Monate: Dezember 2016

Neues Jahr-neue Herausforderungen

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Anlässlich des Jahreswechsels möchte ich mich bei allen Anwendern und Mitstreitern, aber auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von iie-systems für die gute Zusammenarbeit und ein spannendes 2016 bedanken.

Gemeinsam haben wir sehr viel erreicht. Auch in 2017 werden wir nicht nachlassen und unsere Anwender und Neukunden mit weiterenn innovativen Ideen begeistern.

Eben diese neuen Erfahrungen in der Patientenkommunikation machen den auffallenden Unterschied und führen zu neuen Erkenntnissen.

Was passiert dabei in unseren Köpfen, also in unserem Gehirn?

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Unser Gehirn bewertet neue Dinge auf der Basis der gemachten Erfahrungen. Haben wir noch keine Erfahrungen gemacht, konstruiert das Gehirn seine eigenen Glaubenssätze. Diese „Wahrheiten“ prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Sie sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert.

In meiner mehr als 25-jährigen Praxiszeit haben sich allerdings nachweislich schon einige Glaubenssätze radikal verändert.

  • Karteikarte (Patientenakte) —- digitale Akte
  • Röntgenaufnahme —- digitale Röntgenaufnahme
  • Konventionelles Modell aus Gips —- digitales Modell aus Kunststoff gerpintet
  • Behandlungsplanung am Modell —- digitale Behandlungsplanung

Eine parallele Beobachtung bei der Veränderung von Glaubenssätzen ist das folgende Phänomen:

Will man jemanden von seinen Glaubenssätzen abbringen, verhält er sich wie ein Süchtiger!

Hier habe ich eine eindeutige Empfehlung:

Experimentieren + probieren = neue Erfahrungen

Neue Erfahrungen = neue Freiheiten + neue Chancen

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Unsere Anwender haben bewiesen, dass ein Umdenken möglich ist und dass die von mir gemachten Erfahrungen einfach und schnell in jede andere Praxis übertragbar sind.

Zu Beginn, also vor rund 6 Jahren, war ich sehr naiv und habe geglaubt, dass alle so denken würden wie ich selbst.

Der Urheber dieser Illusion war mein Gehirn. Aus heutiger Sicht kann ich dies auch logisch erklären. Die bewusste Wahrnehmung ist das, was wir tagtäglich erleben (= gespeicherte Erfahrungsinformationen). Das ist dann unsere gefühlte Realität.

Diese gefühlte Realität ist daher für jeden einzelnen eine andere. Sie hat unterschiedliche berechenbare Wahrscheinlichkeiten, die auf der ganz persönlichen Erfahrung basieren.

Viele Kollegen haben das Internet nicht zur Patientenkommunikation und zur Gestaltung der Patienten-Arzt-Beziehung genutzt. Folgerichtig kann das Gehirn nicht mit Bekanntem vergleichen, da es ja keine gespeicherte Erfahrungsinformation gibt. Wie aber soll das Gehirn etwas beurteilen können, was es nicht kennt?

Genau aus diesem Grund verwechseln viele Gesprächspartner die von mir präsentierten Ideen mit ihrer Webseite (=gespeicherte Information im Gehirn zum Thema Internet). Patientenkommunikation wird im Gehirn mit Marketing assoziiert.

Unser Gehirn entscheidet lange vor unserem Verstand, und es entscheidet auf der Basis der gemachten Erfahrungen.

Internetanwendungen = Webseite

Patientenkommunikation = Marketing

Dies könnte ein Grund dafür sein, warum es bei den meisten Kollegen schon eine geraume Zeit brauchte, bis sie von meinen Ideen zur Patientenkommunikation überzeugt waren. Meine Ansätze wurden oftmals nicht verstanden und ignoriert. Dies ist jedoch ein ganz normaler Prozess im Innovationszyklus. Das muss man einfach akzeptieren.

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Hinzu kommt, das Innovation nicht selten den sozialen Frieden in Unternehmen und Praxen stört, da alte Denkmuster und Routinen aufgebrochen werden. Diese unterbewussten Denkroutinen machen blind für neue Ideen.

Ich habe sehr lange, nämlich ca. 4 Jahre, gebraucht, um das zu akzeptieren. Hätte sich der Erfolg sozusagen automatisch eingestellt, hätte es keine neuen Herausforderungen gegeben. Das wäre für mich persönlich sehr langweilig gewesen.

