Monate: November 2017

Genialität vs. Einfachheit am Beispiel (Teil 2)
Herausforderungen für die Zukunft

 

Was wir brauchen sind Anwendungen, die einfach zu beherrschen sind und die Praxen gute Chancen für eine erfolgreiche Unterstützung in einer unsicheren Zukunft bieten.

Wir alle befinden uns mit unseren Praxen in einem Wettbewerbssystem. Ein solcher Wettbewerb ist notwendig, damit wir uns verändern und weiterentwickeln können.

Eine soziale Marktwirtschaft, wie wir sie haben, ist sozialistischen Systemen bekanntermaßen weit überlegen. Das hat unsere jüngere deutsche Geschichte eindeutig gezeigt.

Als Mediziner spricht man jedoch höchst ungern von einem Wettbewerb. Dieser Begriff wird aus dem Gehirn des Arztes vielfach verdrängt oder gänzlich ausgeblendet.

Ich spreche dabei von einer Realitätsverweigerung, die automatisch in eine Sackgasse führt. Einige Kolleginnen und Kollegen ignorieren oder verweigern die sinnvollen Angebote von iie-systems, z. B. die Online-Terminvergabe für Neupatienten.

Wir können allerdings ganz klar nachweisen, dass diese Art der Kontaktaufnahme von Patienten sehr gut angenommen wird. Zudem führt es zu einer deutlichen Entlastung der Anmeldung, da das Telefon nicht unnötig blockiert wird.

Eine solche Ignoranz – oder etwas provokanter formuliert dieser Wahnsinn – ist für mich rational nicht nachvollziehbar.

Eine mögliche Erklärung könnte in der Genialität der Kolleginnen und Kollegen liegen, auf die ich in meinem vorherigen Blog-Beitrag bereits eingegangen bin.

Genialität steht für Komplexität, schwierig, nicht beherrschbar.

Für die entsprechenden Kollegen ist eine Online-Terminvergabe für Neupatienten zu komplex und daher kaum oder gar nicht vorstellbar. Das Gehirn verfügt über keinerlei Informationen und Erfahrungen zu diesem Themenkomplex.

Unser Gehirn macht leider gefährliche Vorausannahmen:

  • Patienten machen Scheinbuchungen
  • Patienten erscheinen nicht zum gebuchten Termin
  • Patienten blockieren freie Termine

Es gibt aber noch eine Steigerung der vermeintlichen Genialität.

Meine Gesprächspartner erklären mir oft folgendes:

  • Alles muss mit dem Terminkalender der Praxis synchronisiert sein. (Bei Ivoris ist dies der Fall).
  • Alles sollte per SMS, WhatsApp und Facebook-Messenger funktionieren. (Solche Schnittstellen gibt es nicht.)

Ich vergleiche das gerne mit einem Raumfahrtprogramm. Man hat nicht mal eine Rakete und baut schon eine Mondstation. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass das nicht funktionieren kann.

Es geht jedoch alles auch viel einfacher. Diese Einfachheit ist schnell erklärt. Kollegen, denen ich die neuen Möglichkeiten der Gestaltung des Erstkontaktes über ein Online-Terminsystem darstelle, sind begeistert. Sie sind neugierig und möchten eigene wertvolle Erfahrungen sammeln.

Dieser Offenheit hat Folgen.

  • wesentlich mehr Neupatienten
  • digital souveräne Patienten

Solche Patienten sind jung, haben durchweg eine gute Ausbildung und sind an der Gesunderhaltung ihrer Zähne interessiert. Natürlich nutzen auch ältere Patienten einen derartigen Service. Sie sind noch aufgeklärter und bereichern jede leistungsstarke Praxis.

Ich möchte Ihnen ein weiteres Beispiel für Genialität geben, bei dem man von einem wirklichen Luxusproblem sprechen kann.

Manche Kollegen begründen die Entscheidung gegen ein Online-Terminangebot damit, dass sie zu viele Patienten haben und mit dieser Menge schon kaum klarkommen.

In diesen Fällen muss man einfach abwarten. Es muss erst etwas wirklich Dramatisches passieren.

  • Am Ort lässt sich ein neuer Kollege (Wettbewerber) nieder.
  • Andere Kollegen nutzen ein Online-Terminsystem für ihre Patienten.
  • Patienten monieren, dass keine zeitgemäße Terminvereinbarung angeboten wird.

