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Meine Motivation zur Gründung von iie-systems liegt 10 Jahre zurück

Als ich vor 10 Jahren mit der professionellen Internetnutzung für unsere Praxis gestartet bin, hatte ich im Blick, dass das Internet alles bisher Bekannte radikal verändern würde. Trotzdem hatte ich retrospektiv betrachtet nur eine grobe Vorstellung davon, was damit tatsächlich möglich sein und wie es unseren Praxisalltag verändern würde.

Mobiles Internet und intelligente Cloudtechnologie standen noch ganz am Anfang. Schon damals war ich jedoch überzeugt, dass sie der Katalysator für die Internetnutzung sein würden. Hier lagen riesige Chancen, die wir als Praxis unbedingt nutzen wollten. Entsprechende Anwendungen für Kieferorthopäden gab es jedoch vor 10 Jahren leider noch nicht.

Die wesentliche Motivation bei der Gründung von iie-systems war es, ein Werkzeug zu haben, das wir in unserer Praxis selbst verwenden konnten. Dass es leistungsfähig wäre, davon ging ich aus.

Von der tatsächlichen Leistungsfähigkeit wurde ich jedoch selbst überrascht. Das hätte ich mir in dieser Form niemals vorstellen können.

Paradigmenwechsel

Vor 10 Jahren war aus meiner Sicht die Zeit für einige Veränderungen gekommen, vor allem im Hinblick auf neue Wege im Bereich der Patientenkommunikation wie die Online-Terminvergabe für Neupatienten.

Mit einem kleinen Team haben wir die ersten Codierungen geschrieben und die notwendige Technologie quasi von 0 an entwickelt.

Von Anfang an stand der Patient im Zentrum meines Denkens.

Fragen wie: „Welche Bedürfnisse hat der Patient und wie können wir diese technologisch unterstützen?“ haben mich geleitet. Denn auch ich selbst bin ja ein Patient und habe eine Vorstellung davon, wie ich in einer Praxis behandelt werden möchte – und dabei meine ich nicht nur die medizinische Therapie.

Was ich mir hier selbst wünsche – also neben einer perfekten Behandlung ein optimales Praxiserlebnis – das wollte ich auch Patienten in meiner Praxis bieten und hier entsprechende Technologien nutzen.

Gemeinsam mit meinem Team haben wir das aus damaliger Sicht nahezu Unmögliche möglich gemacht und wertvolle Lösungen für unsere Praxis entwickelt und eingesetzt. Dass dies auch für andere Praxen einen enormen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt, war mir seinerzeit noch gar nicht bewusst.

Die unaufhaltsame Zukunft und ihre Chancen

Die Entwicklung der Anwendungen hat bei mir einen völligen Mindshift ausgelöst.

Ich habe Kolleginnen und Kollegen von meinen Ideen und Erfahrungen berichtet, was zum damaligen Zeitpunkt alles andere als üblich war und teils heute noch ist. Aus Konkurrenzdenken heraus hält man sich mit wertvollen Informationen oft eher zurück und nutzt die Vorteile nur für sich.

Ich sehe das ganz anders. Mein Wissen mit interessierten Kolleginnen und Kollegen zu teilen, betrachte ich als Verantwortung.

Was wir tun ist eher eine Mission als ein Geschäft!

Unser Anspruch bei iie-systems ist es, die digitale Patientenkommunikation der Zukunft aufzubauen. Wir tun dies, indem wir eine Technologie entwickeln, die dies ermöglicht.

Derzeit stehen wir in der Kieferorthopädie an einem entscheidenden Wendepunkt. Praxen können wählen zwischen Customer driven Orthodontics oder Treatment driven Orthodontics.

Die Technologie von iie-systems steht ganz eindeutig für die Customer driven Orthodontis. Wer sich ausschließlich für digitale Treatment driven Orthodontics entscheidet, verpasst wertvolle Chancen.

Andere von den Vorteilen überzeugen

Für mich ist es immer wieder ein wunderbares Gefühl zu erleben, wie unsere Benutzergemeinschaft von Monat zu Monat wächst, beweist es doch, dass in vielen kieferorthopädischen Praxen bereits ein Umdenken stattgefunden hat.

Besondere Freude bereitet mir das Feedback der Anwender, wenn diese von den Erfolgserlebnissen mit unseren Modulen berichten. Denn dies zeigt den Nutzwert für die Kolleginnen und Kollegen und damit den Sinn unserer ständigen Bemühungen um Innovationen und Optimierungen.

Spaß an Neuem

Für mich persönlich ist es keine Frage, dass die iie-Anwendungen nicht nur sehr wertvoll sind, sondern auch großen Spaß machen. Darin begründet sich meine Motivation, einer möglichst großen Gruppe von Kolleginnen und Kollegen unsere Ideen nahezubringen und sie von den immensen Vorteilen zu überzeugen.

Anfangs war ich der Überzeugung, dass dies recht schnell gehen würde. Heute weiß ich jedoch, dass die Zeitskalen deutlich länger sind als ich gedacht habe.

Wir von iie-systems haben in den letzten 10 Jahren viel und hart gearbeitet. Gemeinsam haben wir alles getan, um die bestmögliche Technologie konsequent zu entwickeln und bereitzustellen und dabei ständig zu optimieren. Darauf sind wir stolz – und ich glaube, zu Recht. Es gibt uns die Gewissheit, etwas Zukunftsträchtiges geleistet zu haben und das schafft ein gutes Gefühl der Zufriedenheit.

Trotzdem gilt: Auch nach all den Jahren stehen wir erst am Anfang dessen, was möglich ist. Mit dem iie-Team sind wir zu einer spannenden Reise aufgebrochen, die allerdings längst nicht zu Ende ist. Wir freuen uns daher, die Patientenkommunikation auch in Zukunft weiter voranzutreiben.

Fortschrittliche Internettechnologie bietet Werkzeuge, die die Beziehung zu unseren Patienten nachhaltig verändert hat und dies auch weiterhin tun wird. Somit hat sich meine damalige Vision von abgestimmter Patientenkommunikation für die kieferorthopädische Praxis voll und ganz bestätigt. Das ist tatsächlich ein schönes Gefühl und lässt mich hoffen und wünschen, dass die unsere Communitiy weiter wächst und in nächster Zeit immer mehr Kolleginnen und Kollegen von den Möglichkeiten profitieren, die iie-systems bietet.

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Feeling good – Return on Investment

Teil 1: my professional

Ein Beitrag von Dr. Torsten Krey Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Wertungsfreie aktuelle Situation in vielen analogen Praxen:

Ein neuer Patient ruft in der Praxis an und möchte einen Termin für die erste Beratung haben. Die Mitarbeiterin fragt nach Namen, Anschrift und Versicherungsstatus und schlägt einen Termin vor. Der Patient bestätigt oder fragt nach einem alternativen Vorschlag. Dieser wird in ivoris aufgenommen. Beim ersten Besuch bekommt der Patient nach der Begrüßung einen Anamnesebogen ausgehändigt, mit dem er im Wartezimmer Platz nimmt, diesen ausfüllt und zurückgibt. Dann muss der Bogen gescannt und in das Verwaltungsprogramm eingepflegt werden. Kurz vor der Beratung wirft der Behandler einen kurzen Blick darauf und beginnt dann mit dem Gespräch.

