Monate: Mai 2015

Die Macht des Unterbewusstseins

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Als Unterbewusstsein bezeichnet man den Bereich der menschlichen Psyche, die dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Im Volksmund spricht man auch vom „inneren Schweinehund“, Bauchgefühl oder Intuition.

Unser Unterbewusstsein steuert unser Verhalten und unsere Gefühls- und Körperreaktionen, auch dann, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Bemerkenswert ist, dass die Inhalte (also die bewusste Wahrnehmung) im Unterbewusstsein vorbereitet werden. Das wir diese Prozesse selbst nicht bemerken liegt daran, dass das Bewusstsein gegenüber dem Unterbewusstsein blind ist (vgl. Behrens/Neumaier 2004, S. 6). 99 % der Gehirnprozesse finden im Unterbewusstsein statt. Lediglich die Endprodukte der unterbewussten Prozesse erreichen das Bewusstsein.

Auch der Neurobiologe Gerhard Roth kommt zu dem Schluss, dass bewusste Entscheidungen eindeutig unterbewusst vorbereitet werden. Wir glauben, Entscheidungen bewusst zu treffen. In Wirklichkeit aber trifft das Unterbewusstsein diese, lange, ehe wir uns der Entscheidung bewusst sind. Nachträglich versuchen wir, alles mit dem Verstand zu erklären, also zu verrationalisieren und sind überzeugt, dass wir bewusst entschieden haben.

Jeder bewussten Entscheidung geht immer eine unterbewusste Entscheidung voraus!

Um den evolutionären Sinn zu erkennen, muss man ziemlich weit zurückgehen. Mehr als 650 Millionen Jahre brauchte die Evolution, um die anfangs sehr simplen Nervensysteme in der Tierwelt – etwa bei Quallen und Seeanemonen – zu dem weiter zu entwickeln, was das menschliche Gehirn heute ausmacht.

Bei allen äußeren Unterschieden ist der Aufbau bei vielen Spezies gleich, wenn auch natürlich different entwickelt. Unser menschliches Gehirn ist ein hierarchisch geordnetes Gebilde, in dem alle Teile miteinander vernetzt sind. Der älteste Teil des Gehirns – der Hirnstamm – steuert alle lebenserhaltenden Funktionen wie Herzschlag und Atmung. Das Kleinhirn koordiniert die Bewegung. Als Vermittler zum und vom Großhirn fungiert das Zwischenhirn. Hier liegen emotionale Bewertungszentren (limbisches System), die für die unterbewussten Entscheidungen wichtig sind.

Das limbische System ist die Supermacht im Kopf.

Der evolutionsgeschichtlich jüngste Teil des Gehirns ist das Großhirn (Cortex). Hier ist das Bewusstsein lokalisiert. Alle einzelnen Gehirnbereiche sind neuronal miteinander verschaltet und haben Wechselwirkungen.

In jeder Sekunde werden 11 Millionen Bit Informationen von den Sinnesorganen an das Gehirn gesendet. Davon gelangen nur 40 Bit, also 0,0004 %, in das Bewusstsein. (vgl. Häusel 2004a, S. 84).

Das ist ein Beweis dafür, dass das Bewusstsein lediglich das Ergebnis des im Unterbewusstsein stattfindenden Selektionsprozesses von Informationen darstellt.

Hier noch ein spannender Fakt zum Energieverbrauch bei der Informationsverarbeitung.

Das Gehirn macht nur 2 % des Gesamtkörpergewichtes aus. Es verbraucht jedoch bei intensiver geistiger Anstrengung 20 % der gesamten Energie, die dem Körper zur Verfügung steht. (vgl. Häusel 2004a, S. 82)

Dies könnte ein Grund dafür sein, warum viele Menschen nicht so gerne denken und lernen. Texte sind immer im Großhirn orientiert. Das Gehirn versucht, Denken und Lesen zu vermeiden, da dafür sehr viel Energie verbraucht wird.