Wir befinden uns in unglaublich spannenden Zeiten.

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  • Die Internetrevolution ist nicht mehr aufzuhalten.
  • Es kommt zu gewaltigen Umwälzungsprozessen mit neuen Serviceleistungen.
  • Alter Unternehmen verschwinden, neue Unternehmen entstehen.

Ich war mir zu jedem Zeitpunkt sicher, dass meine Art das Internet im Praxisalltag einzusetzen, erfolgreich sein würde.

Ich konnte das ja täglich in meiner Praxis beobachten. Die einfache und auf innovativer Internettechnologie basierende Patientenkommunikation sowie die gehirngerechte Beratung begeistern unsere Patienten wie unsere Mitarbeiterinnen täglich nachweislich.

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Was sind unsere Ziele für das Jahr 2017?

  • Vereinfachung der Bedienung
  • Bereitstellung von mehr Serviceleistungen über die Schnittstelle

Die Herausforderung dabei ist es, komplexe Anwendungen einfach erscheinen zu lassen.

Das ist schwierig und eine neue Anforderung, der wir uns gemeinsam mit unserem Expertenteam stellen werden.

Davon profitieren unsere Patienten und Anwender in der täglichen Praxis.

Selbstverständlich möchten wir mit dem, was wir tun, auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Denn das ist die Belohnung, für die wir arbeiten.

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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Team ein erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr. Ich freue mich, auf eine gute und spannende Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

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Dental-Cal The Education Event: Ein völlig neues Fortbildungskonzept

fortbildung-header-002Jeder von uns bekommt wöchentlich Unmengen von Einladungen zu Fortbildungen. Bei diesem Überangebot ist es schwer zu entscheiden, was wirklich sinnvoll ist, was einem etwas bringt und wo man hingehen soll.

Die Kollegen Dr. Gerhard Werling und Dr. Jan Hajto haben Zahnärztinnen und Zahnärzte befragt, was diese sich wünschen und aus diesen Ergebnissen ein ganz neues Kongressformat entwickelt.

Schon der Trailer, den die beiden zum Event produziert haben, ist absolut sehenswert, hat hohen Unterhaltungswert und vermittelt einen ersten Eindruck, was die Besucher am 20. und 21. Januar 2017 in der Industriehalle Fredenhagen in Offenbach erwartet.

 

Eines vorweg: Mit einer klassischen Fortbildungsveranstaltung in einem Hotel hat das wenig gemein.

Ganz neu sind die sog. Showtables, bei denen die Unternehmen Produkte und Fokusprodukte mitbringen, die ausprobiert werden können. Authentische Vorträge von Top-Referenten zeigen, was heute geht und was nicht geht und sichern einen und spannenden und interessanten fachlichen Austausch.

Ein außergewöhnliches Rahmenprogramm mit Party in einem ungewöhnlichen Ambiente ergänzt das Konzept.

Ich persönliche schätze die beiden Kollegen sehr und freue mich schon jetzt auf das Event. Wir brauchen Fortbildungen wie diese, die vom persönlichen Engagement der Veranstalter getragen werden.

Sind Sie neugierig geworden? Mit einem Klick auf die nachstehende Übersicht gelangen Sie zum Programm und zur Anmeldung.

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Hier geht es zur Anmeldung und weiteren Informationen: http://event.dental-cal.com/

 

Ich kann nur jedem empfehlen, sich dieses Event nicht entgehen zu lassen und hoffe, viele von Ihnen in Offenbach zu treffen.

 

 

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Volldigitalisierung allein ist noch kein Erfolgskriterium
Erfahrungsbericht von Dr. Holger Klar

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In der letzten Woche hat der Kollege Zuran aus Österreich über die Problematik mit dem Kryptovirus berichtet. Auch in Deutschland greift der Virus Goldeneye um sich. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, denn auch wir waren in den letzten Tagen betroffen.