Nahezu alle Patienten sind heute online und erwarten zukünftig Online-Services auch von ihren Ärzten. Dies ist eine Tatsache, die man nicht länger leugnen kann und die sich jeder eingestehen muss.

Online-Terminsysteme gekoppelt mit der Praxismanagement-Software gehören in sehr naher Zukunft zur Normalität.

Bei Flug- oder Hotelbuchungen ist das schon lange die Regel. Airlines oder Hotels setzen ihre Existenz aufs Spiel, wenn sie darauf verzichten.

Praxen mit einem solchen Service werden automatisch mehr Aufmerksamkeit erhalten und Vorteile in einem zukünftig kompetitiveren Wettbewerbsumfeld haben.

In meinem nächsten Artikel werde ich mich näher mit der Schnittstelle Ivoris connect beschäftigen und mit den Vorteilen, die diese bietet. Seien Sie gespannt.

 

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Ein riesiges Potenzial auch für Zahnärzte

Ein Beitrag von Dr. Sabine Hopmann, Zahnärztin

Michael Visse habe ich im Januar 2017 bei „ALLES AUSSER ZÄHNE“ kennengelernt. Ich habe diesen Kongress vor 3 Jahren ins Leben gerufen, da eine erfolgreiche Praxis sich heute um mehr als die Behandlung ihrer Patienten kümmern muss. Die Themenvielfalt aus den Bereichen Praxismanagement, Marketing und Personalentwicklung ist unendlich groß, und der Kongress erfreut sich einer ständig wachsenden Teilnehmerzahl. Auch der Kollege Visse ist mittlerweile ein eingefleischter Fan des Kongresses, was mich persönlich sehr freut.

Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, Dr. Visse in Lingen zu besuchen, um mir die Anwendungen von iie-systems einmal persönlich vor Ort anzuschauen, und ich konnte eine ganze Reihe wichtiger Erfahrungen mitnehmen.

Die Möglichkeit für Online-Termine gehört eigentlich schon heute auf jede kommerzielle Webseite. In deutschen Arzt- und Zahnarztpraxen ist die online-Terminvergabe jedoch noch eher eine Seltenheit.

Es gibt schon einige Anbieter von Online-Kalendern, die jedoch durchweg wenig komfortabel erscheinen. iie-systems ist mit seinem Angebot da sicher ganz weit vorne. Sofort nach Terminbuchung erhält der Patient eine auf die Praxis gebrandete Bestätigung inkl. eines Anamnesebogens per E-Mail. Das kann bislang kein anderer Anbieter leisten.

 

Auch die Beratung mit Vorher-Nachher-Fotos aus der Datenbank SmileDesign ist absolut professionell und bis ins Kleinste durchdacht. Für den Patienten ist das alles sehr schlüssig und dem Behandler erspart es viele Worte. Davon konnte ich mich in Lingen, wo ich an Beratungsgesprächen teilgenommen habe, selbst überzeugen.

Auch in anderer Hinsicht habe ich an diesem Tag einige neue Ideen und Eindrücke mitnehmen können. Von der perfekt durchgestylten Praxis über schalldämmende Akustikdecken bis hin zur Beduftung ist hier alles optimal auf die Bedürfnisse von Patienten abgestimmt, was nicht zuletzt auch den Mitarbeitern zugute kommt.

Die Erfahrungen, die ich in Lingen gemacht habe, haben mir vor Augen geführt, dass die Patientenberatung auch in unserer Praxis noch perfektioniert werden kann.

Patienten erwarten heute eine 100%ige Rundumbetreuung und zwar nicht nur im Hinblick auf Behandlung und verwendetes Material, sondern auch im Hinblick auf den Service.

 Patienten einen hervorragenden Service bieten zu können ist ein wesentlicher Anspruch, den meine Kollegen und ich in unserer Praxis verfolgen.

 

Die Anwendungen von iie-systems bieten da aus meiner Sicht ein enormes Potenzial. Damit gibt sich eine Praxis vom ersten Moment der Kontaktaufnahme einen modernen Anstrich, der sich im Weiteren fortsetzt, ihn begeistert und die Praxis zu etwas Besonderem macht.

