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Wir leben in einer vernetzten Welt, die mehr und mehr digital wird.

Internet und Digitalisierung haben auch unsere Praxiswelt verändert und werden dies in rasanter Geschwindigkeit weiter tun.

Fraglos bieten neue digitale Vernetzungen außergewöhnliche Erfolgsaussichten für jede Praxis.

Damit sind riesige Chancen verbunden. Leider haben viele Kolleginnen und Kollegen diese jedoch überhaupt noch nicht erkannt oder sie nutzen sie nicht konsequent. Wer allerdings den Bekanntheitsgrad seiner Praxis im regionalen Umfeld erhöhen möchte, der kommt am Internet und an der zukunftsweisenden Schnittstelle zur Praxis-Management-Software zukünftig nicht vorbei.

Zudem sind mit der Digitalisierung auch zahlreiche Innovationen verbunden, die unsere Behandlungsmethoden nachhaltig verbessern. So erreichen wir hervorragende Therapieergebnisse und damit automatisch begeisterte Patienten.

Ein aus meiner Sicht sehr gutes Beispiel für ein gelungenes digital getriebenes Produkt ist der Memotain. Ich persönlich halte den Memotain für eines der leistungsstärksten Angebote im Bereich festsitzende Retainer.

Wer sich über diese spannenden Entwicklungen näher informieren möchte, den lade ich herzlich zum BDK Kongress Young Orthodontics ein, der vom 30.11. bis 1.12.2018 in Hamburg stattfindet.

 

Im Rahmen eines Workshops werde ich mich dort am Samstag um 11.30 Uhr intensiv damit beschäftigen, wie die Praxis vom Megatrend Internet / Digitalisierung profitieren kann.

 

Ob Sie ein „Young Ortho“ oder ein „alter Hase“ sind: Ich freue mich auf Ihren Besuch und ein interessantes Fortbildungs-Wochenende mit kollegialem Austausch.

Mehr Informationen und das genaue Kongressprogramm gibt es hier.

https://www.young-orthodontists.de/

Sehen wir uns in Hamburg?

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Neue Datenschutzgrundverordnung- Eine Risikoeinschätzung

Oftmals handeln wir nicht rational, sondern vielmehr emotional. Diese Tatsache hat bedeutende Konsequenzen für unseren Blick auf die Welt und damit für unser eigenes persönliches Erleben.

Zurzeit erkenne ich eine ganz erhebliche Verunsicherung in zahlreichen Praxen, ausgelöst durch die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft trat.

Dieses Ereignis hat viele Kolleginnen und Kollegen verunsichert und damit die Risikoeinschätzung in Bezug auf den Datenschutz in der eigenen Praxis signifikant verändert.

Meine persönliche Meinung zu dieser Thematik möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Meiner Ansicht nach wird die Einschätzung der Risiken durch die aktuelle Medienberichterstattung eindeutig verzerrt. Einer solchen Berichterstattung können wir uns nicht entziehen und werden dadurch unbewusst beeinflusst. Datenschutz ist plötzlich allgegenwärtig und nimmt so automatisch Einfluss auf die Risikobeurteilung in unseren Praxen.

Die aktuellen Pressemeldungen sehe ich exemplarisch als eine sich selbst tragende Kette von negativen gefährlichen Ereignissen. Befeuert wird das Ganze noch mit erschreckenden Vorstellungen von Strafen, die 4 % vom Umsatz betragen können. Solche Sanktionen sind in unserem Gehirn sehr leicht abrufbar. Sie verstärken automatisch die Furcht und die Unsicherheit in den Praxen.

Diese emotionale Reaktion ist für Betroffene real. Sie verändert die Priorität der Zuweisung von Aufmerksamkeit.

Damit wird Datenschutz aktuell zum Thema Nummer 1 in den Praxen.

Die Hysterie im Zusammenhang mit der DSGVO verdeutlicht eine grundlegende Begrenzung der Fähigkeit unseres Geistes, kleine Risiken angemessen und richtig zu bewerten.

„Entweder wir ignorieren kleine Risiken ganz und gar oder wir überschätzen sie maßlos – dazwischen gibt es nichts.“ (Kahnemann: Schnelles Denken, langsames Denken, S. 181)

Für unser Gehirn ist das Ausmaß des Schadens (4 % vom Umsatz) im Hinblick auf die Risikobewertung größer als die tatsächliche Schadenswahrscheinlichkeit.

Wie oben erwähnt wird die individuelle Risikobewertung derzeit durch die mediale Berichterstattung geprägt und verzerrt dabei ganz erheblich die reale Gefahr.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Datenschutz ist sehr wichtig und für jede Praxis unbedingt notwendig. Die Verpflichtung zum sensiblen Umgang mit Patientendaten ist jedoch nicht neu und bestand lange vor dem 25. Mai 2018.

Mir geht es in diesem Artikel lediglich darum, die verzerrte Risikobewertung zu thematisieren.

Aktuell wird in vielen Praxen verkrampft nach Problemen gesucht was dazu führt, dass der gesunde Menschenverstand vernachlässigt wird.

Nehmen wir als Beispiel zur Risikobewertung einmal die telefonische Terminvereinbarung. Hier werden die irrationalen Ängste der Praxen im Umgang mit der DSGVO sehr deutlich.

Eine häufige Frage, die uns von unseren Anwendern erreicht lautet: „Wie sollen wir uns verhalten, wenn der Patient anruft und wir ihn in das iie-System aufnahmen. Wir müssen doch sein schriftliches Einverständnis haben.“

Hier die Fakten:

  • Der Patient gibt sein telefonisches Einverständnis. Wir fragen ihn ja nach seiner Mail-Adresse und erklären ihm, dass der Termin über einen Service bestätigt wird. Der Patient gibt uns seine Mail-Adresse freiwillig, er wird nicht dazu gezwungen.
  • Beurteilt der Patient einen solchen Service als kritisch, wird er seine Mail-Adresse nicht mitteilen.
  • Der Patient erhält initial eine Mail. Hier wird er noch einmal auf den Service hingewiesen und kann seine Daten auf Wunsch jederzeit selbst löschen.

Zahlen, Daten und Fakten zur Risikobewertung

iie-systems bietet seinen Anwendern seit 2009 einen Service zur Patientenkommunikation, der auf Cloud-Technologie beruht. Mehr als 250 Kolleginnen und Kollegen nutzen derzeit unsere leistungsstarken Anwendungen und haben darüber bis heute mit 248.000 Neupatienten den Erstkontakt gestaltet.

74.385 dieser Patienten haben eine Bewertung zum Erstkontakt im Anamnesebogen abgegeben. Die Zahlen sprechen für sich. Keine erfolgreiche Praxis möchte mehr auf diesen Service verzichten.