So ist die Standardsituation bei Neupatienten in den allermeisten kieferorthopädischen Praxen. Und so war sie lange Zeit auch bei uns. Solange, bis wir vor rund 9 Jahren begonnen haben, mit iie-systems zu arbeiten.

Dr. Johanna Franke und Dr. Torsten Krey

Aktuelles Konzept der eigenen Praxis

Als erster Anwender der Applikationen von iie-systems hatten wir damals mit der Verschickung des Online-Anamnesebogens begonnen. Das war für uns der Einstieg in die digitale Patientenkommunikation. Neue Patienten konnten den Anamnesebogen schon in Ruhe zu Hause ausfüllen und online zurücksenden. Beim ersten Besuch waren damit keine lästigen Formalien mehr auszufüllen und der Bogen war automatisch in ivoris hinterlegt. Das sparte Zeit und bedeutet für die Mitarbeiterinnen am Empfang eine erhebliche Entlastung. Als Behandler konnten wir uns vorab schon ein Bild von den Anforderungen und den Wünschen des Patienten machen und die Beratung darauf aufbauen.

Das digitale Patientenmanagement haben wir in den folgenden Jahren permanent ausgebaut. Seit 2015 nutzen wir das iie-Paket my professional mit dem Online-Terminkalender für Neupatienten auf unsere Webseite, der integrierten automatischen Terminbestätigung inkl. Versand des Anamnesebogens, Templates, Messenger und Analytics.

Was war unsere Motivation und welche Ziele haben wir mit der Implementierung verfolgt? Zunächst einmal wollten wir Zeit sparen und uns die Arbeit durch automatisierte Arbeitsabläufe erleichtern. Fast noch wichtiger: Selbstverständlich wollten wir auch die Anzahl der Neupatienten erhöhen, neue Angebote, einen Termin zu buchen, unterbreiten und dadurch einen modernen Eindruck nach Außen darstellen. Dienstleistung anbieten ist das Motto. Ferner wollten wir die für uns wichtigen Patientengruppen der Erwachsenen und Selbstzahler ansprechen. Ist uns das gelungen? Ja, und zwar in einem Umfang, den wir selbst nicht für möglich gehalten hätten.

Konsequenzen einer Verweigerung neuer Ideen

Auch wenn wir die erste Anwenderpraxis waren, muss ich tatsächlich eingestehen, dass auch wir die Wichtigkeit der digitalen Patientenkommunikation nicht von Beginn an erkannt haben. Der eigentliche Aha-Moment kam im Grunde nach einem Praxisbesuch beim Kollegen Visse vor einigen Jahren, für den ich heute noch dankbar bin, denn er hat mir die Augen geöffnet. Er ist ein Visionär, und hiermit überfordert er uns normalen Kolleginnen und Kollegen sehr schnell.

Dass man digital gut aufgestellt ist, ist heute für eine Praxis das A & O. Digitalisierung ist aber weit mehr als ein Scanner oder ein 3-D-Modelldrucker. Mindestens genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – ist die digitale Verbindung zum Patienten. Die Möglichkeit und die Dienstleistung, online einen Termin zu vereinbaren, wird heute von Kunden in vielen Bereichen vorausgesetzt und zunehmend auch von einer Praxis erwartet. Wer das nicht frühzeitig erkannt hat, läuft der Entwicklung hinterher und nimmt Wettbewerbsnachteile in Kauf, die nur mit erheblichen Mühen, oft sogar gar nicht mehr, ausgeglichen werden können.

Eigene praktische Erfahrungen mit der Anwendung my professional

Über das integrierte Modul Analytics lässt sich sehr einfach und anschaulich ermitteln, wie und wieviel neue Patienten den Weg in die Praxis finden. Daher kann ich meine Aussage, dass sich die Pandemiesituation als ein Katalysator erwiesen hat, mit Zahlen und Fakten untermauern. Während der Corona-Pandemie konnten wir im Jahr 2020 unsere Onlinetermine für Neupatienten verdoppeln. Hier hat sich die Online-Terminvergabe also als ein echter Segen erwiesen.

My professionell macht es jeder Praxis leicht, auch in schwierigen Zeiten präsent zu sein und neue – und vor allem die richtigen – Patienten zu gewinnen. Was wir feststellen ist, dass vor allem berufstätige Erwachsene den Online-Kalender nutzen. Viele suchen in den Abendstunden oder am Wochenende Informationen zur kieferorthopädischen Behandlung, stoßen dann auf unsere Webseite, sehen, wie modern wir aufgestellt sind und müssen quasi nur einen Knopf drücken, um ihren Wunschtermin zu buchen. Einfacher kann man den ersten Schritt nicht gestalten. So generieren wir über my professional eine große Anzahl von Selbstzahlern, also einer hochinteressanten Patientengruppe.

Berechnung des Return of Investment (ROI)

Wenn man eine Investition tätigt, möchte man als Inhaber wissen, ob und wie schnell sie sich amortisiert, also ob sie sich lohnt oder ob man damit nur Geld verbrannt hat.

Im Falle von my professional lässt sich das ganz einfach ermitteln. Die einmaligen Bereitstellungskosten liegen bei EUR 2.100,00 zzgl. Mwst. Hinzu kommen monatlich EUR 65,00 Servicegebühr. Insgesamt bedeutet das im ersten Jahr einen Betrag von EUR 3.427,20. Der Online-Kalender wird auf der Webseite umgehend eingearbeitet. Wie gut und schnell er genutzt wird, habe ich schon erläutert. Mit nur einem einzigen Abschluss für eine Selbstzahlerleistung ist der ROI bereits erreicht – in der Regel innerhalb der ersten Woche.

Ich kenne kaum eine vergleichbare Investition, mit der sich ein derart schneller und nachweisbarer ROI erzielen lässt.

Zusammenfassung und persönliche Empfehlung

Für eine erfolgreiche Praxis, die auch in Zukunft erfolgreich bleiben möchte, ist das Bild, wie sie sich auf dem Markt und gegenüber Patienten präsentiert, schon jetzt – und zukünftig noch deutlich stärker – ein ganz zentraler und wenn man so will überlebenswichtiger Faktor.

Mit my professional sind wir im Bereich digitale Patientenkommunikation unseren Mitbewerbern einen ganz entscheidenden Schritt voraus. Wir werden als modern wahrgenommen, sind über die Webseite und Online-Terminbuchung rund um die Uhr erreichbar. Das unterscheidet uns von anderen, damit heben wir uns ab und aus diesem Grund entscheiden sich die Patienten für unsere Praxis.

Welcher Nutzen für uns damit verbunden ist, haben wir schon vor Jahren und und heute um so mehr erkannt. Ein unschätzbarer Vorteil war es jedoch im Hinblick auf Corona. Wir mussten nicht aus der Not heraus plötzlich in der Krise reagieren, sondern waren bereits perfekt aufgestellt. Ich möchte wirklich nicht darüber nachdenken, wie die Situation ohne my professional gewesen wäre.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch von einer Situation mit einer Neupatientin erzählen, die mich in meiner Einschätzung bestärkt hat. Sie hat den Weg über die Online-Terminbuchung in unsere Praxis gefunden und ist in der Bezirksparkasse für die Digitalisierung zuständig. Sie hat unsere digitale Patientenkommunikation mit Online-Buchung, Terminbestätigung, Informations-Templates etc. dort den entsprechenden Entscheidern vorgestellt mit der Aussage: „Schauen Sie mal, so müssen wir auch werden.“ Das hat mich sehr gefreut, meine Strategie bestärkt und auch ein wenig stolz gemacht.