Ich persönlich unterstütze Dr. Michael Visse und sein iie-Team sehr gerne dabei, das System auch für Zahnärzte weiter zu perfektionieren.

Eine Praxissoftware muss heute weitaus mehr leisten als nur Abrechnung. Vielmehr muss es um eine Nachhaltigkeit in der Verbindung zu unseren Patienten gehen. Dazu gehört unbedingt ein Terminmanagement sowie individuelle Patienteninformationen.

Patienten erwarten zukünftig Terminbestätigungen in Echtzeit per E-Mail, die auch für mobile Endgeräte optimiert sind. In vielen anderen Bereichen ist dies schon längst Standard. Ich sehe hier ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für eine Praxis. SMS bietet solche Chancen nicht annähernd.

Strategisch sollten solche Möglichkeiten eigentlich für jede Managementsoftware Pflichtproramm sein. Dr. Michael Visse hat sich hier extrem viele Gedanken aus der Praxis für die Praxis gemacht.

Dies passt ideal zur Idee und Konzeption von “ALLES AUSSER ZÄHNE”. Eben das war seinerzeit auch mein Antrieb für einen Kongress, bei dem es eben nicht um Zähne geht, denn von solchen Veranstaltungen gibt es mehr als reichlich.

Am 12. und 13. Januar 2018 werden wir in Berlin u. a. zeigen, wie man sich Freiräume schafft und wie man sein Unternehmen Zahnarztpraxis erfolgreich führt.

Vielleicht sind Sie ja auch dabei? Ich würde mich sehr freuen, und Sie werden es mit Sicherheit nicht bereuen!

 

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Ein riesiges Potenzial auch für Zahnärzte

Dr. Sabine Hopmann, Zahnärztin

Michael Visse habe ich im Januar 2017 bei „ALLES AUSSER ZÄHNE“ kennengelernt. Ich habe diesen Kongress vor 3 Jahren ins Leben gerufen, da eine erfolgreiche Praxis sich heute um mehr als die Behandlung ihrer Patienten kümmern muss. Die Themenvielfalt aus den Bereichen Praxismanagement, Marketing und Personalentwicklung ist unendlich groß, und der Kongress erfreut sich einer ständig wachsenden Teilnehmerzahl. Auch der Kollege Visse ist mittlerweile ein eingefleischter Fan des Kongresses, was mich persönlich sehr freut.

Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, Dr. Visse in Lingen zu besuchen, um mir die Anwendungen von iie-systems einmal persönlich vor Ort anzuschauen, und ich konnte eine ganze Reihe wichtiger Erfahrungen mitnehmen.

Die Möglichkeit für Online-Termine gehört eigentlich schon heute auf jede kommerzielle Webseite. In deutschen Arzt- und Zahnarztpraxen ist die online-Terminvergabe jedoch noch eher eine Seltenheit.

Es gibt schon einige Anbieter von Online-Kalendern, die jedoch durchweg wenig komfortabel erscheinen. iie-systems ist mit seinem Angebot da sicher ganz weit vorne. Sofort nach Terminbuchung erhält der Patient eine auf die Praxis gebrandete Bestätigung inkl. eines Anamnesebogens per E-Mail. Das kann bislang kein anderer Anbieter leisten.

 

Auch die Beratung mit Vorher-Nachher-Fotos aus der Datenbank SmileDesign ist absolut professionell und bis ins Kleinste durchdacht. Für den Patienten ist das alles sehr schlüssig und dem Behandler erspart es viele Worte. Davon konnte ich mich in Lingen, wo ich an Beratungsgesprächen teilgenommen habe, selbst überzeugen.

Auch in anderer Hinsicht habe ich an diesem Tag einige neue Ideen und Eindrücke mitnehmen können. Von der perfekt durchgestylten Praxis über schalldämmende Akustikdecken bis hin zur Beduftung ist hier alles optimal auf die Bedürfnisse von Patienten abgestimmt, was nicht zuletzt auch den Mitarbeitern zugute kommt.

Die Erfahrungen, die ich in Lingen gemacht habe, haben mir vor Augen geführt, dass die Patientenberatung auch in unserer Praxis noch perfektioniert werden kann.

Patienten erwarten heute eine 100%ige Rundumbetreuung und zwar nicht nur im Hinblick auf Behandlung und verwendetes Material, sondern auch im Hinblick auf den Service.