In den 9 Jahren von 2009 bis heute sind über 2 Millionen Mail-Templates erfolgreich versendet worden.

Während dieser Zeit haben wir nur ein einziges Mal eine kritische Frage von einem Patienten erhalten.

Solche Zahlen zeigen eindeutig

  • dass die Risiken der Patientenkommunikation in der Vergangenheit nicht vorhanden waren
  • dass die Anwendungen von iie-systems durchdacht sind
  • dass Anwender und Patienten den Service schätzen.

Auf das gesamte Team von iie-systems ist Verlass. Selbstverständlich orientieren wir uns an der aktuellen Rechtsprechung und arbeiten mit bewährter neuester Technologie. Die Sicherheit der Daten und der sensible Umgang damit sind bei uns gewährleistet. Wir stehen jederzeit an der Seite unserer Anwender und beraten diese gern.

In meinem nächsten Beitrag werde ich mich mit der Risikobewertung zum Anamnesebogen auseinandersetzen. Hintergrund ist, dass ich hier völlig irrationale und schädliche Routinen beobachte, die sich in den Köpfen der Kollegen etabliert haben.

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Heben Sie den verborgenen Schatz: Spannender Workshop in Berlin

Zahlreiche kieferorthopädische Praxen nutzen bereits die leistungsstarke Software Ivoris. Und das aus gutem Grund, denn wenn es um die Abrechnung kieferorthopädischer Leistungen geht, ist das Produkt von Computer konkret mit Abstand der Marktführer.

Was viele jedoch nicht wissen ist die Tatsache, dass man die Abrechnungssoftware zum Nutzen der Praxis noch weitaus effektiver einsetzen kann.

Gemeinsam mit den Experten von Computer konkret haben wir viel Zeit und Engagement investiert, um die erste existierende Schnittstelle zwischen einer Web-basierten Anwendung und einer etablierten Praxis- Management-Software zu entwickeln.

Diese Schnittstelle bietet für jede Praxis enormes Potenzial und reorganisiert einfach und schnell das Terminmanagement.

Aktuell profitieren schon mehr als 250 Kolleginnen und Kollegen davon und wöchentlich werden es mehr.

Die abgestimmte Verbindung transformiert in beeindruckender Weise die Qualität der Verbindung zum Patienten und hält damit ganz neue und bislang ungeahnte Chancen bereit.

Quasi nebenbei wird damit auch die Bekanntheit der Praxis gesteigert und Aufmerksamkeit bei digital souveränen Patienten erzeugt.

Möglich wird all dies durch innovative Internettechnologie und eine digitale Revolution, bei der wir gerade mal am Anfang stehen.

Glauben Sie mir: Auch in Ihrem Programm liegt ein verborgener Schatz. Wir helfen Ihnen, ihn zu finden.

Gemeinsam mit Computer konkret und Ivoris veranstalten wir am

Freitag, 6. Juli 2018

einen spannenden Workshop in Berlin, auf dem Ihnen die Möglichkeiten und Vorteile der Schnittstelle von den Experten persönlich präsentiert werden. Gemeinsam mit Frau Brand zeigen wir Ihnen, welches Potenzial bislang ungenutzt in Ihrem bestehenden Abrechnungsprogramm schlummert.

Verpassen Sie nicht diese einmalige Chance und gehen Sie mit uns auf „Schatzsuche“.

Melden Sie sich am besten noch heute an. Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar.

Wir freuen uns auf Sie!

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Die Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten ist jeden Euro wert

Ein Beitrag von Dr. Max Arnold, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Anfang April habe ich meine Praxis BlackForestOrtho im Nordschwarzwald eröffnet. Immer wieder wurde ich im Rahmen der Planungen mit dem Namen Dr. Michael Visse konfrontiert. Zuerst riet mir Prof. Wolf von der Abteilung Kieferorthopädie am Uniklinikum Jena, an der ich als Oberarzt tätig war, mich im Hinblick auf meine Selbstständigkeit vom Kollegen Visse beraten zu lassen.

Auf dem Jahrestreffen der DGLO traf ich den Kollegen Woo Tum Bittner von Adentics, der mir den gleichen Rat gab. Er betonte, dass man als Neugründer die Chance nicht verpassen sollte, eine komplett andere Zugangsweise zu Patienten in der Lingener Praxis live zu erleben.

Der erste persönliche Kontakt ergab sich bei einer von Dentsply organisierten Veranstaltung, auf der Michael Visse einen Vortrag zum Thema Neuromarketing hielt. Man merkte sofort, dass er sich sehr ausführlich und intensiv mit dem Entscheidungsprozess von Patienten beschäftigt hat. Das hat mich sehr beeindruckt und letztendlich überzeugt, ihn in Lingen zu besuchen.

Was ich hier erlebt habe, fand ich absolut überzeugend. Im Rahmen der Beratungsgespräche konnte ich die Reaktion der Patienten auf die Vorher-Nachher-Fotos beobachten. Eine solche Form der Beratung war für mich Neuland, weil es sich komplett von dem unterscheidet, wie ich es bisher gemacht habe.

Von jedem Patienten werden Fotos erstellt, die er in einer hochwertigen Mappe mitbekommt. So generiert man bereits bei diesem ersten Termin ein Serviceplus, das sich einprägt. Statt versprochenem Service findet der Patient hier erlebten Service.

Ich habe in Lingen zudem erfahren, wie wichtig es für die Entscheidung des Patienten ist, dass er sich in den Praxisräumen wohlfühlt. Für Neugründer wie mich, die noch die Möglichkeit haben, Räume anders zu gestalten als ursprünglich geplant, ist das von unschätzbarem Wert. Schallisolierung, Raumduft, spezielle Lichtkonzepte und beleuchtete Fotos an der Wand lösen beim Patienten ein Priming aus. Das macht alles, was danach kommt, sehr viel einfacher.

Auch wenn ich in meiner eigenen Praxis erst wenige Wochen tätig bin, kann ich jetzt schon sagen, dass es sich unbedingt lohnt, das Konzept des Kollegen Visse umzusetzen. Erst mit der Aufklärung über die SmileDesign Datenbank und mit den Fotos in der Fotoecke, die wir machen, kann man am Gesichtsausdruck des Patienten ablesen, dass er verstanden hat warum er zu uns in die Praxis gekommen ist. Man zeigt ihm, was sich durch KFO erreichen lässt. Dahinter steckt eine ganz neue Dimension der Beratung, bei der die Vorteile der Behandlung erlebbar werden. Das funktioniert aber nicht, wenn man Typodonten oder Geräte zeigt, wie wir es eigentlich gelernt haben.

Natürlich muss man umdenken, wenn man solche neuen Wege geht. Man muss sich selbst zwingen, seine eigenen Protokolle zu ändern. Das ist in der Tat nicht ganz leicht – auch nicht für das Team.