 

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Wir haben eine voll digitalisierte Praxis, was uns jedoch nicht vor dem Angriff geschützt hat. Wir hatten allerdings Glück im Unglück, weil wir einen Fehler auf unserer Festplatte hatten, was mir im Übrigen vorher nicht bekannt war. Dies hat dazu geführt, dass der Virus gestoppt wurde und glücklicherweise Patientendaten nicht betroffen waren. Das war allerdings Zufall. Ich bin immer noch erleichtert und froh, dass ich mit einem blauen Auge davongekommen bin.Nicht zuletzt dieses sehr unangenehme Erlebnis hat dazu geführt, dass ich verstärkt über einige Dinge nachgedacht habe und manches heute anders sehe als vorher. Bislang war ich der Meinung, dass wir im Hinblick auf die Datensicherheit alles perfektioniert hatten. Dies ist aber offensichtlich nicht so, und es besteht die Notwendigkeit, die Datensicherheit zukünftig noch besser zu managen.

Aber auch darüber hinaus habe ich für mich selbst neue Erkenntnisse gewonnen und mir Gedanken gemacht, was eigentlich heute anders ist als früher. Ich bin seit mehr als 30 Jahren im Beruf, und in dieser Zeit haben sich die Herausforderungen für eine kieferorthopädische Praxis bzw. für eine Praxis extrem gewandelt. Früher haben wir an digitalisierte Kieferorthopädie nicht einmal gedacht und rein konventionell gearbeitet. Da war schon die Einführung des Multibandes eine kleine Revolution.

Die Digitalisierung kam dann nach und nach, wobei wir hier mit unserer Praxis von Anfang an eine Vorreiterrolle eingenommen haben. Mit der Einführung des Suresmile-Systems gehörten wir 2010 zu den ersten volldigitalisierten Praxen in ganz Europa.

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Aber ist die Digitalisierung wirklich das allein Seligmachende? Ich gebe zu, dass ich sehr lange dieser Meinung war. Mein Kollege Dr. Michael Visse hat mich allerdings schon vor geraumer Zeit darauf hingewiesen, wie wichtig auch der Bereich der Patientenkommunikation ist und welche immer stärkere Bedeutung hier das Internet einnimmt.

Ich habe die Ratschläge gerne und dankbar angenommen und bin davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Seit einiger Zeit nutzen auch wir in unserer Praxis erfolgreich die Anwendungen von iie-systems. Der Kollege Michael Visse hat erreicht, dass ich heute deutlich sensibler geworden bin für neue Entwicklungen, die sich abseits des Themas Digitalisierung bewegen.

Innovative Patientenkommunikation hat eine ganz erhebliche Priorität, der man sich nicht verschließen darf, will man auch zukünftig zu den erfolgreichsten Praxen gehören.

Wir waren in unserer Praxis immer führend im Bereich der Digitalisierung – angefangen mit Suresmile bis hin zur digitalen Abformung mit dem Scanner und wir waren sicher, dass wir unsere Patienten damit begeistern könnten. Wenn ich jedoch sehe, wie unsere Patienten auf den Service reagieren, den wir ihnen mit den Anwendungen von iie-systems bieten, weiß ich, was wirklich Begeisterung auslöst.

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Patienten sind medizinische Laien. Eine Behandlungsmethode oder ein Diagnoseverfahren – und sei es noch so modern – können sie nicht kompetent beurteilen. Service hingegen schon.

Ich selbst werde mich in naher Zukunft weitgehend aus dem Berufsleben zurückziehen. Ich möchte meinen Nachfolgern sowie allen jungen Kolleginnen und Kollegen jedoch einen eindringlichen Rat geben.

Legen Sie unbedingt und möglichst frühzeitig das Augenmerk auf den Bereich internetbasierte Patientenkommunikation und Service und beschränken Sie sich nicht auf digitale Behandlungsverfahren.

Meine obige Frage war, ob Digitalisierung das allein Seligmachende ist. Und meine Antwort ist eindeutig: Nein, sie ist es nicht! Sie stellt natürlich einen wichtigen Bestandteil modern arbeitender Praxen dar, aber sie ist eben nicht alles.

Mit dem digitalen Abdruck werden Sie Ihre Patienten kaum begeistern. Mit vorbildlichem Service schon. Ich musste es auch erst erfahren, um es zu gla

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Volldigitalisierung allein ist noch kein Erfolgskriterium

klar-header-002Dr. Holger Klar, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

klar-kopp1-002In der letzten Woche hat der Kollege Zuran aus Österreich über die Problematik mit dem Kryptovirus berichtet. Auch in Deutschland greift der Virus Goldeneye um sich. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, denn auch wir waren in den letzten Tagen betroffen.

