kollegen, die mir empfohlen haben, mich von Michael Visse beraten zu lassen, sehr dankbar. Und natürlich danke ich vor allem auch Dr. Visse selbst, dass er mir diese neue Art der Patientenkommunikation gezeigt hat.

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Der Blick von außen ist oft unangenehm. Aber er lohnt sich.

Ein Beitrag von Dr. Lukas Blase, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Vor einem Jahr habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und eine Praxis für Kieferorthopädie übernommen. Nun möchte ich ein erstes Resümee ziehen.

Die Übernahme war für mich verbunden mit langer Vorbereitung. Während der Planung des Umzugs in neue Räume und Umbau derselben musste ich mich durchringen zu Entscheidungen, die die Praxis ganz neugestalten sollten: Corporate Design, Webseite, ein neues Röntgen- und Abrechnungsprogramm und zu guter Letzt die Verknüpfung dessen mit iie-systems. Das bestehende Praxisteam, das mich gerade erst kennenlernte, war verunsichert und ängstlich.

Trotz intensiver Vorbereitung muss ich zugeben, dass ich mich zu Anfang in der neuen Rolle als Praxisinhaber mit all den damit verbundenen Pflichten und der Verantwortung teilweise überfordert gefühlt habe. Die Gedanken kreisen permanent um Dinge, die man noch erledigen muss und tun sollte. Ich korrigierte laufend meine To-Do-Liste nach absteigender Priorität und versuchte, einen Schritt nach dem anderen zu nehmen. „24 hours is not enough.“

Rund drei Monate nach der Praxisübernahme besuchte mich der Kollege Michael Visse. Ich war bis dahin der Meinung, dass ich mit dem, was ich von iie-Systems nutzte, schon recht weit vorne lag. Michael Visse konfrontierte mich jedoch mit der unangenehmen Tatsache, dass ich das gesamte Potenzial, was iie bietet, noch längst nicht ausschöpfe und noch viel mehr möglich sei.

Muss das wirklich sein? fragte ich mich. Ich war froh, dass die Dinge soweit wie geplant erstmal geklappt hatten ohne dass es auf Seiten des Teams und des Patientenstamms Verluste zu verzeichnen gab. Ein anderes Denken zuzulassen ist anstrengend und wir versuchen in aller Regel, das möglichst zu vermeiden. Der Kollege Visse beschrieb mir das als „System 1“: Wir vermeiden kognitive Anstrengungen, da sich die bisherigen Abläufe ja schließlich bewährt haben und uns Sicherheit geben.

Jede Kleinigkeit, die man ändert, bedeutet im Vorfeld eine Überwindung und tut weh, da man dazu seine Komfortzone verlassen muss. („System 2“).

Dennoch habe ich mich mit der Kritik befasst und wollte selbst erfahren, was noch möglich ist mit iie. Es lohnt sich, ein Urteil von außen und eine andere Perspektive zuzulassen, also bereit zu sein, sich selbst hinterfragen zu lassen.

Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Mit der Praxisübernahme hatte ich auch eine neue Fotokamera angeschafft. Diese sollte laut Hersteller extrem einfach zu bedienen sein und die Fotodokumentation erleichtern. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Mein Team und ich sind schier verzweifelt an der schlechten Qualität der Bilder. Sie waren nicht geeignet zur Dokumentation, geschweige denn, sie Patienten zu zeigen.

Als mich Michael Visse dann in der Praxis besuchte konnte er seinen Augen kaum trauen. Ihm war das Gerät und die damit verbundenen Probleme bekannt. Er riet mir dringend eine neue Kamera zu kaufen und das iie-systems-Tool „Images“ zu nutzen. Darüber hinaus empfahl er mir die Teilnahme an einem von iie veranstalteten und vom Profi-Fotograten Michael Helweg geleiteten Workshop zum Thema Patientenfotografie.

Ich muss zugeben, dass ich den Nutzen der Funktion „Images“ bis dato gar nicht wirklich verstanden hatte. Und: Durfte ich dem Team schon wieder etwas Neues zumuten…? (System 1!)

Ich habe den Ratschlag dennoch angenommen, in eine neue Kamera investiert und habe auch den Workshop zusammen mit einer Mitarbeiterin besucht. Um es vorweg zu nehmen: Diese Entscheidungen haben sich wirklich gelohnt!

Mit einem positiven Feedback der Patienten hatte ich schon gerechnet. Aber derartige Resonanzen zu bekommen, überraschte mich wirklich.