Ich habe meine Mitarbeiterinnen allerdings von Anfang an mit ins Boot geholt. Ich erkläre, was ich tue und warum. Sie sehen ja auch, wie die Patienten reagieren und erkennen die Vorteile dieses Konzeptes. Daher ist die anfängliche Skepsis sehr schnell in Überzeugung umgeschlagen und alle haben Spaß daran.

Absolut begeistert sind wir alle auch von dem Online-Terminkalender, der leicht zu bedienen und sehr flexibel ist. Im Moment kommt rund jeder 5. Patient über die Online-Buchung zu uns. Diese Investition hat sich also schon jetzt mehr als rentiert. Als moderne Praxis ist ein Online Terminkalender unverzichtbar.

Durch die Schnittstelle Ivoris connect werden neue Patienten, die sich online angemeldet haben, direkt in die Praxismanagement-Software übernommen. Das ist wirklich komfortabel, weil man sich um nichts kümmern muss. Der Patient erhält in Echtzeit seine Terminbestätigung per Mail und ist so direkt mit der Praxis verbunden. Obwohl er noch mit niemandem telefoniert hat, fühlt er sich gleich gut aufgehoben und in seiner Wahl bestätigt.

Auch so kleine Dinge wie Geburtstagstemplates kommen bei den Patienten übrigens super an. Dass solche Geburtstagsgrüße über das System automatisch verschickt werden, wusste ich selbst nicht, bis sich vor ein paar Tagen eine Patientenmutter bei mir herzlich für die lieben Geburtstagsgrüße an ihren Sohn bedankt hat. Etwas überrascht konnte ich mich dann gleich mit dem Patienten freuen. Ohne eigenes Zutun hinterlässt man bei seinen Patienten also einen guten Eindruck. Besser und einfacher kann man es nicht haben.

„Experten müssen mit Experten zusammenarbeiten.“

Das ist ein Statement, das Michael Visse immer wieder propagiert. Und ich kann bestätigen: Er hat Recht! Gerade als Neugründer merkt man sehr schnell, dass es sich auszahlt, Unterstützung von einem Expertenteam wie iie-systems zu erhalten. Man spart viel Ärger und hat mehr Zeit für Dinge, die zusätzlich erledigt werden müssen. Und bei einer Praxiseröffnung sind das wirklich viele.

Die Zusammenarbeit mit Michael Visse und seinem iie-Team hat mir den Rücken freigehalten. Man kann sich jederzeit darauf verlassen, dass alles funktioniert und dass man bei eventuellen Fragen kompetente Ansprechpartner hat. Das ist jeden Euro, den es kostet wert, denn es amortisiert sich sehr schnell.

Ich bin allen Kollegen, die mir empfohlen haben, mich von Michael Visse beraten zu lassen, sehr dankbar. Und natürlich danke ich vor allem auch Dr. Visse selbst, dass er mir diese neue Art der Patientenkommunikation gezeigt hat.

Ich schaue entspannt und optimistisch in meine berufliche Zukunft und bin davon überzeugt, dass ich erfolgreich sein werde. Schon alleine dafür hat es sich gelohnt.

 

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Der Blick von außen ist oft unangenehm. Aber er lohnt sich.

Ein Beitrag von Dr. Lukas Blase, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Vor einem Jahr habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und eine Praxis für Kieferorthopädie übernommen. Nun möchte ich ein erstes Resümee ziehen.

Die Übernahme war für mich verbunden mit langer Vorbereitung. Während der Planung des Umzugs in neue Räume und Umbau derselben musste ich mich durchringen zu Entscheidungen, die die Praxis ganz neugestalten sollten: Corporate Design, Webseite, ein neues Röntgen- und Abrechnungsprogramm und zu guter Letzt die Verknüpfung dessen mit iie-systems. Das bestehende Praxisteam, das mich gerade erst kennenlernte, war verunsichert und ängstlich.

Trotz intensiver Vorbereitung muss ich zugeben, dass ich mich zu Anfang in der neuen Rolle als Praxisinhaber mit all den damit verbundenen Pflichten und der Verantwortung teilweise überfordert gefühlt habe. Die Gedanken kreisen permanent um Dinge, die man noch erledigen muss und tun sollte. Ich korrigierte laufend meine To-Do-Liste nach absteigender Priorität und versuchte, einen Schritt nach dem anderen zu nehmen. „24 hours is not enough.“

Rund drei Monate nach der Praxisübernahme besuchte mich der Kollege Michael Visse. Ich war bis dahin der Meinung, dass ich mit dem, was ich von iie-Systems nutzte, schon recht weit vorne lag. Michael Visse konfrontierte mich jedoch mit der unangenehmen Tatsache, dass ich das gesamte Potenzial, was iie bietet, noch längst nicht ausschöpfe und noch viel mehr möglich sei.

Muss das wirklich sein? fragte ich mich. Ich war froh, dass die Dinge soweit wie geplant erstmal geklappt hatten ohne dass es auf Seiten des Teams und des Patientenstamms Verluste zu verzeichnen gab. Ein anderes Denken zuzulassen ist anstrengend und wir versuchen in aller Regel, das möglichst zu vermeiden. Der Kollege Visse beschrieb mir das als „System 1“: Wir vermeiden kognitive Anstrengungen, da sich die bisherigen Abläufe ja schließlich bewährt haben und uns Sicherheit geben.

Jede Kleinigkeit, die man ändert, bedeutet im Vorfeld eine Überwindung und tut weh, da man dazu seine Komfortzone verlassen muss. („System 2“).

Dennoch habe ich mich mit der Kritik befasst und wollte selbst erfahren, was noch möglich ist mit iie. Es lohnt sich, ein Urteil von außen und eine andere Perspektive zuzulassen, also bereit zu sein, sich selbst hinterfragen zu lassen.

Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Mit der Praxisübernahme hatte ich auch eine neue Fotokamera angeschafft. Diese sollte laut Hersteller extrem einfach zu bedienen sein und die Fotodokumentation erleichtern. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Mein Team und ich sind schier verzweifelt an der schlechten Qualität der Bilder. Sie waren nicht geeignet zur Dokumentation, geschweige denn, sie Patienten zu zeigen.

Als mich Michael Visse dann in der Praxis besuchte konnte er seinen Augen kaum trauen. Ihm war das Gerät und die damit verbundenen Probleme bekannt. Er riet mir dringend eine neue Kamera zu kaufen und das iie-systems-Tool „Images“ zu nutzen. Darüber hinaus empfahl er mir die Teilnahme an einem von iie veranstalteten und vom Profi-Fotograten Michael Helweg geleiteten Workshop zum Thema Patientenfotografie.