Abschließend noch einige Weisheiten zum Thema Denken:

„Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.“ (Henry Ford, amerikanischer Industrieller)

„Handeln ist leicht, Denken schwer, nach dem Gedanken handeln unbequem.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

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Innovationszyklus

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Bei allen Innovationen dauert es in aller Regel länger, bis sich die neuen Ideen durchsetzen und von der breiten Masse akzeptiert werden.

Internetanwendungen Web 3.0 bieten heute riesige Chancen.

Das Internet verändert die Spielregeln. Dies ist eine Tatsache, der wir uns nicht mehr verschließen können. Und trotzdem erlebe ich vielfach noch immer einen zurückhaltenden Umgang mit diesem Medium.

Wer jedoch als Unternehmen Praxis hier die richtigen Antworten hat, kann den Abstand zu seinen Mitbewerbern erheblich vergrößern.

Das Web 3.0 (Internet of things and service) stellt eine innovative Weiterentwicklung des Mediums Internet dar. Mit iie-systems sehen wir uns hier sehr gut aufgestellt. Durch eine überlegte Integration von Web3.0-Technologie lässt sich die Verbindung zum Kunden / Patienten revolutionieren. So ist es heute nicht nur sehr viel einfacher und schneller, sondern auch erheblich kostengünstiger, den Kontakt zum Kunden / Patienten zu pflegen.

Diese Erkenntnisse sind vielen bekannt und werden auch nicht in Frage gestellt. Dass wir uns noch am Anfang der Entwicklung befinden, bedeutet, dass es noch nicht zu spät ist. Daher möchten wir jedes Unternehmen Praxis ermutigen, beim Web 3.0 mitzumachen.

Verpassen Sie keine Chancen. Überlassen Sie das Spielfeld nicht anderen!

Möchten wir denn wirklich, dass Unternehmen / Praxen in unserem unmittelbaren Umfeld das Internet besser bzw. erfolgreicher nutzen als wir selbst? Doch wohl kaum. Gehen wir also auf Nummer Sicher und suchen nach neuen und spannenden Ideen. Gehen wir mutig an das Projekt und verschaffen uns damit einen uneinholbaren Vorsprung.

Es gilt, dem Internet eine neue Bedeutung zu geben.

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Entscheideritis – Prokrastination
Die 72-Stunden Regel: Es gilt, Entscheidungen zu treffen

72-Stunden-Stoppuhr

In vielen Gesprächen, aber auch bei mir persönlich, beobachte ich häufig ein interessantes Phänomen. Man hat ein bestimmtes Problem, unterhält sich mit Freunden oder Kollegen und kommt auch zu Lösungsideen mit konkreten Veränderungsvorschlägen. Nun geht es um die Umsetzung und da geht es schon los. Oder eben auch nicht. Ja, aber …..

Auf der rationalen Ebene wissen wir, was wir tun müssen. Wir müssen etwas ändern, denn sonst ändert sich auch nichts. So ähnlich heißt es auch in dem bekannten Zitat von Albert Einstein:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Wie kann man sich ein solches Verhalten erklären? Ich bin mir sicher, dass die Gründe dafür in unserem Unterbewusstsein liegen. Neurobiologische Prozesse in unserem Gehirn haben nämlich offenbar einen viel stärkeren Einfluss auf unsere Entscheidungen, als wir annehmen. Unser Unterbewusstsein spielt uns einen Streich, indem es uns vermittelt

  • Es ist doch alles in Ordnung. Ich brauche keine Veränderung, weil …
  • Ich muss zuerst noch … erledigen.

Meine persönliche Empfehlung (und hier spreche ich auch aus eigener Erfahrung):

  • Setzen wir uns terminliche Ziele.
  • Ordnen wir unsere Gedanken und kontrollieren wir unser Unterbewusstsein.
  • Treffen wir eine Entscheidung.

In diesem Zusammenhang ist die sog. 72-Stunden-Regel von zentraler Bedeutung. Sie besagt, dass mit der Umsetzung von Vorhaben innerhalb von 72 Stunden begonnen werden muss. Andernfalls sinken die Chancen, dass das Vorhaben durchgeführt wird, auf unter 1 %.