 

klar-virus1-002

Wir haben eine voll digitalisierte Praxis, was uns jedoch nicht vor dem Angriff geschützt hat. Wir hatten allerdings Glück im Unglück, weil wir einen Fehler auf unserer Festplatte hatten, was mir im Übrigen vorher nicht bekannt war. Dies hat dazu geführt, dass der Virus gestoppt wurde und glücklicherweise Patientendaten nicht betroffen waren. Das war allerdings Zufall. Ich bin immer noch erleichtert und froh, dass ich mit einem blauen Auge davongekommen bin.Nicht zuletzt dieses sehr unangenehme Erlebnis hat dazu geführt, dass ich verstärkt über einige Dinge nachgedacht habe und manches heute anders sehe als vorher. Bislang war ich der Meinung, dass wir im Hinblick auf die Datensicherheit alles perfektioniert hatten. Dies ist aber offensichtlich nicht so, und es besteht die Notwendigkeit, die Datensicherheit zukünftig noch besser zu managen.

Aber auch darüber hinaus habe ich für mich selbst neue Erkenntnisse gewonnen und mir Gedanken gemacht, was eigentlich heute anders ist als früher. Ich bin seit mehr als 30 Jahren im Beruf, und in dieser Zeit haben sich die Herausforderungen für eine kieferorthopädische Praxis bzw. für eine Praxis extrem gewandelt. Früher haben wir an digitalisierte Kieferorthopädie nicht einmal gedacht und rein konventionell gearbeitet. Da war schon die Einführung des Multibandes eine kleine Revolution.

Die Digitalisierung kam dann nach und nach, wobei wir hier mit unserer Praxis von Anfang an eine Vorreiterrolle eingenommen haben. Mit der Einführung des Suresmile-Systems gehörten wir 2010 zu den ersten volldigitalisierten Praxen in ganz Europa.

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Aber ist die Digitalisierung wirklich das allein Seligmachende? Ich gebe zu, dass ich sehr lange dieser Meinung war. Mein Kollege Dr. Michael Visse hat mich allerdings schon vor geraumer Zeit darauf hingewiesen, wie wichtig auch der Bereich der Patientenkommunikation ist und welche immer stärkere Bedeutung hier das Internet einnimmt.

Ich habe die Ratschläge gerne und dankbar angenommen und bin davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Seit einiger Zeit nutzen auch wir in unserer Praxis erfolgreich die Anwendungen von iie-systems. Der Kollege Michael Visse hat erreicht, dass ich heute deutlich sensibler geworden bin für neue Entwicklungen, die sich abseits des Themas Digitalisierung bewegen.

Innovative Patientenkommunikation hat eine ganz erhebliche Priorität, der man sich nicht verschließen darf, will man auch zukünftig zu den erfolgreichsten Praxen gehören.

Wir waren in unserer Praxis immer führend im Bereich der Digitalisierung – angefangen mit Suresmile bis hin zur digitalen Abformung mit dem Scanner und wir waren sicher, dass wir unsere Patienten damit begeistern könnten. Wenn ich jedoch sehe, wie unsere Patienten auf den Service reagieren, den wir ihnen mit den Anwendungen von iie-systems bieten, weiß ich, was wirklich Begeisterung auslöst.

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Patienten sind medizinische Laien. Eine Behandlungsmethode oder ein Diagnoseverfahren – und sei es noch so modern – können sie nicht kompetent beurteilen. Service hingegen schon.

Ich selbst werde mich in naher Zukunft weitgehend aus dem Berufsleben zurückziehen. Ich möchte meinen Nachfolgern sowie allen jungen Kolleginnen und Kollegen jedoch einen eindringlichen Rat geben.

Legen Sie unbedingt und möglichst frühzeitig das Augenmerk auf den Bereich internetbasierte Patientenkommunikation und Service und beschränken Sie sich nicht auf digitale Behandlungsverfahren.

Meine obige Frage war, ob Digitalisierung das allein Seligmachende ist. Und meine Antwort ist eindeutig: Nein, sie ist es nicht! Sie stellt natürlich einen wichtigen Bestandteil modern arbeitender Praxen dar, aber sie ist eben nicht alles.

Mit dem digitalen Abdruck werden Sie Ihre Patienten kaum begeistern. Mit vorbildlichem Service schon. Ich musste es auch erst erfahren, um es zu gla

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Kryptovirus greift Praxisnetzwerk an.
Wer nicht rechtzeitig auf Spezialisten setzt, hat das Nachsehen.