Ich muss zugeben, dass ich den Nutzen der Funktion „Images“ bis dato gar nicht wirklich verstanden hatte. Und: Durfte ich dem Team schon wieder etwas Neues zumuten…? (System 1!)

Ich habe den Ratschlag dennoch angenommen, in eine neue Kamera investiert und habe auch den Workshop zusammen mit einer Mitarbeiterin besucht. Um es vorweg zu nehmen: Diese Entscheidungen haben sich wirklich gelohnt!

Mit einem positiven Feedback der Patienten hatte ich schon gerechnet. Aber derartige Resonanzen zu bekommen, überraschte mich wirklich.

Natürlich kann man alles so belassen wie es ist. Man kann die Patientenberatung auf fach-chinesisch weiterführen, wie man es im Studium gelernt hat und die Fotos ausschließlich zur Dokumentation nutzen. Dem Patienten nützt das allerdings gar nichts und das rächt sich über kurz oder lang. Davon bin ich heute überzeugt.

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich tatsächlich neues Denken zuzulassen und die Patientenbrille aufzusetzen. Mir fiel und fällt das immer noch sehr schwer. Allerdings konnte ich sehr positive Erfahrungen machen und höre gerne wieder zu, wenn jemand seine Perspektive mit mir teilen möchte.

Die eigene Komfortzone zu verlassen mag auf den ersten Blick mit kraftzehrendem und auch finanziellem Aufwand verbunden sein. Aber im Ergebnis zeigt sich klar, dass der einfache Weg eben nicht immer der beste ist.

Darüber hinaus ist mir klar, dass wir im Praxisalltag immer noch nicht das gesamte Potenzial von iie-Systems ausschöpfen. Da ist noch viel mehr drin, was wir bislang noch nicht richtig nutzen.

Selbst meine Mitarbeiterinnen freuen sich nun über Neuerungen und sind gespannt. Gerade diejenigen, die mir vor einem Jahr angedeutet haben die Praxis verlassen zu wollen, wenn ich all diese Innovationen einführe, sind heute absolut überzeugt und wollen mitgestalten. Das bestätigt mich in meinen Entscheidungen und motiviert mich, auch weiterhin Anrufe von Michael Visse entgegenzunehmen. 😉

 

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Wie entstehen Urteilsfehler? Und wie kann man sie vermeiden?

Wir alle sind gefangen in unserem Denken. Neues Denken zuzulassen ist nicht einfach.

Besonders fatal: Wir merken in der Regel selbst nicht, dass wir gegen unsere eigenen Interessen handeln.

Unser Handeln ist oftmals nicht rational, sondern vielmehr emotional geprägt. Dies zu akzeptieren fällt schwer, denn es widerspricht unserem eigenen Erleben.

Aufgrund meiner Kontakte zu zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die mich in unserer Praxis in Lingen besuchen, habe ich viele interessante Beobachtungen machen können.

Alle Besucher haben die Chance, unsere Praxisabläufe aus der Sicht eines Außenstehenden zu beobachten.

In der Organisation, der Patientenberatung und der Patientenkommunikation beschreiten wir ganz neue Wege.

Dies entspricht allerdings so gar nicht den persönlichen Erfahrungen und Routinen meiner Besucher und unterscheidet sich gravierend vom Vorgehen in der eigenen Praxis.

Der Tag ist daher für die allermeisten Kollegen extrem anstrengend. Er bringt aber auch neue und wertvolle Erkenntnisse.

  • Neues Denken beschleunigt Prozesse und Spart wertvolle Zeit.
  • Eine abgestimmte neue Verbindung zum Patienten verschafft einen riesigen Wettbewerbsvorteil.

Damit wir neues Denken zulassen muss jedoch eine Veränderung im Gehirn stattfinden. Das ist sehr spannend.

  • Welche Mechanismen laufen in unserem Gehirn ab?
  • Was bewegt Kollegen im Entscheidungsprozess, die Anwendungen von iie-systems in ihren Praxisalltag zu integrieren?

Das sind zwei der Fragen, die ich mir in der Vergangenheit häufig gestellt habe. Und ich glaube, eine Antwort gefunden zu haben.

Das Wissen über die ablaufenden Mechanismen erlaubt es uns, unsere Perspektive auf unser persönliches Handeln in der eigenen Praxis zu überdenken. Wir erhalten darüber die bedeutende Chance, Fehler in unserem bisherigen Denken zu beobachten und unser eigenes Verhalten besser nachvollziehen und verstehen zu können.

Das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ des Nobelpreisträgers Daniel Kahnemann hat mir wichtige Denkanstöße gegeben, und ich kann die Lektüre nur jedem empfehlen.

Kahnemann beschreibt in seinem Werk zwei Systeme, nämlich das System 1 und das System 2. Sie dienen dem Autor als Grundelemente einer hochinteressanten Urteils- und Entscheidungstheorie. Die Systeme sind nicht real und repräsentieren keine Bereiche im Gehirn. Sie reduzieren jedoch die Komplexität und dienen dem besseren Verständnis.

System 1 arbeitet automatisch und schnell, weitgehend mühelos und ohne willentliche Steuerung. Es ist unsere Assoziationsmaschine, die unsere Wirklichkeit repräsentiert. Diese entsteht durch unsere gemachten Erfahrungen, die zu Verknüpfungen im Gehirn führen. All dies geschieht ohne bewusste Wahrnehmung, quasi im Stillen unseres Geistes.

System 1 konstruiert damit fortlaufend eine schlüssige Interpretation darüber, was zu jedem beliebigen Zeitpunkt in unserer Welt passiert. Es bestimmt unsere Auslegung der Gegenwart sowie die bestmögliche Auslegung zukünftiger Ereignisse. Auf diese Weise entstehen auch Glaubenssätze.

Der größte Teil unseres Denkens vollzieht sich lautlos unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Wir realisieren also nicht, dass uns das „U-Boot“ nach vorne zieht. Wir erleben den Wind und setzen die Segel. So glauben wir, selbst der Akteur zu sein und das Geschehen zu bestimmen.

„Wir wissen viel weniger über uns selbst, als wir zu wissen glauben.“
(Daniel Kahnemann)

Bewusste Zweifel zählen nicht zum Repertoire von System 1. Es sucht vielmehr eher nach Hinweisen, die mit den gegenwärtigen Überzeugungen, mit dem gegenwärtigen Weltbild übereinstimmen. System 1 arbeitet sehr ökonomisch und folgt den Gesetzen der geringsten Abweichung.

Die gewohnten Abläufe in der Praxis haben sich bewährt (= System 1) und geben uns eine scheinbare Sicherheit. Somit müssen wir keine kognitiven Anstrengungen unternehmen.