Wenn ich Ihnen eine klare Empfehlung geben darf: Überlegen Sie bitte nicht lange, ob my professional auch eine Option für Ihre Praxis wäre. Denn eigentlich gibt es hier gar nichts zu überlegen. Die Kosten sind überschaubar, der Return of Invest ist sicher, überprüfbar und in kurzer Zeit wieder eingefahren. Somit haben Sie ein Risiko, das gegen Null geht. Das werden Ihnen auch die anderen Kolleginnen und Kollegen gern bestätigen, die die Anwendung bereits nutzen.

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ROI (Return of Investment): Eine wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahl

Im Rahmen unserer medizinischen Ausbildung steht vieles auf dem Stundenplan. Was jedoch fehlt sind Themen wie Praxisführung, Mitarbeiterführung oder Rentabilitätsrechnung.

Und so wundert es nicht, dass es viele Kolleginnen und Kollegen in diesen Bereichen an Wissen und Erfahrung fehlt. Aber: Eine Praxis ist heute ein kleines Unternehmen, das betriebswirtschaftlich geführt werden muss, um erfolgreich zu sein.

Ziel einer jeden Praxis sollte – nein eigentlich muss – daher Selbstbestimmung und das Streben nach Gewinn sein.

Denn ohne Gewinn wird aus der Selbstbestimmung sehr schnell eine Fremdbestimmung durch die Bank.

Somit ist der Gewinn einer Praxis eine Notwendigkeit und zwangsläufig ein Ausdruck der Fähigkeit, sich im lokalen Umfeld erfolgreich zu positionieren.

Agenturen, Depots, Einrichter, Dentalindustrie … Die Liste der Akteure, die Praxen bei der Erreichung genau dieses Ziels unterstützen möchten, ist lang. Versprochen wird, den Praxisgewinn durch Investitionen in neue Produkte und Anwendungen deutlich zu steigern.

Wenn wir damit den Gewinn der Praxis tatsächlich nachhaltig erhöhen können, macht dies auch durchaus Sinn.

Eine bedeutende Rolle spielt hier der Return of Investment (ROI). ROI ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Ermittlung der Rendite gemessen am Erfolg im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Für die Gewinnerhöhung sind folgende 3 Faktoren von entscheidender Wichtigkeit:

  1. Steigerung der Performance
  2. Steigerung der Effizienz
  3. Steigerung der Differenziation (anders als andere)

Exakt nach diesen Kriterien werden alle Anwendungen, die von iie-systems entwickelt werden regelmäßig überprüft.

Beispiel 1: Steigerung der Performance

Der Online-Terminkalender für Neupatienten ist der leistungsstärkste in seiner Klasse.

Die gehirngerechte Patientenberatung mit Vorher-Nachher-Fotos in Kombination mit Broschüren ist unschlagbar.

Beides zusammen erhöht nachweislich die Zahl der Neupatienten in der Praxis.

Beispiel 2: Steigerung der Effizienz

Die Schnittstelle Ivoris connect ist der Game Changer im Terminmanagement mit den Patienten. Sie entlastet vor allem die Rezeption.

Prozesse wie Erhebung der Patientendaten werden durch den Online-Anamnesebogen extrem beschleunigt. Sämtliche Daten liegen bereits vor dem ersten Besuch in der Praxis vor. Die qualifizierten Daten aus dem Anamnesebogen (Telefon-Nummer, Adresse etc.) werden von Ivoris automatisch in die entsprechenden Felder übertragen. Der ausgefüllte Bogen muss nicht mehr gescannt werden.

Das lästige und zeitraubende Ausfüllen des Anamnesebogens im Wartezimmer entfällt damit komplett. Eine solche innovative Technologie entlastet nicht nur die Mitarbeiterinnen, sondern begeistert auch die Patienten.

Und ganz nebenbei steigern die Anwendungen von iie-systems zudem die Rechtssicherheit jeder Praxis. Die abgestimmte Patienteninformation, Fotodokumentation und digitale Signatur sind unschlagbar.

Beispiel 3: Steigerung der Differenziation

Praxen, die die Anwendungen von iie-systems konsequent nutzen, heben sich vor allem im Bereich Patientenservice von anderen ab.

Sie genießen im lokalen Umfeld hohes Ansehen und verschaffen sich damit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Dies gilt vor allem für solche Praxen, die die iie-Module am Standort als erste einsetzen.

Hier gilt die First Mover Advantage – ein zeitbezogener Wettbewerbsvorsprung durch Einführung neuer Leistungsangebote in einen bestehenden Markt.

Die Praxis unterscheidet sich von anderen durch einen außergewöhnlichen Service und ist im Idealfall in dieser Phase in der Lage, eine starke Marktposition auszubauen. Patienten nehmen die Praxis automatisch als innovativ und fortschrittlich wahr.

Dabei gilt: Je länger die Phase der Alleinstellung dauert, desto nachhaltiger kann ein Wettbewerbsvorsprung ausgebaut werden.

Die technisch überlegenen Anwendungen von iie-systems helfen den Praxen, sich eine dominierende lokale Positionierung aufzubauen.

Auch wenn erfahrungsgemäß oftmals andere Praxen im regionalen Umfeld folgen, haben die First Mover bis dahin bereits einen enormen Lernvorsprung und wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Deutschlandweit nutzen aktuell über 400 Anwenderinnen und Anwender die Applikationen von iie-systems!

Viele Praxen sind jedoch noch nicht dabei. Das wirft für mich persönlich einige Fragen auf:

  • Was spricht aus Sicht einer Praxis dagegen, die Anwendungen von iie-systems zu nutzen und hier eigene Erfahrungen zu sammeln?
  • Was hält eine Praxis, die bereits First Mover-Erfahrung gemacht hat, davon ab, den Wettbewerbsvorsprung zielstrebig auszubauen und weitere Anwendungen von iie-systems konsequent zu nutzen?

iie-systems bietet weitere überlegene Anwendungen. Überlassen Sie hier nicht anderen das Feld!

Ich bitte Sie eindringlich, sich auch selbst einmal folgende Fragen zu stellen:

  1. Überlasse ich anderen Praxen oder den neuen Ketten den regionalen Patientenmarkt?
  2. Lasse ich mich von meinem Verstand täuschen und leugne konsequent die stattfindenden Veränderungen in Richtung digitaler Patientenservice?
  3. Kann ich es mir als Praxis langfristig überhaupt leisten, nicht dabei zu sein?

Frage Nr. 3 ist übrigens die alles entscheidende Killerfrage!

Die wertvollste Erfahrung, die eine Praxis machen kann, ist die Eigenerfahrung.

Darum mein gut gemeinter Ratschlag:
Einfach anfangen, testen und überprüfen. Nur so können Sie sich ein Urteil bilden.