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Dietmar Zuran, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie


zuran-portrait-002Patientendaten sind das Wertvollste, was eine Praxis hat. Dessen ist man sich in aller Regel jedoch gar nicht bewusst und realisiert es erst dann, wenn sie plötzlich nicht mehr vorhanden sind. Ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung, denn wie viele meiner Kollegen in Österreich und mittlerweile auch in Deutschland wurde auch meine Praxis vor kurzem Opfer eines sog. Kryptovirus.

Angehängt war dieser an eine völlig authentische und professionell gestaltete Bewerbung einer zahnmedizinischen Fachangestellten. Da viele Zahnärzte und Kieferorthopäden auf der Suche nach qualifiziertem Personal sind, wird eine solche Mail natürlich geöffnet. Und damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Kurze Zeit später wurde der Virus aktiv und verschlüsselte in wenigen Minuten alle Daten auf dem Server. Von einem Moment auf den nächsten kam man an nichts mehr heran und das Weiterarbeiten wurde unmöglich gemacht. Der Virus greift das komplette Netzwerk inkl. der Sicherungen an.

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Auf dem Server fand sich dann ein Datenlink mit einem Text, der dazu aufforderte, eine Summe zwischen 2.000 und 10.000 EUR zu zahlen, um die Datenverschlüsselung wieder rückgängig zu machen. Meinen Informationen zufolge hatten einige Kollegen komplette Datenverluste zu verzeichnen und haben die Zahlung vorgenommen. Da sie über sog. Bit Coins erfolgte, ist es nicht möglich, nachzuvollziehen, wohin diese erfolgt. Viele sind aber wohl mit einer Datensicherung und mehr oder weniger geringen Verlusten davongekommen.

Wir selbst hatten noch Glück im Unglück, weil wir just zum Zeitpunkt des Virusangriffes unsere Software umstellten und daher alles doppelt hatten. Das war allerdings Zufall.

So oder so: In jedem Falle eine höchst ärgerliche und extrem nervenaufreibende Sache, die kein Mensch braucht und die den ganzen Praxisbetrieb lahmlegt.

Aus Schaden wird man klug und aus Fehlern kann man lernen. Was habe ich aus dieser Erfahrung gelernt?

  • Ich habe mich bis dato nicht um ein professionelles Datenmanagement gekümmert. Man sollte unbedingt darüber nachdenken, welche immensen Vorteile es hat, für seine Datensicherung permanent ein spezialisiertes Rechenzentrum zu nutzen, bei dem die automatische Rücksicherung garantiert wird.
  • Oft ziehen erst krisenhafte Situationen ein Handeln nach sich. Sehr viel effektiver ist es jedoch, frühzeitig Strategien zu entwickeln, um eben solche krisenhaften Situationen zu verhindern.
  • Dies gilt nicht nur für den Bereich der Datensicherung, sondern auch für den Wettbewerb um Wunschpatienten. Abzuwarten, bis die Patientenzahlen rückläufig sind, ist falsch und führt über kurz oder lang in ein Desaster.

Vor allem dieser letzte Punkt ist mir – vermutlich ausgelöst durch den Schock mit dem Kryptovirus – erst jetzt so richtig bewusstgeworden. Die Gewinnung von Neupatienten nimmt in den meisten Fällen nicht die Priorität ein, die sie eigentlich einnehmen müsste. Man überlässt vieles dem Zufall und glaubt, mit den vorhandenen Mitteln optimal aufgestellt zu sein.

Aber letztendlich sind wir als Praxisinhaber auch Unternehmer. Und als solcher haben wir nicht nur Verantwortung für unsere Familien und uns selbst, sondern auch für unsere Mitarbeiter. Wir müssen heute dafür sorgen, dass unsere Praxen auch zukünftig zu den erfolgreichen Praxen zählen.

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Genau das thematisiert der Kollege Dr. Michael Visse immer wieder, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Gemeinsam mit seinem Team von iie-systems hat er für uns Anwender durchdachte und effektive Konzepte entwickelt, die das ermöglichen.

Ich wundere mich selbst, dass ich all diese Erkenntnisse erst jetzt richtig verinnerlicht habe. Vielleicht braucht es wirklich erst ein sehr unangenehmes Ereignis, damit man wachgerüttelt wird. Die Patientenzuwächse in unser Praxis sind derzeit sehr erfreulich. Aber ich möchte nicht so lange warten, bis sich das ggf. einmal ändert. Dahingehend hat sich meine Einstellung stark gewandelt.