Allerdings führt dies manchmal zu gefährlichen Urteilsfehlern im System. Man ist von sich und seinem handeln zu sehr überzeugt, ist sich aber nicht bewusst, dass dieses Handeln nicht angebracht ist.

In solchen Fällen hilft oftmals nur der kritische Blick von außen. Für mögliche Fehler im eigenen Denken ist man meist blind. Die Fehler anderer erkennt man leichter als die, die man selbst macht.

Genau hier liegen die Chancen für Anwender von iie-systems. Wir ermöglichen einen ganz neuen Blick auf die Gestaltung von Patientenbeziehungen und bieten innerhalb der Anwendergruppe einen hilfreichen Erfahrungsaustausch. Für die eigene Praxisentwicklung und neues Denken ist dies ungeheuer wertvoll.

Kolleginnen und Kollegen, die uns in Lingen besuchen, sind überrascht, was durch ein abgestimmtes und leistungsstarkes Termin- und Beratungssystem heute alles möglich ist.

Das Team von iie-systems gibt neue Denkimpulse und unterstützt seine Anwender umfangreich. Allerdings stimmt das Denken mit dem gewohnten Denken in System 1 wie erwähnt nicht überein. Das macht es nicht immer einfach.

Um Fehler zu identifizieren und zu bearbeiten, benötigen wir unser langsameres System 2. Darauf möchte ich in meinem nächsten Blog-Artikel ein wenig näher eingehen.

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Neue Ideen zur Überweiserbegeisterung und -bindung

Ein Beitrag von Dr. Michael Schneidereit (Fachzahnarzt für Kieferorthopädie)

Innovative Technologien bieten neue Möglichkeiten. Das gilt im Grunde für alle Branchen. Für uns als Kieferorthopäden sind ganz erhebliche Chancen vor allem durch Online Terminsysteme gegeben. Mit den Anwendungen von iie-systems steht uns ein komfortabler und einfach zu bedienender Onlinekalender zur Verfügung, den ich persönlich auf keinen Fall mehr missen möchte. Ich denke, Kolleginnen und Kollegen, die diesen Kalender ebenfalls nutzen, werden mir da zustimmen.

Wer Michael Visse kennt, kennt auch seine Einstellung, dass man sich mit dem Erreichten nicht zufriedengeben soll. Nach dieser Devise führt er nicht nur seine eigene Praxis und sein Unternehmen iie-systems. Er pusht seine Anwender – und damit auch mich – immer weiterzumachen und jederzeit offen für Neues zu sein.

Zuweilen ist das zugegebenermaßen ein wenig anstrengend. Aber es ist auch eine Motivation, immer wieder nachzudenken und selbst eigene Ideen zu entwickeln. Zumindest in meinem Fall hat das gefruchtet.

Ausgangspunkt meiner Überlegungen war folgender: Wenn wir als Kieferorthopäden so erfolgreich mit unserem Online-Kalender sind, warum nutzen wir ein solches System nicht auch, um uns bei unseren Überweisern – in aller Regel ja Zahnärzte – ein positiveres Image zu verschaffen?

Meine dahingehende Idee möchte ich an dieser Stelle gerne ein wenig näher darlegen und zur Diskussion stellen.

Was mir konkret vorschwebt ist ein Überweiserbereich auf unserer Webseite. Hier führen wir die Zahnarztpraxen auf, mit denen wir zusammenarbeiten. Über diese Seite und einen entsprechenden Link können Patienten dann ganz einfach und rund um die Uhr über unsere Webseite einen Termin bei ihrem Zahnarzt online buchen. Dies setzt jedoch voraus, dass diese auch ein Online-Terminsystem auf ihrer Webseite integriert haben, was derzeit noch für die wenigsten Zahnarztpraxen zutrifft.

Mein Plan ist, in Bielefeld eine Überweiserveranstaltung zu organisieren. Neben einigen Fachvorträgen würde ich den Kollegen meine o. g. Idee des Überweiserbereichs auf unserer Webseite präsentieren. Michael Visse würde die entsprechende Anwendung von iie-systems erläutern, Fragen beantworten, Details dazu klären und bei Interesse Unterstützung bei der Einleitung der nächsten Schritte leisten.

Ob sich die Kollegen für das Online-System von iie-systems entscheiden – was natürlich optimal wäre – oder für einen Kalender eines anderen Anbieters: Wichtig ist zunächst einmal, dass sie einen solchen Service überhaupt anbieten und von den Neupatienten, die darüber zwangsläufig in die Praxis kommen, profitieren.

Jeder von uns, der einen Online-Kalender nutzt, erlebt die Vorteile täglich. Ich möchte auf keinen Fall mehr darauf verzichten und bin überzeugt, dass unsere Überweiser, die bislang noch keine Online-Termine auf ihrer Webseite anbieten, gleiche Erfahrungen machen werden.

Überweiser, die einen solchen Kalender nutzen, könnte man im Gegenzug bitten, auf ihrer Webseite auf die Zusammenarbeit mit unserer Praxis hinzuweisen und hier unseren Online-Kalender zu integrieren.

Das sind neue Chancen, unseren Überweisern wertvolle Ideen zu präsentieren und eine abgestimmte Verbindung zu ermöglichen. Denn die Kolleginnen und Kollegen werden sich auch später noch erinnern, wer ihnen letztendlich die Empfehlung im Hinblick auf den Online-Kalender gegeben hat und damit zu einer Steigerung des Praxiserfolges beiträgt. Somit werden auch wir weiter profitieren, wenn wir die Empfehlung dieser Praxen erhalten, sobald es um kieferorthopädischen Behandlungsbedarf geht.

„Heute gewinnt niemand mehr allein.“ Auch das ist eine Formulierung, die gerne von Michael Visse verwendet wird. Und auch hier hat er Recht. Das gilt nicht nur – aber ganz besonders – für die Beziehung zu unseren Überweisern. Wenn es uns hier gelingt, eine Win-Win-Situation zu schaffen, gewinnen alle.

Durch den Kontakt zu Michael Visse hat sich nicht nur in meiner Praxis sehr viel verändert, sondern auch in meinem Denken. Warum nutzen wir die Gruppe der iie-Anwender nicht, um neues Denken zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln? Aus einem offenen Ideenaustausch mit konstruktiven Diskussionen kann jeder Nutzen ziehen. Ich wäre bereit. Und Sie?

 

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Chancen und Nutzen eines Online-Terminsystems für Neupatienten werden nicht erkannt

Vor etwa zwei Wochen fand in Dortmund der 7. Overkampkurs“ – organisiert von meinem Freund Clemens Fricke – statt. Eine solche Überweiserveranstaltung halte ich für eine hervorragende Idee, die ich 1:1 übernehmen werde.