Verschieben Sie die ersten notwendigen Schritte nicht in die Zukunft. Starten Sie lieber sofort durch und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Unsere nette und geduldige Frau Weinrich ist unter Tel. 05975 / 95 58 761 sehr gerne für Sie da.

Sie kennt die Herausforderungen der Implementierung in den Praxisalltag und wird Ihnen alles in Ruhe erläutern.

Worauf warten Sie noch? Greifen Sie zum Hörer. Wir freuen uns auf Sie!

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iie-Ampel: Konsequent und richtig eingesetzt zeigt sie schnell und einfach das Potenzial einer Praxis

Wir alle haben vermutlich den gleichen Traum: Wir möchten gute Arbeit leisten und unsere Patienten optimal betreuen.

Wenn wir hier unsere Hausaufgaben ordentlich gemacht haben, werden wir belohnt. Wir werden automatisch zur lokalen Marke und können uns des wirtschaftlichen Erfolgs und der Unabhängigkeit sicher sein.

Ein ganz bedeutender Faktor für den Erfolg jeder kieferorthopädischen Praxis sind Neupatienten. Wichtig ist hier jedoch nicht allein die Anzahl, sondern vor allem die Verteilung in die folgenden 4 Kategorien:

  1. Selbstzahler

2. Privatversicherte

3. gesetzlich Versicherte mit Zusatzleistung

4. gesetzlich Versicherte ohne Zusatzleistung

Transparenz und genaue Analyse sind hier von zentraler Wichtigkeit. Denn als Schöpfer unserer persönlichen Wirklichkeit gaukelt uns das Gehirn vor, dass wir den Gesamtüberblick hätten. Man glaubt, was man gern glauben möchte.

Diese Erfahrung musste ich in Vergangenheit selbst machen. Ich war im festen Glauben, dass ich bei meinen Patienten perfekte Abschlüsse in den Kategorien 1 bis 3 erreichen würde.

Durch den Einsatz und die korrekte Bedienung des von iie-systems entwickelten Ampelsystems wurde ich jedoch eines Besseren belehrt, und ich gebe gerne zu, dass ich zunächst wirklich erschrocken war. Die iie-Ampel erlaubt in der entsprechenden Ampel-Kategorie genaue Rückschlüsse über die Qualität der Entscheidung des Patienten für oder gegen eine Behandlung.

Vor allem die Ampel auf rot zu stellen, mutet wie eine persönliche Niederlage an und tut durchaus weh. Was es braucht ist Selbstreflexion und die Bereitschaft, die rote Ampel aus einer anderen Perspektive – und damit als Chance – zu betrachten.

Rot sensibilisiert uns für Probleme und bietet damit die Möglichkeit für eine intelligente Herangehensweise. Zunächst erfolgt die Identifikation des Problems. Dann wird die Lösung entwickelt.

Mit dem Ampelsystem von iie-systems, das in der Anwendung Termin Advance integriert ist, lässt sich die Entwicklung der Neupatienten in 3 Kategorien schnell und unkompliziert online erfassen und dokumentieren.

Das bietet entscheidende Vorteile für jede Praxis:

  • Qualifizierte Daten im Hinblick auf Anzahl und Veränderungen von Patienten in der jeweiligen Kategorie
  • Rückschlüsse, ob Veränderungen in der Beratung zu höheren Abschlussquoten führen
  • Benchmarking mit befreundeten Praxen

Die Farbzuordnung versteht man intuitiv.

– Rot: Patient entscheidet sich gegen eine Behandlung
– Gelb: Patient ist sich bzgl. der Behandlung noch nicht sicher
– Grün: Patient entscheidet sich für eine Behandlung

Bei Anwendern, die das Ampelsystem bereits nutzen, beobachten wir allerdings immer wieder Bedienungs- und Handhabungsfehler. Diese führen zu falschen Resultaten und damit zwangsläufig zu Verzerrungen im Hinblick auf den Wert der Ampel.

Fehler 1:

Jeder aktuell in Behandlung befindliche Patient wird rückwirkend im Ampelsystem erfasst. Dies verfälscht das Ergebnis und ergibt absolut keinen Sinn.

Bitte unbedingt nur solche Patienten einer der 4 Hauptkategorien zuordnen und mit der entsprechenden Ampelfarbe markieren, bei denen ein Behandlungsbedarf besteht und bei denen mit einer aktiven Behandlung (Behandlungsplan erstellen!) gestartet werden könnte.

Fehler 2:

Patienten, die keine Behandlung benötigen oder bei denen ein Therapiebeginn erst in Zukunft sinnvoll ist, werden im Ampelsystem auf gelb gestellt.
Bitte beispielsweise zu junge Patienten in der Ampel NICHT markieren, da dadurch die Zahlen verfälscht werden.

Fehler 3:

Patienten, die noch überlegen bzw. noch keine konkrete Zusage gegeben haben, werden in der Ampel auf gelb gestellt. Das ist absolut korrekt. Es wird dann aber vergessen, die Ampel umzustellen. So sehen wir nur gelbe Einträge.
Hat sich der Patient für oder gegen eine Behandlung entschieden, bitte die Ampel unbedingt von gelb auf grün oder rot umstellen.

Fehler 4:

Lehnt ein Patient die Behandlung ab, wird die Ampelfarbe nicht von gelb auf rot gewechselt. Die Ablehnung ist schwierig zu akzeptieren und wir gestehen uns ungern ein, den Patienten verloren zu haben. Das ist völlig menschlich.
Bitte bei Behandlungsverweigerung auf rot stellen. Zur Beruhigung: Gerade bei Selbstzahlern sind 50 % „rote Patienten“ durchaus ein gutes Ergebnis.

Bei korrekter Bedienung und Einsatz der Ampel wird sehr schnell das mögliche Potenzial der Praxis erkennbar. Sie zeigt auf schonungslose Weise aber auch die Realität und bringt so die Chance für neue und intelligente Herangehensweisen.

Persönlich lege ich besonderes Augenmerk auf folgende Zahlen:

  • absolute Anzahl der Beratungen in den verschiedenen Kategorien (tages-, wochen- und monatsaktuell)
  • prozentuale Verteilung der Behandlungszustimmungen in den jeweiligen Kategorien
  • prozentuale Verteilung der Behandlungsablehnungen in den jeweiligen Kategorien

Möchten Sie an sich selbst und Ihrer Praxis arbeiten? Möchten Sie sich selbst reflektieren und den Erstkontakt sowie die Patientenberatung kritisch auf den Prüfstand stellen?

Dann möchte ich Sie ermutigen, die Ampel konsequent zu nutzen. Bitte machen Sie dieses Projekt zur Chefsache.

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Mitarbeiterinnen die Ampel richtig bedienen. Lassen Sie die Ampel zu einer gewohnten Routine werden. Erläutern Sie Ihrem Team den Sinn und Zweck und überprüfen Sie die stringente Anwendung.

Die Auswertung der Ampel ist eine direkte Übersetzung der Qualität Ihrer Beratung. Sie ist extrem wertvoll und kann bzw. sollte Sie dahingehend sensibilisieren, welches Verbesserungspotenzial besteht, um den Praxiserfolg zu steigern.