Natürlich kann man alles so belassen wie es ist. Man kann die Patientenberatung auf fach-chinesisch weiterführen, wie man es im Studium gelernt hat und die Fotos ausschließlich zur Dokumentation nutzen. Dem Patienten nützt das allerdings gar nichts und das rächt sich über kurz oder lang. Davon bin ich heute überzeugt.

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich tatsächlich neues Denken zuzulassen und die Patientenbrille aufzusetzen. Mir fiel und fällt das immer noch sehr schwer. Allerdings konnte ich sehr positive Erfahrungen machen und höre gerne wieder zu, wenn jemand seine Perspektive mit mir teilen möchte.

Die eigene Komfortzone zu verlassen mag auf den ersten Blick mit kraftzehrendem und auch finanziellem Aufwand verbunden sein. Aber im Ergebnis zeigt sich klar, dass der einfache Weg eben nicht immer der beste ist.

Darüber hinaus ist mir klar, dass wir im Praxisalltag immer noch nicht das gesamte Potenzial von iie-Systems ausschöpfen. Da ist noch viel mehr drin, was wir bislang noch nicht richtig nutzen.

Selbst meine Mitarbeiterinnen freuen sich nun über Neuerungen und sind gespannt. Gerade diejenigen, die mir vor einem Jahr angedeutet haben die Praxis verlassen zu wollen, wenn ich all diese Innovationen einführe, sind heute absolut überzeugt und wollen mitgestalten. Das bestätigt mich in meinen Entscheidungen und motiviert mich, auch weiterhin Anrufe von Michael Visse entgegenzunehmen. 😉

 

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Der Blick von außen ist oft unangenehm. Aber er lohnt sich.

Dr. Lukas Blase, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Vor einem Jahr habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und eine Praxis für Kieferorthopädie übernommen. Nun möchte ich ein erstes Resümee ziehen.

Die Übernahme war für mich verbunden mit langer Vorbereitung. Während der Planung des Umzugs in neue Räume und Umbau derselben musste ich mich durchringen zu Entscheidungen, die die Praxis ganz neugestalten sollten: Corporate Design, Webseite, ein neues Röntgen- und Abrechnungsprogramm und zu guter Letzt die Verknüpfung dessen mit iie-systems. Das bestehende Praxisteam, das mich gerade erst kennenlernte, war verunsichert und ängstlich.

Trotz intensiver Vorbereitung muss ich zugeben, dass ich mich zu Anfang in der neuen Rolle als Praxisinhaber mit all den damit verbundenen Pflichten und der Verantwortung teilweise überfordert gefühlt habe. Die Gedanken kreisen permanent um Dinge, die man noch erledigen muss und tun sollte. Ich korrigierte laufend meine To-Do-Liste nach absteigender Priorität und versuchte, einen Schritt nach dem anderen zu nehmen. „24 hours is not enough.“

Rund drei Monate nach der Praxisübernahme besuchte mich der Kollege Michael Visse. Ich war bis dahin der Meinung, dass ich mit dem, was ich von iie-Systems nutzte, schon recht weit vorne lag. Michael Visse konfrontierte mich jedoch mit der unangenehmen Tatsache, dass ich das gesamte Potenzial, was iie bietet, noch längst nicht ausschöpfe und noch viel mehr möglich sei.

Muss das wirklich sein? fragte ich mich. Ich war froh, dass die Dinge soweit wie geplant erstmal geklappt hatten ohne dass es auf Seiten des Teams und des Patientenstamms Verluste zu verzeichnen gab. Ein anderes Denken zuzulassen ist anstrengend und wir versuchen in aller Regel, das möglichst zu vermeiden. Der Kollege Visse beschrieb mir das als „System 1“: Wir vermeiden kognitive Anstrengungen, da sich die bisherigen Abläufe ja schließlich bewährt haben und uns Sicherheit geben.

Jede Kleinigkeit, die man ändert, bedeutet im Vorfeld eine Überwindung und tut weh, da man dazu seine Komfortzone verlassen muss. („System 2“).

Dennoch habe ich mich mit der Kritik befasst und wollte selbst erfahren, was noch möglich ist mit iie. Es lohnt sich, ein Urteil von außen und eine andere Perspektive zuzulassen, also bereit zu sein, sich selbst hinterfragen zu lassen.

Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Mit der Praxisübernahme hatte ich auch eine neue Fotokamera angeschafft. Diese sollte laut Hersteller extrem einfach zu bedienen sein und die Fotodokumentation erleichtern. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Mein Team und ich sind schier verzweifelt an der schlechten Qualität der Bilder. Sie waren nicht geeignet zur Dokumentation, geschweige denn, sie Patienten zu zeigen.

Als mich Michael Visse dann in der Praxis besuchte konnte er seinen Augen kaum trauen. Ihm war das Gerät und die damit verbundenen Probleme bekannt. Er riet mir dringend eine neue Kamera zu kaufen und das iie-systems-Tool „Images“ zu nutzen. Darüber hinaus empfahl er mir die Teilnahme an einem von iie veranstalteten und vom Profi-Fotograten Michael Helweg geleiteten Workshop zum Thema Patientenfotografie.

Ich muss zugeben, dass ich den Nutzen der Funktion „Images“ bis dato gar nicht wirklich verstanden hatte. Und: Durfte ich dem Team schon wieder etwas Neues zumuten…? (System 1!)

Ich habe den Ratschlag dennoch angenommen, in eine neue Kamera investiert und habe auch den Workshop zusammen mit einer Mitarbeiterin besucht. Um es vorweg zu nehmen: Diese Entscheidungen haben sich wirklich gelohnt!

Mit einem positiven Feedback der Patienten hatte ich schon gerechnet. Aber derartige Resonanzen zu bekommen, überraschte mich wirklich.

Natürlich kann man alles so belassen wie es ist. Man kann die Patientenberatung auf fach-chinesisch weiterführen, wie man es im Studium gelernt hat und die Fotos ausschließlich zur Dokumentation nutzen. Dem Patienten nützt das allerdings gar nichts und das rächt sich über kurz oder lang. Davon bin ich heute überzeugt.

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich tatsächlich neues Denken zuzulassen und die Patientenbrille aufzusetzen. Mir fiel und fällt das immer noch sehr schwer. Allerdings konnte ich sehr positive Erfahrungen machen und höre gerne wieder zu, wenn jemand seine Perspektive mit mir teilen möchte.

Die eigene Komfortzone zu verlassen mag auf den ersten Blick mit kraftzehrendem und auch finanziellem Aufwand verbunden sein. Aber im Ergebnis zeigt sich klar, dass der einfache Weg eben nicht immer der beste ist.

Darüber hinaus ist mir klar, dass wir im Praxisalltag immer noch nicht das gesamte Potenzial von iie-Systems ausschöpfen. Da ist noch viel mehr drin, was wir bislang noch nicht richtig nutzen.

Selbst meine Mitarbeiterinnen freuen sich nun über Neuerungen und sind gespannt. Gerade diejenigen, die mir vor einem Jahr angedeutet haben die Praxis verlassen zu wollen, wenn ich all diese Innovationen einführe, sind heute absolut überzeugt und wollen mitgestalten. Das bestätigt mich in meinen Entscheidungen und motiviert mich, auch weiterhin Anrufe von Michael Visse entgegenzunehmen. 😉

 

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Wie entstehen Urteilsfehler? Und wie kann man sie vermeiden?

Wir alle sind gefangen in unserem Denken. Neues Denken zuzulassen ist nicht einfach.

Besonders fatal: Wir merken in der Regel selbst nicht, dass wir gegen unsere eigenen Interessen handeln.

Unser Handeln ist oftmals nicht rational, sondern vielmehr emotional geprägt. Dies zu akzeptieren fällt schwer, denn es widerspricht unserem eigenen Erleben.

Aufgrund meiner Kontakte zu zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die mich in unserer Praxis in Lingen besuchen, habe ich viele interessante Beobachtungen machen können.

Alle Besucher haben die Chance, unsere Praxisabläufe aus der Sicht eines Außenstehenden zu beobachten.

In der Organisation, der Patientenberatung und der Patientenkommunikation beschreiten wir ganz neue Wege.

Dies entspricht allerdings so gar nicht den persönlichen Erfahrungen und Routinen meiner Besucher und unterscheidet sich gravierend vom Vorgehen in der eigenen Praxis.

Der Tag ist daher für die allermeisten Kollegen extrem anstrengend. Er bringt aber auch neue und wertvolle Erkenntnisse.

  • Neues Denken beschleunigt Prozesse und Spart wertvolle Zeit.
  • Eine abgestimmte neue Verbindung zum Patienten verschafft einen riesigen Wettbewerbsvorteil.

Damit wir neues Denken zulassen muss jedoch eine Veränderung im Gehirn stattfinden. Das ist sehr spannend.