Die Applikationen von iie-systems haben wir schon seit einiger Zeit installiert, bislang aber viel zu wenig genutzt. Die Umsetzung hat an vielen Stellen gestockt. Das wird sich ab sofort ändern, und wir werden alle Module verstärkt einsetzen. Ich bin heute mehr als je davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.

 

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Kryptovirus greift Praxisnetzwerk an.
Erfahrungen des Kollegen Dietmar Zuran

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Patientendaten sind das Wertvollste, was eine Praxis hat. Dessen ist man sich in aller Regel jedoch gar nicht bewusst und realisiert es erst dann, wenn sie plötzlich nicht mehr vorhanden sind. Ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung, denn wie viele meiner Kollegen in Österreich und mittlerweile auch in Deutschland wurde auch meine Praxis vor kurzem Opfer eines sog. Kryptovirus.

Angehängt war dieser an eine völlig authentische und professionell gestaltete Bewerbung einer zahnmedizinischen Fachangestellten. Da viele Zahnärzte und Kieferorthopäden auf der Suche nach qualifiziertem Personal sind, wird eine solche Mail natürlich geöffnet. Und damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Kurze Zeit später wurde der Virus aktiv und verschlüsselte in wenigen Minuten alle Daten auf dem Server. Von einem Moment auf den nächsten kam man an nichts mehr heran und das Weiterarbeiten wurde unmöglich gemacht. Der Virus greift das komplette Netzwerk inkl. der Sicherungen an.

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Auf dem Server fand sich dann ein Datenlink mit einem Text, der dazu aufforderte, eine Summe zwischen 2.000 und 10.000 EUR zu zahlen, um die Datenverschlüsselung wieder rückgängig zu machen. Meinen Informationen zufolge hatten einige Kollegen komplette Datenverluste zu verzeichnen und haben die Zahlung vorgenommen. Da sie über sog. Bit Coins erfolgte, ist es nicht möglich, nachzuvollziehen, wohin diese erfolgt. Viele sind aber wohl mit einer Datensicherung und mehr oder weniger geringen Verlusten davongekommen.

Wir selbst hatten noch Glück im Unglück, weil wir just zum Zeitpunkt des Virusangriffes unsere Software umstellten und daher alles doppelt hatten. Das war allerdings Zufall.

So oder so: In jedem Falle eine höchst ärgerliche und extrem nervenaufreibende Sache, die kein Mensch braucht und die den ganzen Praxisbetrieb lahmlegt.

Aus Schaden wird man klug und aus Fehlern kann man lernen. Was habe ich aus dieser Erfahrung gelernt?

  • Ich habe mich bis dato nicht um ein professionelles Datenmanagement gekümmert. Man sollte unbedingt darüber nachdenken, welche immensen Vorteile es hat, für seine Datensicherung permanent ein spezialisiertes Rechenzentrum zu nutzen, bei dem die automatische Rücksicherung garantiert wird.
  • Oft ziehen erst krisenhafte Situationen ein Handeln nach sich. Sehr viel effektiver ist es jedoch, frühzeitig Strategien zu entwickeln, um eben solche krisenhaften Situationen zu verhindern.
  • Dies gilt nicht nur für den Bereich der Datensicherung, sondern auch für den Wettbewerb um Wunschpatienten. Abzuwarten, bis die Patientenzahlen rückläufig sind, ist falsch und führt über kurz oder lang in ein Desaster.

Vor allem dieser letzte Punkt ist mir – vermutlich ausgelöst durch den Schock mit dem Kryptovirus – erst jetzt so richtig bewusstgeworden. Die Gewinnung von Neupatienten nimmt in den meisten Fällen nicht die Priorität ein, die sie eigentlich einnehmen müsste. Man überlässt vieles dem Zufall und glaubt, mit den vorhandenen Mitteln optimal aufgestellt zu sein.

Aber letztendlich sind wir als Praxisinhaber auch Unternehmer. Und als solcher haben wir nicht nur Verantwortung für unsere Familien und uns selbst, sondern auch für unsere Mitarbeiter. Wir müssen heute dafür sorgen, dass unsere Praxen auch zukünftig zu den erfolgreichen Praxen zählen.