Hier ist das Team von iie-systems gerne Ihr kompetenter Partner und freut sich, Ihrer Praxis neue Visionen, innovative Lösungen und Strategien zu präsentieren und Ihnen auch bei der Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Neue Workflows müssen verstanden, implementiert und regelmäßig eingesetzt werden. Denn nur durch wiederholte Anwendung wird erreicht, dass neue Lösungen sicher, schnell und überlegen ausgeführt werden.

Aber wissen Sie was? Aus jeder komplexen Lösung wird durch Wiederholung automatisch eine ganz einfache. Und das bringt nicht nur Erfolg, sondern macht auch noch Spaß. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung!

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Praxiseröffnung in Zeiten von Corona:
Der Online-Kalender ist Gold wert


Ein Beitrag von Dr. Theodor Klinker, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Anfang November 2020 bin ich mit meiner Praxis in Hildesheim an den Start gegangen. Wenn man den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, stellt man sich natürlich vor allem die Frage: Wie bekomme ich Patienten in meine Praxis? In der aktuellen Situation mit Corona hat diese Frage nochmal einen ganz anderen Stellenwert.

Über eine Empfehlung bin ich auf den Kollegen Michael Visse gestoßen und auf die Möglichkeit, die iie-Anwendungen im Rahmen des Einsteiger-Paketes für Praxisneugründer nutzen zu können. Das Risiko ist minimal, da man das Programm einfach ausprobieren und wieder kündigen kann, wenn man keinen Nutzen erkennt.

Bei den Tools hat mich zunächst am meisten der Online-Kalender interessiert, den ich auch sofort auf meiner Webseite integriert habe.

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Ich bin positiv überrascht, dass es so gut funktioniert und super angenommen wird. In den knapp 4 Wochen seit meiner Niederlassung wurden etwa 60 % der Termine online über den iie-Kalender vereinbart. Die Auswertung verdeutlich, dass sehr viele Patienten ihren Wunschtermin am Wochenende buchen, wenn die Praxis geschlossen ist und wir telefonisch nicht erreichbar sind.

Wir haben den Hinweis zur Online-Buchung auch in unserem kleinen Imagefilm eingebaut und diesen über Facebook und Instagram beworben. In nur einer Woche erhielten wir allein auf diesem Weg sehr viele Online-Buchungen. Mit einer solchen Resonanz hätte ich nie gerechnet.

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Die Patienten reagieren generell positiv auf den Online-Kalender. Die Mitarbeiterinnen sind begeistert von der ausgezeichneten Verknüpfung mit der Praxismanagement-Software. Die Stammdaten werden sofort und automatisch in ivoris eingetragen. Es entsteht somit keine zusätzliche Arbeit für das Personal am Empfang.

Aufgrund meiner guten Erfahrung mit iie-systems haben auch die weiteren Tools mein Interesse geweckt. Die Bilddatenbank smile design, die auch im Starterpaket enthalten ist, werde ich für meine Beratungen als nächstes ausprobieren.

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Mein Fazit: Bereits nach einem Monat bin ich von dem Online-Kalender absolut überzeugt. Michael Visse hat mit iie-systems etwas wirklich Bemerkenswertes ins Leben gerufen.

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Veränderung der KFO-Praxis durch Digitalisierung

Digitalisierung hat unsere Praxen nachhaltig verändert, und der Prozess ist längst nicht mehr aufzuhalten.

Selbst wenn es vereinzelt Praxen gibt, die den digitalen Wandel immer noch strikt ablehnen: Die überwiegende Mehrzahl hat die Vorteile, die die digitale Veränderung mit sich bringt, akzeptiert und erfolgreich in den eigenen Praxisalltag integriert.

Aber auch wenn Sie extrem erfolgreich sind, möchte ich Sie bitten, sich einmal kritisch folgende Fragen zu stellen:

Ist meine Praxis wirklich fit für die digitale Zukunft? Nutze ich im Hinblick auf innovative digitale Technologie alle Chancen? Oder gibt es noch Verbesserungspotenzial?

Offenbar scheint nämlich die digitale Transformation in Praxen mit durchaus unterschiedlicher Bedeutung und unterschiedlichen Schwerpunkten gefüllt zu sein. Eine Tatsache, die ich mit wachsender Besorgnis betrachte, denn sie bewirkt eine Tunnelwahrnehmung mit gravierenden Folgen.

Man wird blind für neue und vielversprechende digitale Anwendungen.

Was meist mit Digitalisierung verbunden wird, sind

  • digitale Abdrücke = abdruckfreie Praxis
  • digitale Modellherstellung = gipsfreie Praxis
  • digitale Aufklärung = papierlose Praxis

Ich persönlich denke bei Digitalisierung jedoch zunächst weniger an die Behandlung. Die ist natürlich wichtig, stellt aber erst den zweiten Schritt dar. Vielmehr denke ich an verändertes Kundenverhalten, Prozessoptimierung und an intelligente Softwarelösungen zur vernetzten Patientenkommunikation.

Sowohl der eine wie auch der andere Ansatz haben ihre Berechtigung. Beide bedeuten fraglos eine deutliche Optimierung von tradierten Prozessen im Praxisalltag. Tatsächlich geht es bei der Digitalisierung initial immer um einen notwendigen Change-Prozess und damit um einen Kulturwandel in der eigenen Praxis.

Ist man bereit, die eigene Komfortzone zu verlassen?

In Wahrheit ist digitale Transformation keine Frage der Technologie. Sie ist eine Frage der Praxiskultur. Technologie ist hier immer nur Mittel zum Zweck.

Kunden, und damit auch Patienten, agieren immer digitaler. Sie erwarten auch von ihrer Praxis einen ganzheitlichen und erstklassigen digitalen Service, wie sie ihn schon aus anderen Bereichen kennen und gewohnt sind. Diese Entwicklung ist ein Game-Changer für die Kieferorthopädie.

Die digitale Transformation hebt den Patienten auf den Thron.

Im Mittelpunkt stehen müssen die Erwartungen und Bedürfnisse des Patienten. Für jede Praxis bedeutet das, die gewohnten Routinen zu hinterfragen und Prozesse radikal aus der Sicht des Patienten zu betrachten. Das erfordert, Aufmerksamkeit und Energie dahingehend zu investieren, welche Prioritäten und Wünsche der Patient hat und welches die beste Lösung für sein Bedürfnis ist.

Die Überzeugung, die fachlich führende und qualitativ beste Praxis im lokalen Umfeld zu sein, mag durchaus richtig sein, ist aber eine reine Momentaufnahme.

Will man von neuen Wettbewerbern nicht verdrängt werden, ist eine stetige Transformation der eigenen Praxis unverzichtbar.

Dazu gehört selbstverständlich die Digitalisierung der Behandlung, gleichzeitig aber unbedingt auch die Digitalisierung der Kommunikation mit den Patienten.

Wir von iie-systems sind bereit, Sie bei der Umsetzung kompetent und umfangreich zu unterstützen. Also worauf warten Sie noch? Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns.

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Lob und Anerkennung machen süchtig

Wer beruflichen Erfolg hat, wünscht sich Lob und Anerkennung für seine Leistung. So geht es auch vielen Praxisinhabern, die ja häufig bereits sehr erfolgreich arbeiten. Und das ist auch ganz normal, denn:

Wir alle sind süchtig nach Lob.