Im Rahmen des Kurses hatte mich Clemens gebeten, über neue Chancen der Patientenkommunikation zu referieren, was ich sehr gerne getan habe.

Meine einleitende Frage an die rund 80 Anwesenden war simpel und lautete: „Wer von Ihnen nutzt ein Online-Terminsystem für Neupatienten?“

Dass sich gerade mal zwei Teilnehmer meldeten, hat mich nicht gewundert, denn das bildet genau den repräsentativen Durchschnitt ab. Erstaunt war ich allerdings, dass es mir nicht gelungen ist, bei den Zuhörern ein Umdenken zu initiieren.

Warum handeln intelligente Menschen gegen gesicherte Erkenntnisse und verpassen Chancen, die sich durch neue Technologie bieten?

Da die Kollegen keine Erfahrung mit Online-Terminen haben, kommt es nicht zu einer notwendigen assoziativen Aktivierung. Das Gehirn gleicht in Millisekunden mit dem gespeicherten kategorisierten Wissen ab und macht einen Vorschlag.

Wenn wir kein Wissen, keine Referenzgröße haben, resultiert daraus eine gefährliche kognitive Verzerrung. Die eigene Unwissenheit, also die „Blindheit im Gehirn“, lenkt die Aufmerksamkeit ab. Man spricht dann nur über Datensicherheit, Datenschutz oder Schnittstellen.

In unserem eigenen Denken und Handeln sind wir sehr robust. Oftmals bedarf es mehr Logik und Beweisen, damit ein Umdenken stattfindet.

Abwartendes Nichtstun ist allerdings unangebracht und riskant. Sich neues Wissen anzueignen und eigene Erfahrungen zu sammeln ist Pflicht. Hier ist die Praxisführung gefragt.

Für uns als Mediziner fühlen sich evidenzbasierte Entscheidungen immer gut an.

Zum Online-Terminsystem für Neupatienten möchte ich Ihnen ein einfaches mathematisches Modell nicht vorenthalten.

a = Neupatient
b = erwarteter Nutzwert (Umsatz) eines Neupatienten
c = Erwartungswert (Gesamtumsatz)

Wenn ich keinen Online-Termin anbiete ist der Erwartungswert = 0.

Der Online-Terminkalender hingegen schafft eine Möglichkeit, die vorher nicht existierte. Aus diesem einfachen Grund ist der Nutzwert eines Online-Terminsystems rational gesehen immer größer als 0. Diese mathematische Evidenz ist eindeutig und nicht zu leugnen.

Im Hinblick auf die Nutzung ist kein Risiko vorhanden. Sollte beim Online-Kalender etwas schieflaufen, kann man ihn sofort wieder stoppen. Man geht einfach wieder auf 0. Man verliert also nichts, sondern kann nur gewinnen.

Die Integration eines Online-Terminsystems auf der Praxiswebseite ist eine qualitative Veränderung mit weitreichenden Folgen. Was allein zählt ist die Möglichkeit.

Da Kosten und Aufwand der Integration in die Webseite gering sind, ist die Investitionsschwelle extrem niedrig. Der zu erwartende Nutzen für die Praxis aber liegt auf der Hand.

Wer sich diesen neuen Ideen verweigert, handelt gegen besseres Wissen. Solche Praxen sind in ihren eigenen Denkmustern gefangen.

Berücksichtigt man zudem die langfristigen Auswirkungen einer Entscheidung gegen ein Online-Terminsystem, wird der negative Effekt in seinem durchgreifenden Impact auf das Neupatientengeschäft deutlich.

Dass so viele Kollegen auf Ihrer Webseite keine Online-Termine anbieten, ist mehr als bedenklich.

Diese Situation wird sich allerdings ändern, denn die Vorteile für die Praxen sind einfach zu offensichtlich. Praxen, die diesen Service zur Verfügung stellen, können das zu 100 % bestätigen.

Wir sollten im Online-Termin eine neue Option sehen, die uns erst durch das Internet ermöglicht wird.

Für sein Tun – aber auch für sein Nicht-Tun – ist jeder selbst verantwortlich. Im Hinblick auf Online-Termine ist das Beharren auf tradierten Regeln und Normen allerdings nicht nur unangebracht, sondern sogar schädlich.

Mitbewerbern das Spielfeld zu überlassen bedeutet, offensichtliche Chancen zu ignorieren. Das wird man bereuen. Lieber sollte man zu den Ersten gehören, die von diesem System profitieren.

Mit einem Online-Terminsystem kann jede Praxis nur gewinnen.

iie-Anwender generieren über Online-Termine durchschnittlich 10 % ihrer Neupatienten, in der Spitze sogar 25 %.

Zudem erlaubt die Messung der Anzahl von Neupatienten über die Webseite den Aufbau eines Referenzsystems. So wird es möglich, die eigene Webseite und Internetkampagnen messbar zu objektivieren.

Durch eigenen Erfahrungsnutzen mit innovativen webbasierten Anwendungen verliert man seine kognitiven Vorbehalte gegenüber Innovationen und ist zukünftig offener für Entscheidungen. Das tut übrigens– ganz nebenbei – auch der Psyche gut.

Das Thema Online-Termine sollte eigentlich jeden interessieren. Mit Ihren Kommentaren und Ihrer Sichtweise zu diesem Thema könnte man eine Diskussion initiieren, die für alle wertvoll ist. Ich freue mich darauf.

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Das Dilemma der Beratung – Eine Zwickmühle

Das Dilemma der Beratung – Eine Zwickmühle

Die Kollegen, die mich in unserer Praxis in Lingen besuchen, kommen aus drei unterschiedlichen Gruppen:

  • Anwender, die sich weiterentwickeln möchten
  • Neukunden, die in ihrer Praxis gerne die Technologie von iie-systems einsetzen wollen
  • junge, motivierte und neugierige Kollegen, die kurz vor ihrer Niederlassung stehen

Allen gemeinsam ist, dass sie prinzipiell verstanden haben, dass Patientenservice ein wichtiges Instrument zur Patientenbegeisterung darstellt.

Aufgeschlossen, offen für neue Ideen und neugierig, was sie erwartet, kommen sie nach Lingen. Was sie hier erfahren, stellt in den meisten Fällen bislang gewohnte Denkstrategien und Weltbilder in Frage. Daher ist es wenig verwunderlich, wenn viele Kollegen damit überfordert sind.

Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass nahezu auf jeden meiner Gäste ein Wechselbad der Gefühle zukommt. Auf der einen Seite wird das Erlebte als riesige Chance begriffen, auf der anderen Seite jedoch auch als Bedrohung oder Kränkung. Ich weise daher zu Anfang jeden Gast darauf hin, dass dieser Tag zahlreiche Überraschungen bieten wird.