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Ich wundere mich selbst, dass ich all diese Erkenntnisse erst jetzt richtig verinnerlicht habe. Vielleicht braucht es wirklich erst ein sehr unangenehmes Ereignis, damit man wachgerüttelt wird. Die Patientenzuwächse in unser Praxis sind derzeit sehr erfreulich. Aber ich möchte nicht so lange warten, bis sich das ggf. einmal ändert. Dahingehend hat sich meine Einstellung stark gewandelt.

Die Applikationen von iie-systems haben wir schon seit einiger Zeit installiert, bislang aber viel zu wenig genutzt. Die Umsetzung hat an vielen Stellen gestockt. Das wird sich ab sofort ändern, und wir werden alle Module verstärkt einsetzen. Ich bin heute mehr als je davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.

 

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Wollen Sie mit der  Zeit gehen? Oder mit der Zeit gehen?

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Die Digitalisierung und der weitere Vormarsch des Internets in unseren Praxisablauf sind zukunftsweisend. Das kann und darf man nicht ignorieren.

Zahlreiche leistungsstarke Praxen haben das längst verstanden und die stattfindenden Veränderungen als Chance begriffen und erfolgreich genutzt.

Diese Chancen lassen sich ganz konkret benennen:

  • effizientes Neupatientenmanagement
  • Steigerung der Praxisreputation durch neue Patientenbeziehungen
  • ausgefallener Service durch Schnittstelle zur Praxismanagement-Software

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Andere Praxen bzw. Unternehmen ignorieren das Internet weiterhin konsequent. Sie beharren störrisch auf tradierten Routinen und möchten am liebsten die Zeit zurückdrehen.

Wenn ich dies gegenüber solchen Praxen anspreche, bekomme ich oftmals den Vorwurf zu hören, dass ich nicht in der Lage sei, die praxisspezifischen Zusammenhänge zu verstehen. Und schließlich befände man sich ja auch in einer äußerst komfortablen Position.

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Bitte glauben Sie mir: Eine solche Denkweise ist nicht nur wenig zielführend, sondern sogar ausgesprochen gefährlich. Ich bezeichne das gerne provokant als Realitätsverweigerung, die zwangsläufig in eine Sackgasse mündet. Warum dies so ist, ist einfach erklärt.

  • neue und interessante Chancen werden verpasst
  • Ohne dass ein Umdenken stattfindet, wird es zukünftig sehr schwer, den Rückstand im Hinblick auf das Internet aufzuholen.
  • Bei Überweisern und Patienten geht Reputation verloren.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit! (Friedrich Schiller)

Anwender von iie-systems gehen mit der Zeit und sind allen anderen damit ein gutes Stück voraus.

Viele weitere unterliegen einer gefährlichen Selbsttäuschung, da sie der Überzeugung sind

  • dass sie im Internet hervorragend aufgestellt sind
  • dass sie die notwendigen Veränderungen frühzeitig eingeleitet haben
  • dass neue Trends wie Facebook, Instagram oder Snapchat nicht zur Praxisphilosophie passen.

Sie geben sich der höchst gefährlichen Illusion hin, mit dem Internet auf der Höhe der Zeit zu sein und vertrauen hier nicht selten vermeintlichen Experten.

Heute gewinnt niemand mehr allein.

Eine Zusammenarbeit hat Vorteile für alle am Projekt Beteiligten.

Ein sehr gutes Beispiel für eine außergewöhnliche und erfolgreiche Kooperation ist die Zusammenarbeit von iie-systems mit Ivoris connect.

Als Pioniere haben wir die erste leistungsstarke Internet-basierte Schnittstelle im Bereich der dentalen Praxismanagement-Software entwickelt.

Heute profitieren davon alle Nutzer. Ich beschreibe das gerne als

Win-Win-Win-Situation.

Diese Dreifachsieg-Strategie bringt allen Beteiligten einen erheblichen Nutzen. Die gemeinsamen Interessen werden berücksichtigt und die Auswirkungen auf den Praxiserfolg sind dabei perfekt ausgeglichen.

Eine solche Strategie ist nicht auf kurzfristigen Gewinn ausgerichtet, sondern auf einen nachhaltigen Erfolg und eine langfristige Zusammenarbeit.

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In meinem nächsten Beitrag werde ich darauf noch ausführlicher eingehen. Lassen Sie sich überraschen, wie unkompliziert und fast spielerisch die Praxismanagement-Software neu genutzt werden kann.

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