Warum das so ist, ist recht einfach erklärt. Auch hier liegt der Ursprung – ganz ähnlich wie bei Kritik – im Limbic System.

Ein Lob bestätigt quasi automatisch unser aktuelles Handeln. Es vermittelt das extrem positive Gefühl, alles richtig zu machen.

Wenn wir Lob erhalten, fühlen wir uns überlegen und in unserem Tun und Handeln bestätigt. Offensichtlich gibt es also keinen nutzbringenden Sinn, dass wir etwas verändern.

Diese Denkweise ist äußerst gefährlich, und unser Gehirn legt hier einen schlauen und gekonnten Schachzug an den Tag.

Was das Gehirn unbedingt möchte ist, den aktuellen Zustand – den Komfortmodus – zu bewahren. Was es auf keinen Fall möchte ist, geistige Energie in Veränderungen zu stecken.

Unser Gehirn macht 2 % der Körpermasse aus, verbraucht jedoch 20 % der gesamten Energie des Organismus.

Einfach formuliert: Denken ist anstrengend. Und das hat schwerwiegende Konsequenzen.

Um Kritik konstruktiv zu verarbeiten, ist Denken aber unbedingt notwendig und damit unverzichtbar.

Ich habe es in meinen letzten beiden Artikeln schon erwähnt, tue es hier aber bewusst noch einmal. Selbst die gutgemeinte Kritik, die anregt, in der Praxis Anwendungen von iie-systems einzusetzen, führt bei vielen Kolleginnen und Kollegen zu einer erheblichen emotionalen Belastung.

Gegen solche wertvollen Empfehlungen baut das Gehirn bewusst Widerstände auf.

Dass Patienten beispielsweise online Termine buchen möchten, dass solche in Echtzeit bestätigt und bei Bedarf auch ganz einfach online verschoben werden können, ruft teilweise regelrechte Verzweiflung hervor.

Solche Dinge passen nicht in das gewohnte Weltbild. Denn in der eigenen erlebten Realität vereinbaren Patienten ja schließlich ihre Termine telefonisch und werden (bestenfalls) per SMS benachrichtigt. Das war doch schließlich immer so und hat sich bewährt. Alles andere ist daher für viele Kolleginnen und Kollegen nur schwer vorstellbar.

Diese persönlich gemachten Vorstellungen und ein solches Weltbild stimmen vielleicht – was allerdings nur für die Vergangenheit gilt.

Die Zukunft aber sieht zweifellos ganz anders aus.

Praxen, die die Anwendungen von iie-systems bereits nutzen, erhalten extrem positives Feedback von ihren Patienten und damit eben das Lob, welches das sehr positive Gefühl auslöst und mit dem das eigene Handeln bestätigt wird.

Ein solches Lob verändert nicht nur die Beziehung zum Patienten. Es führt auch zu einer ausgesprochen guten Stimmung im Team.

Lob wird somit zum Katalysator und treibt die Praxis zu neuen Höchstleistungen an.

Für Praxen, die solche Erfahrungen machen, ist dies ein Ansporn, noch weitere Anwendungen von iie-systems zu nutzen, um noch mehr Lob und Bestätigung zu bekommen. Denn das Lob zeigt, dass alles richtig gemacht wird. Ganz nebenbei ist damit übrigens auch noch mehr Spaß an der Arbeit verbunden, denn der bleibt im Alltag ja leider oftmals auf der Strecke.

Wie erwähnt: Lob kann süchtig machen – aber es ist eine positive Sucht. Probieren Sie es doch einfach mal aus, und bringen Sie sich selbst und Ihr Team in einen neuen Flow-Zustand. Ich kann Ihnen versichern, dass es sich lohnt. Und ich spreche aus Erfahrung, denn auch ich bin dieser Sucht bereits vor langer Zeit verfallen.

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Kreatives Element der Kritik erkennen und annehmen

Für meinen letzten Blogbeitrag „Kritik besser verstehen“ habe ich einiges an Feedback bekommen, für das ich mich herzlich bedanken möchte.

Mit meinem heutigen Artikel möchte ich ein wenig dazu beitragen, Gefühle, die sich bei Kritik einstellen, besser interpretieren und verstehen zu können.

Die Fähigkeit, Kritik anzunehmen und damit umgehen zu können, ist für viele von uns ein schwieriges Unterfangen.

Bei wenigen löst konstruktive Kritik ein beglückendes Gefühl aus.

Bei den meisten allerdings stellt sich als Reaktion ein unangenehmes Gefühl ein, was dazu führt, dass Kritik konsequent abgelehnt wird.

Sowohl das angenehme wie das unangenehme Gefühl entstammen unserem Limbic System, was bedeutet, dass wir sie nicht kontrollieren können.

Das Entscheidende ist unsere Art zu denken und uns zu fragen: Welche Art der Wirklichkeit erkenne ich?

Erlauben Sie sich bei gut gemeinter Kritik unbedingt die Möglichkeit des Verstehens. Denn es könnte eine wertvolle Empfehlung dahinterstecken.

Meine Empfehlung: Verspüren Sie bei Kritik ein unangenehmes Gefühl, schenken Sie dieser Kritik unbedingt neue Aufmerksamkeit. Ratsam ist dafür ein Perspektivenwechsel.

Wir alle sollten bestimmte Dinge wie Patientenberatung, Terminmanagement, telefonische Erreichbarkeit etc. aus der Sicht des Kunden, also des Patienten, betrachten.

Und eben hier gebe ich Kolleginnen und Kollegen häufig Empfehlungen, die dann aber leider nicht selten wie ein Tadel oder eine Zurechtweisung empfunden werden und daher ein schlechtes Gefühl hinterlassen.

Sollten Sie meine Empfehlung so empfinden, so ist das keineswegs meine Absicht und tut mir leid. Bitte hinterfragen Sie jedoch auch selbstreflektierend einmal meine Motivation.

Wenn ich konstruktive Kritik anbringe, tue ich das mit dem Ziel, mein Gegenüber zu unterstützen und zu fördern, ihm also die Chance geben, sich weiterentwickeln zu können. Hierzu ein Beispiel:

Wer keine Online-Termine anbietet, tut dies auf eigene Gefahr.!

Ich weiß, dass es Selbstreflexion benötigt, sich eigene Versäumnisse oder sogar Fehler einzugestehen.

Wie schon erwähnt: Für mich ist es keineswegs eine neue Erfahrung, dass meine Vorschläge zur Optimierung und Weiterentwicklung der digitalen Patientenkommunikation bei meinen Gesprächspartnern ganz anders ankommen, ganz anders wahrgenommen werden, als sie gemeint sind.

Meine Intention ist es immer, durch meine Kritik zu einer Verbesserung beizutragen.

Ich freue mich über jeden Einzelnen, der von solchen Verbesserungen profitiert. Von einem Großteil der Kolleginnen und Kollegen wird dies jedoch so bedauerlicherweise nicht erkannt.

Eine Erklärung könnten die mit Kritik einhergehenden Reaktionen des limbischen Systems sein, die – wie anfangs schon erwähnt – nicht steuerbar sind.