Am deutlichsten sichtbar wird der Zwiespalt zwischen Chance und Bedrohung fast ausnahmelos bei der Patientenberatung. In aller Regel ist man von der Patientenberatung, wie man sie selbst durchführt und seit Jahren durchgeführt hat, überzeugt und beurteilt sie als sehr gut. Dass dies eine gefährliche Illusion ist, kommt niemandem in den Sinn. Denn schließlich gibt der Erfolg der eigenen erlebten Erfahrung einem tagtäglich scheinbar Recht.

Die Patientenberatung ist eine ganz zentrale Säule des Paxiserfolges mit einem riesigen Potenzial. Meinen Besuchern gebe ich hier zahlreiche wertvolle Anregungen.

In Lingen erleben meine Gäste das Beratungsgespräch als Außenstehender und damit ganz neutral. Das ermöglicht eine Entkoppelung des Geistes, was eine Offenheit für neue Beobachtungen und Einsichten mit sich bringt.

Die Art und Weise, wie wir hier vorgehen, passt jedoch nicht zum Weltbild der Kollegen, zu ihrem Logiksystem. Das hat zur Folge, dass es anstrengend oder sogar unangenehm werden kann, denn das Gehirn gleicht das verfügbare Wissen der eigenen Beratung mit dem Erlebten ab.

Als außenstehender Betrachter der Situation nimmt man quasi zwangsläufig einen Perspektivwechsel ein. Alles passiert automatisch und in Echtzeit. Hier kann man sich selbst nichts vormachen. In der rund 10-minütigen Beratung merken meine Besucher anhand der körperlichen Reaktionen des Patienten, in welchem Moment sich dieser für eine Behandlung entschließt.

Was tun wir? Oder besser gefragt, was tun wir nicht? Wir zeigen dem Patienten keinerlei Apparaturen, und wir erklären ihm auch nicht, wie die Zähne begradigt werden.

Stattdessen zeigen wir ihm durch die Präsentation von Vorher-Nachher-Fotos (Gesichter, keine Zähne!) sein Ziel auf. Diese Bilder werden durch eine abgestimmte Broschüre noch verstärkt.

Meinen Besucher wird an dieser Stelle fast immer schlagartig bewusst, welche Fehler sie selbst in Beratungsgesprächen bislang gemacht haben. Diese Situation führt dazu, dass einige Knoten im Gehirn gelöst werden müssen, und das bedeutet Stress.

In meinem letzten Artikel bin ich ein wenig näher auf die beiden Systeme eingegangen, die unser Denken und Handeln bestimmen. Was die Kollegen bei uns in Lingen erleben führt automatisch zu einer Aktivierung im System 2. Mit diesem System lösen wir komplexe Aufgaben. Das benötigt Aufmerksamkeit, ist mit mentalen Aktivitäten verbunden und daher anstrengend.

Unser Gehirn liebt das System 1, die Routine. Diese Routine ist geprägt von unseren in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen.

Lernen erfolgt durch Imitation, also Nachahmung. Als Kieferorthopäden lernen wir demnach über Beobachtung des Verhaltens unserer kollegialen Vorbilder. Daher sind wir geprägt durch die Ausbildungspraxen, in denen wir gearbeitet haben.

Hinzu kommt, dass wir im Grunde alle die gleichen Fortbildungen besuchen und uns über Digitalisierung, Tip-Torque-Angulation etc. weiterbilden. Dies festigt unser Weltbild von Kieferorthopädie und Patientenberatung.

Wir vertrauen unserem Handeln und sind mit uns und der Welt im Einklang. Wir hinterfragen nicht, ob der Patient das Gesagte versteht. Es wurde schließlich schon immer so gemacht und man ist damit sehr erfolgreich. Warum also sollte man etwas ändern?

15 Jahre lang habe auch ich exakt so gedacht und war am Ende eben nicht mehr erfolgreich.

Heute ist für mich wie auch für mein ganzes Team die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, zur Innovation entscheidend. Das bedeutet auch und vor allem, dass man sich in den Patienten hineindenken und seine Fragen schlüssig beantworten muss. In der Psychologie spricht man hier von Kohärenz.

Grundlegend ist es, die formalen Denkabläufe des Patienten zu beurteilen. Für ihn muss alles logisch zusammenhängend und nachvollziehbar sein.

Jeder Mensch ist visuell geprägt. Informationen, die wir über die Augen aufnehmen, können 60 Mal schneller verarbeitet werden, automatisch und ohne Anstrengung.

Ich möchte Sie bitten, im Hinblick auf Ihre Beratung selbstkritisch einmal die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Was denkt der Patient?
  • Welche Gefühle hat er?
  • Wen muss ich beraten? Die Mutter oder das Kind?
  • Was passiert, wenn der Patient anschließend nach Hause geht?
  • Wie ist das Gefühl, die Resonanz im Beratungszimmer?

Oftmals ist eine Beratungssituation für beide Seiten sehr anstrengend. Warum dies so ist, ist einfach erklärt. Bei mir selbst läuft mittlerweile alles schnell und automatisch im System 1 ab. Bei meinen Besuchern ist dies aber sehr viel komplexer und benötigt das System 2. Das ist deutlich beschwerlicher, da bei ihnen keine verfügbaren und vergleichbaren Informationen aus der Vergangenheit vorliegen.

Und genau das ist das Dilemma, das der Autor Daniel Kahnemann in seinem Buch „Schnelles Denken – langsames Denken“ sehr passend beschreibt:

„(…) das übermäßige Vertrauen in das, was wir zu wissen glauben und unsere scheinbare Unfähigkeit, das ganze Ausmaß unseres Unwissens und der Unbestimmtheit der Welt zuzugeben. Wir überschätzen tendenziell unser Wissen über die Welt.“ (Kahnemann, S. 26)

Besucher in Lingen erleben ihre eigene Unwissenheit und sind über sich selbst erschrocken. Das zuzugeben benötigt eine neue Bewertung sowie die Bereitschaft zur Selbstreflexion.

Viele Kollegen möchten ihr gewohntes Weltbild nicht verlassen, verkrampfen und suchen nach passenden Ausreden, warum sie sich nicht verändern. Das finde ich sehr bedauerlich. Ich muss es jedoch akzeptieren.

Andere aber schaffen die Veränderung und erleben in ihren Praxen eine neue Leichtigkeit.

Möchten Sie jeden Tag wieder gerne in Ihre Praxis gehen? Hätten Sie nicht Spaß daran, wenn Mitarbeiter und Patienten begeistert sind? Wäre es nicht beruhigend zu wissen, dass die Praxis erfolgreich ist und bleibt?

Wir kennen zahlreiche solcher Erfolgsgeschichten. Ich versichere Ihnen, dass sich neues Denken und das konsequente Umsetzen unserer Ideen lohnen.