Mit einer Entscheidung hat das Unterbewusstsein ein Ziel. Dieses ist aber nach 72 Stunden wieder verschwunden.

Worauf also warten wir eigentlich noch? Schieben wir anstehende und notwendige Entscheidungen doch nicht mehr länger in die Zukunft, sondern freuen uns lieber auf neue Chancen.

 

 

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Responsive Webseite ist heute unverzichtbar

responsive Webseite

Das Nutzerverhalten im Web geht eindeutig in Richtung mobiles Internet. Alles ist mobil, vernetzt und permanent verfügbar. Gleichgültig, wie die Praxis die Schnittstelle zur Welt definiert: Sie läuft über das Web. Aus diesem Grund haben wir für unsere Praxis in Lingen vor rund einem Jahr eine separate responsive Webseite entwickelt. Das Google-Ranking war seinerzeit noch kein Thema.

Wir wollten vielmehr mit der mobilen Webseite eine optimale Interaktion mit unserer Praxis ermöglichen.

Fragen wir uns doch einmal selbst: Wenn wir eine Adresse oder einen Kontakt suchen, schauen wir dann in die Gelben Seiten oder ins Telefonbuch? Haben wir sowas überhaupt noch? Wir nutzen das Smartphone oder einen Tabletcomputer, denn das ist nicht nur komfortabler und einfacher, sondern geht auch sehr viel schneller.

Genau so handeln auch Patienten, wenn sie auf der Suche nach einer spezialisierten Praxis sind. Ohne eine responsive Webseite wird Ihre Praxis nicht gefunden. Welche Auswirkungen dies hat, muss ich Ihnen nicht erklären.

Eben das war der Grund, warum wir frühzeitig eine für mobile Endgeräte optimierte Webseite initiiert haben.

Sie ist ein wichtiges Instrument, um das Image der Praxis aufzuwerten.

Natürlich war und ist das mit Kosten und Aufwand verbunden. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Wir steigen im Google-Ranking, werden gefunden und erhalten so quasi automatisch mehr Beachtung.

 

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Neue Produkte – neue Chancen

 

2watch

Kaum ist die Apple Watch auf dem Markt, geht es schon los mit den Bedenken:

  • Sie ist zu groß, aber ihr Bildschirm ist zu klein.
  • Wozu soll die eigentlich gut sein?
  • Gesundheits- und Fitnesstracker gut und schön. Aber wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Wer hat Zugriff?

Aus meiner Tätigkeit bei iie-systems kenne ich solche Reaktionen zur Genüge. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich Sätze gehört habe wie „Meine Patienten haben kein E-Mail.“ „Unsere Patienten nutzen kein Internet.“

Wir lieben Routinen und am liebsten möchten wir alles so belassen, wie es ist.

Denn Abweichungen von der gewohnten Routine lösen Reaktionen wie Stress, Angst oder Unsicherheit aus. Vielfach fürchten wir dann, die Kontrolle zu verlieren und leisten im Unterbewusstsein Widerstand. Dieser innere Widerstand kann so stark sein, dass ein Anderer auch durch rationale Argumente keinen Zugang mehr zu seinem Gegenüber erhält.

Ich persönlich finde das sehr bedauerlich, denn neue Technologien bieten ungeahnte Chancen für uns alle. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Apple Watch Veränderungen bewirken kann, an die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal denken und die wir daher (noch) nicht erkennen können. Fest steht jedoch, dass Apple seine Kunden immer wieder mit Produkten überrascht hat (und dies mit Sicherheit auch in Zukunft tun wird), die diese schon immer haben wollten, die bis dato jedoch nicht zur Verfügung standen.

Unser Expertenteam von iie-systems möchte neue spannende Wege gehen und sich dadurch einen Wissensvorsprung erarbeiten.

Auf diesem Weg wollen wir unsere Kunden mitnehmen. Arbeiten wir doch gemeinsam am Erfolg.

Apple-Kunden werden die Apple-Watch lieben, denn Apple Produkte stehen für Smartness und Exklusivität. Dies wünschen wir uns auch für die Praxen, die uns ihr Vertrauen schenken.

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