Die Kritik-assoziierten negativen Emotionen spielen hier eine entscheidende Rolle.

Für die allermeisten von uns wirkt Kritik bedrohlich. Man fühlt sich bloßgestellt und fürchtet, sein Gesicht zu verlieren. Kritik wird als persönlicher Angriff empfunden. Solche Gefühle sind destruktiv, initiieren in aller Regel automatisch Ablehnung und führen somit in eine Sackgasse.

Wichtig ist es jedoch, das kreative Element der Kritik zu verstehen.

Kritik ist oftmals extrem wertvoll und besitzt das Potenzial für Veränderungen und Erneuerungen. Diese Tatsache sollten wir unbedingt als etwas Positives erkennen.

Weiterentwicklung ist nur durch Veränderung und Erneuerung möglich. Kritik ist damit der eigentliche Motor für Wachstum und Erfolg!

Ich bin mir bewusst: Das zu akzeptieren fällt schwer, denn es passt häufig nicht ins eigene Weltbild. Wir glauben lieber, alles schon perfekt zu machen und möchten dafür Lob erfahren.

Und eben hier lauert die Gefahr. Es erfolgt eine zu starke Konzentration auf die Behandlung, bei der die Bedürfnisse der Patienten verkannt werden. Denn Patienten haben heute sehr viel mehr Wünsche als nur schöne und gerade Zähne.

Digitale Patientenkommunikation gehört zu den Top 3-Technologien, die jede Praxis beherrschen sollte.

Zukunftsfähigkeit ist Handlungsfähigkeit. Und dazu ist es notwendig, dass wir nicht die aktuelle positive Situation überschätzen und dabei die Vielzahl neuer Möglichkeiten durch digitale Patientenkommunikation unterschätzen.

Alles Neue von vornherein abzulehnen bedeutet, dauerhaft im Status Quo zu verbleiben und über kurz oder lang den Anschluss zu verpassen. Und genau das ist es, was ich Kolleginnen und Kollegen so gerne ersparen möchte. Und genau darum übe ich Kritik.

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Kritik besser verstehen

Neues Wissen zu etablieren ist ein extrem schwieriges Unterfangen.

Im ersten Schritt ist es notwendig, sein eigenes Verhalten in Frage zu stellen und zu analysieren, um neues Denken zulassen zu können.

Im zweiten Schritt müssen dann andere von diesem neuen Denken überzeugt werden. Da viele in ihren alten Denkmustern verharren und gefangen sind, ist dies ungleich schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich.

Ich selbst habe in Vergangenheit diese Erfahrung gemacht und mache sie oftmals noch heute. Viele Kolleginnen und Kollegen fühlen sich belehrt und empfinden meine gutgemeinten Empfehlungen, neues Denken zuzulassen, als Kritik.

Ich persönlich betrachte konstruktive Kritik jedoch keinsfalls als negativ, sondern im Gegenteil als extrem wertvoll. Denn durch sie wird neues Denken und damit auch neues Handeln doch überhaupt erst möglich – eine im Grunde kausale und einfach nachvollziehbare logisch begründete Tatsache.

Neues Denken ist eine unbedingte Voraussetzung für Veränderungen und damit ein positiver Motor für eine Verbesserung der aktuellen Situation und für Wachstum.

So einfach aber die rationale Logik erscheint, so schwierig ist das Nachvollziehen und Umsetzen des Denkmodells der konstruktiven Kritik im Alltag.

Um konstruktive Kritik annehmen zu können bedarf es einer tiefen Einsicht in eine sich permanent verändernde Welt. Und es braucht die Bereitschaft, Neues zu entdecken – was übrigens ungeheuer aufregend ist und Spaß macht.

Aus meiner Sicht ist gut gemeinte und konstruktive Kritik sehr wertvoll und damit grundsätzlich etwas sehr Positives.

Etwa jede*r zehnte iie-Anwender*in erkennt meine Kritik als Potenzial und damit als wertvolle Empfehlung. Bei diesen 10 Prozent erlebte ich in Telefonaten oder bei Praxisbesuchen in Lingen eine Reaktion, die mindestens freudig, nicht selten sogar euphorisch ist.

Kolleginnen und Kollegen sind erstaunt und verblüfft. Sie erleben AHA-Momente und verstehen in Sekunden den Wert meiner Empfehlungen für ihren eigenen Praxiserfolg. Zudem realisieren sie, dass sämtliche Vorarbeit schon geleistet wurde.

So wird es möglich, sofort mit Neuem zu starten und eigene wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Bitte glauben Sie mir, denn ich spreche aus Erfahrung: Neues zu entdecken und auszuprobieren erweitert den Horizont und schärft Sinne und Verstand.

Spaß, Lebensfreude und Erfolg sind die Folge. Oder einfach formuliert: Es wird nie langweilig!

Das Verständnis für neue Chancen ist der Motor für die eigene Weiterentwicklung.

Ich habe gerade von 10 Prozenht der iie-Anwender*innen gesprochen. Was aber ist mit den verbleibenden 90 Prozent? Die Auflösung gebe ich Ihnen gerne – auch wenn sie bedauerlich ist.

Die überwiegende Mehrheit empfindet meine Empfehlungen und meine konstruktive Kritik als Kränkung oder Bedrohung. Neun von zehn Anwendern sind skeptisch und leisten vehement Widerstand gegen Veränderungen.

Da nur Gefahren gesehen und Vorteile nicht erkannt werden, fühlt man sich persönlich angegriffen und belehrt. Es wird eine eigene Realität konstruiert mit dem Ziel, die bestehende Ordnung ja nicht zu gefährden. Vielmehr soll alles so bleiben, wie es ist. Das führt zwangsläufig zur Ablehnung.

Pippi Langstrumpf-Phänomen: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Ich möchte abschließend ein einfaches Beispiel aus unserem täglichen Praxisalltag anführen – und zwar das Online-Terminmanagement.

Wer neue Patientenbedürfnisse wie Online-Terminmanagement oder webbasierte Patienteninformationen ablehnt, nimmt mittel- und langfristig bewusst negative Folgen für die eigene Praxis in Kauf.

Kurzum: Neun von zehn iie-Anwender*innen verpassen wertvolle Chancen im Hinblick auf die persönliche Weiterentwicklung der eigenen Praxis

Starke Kundenorientierung ist der zentrale Faktor von Erfolg!

Wer in unserer Branche erfolgreich sein möchte, muss diese neue Kundenorientierung erkennen und annehmen. Patientenservice ist dabei das entscheidende Kriterium.

Auch gut gemeinte und konstruktive Kritik tut im ersten Moment weh. Im zweiten Moment aber ist sie der Türöffner für den zukünftigen Erfolg. Und dafür lohnt sich ein kurzfristiger Schmerz allemal.

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Wir entscheiden uns oft falsch! Aber warum?

Diese Frage ist durchaus interessant. Um sie zu beantworten, muss man sich jedoch kritisch mit seinem persönlichen Verstand auseinandersetzen. Das Entscheidende ist unsere Art zu denken. Welche Wirklichkeit lässt unser Gehirn zu?