Wenn Sie mir nicht glauben: Auf www.iie-systems.com sprechen Kolleginnen und Kollegen, die es erlebt haben, über ihre Erfahrungen. Gerne stehen sie Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

 

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Für einen notwendigen Paradigmenwechsel braucht man den Blick von außen

Ein Beitrag von Marc Furtenhofer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

In wenigen Monaten eröffne ich meine Praxis in Essen. Hier möchte ich auch im Bereich der Patientenkommunikation innovative Wege gehen und habe mich daher frühzeitig umgesehen, welche Angebote es auf dem Markt gibt. Durch den Außendienst von Computer konkret wurde mir iie-systems empfohlen. Daraufhin habe ich Kontakt zum Kollegen Michael Visse aufgenommen, der mich spontan nach Lingen eingeladen hat.

In der letzten Woche war ich gemeinsam mit meiner Partnerin dort. Erwartet hatte ich von diesem Tag einige Korrekturen im Bereich Patientenberatung und -ansprache. Wir alle lernen unseren Beruf im Wesentlichen ja mentorenbezogen. Das heißt, wir bekommen eine Behandlungsphilosophie beigebracht, an die ein Praxismanagement angegliedert ist. Das ist im Grunde überall recht ähnlich und unterscheidet sich meistens nur durch Nuancen. Um solche Nuancen und Optimierungen wird es gehen, so war meine Vorstellung. Aber da hatte ich mich gründlich getäuscht.

Mit seinem System stellt der Kollege Visse all das, was man bisher aus der eigenen Tätigkeit kennt, infrage. Das kommt einem Schlag vor den Kopf gleich. Man muss komplett umdenken und sein gesamtes bisheriges Konzept über den Haufen werfen. Das ist anfangs sehr schwierig, und man will es auch eigentlich gar nicht.

Als Michael Visse mir schilderte, wieviel mehr Erfolg eine Beratung mit Vorher-Nachher-Fotos hat, war ich sehr skeptisch. Beratung macht man doch eigentlich mit Modellen. So habe ich das bislang auch immer gemacht und es hat doch auch funktioniert.

Dann allerdings hatte ich Gelegenheit, an Patientengesprächen teilzunehmen und konnte die Reaktionen beobachten. Es war faszinierend zu sehen, wie sich die Spannung löste und welche Begeisterung in den Gesichtern stand. Die Patienten hatten eindeutig das Gefühl, dass der Arzt genau weiß, was sie wollen und was ihr Ziel ist.

Das kann man mit Modellen auf keinen Fall erreichen. Diese Form der Beratung hat mich absolut überzeugt.

Welche Änderungen im Hinblick auf meine gewohnte Beratung sind wichtig?

Ganz entscheidend ist, dass man die Patientenperspektive einnimmt. Das gelingt uns als Mediziner aber oftmals nur schwer oder gar nicht. Ich habe das im Nachgang meines Besuches für mich selbst mal an einem Vergleich festgemacht. Wenn ich in meinem Haus ein neues Badezimmer plane, interessiert mich dann, welcher Mörtel oder welcher Fliesenkleber verwendet wird? Wohl kaum. Ich möchte wissen, wie es hinterher aussieht, ich möchte Beispielbilder sehen. Das kann ich einfach und schnell begreifen und bekomme ein subjektives Gefühl von der Befähigung des Sanitärunternehmens.

So verhält es sich auch mit der kieferorthopädischen Therapie. Den Patienten interessiert das Ergebnis, nicht die Art und Weise, wie man dorthin gelangt.

Die Strategie von Michael Visse ist bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die über den Erfolg oder Nichterfolg einer Beratung entscheiden. Das demonstriert der Kollege Visse sehr überzeugend. Abweichungen von seinem Konzept sind für den Erfolg der eigenen Beratung schädlich, und das wird einem auch gnadenlos vermittelt. Das ist zugegebenermaßen zunächst unbequem, aber mir ist an diesem Tag klargeworden, dass er in vielen Punkten Recht hat.

Ich habe ihm beispielsweise die Planungen für mein Beratungszimmer gezeigt. Seine Reaktion war, dass das so nicht funktionieren wird und „großer Quatsch“ sei, da ein Behandlungsstuhl in der Raummitte steht. Darüber haben wir einige Zeit diskutiert, denn ich war der Meinung, dass dies doch wohl kein Problem darstelle. Hier fehlte mir die Fähigkeit, mich wirklich auf die Patientensicht einzulassen.

Ein Behandlungsstuhl ist unser tägliches Arbeitsgerät, das wir selbst meist gar nicht mehr wahrnehmen. Anders allerdings der Patient, bei dem der Stuhl ein unangenehmes Gefühl auslöst und den Erfolg einer Beratung zunichtemachen kann.

Kurzum: Ich habe die Planung geändert. In meinem zukünftigen Beratungszimmer wird der Behandlungsstuhl nicht im Zentrum stehen und zudem wird ein Schreibtisch eingeplant. Der Patient darf nur kurz im Behandlungsstuhl Platz nehmen und wird anschließend gebeten, sich an den Schreibtisch zu setzen. In entspannter Atmosphäre werden ihm hier dann am Monitor Vorher-Nachher-Bilder gezeigt. Das versteht er, und das zeigt ihm anschaulich das Behandlungsziel. Modelle und verschiedene Behandlungsgeräte sind nicht in seinem Kopf vorhanden.

Von dem Termin in Lingen habe ich sehr viel mitgenommen und ich bin froh darüber, dass ich die Chance dazu bekommen habe. Ich hätte in meiner neuen Praxis vieles unreflektiert übernommen, was ich in meiner bisherigen Tätigkeit gelernt habe. Und dadurch hätte ich mich in meinen Möglichkeiten beschränkt.

Sein eigenes Tun und Handeln stellt man in aller Regel nicht infrage. Umso wichtiger ist ein neutraler Blick von außen. Und diesen Blick bietet Michael Visse. Er spricht Fehler ganz direkt und klar an. Manche haben damit vermutlich ein Problem, denn wie anfangs erwähnt ist es schwierig, neu zu denken und seine Komfortzone zu verlassen. Es ist aber notwendig.

Ich für meinen Teil fand den Austausch und die offene Kritik ungemein hilfreich. Es nützt mir ja wenig, wenn man mir sagt, dass alles, was ich tue, super ist. Dann ändert sich ja nichts. Aber es muss sich etwas ändern, wenn man langfristig erfolgreich sein möchte. Man muss seine Sichtweise überdenken und eine Paradigmenwechsel vollziehen. Das ist am Anfang natürlich unbequem, zahlt sich aber mit Sicherheit aus – nicht nur für Kolleginnen und Kollegen, die wie ich eine neue Praxis eröffnen.

 

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