  • Welche Mechanismen laufen in unserem Gehirn ab?
  • Was bewegt Kollegen im Entscheidungsprozess, die Anwendungen von iie-systems in ihren Praxisalltag zu integrieren?

Das sind zwei der Fragen, die ich mir in der Vergangenheit häufig gestellt habe. Und ich glaube, eine Antwort gefunden zu haben.

Das Wissen über die ablaufenden Mechanismen erlaubt es uns, unsere Perspektive auf unser persönliches Handeln in der eigenen Praxis zu überdenken. Wir erhalten darüber die bedeutende Chance, Fehler in unserem bisherigen Denken zu beobachten und unser eigenes Verhalten besser nachvollziehen und verstehen zu können.

Das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ des Nobelpreisträgers Daniel Kahnemann hat mir wichtige Denkanstöße gegeben, und ich kann die Lektüre nur jedem empfehlen.

Kahnemann beschreibt in seinem Werk zwei Systeme, nämlich das System 1 und das System 2. Sie dienen dem Autor als Grundelemente einer hochinteressanten Urteils- und Entscheidungstheorie. Die Systeme sind nicht real und repräsentieren keine Bereiche im Gehirn. Sie reduzieren jedoch die Komplexität und dienen dem besseren Verständnis.

System 1 arbeitet automatisch und schnell, weitgehend mühelos und ohne willentliche Steuerung. Es ist unsere Assoziationsmaschine, die unsere Wirklichkeit repräsentiert. Diese entsteht durch unsere gemachten Erfahrungen, die zu Verknüpfungen im Gehirn führen. All dies geschieht ohne bewusste Wahrnehmung, quasi im Stillen unseres Geistes.

System 1 konstruiert damit fortlaufend eine schlüssige Interpretation darüber, was zu jedem beliebigen Zeitpunkt in unserer Welt passiert. Es bestimmt unsere Auslegung der Gegenwart sowie die bestmögliche Auslegung zukünftiger Ereignisse. Auf diese Weise entstehen auch Glaubenssätze.

Der größte Teil unseres Denkens vollzieht sich lautlos unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Wir realisieren also nicht, dass uns das „U-Boot“ nach vorne zieht. Wir erleben den Wind und setzen die Segel. So glauben wir, selbst der Akteur zu sein und das Geschehen zu bestimmen.

„Wir wissen viel weniger über uns selbst, als wir zu wissen glauben.“
(Daniel Kahnemann)

Bewusste Zweifel zählen nicht zum Repertoire von System 1. Es sucht vielmehr eher nach Hinweisen, die mit den gegenwärtigen Überzeugungen, mit dem gegenwärtigen Weltbild übereinstimmen. System 1 arbeitet sehr ökonomisch und folgt den Gesetzen der geringsten Abweichung.

Die gewohnten Abläufe in der Praxis haben sich bewährt (= System 1) und geben uns eine scheinbare Sicherheit. Somit müssen wir keine kognitiven Anstrengungen unternehmen.

Allerdings führt dies manchmal zu gefährlichen Urteilsfehlern im System. Man ist von sich und seinem handeln zu sehr überzeugt, ist sich aber nicht bewusst, dass dieses Handeln nicht angebracht ist.

In solchen Fällen hilft oftmals nur der kritische Blick von außen. Für mögliche Fehler im eigenen Denken ist man meist blind. Die Fehler anderer erkennt man leichter als die, die man selbst macht.

Genau hier liegen die Chancen für Anwender von iie-systems. Wir ermöglichen einen ganz neuen Blick auf die Gestaltung von Patientenbeziehungen und bieten innerhalb der Anwendergruppe einen hilfreichen Erfahrungsaustausch. Für die eigene Praxisentwicklung und neues Denken ist dies ungeheuer wertvoll.

Kolleginnen und Kollegen, die uns in Lingen besuchen, sind überrascht, was durch ein abgestimmtes und leistungsstarkes Termin- und Beratungssystem heute alles möglich ist.

Das Team von iie-systems gibt neue Denkimpulse und unterstützt seine Anwender umfangreich. Allerdings stimmt das Denken mit dem gewohnten Denken in System 1 wie erwähnt nicht überein. Das macht es nicht immer einfach.

Um Fehler zu identifizieren und zu bearbeiten, benötigen wir unser langsameres System 2. Darauf möchte ich in meinem nächsten Blog-Artikel ein wenig näher eingehen.

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