In diesem Zusammenhang möchte ich einen unbedingte Leseempfehlung ans Herz legen, und zwar „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahnemann.

In seinem Buch zeigt der Autor auf, dass Menschen im Grunde keinen freien Willen haben und dass wir viel weniger über uns selbst wissen, als wir glauben.

Gerade wir als Akademiker fühlen uns mit unserem Intellekt in der Regel nicht selten überlegen. Eine Aussage wie die von Kahnemann zu akzeptieren, fällt uns daher schwer.

Denn wir bestehen darauf, dass wir alles verstehen und begreifen, was wir tun.

Aber bitte glauben Sie mir: Dieses Buch zu lesen ist eine absolute Bereicherung. Es zeigt ganz neue Erkenntnisse über unseren eigenen Geist. Sich selbst besser zu (er)kennen, ist zunächst oftmals schmerzhaft. Aber es lohnt sich.

Immer wieder beobachte ich, dass Praxen falsche – oder noch härter formuliert – schlechte Entscheidungen treffen.

Und seit langem bewegt mich die Frage: Warum handeln Praxen eigentlich so eindeutig gegen ihren eigenen Vorteil?

Der Grund dafür liegt in unserer eigenen limitierten Vorstellungskraft und einem Verstand, der auf unser Wissen aus der Vergangenheit beschränkt ist.

Lassen sich mich hierzu ein einfaches Beispiel für solche gefährlichen und trügerischen Illusionen aus unserem Alltag als Kieferorthopäden bringen. Haben wir kein Wissen zur digitalen Patientenkommunikation wie Erfahrung mit Online-Terminvereinbarungen oder Patientenberatung mit Vorher-Nachher-Bildern, täuscht uns sehr häufig unser Gehirn.

Es verhält sich wie ein Geschichtenerzähler und erzählt uns:

Unsere Patienten möchten lieber das persönliche Gespräch. Das alles ist zudem viel zu aufwändig und zu teuer. Und Neupatienten brauchen wir eigentlich auch gar nicht.

Ich erlebe so oft, dass Kolleginnen und Kollegen von ihrem eigenen Verstand manipuliert werden. Das Gehirn vermittelt uns, den Gesamtüberblick zu haben – und zwar in Millisekunden und ohne jedweden Einfluss oder Kontrolle unsererseits. Das Gehirn ist Schöpfer unserer persönlichen Wirklichkeit – eine Befangenheit, aus der zu entkommen wir leider keine Chance haben.

Die eigene Unwissenheit gestehen wir uns ungern ein. Lieber ignorieren wir die Tatsachen.

Das alles läuft automatisch ab: Wissenslücken werden aufgefüllt und der Verstand konstruiert seine eigene Realität auf Basis von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Haben wir keine solchen Erfahrungen, sind Fehler im Entscheidungsfindungsprozess die Folge. Weder werden uns die Chancen bewusst noch sehen wir die Risiken. Und so treffen wir falsch – schlechte – Entscheidungen.

Unser Bewusstsein ist eine nicht willentlich gesteuerte Interpretation des Gehirns – mit einer eindeutigen Konsequenz:

Man glaubt, was man glauben möchte.

Das ist das eigentliche Dilemma von Innovationen, denn unser Gehirn besitzt keine Erfahrung aus der Vergangenheit. Es lehnt den Zustand der Unsicherheit ab, lässt uns glauben, dass wir alles verstehen und den Status quo nicht verändern müssen.

Daraus resultieren Fehleinschätzungen. Und die haben für jede Praxis bedrohliche Folge im Hinblick auf den wirtschaftlichen Erfolg.

Erst in einer krisenhaften Situation ist unser Gehirn bereit, Veränderungen zuzulassen. Dann aber ist es oft schon zu spät.

Sich die eigene Befangenheit bewusst zu machen, ist fraglos schmerzhaft. Darüber nachzudenken, lohnt sich aber unbedingt.

Tatsache ist allerdings auch, dass wir Gedanken nicht unterdrücken können, selbst wenn wir ihre Sinnlosigkeit erkennen.

Lassen sich mich auch hierzu ein Beispiel aus unserem Berufsfeld bringen, nämlich das geänderter Nutzerverhalten von Patienten.

Der Patient von heute wünscht sich einen Online-Terminservice. Praxen, die einen solchen Service nicht vorhalten, sind der Meinung, dass Patienten zur Vereinbarung eines Termins lieber in der Praxis anrufen möchten, weil dies doch persönlicher sei.

Bitte glauben Sie mir: Ein Online-Terminservice wird immer häufiger erwartet – schon jetzt und in Zukunft noch stärker. Eine Entwicklung, die zweifellos nicht mehr zu stoppen ist. Daher macht es absolut keinen Sinn, seinen Patienten diesen Service zu verweigern.

Zukunftsfähigkeit bedeutet Handlungsfähigkeit!
Ist Ihre Praxis fit für die Zukunft?

Jeder ist verantwortlich für sein eigenes Tun – aber auch für sein Nicht-Tun. Daher möchte ich Ihnen einen gutgemeinten Rat geben. Auch wenn es zunächst unangenehm ist: Gestehen Sie sich die eigenen Wissenslücken und Defizite ein und ignoriere Sie nicht die Tatsachen.

Für Praxen bietet sich ein ganzes Meer von Möglichkeiten. Und erst durch das Sammeln von Erfahrungen wird daraus eine neue Realität – eine Realität mit ungeheuren Chancen, die der Motor für zukünftigen Praxiserfolg ist.

Online-Terminvereinbarung und -Teminbestätigung sind erst der Anfang einer Digitalisierung, deren Fortschritt rasant verläuft. Konnektivität zum Patienten ist das Schlagwort. Das Internet spielt hier die entscheidende Rolle.

Intelligente Internetnutzung mit abgestimmter Patienten-Kommunikation gehört zu den Top-Technologien, die eine Praxis beherrschen sollte.

Bitte verschlafen Sie nicht Ihre Zukunft und überlassen damit anderen das Spielfeld. Geben Sie vielmehr Ihrem Gehirn die Chance, neues Wissen zu erlernen und eigene wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Leistungsstarke Internettechnologie bietet Potential und unendliche Chancen!

Das iie-Team unterstützt bereits über 400 Praxen mit gesammeltem Wissen und Erfahrung. Gerne sind wir mit unserer geballten Kompetenz auch für Sie da.

Sie selbst müssen nur eines mitbringen: Die Bereitschaft, Neues ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln zu wollen.

Das Risiko ist gering, denn wenn es nicht funktioniert, können Sie schnell wieder in ihre alten Routinen ohne digitale Patientenkommunikation zurückkehren. Aber so wird es nicht kommen, denn es wird funktionieren und Sie werden erstaunt sein.

Meine klare Empfehlung: Einfach starten, und zwar am besten sofort!

Verschieben Sie wichtige Entscheidungen nicht in die Zukunft. Unterschätzen Sie nicht das Risiko, als Praxis den Anschluss zu verlieren. Hadern Sie nicht, sondern starten Sie noch heute.

Unser iie-Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie gerne eine Beratungstermin mit Frau Weinrich oder besuchen Sie unsere Praxis in Lingen und überzeugen Sie sich live vor Ort. So oder so: Wir freuen uns auf Sie!

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