 Patienten einen hervorragenden Service bieten zu können ist ein wesentlicher Anspruch, den meine Kollegen und ich in unserer Praxis verfolgen.

 

Die Anwendungen von iie-systems bieten da aus meiner Sicht ein enormes Potenzial. Damit gibt sich eine Praxis vom ersten Moment der Kontaktaufnahme einen modernen Anstrich, der sich im Weiteren fortsetzt, ihn begeistert und die Praxis zu etwas Besonderem macht.

Ich persönlich unterstütze Dr. Michael Visse und sein iie-Team sehr gerne dabei, das System auch für Zahnärzte weiter zu perfektionieren.

Eine Praxissoftware muss heute weitaus mehr leisten als nur Abrechnung. Vielmehr muss es um eine Nachhaltigkeit in der Verbindung zu unseren Patienten gehen. Dazu gehört unbedingt ein Terminmanagement sowie individuelle Patienteninformationen.

Patienten erwarten zukünftig Terminbestätigungen in Echtzeit per E-Mail, die auch für mobile Endgeräte optimiert sind. In vielen anderen Bereichen ist dies schon längst Standard. Ich sehe hier ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für eine Praxis. SMS bietet solche Chancen nicht annähernd.

Strategisch sollten solche Möglichkeiten eigentlich für jede Managementsoftware Pflichtproramm sein. Dr. Michael Visse hat sich hier extrem viele Gedanken aus der Praxis für die Praxis gemacht.

Dies passt ideal zur Idee und Konzeption von “ALLES AUSSER ZÄHNE”. Eben das war seinerzeit auch mein Antrieb für einen Kongress, bei dem es eben nicht um Zähne geht, denn von solchen Veranstaltungen gibt es mehr als reichlich.

Am 12. und 13. Januar 2018 werden wir in Berlin u. a. zeigen, wie man sich Freiräume schafft und wie man sein Unternehmen Zahnarztpraxis erfolgreich führt.

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Genialität vs. Einfachheit am Beispiel (Teil 1)
Online-Termine für Neupatienten

Heute beginne ich mit einer neuen Serie in meinem Blog. Schwerpunkt wird dabei die Gegenüberstellung von Genialität und Einfachheit sein.

Ich spreche sehr häufig mit Kollegen und Führungskräften über digitale Herausforderungen und die sinnvolle Nutzung des Internets.

Meine Gesprächspartner sind allesamt sehr intelligent sowie in ihrem Bereich äußerst erfahren und erfolgreich. Alle haben nicht zuletzt durch ihr Studium bewiesen, dass sie fähig und in der Lage sind zu lernen, komplexe Aufgaben zu lösen und schwierige Prüfungen zu bestehen. Diese Befähigung (kognitive Leistungsfähigkeit) lässt sich treffend mit dem Begriff Genialität beschreiben.

„Das Kognitive hilft bei Prüfungen, im Studium oder vor Gericht. Im normalen Leben führt es aber häufig in seine Sackgasse.“ (Dr. Bruno Wilhelmy)

Da wir alle individuell und damit verschieden sind, wird jeder das Zitat des Kollegen Wilhelmy für sich persönlich bewerten und seine eigenen Rückschlüsse daraus ziehen.

Ich erlebe die Genialität meiner Gesprächspartner manchmal durchaus befremdlich.

Genialität sehe ich hier als Synonym für komplex, schwierig oder nicht beherrschbar. Vielfach sucht man gerne nach Problemen und Fehlern und empfindet dies dann als einen konstruktiven Beitrag. Wie Dr. Wilhelmy aber sehr treffend zum Ausdruck bringt: Das führt oft in eine gefährliche Sackgasse.

Ich persönlich liebe es einfach. Diese Einfachheit zu erzielen, ist allerdings sehr schwierig, denn:

Einfachheit benötigt Intuition, Tiefe und eine intensive Durchdringung der Thematik.

Mit Einfachheit lässt sich die Komplexität aus das Wesentliche reduzieren. Das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu können, fällt vielen jedoch schwer. Schließlich befindet man sich ja im Modus der Genialität, und da ist bekanntermaßen alles komplex und kaum durchschaubar.

Ich möchte Ihnen ein konkretes Beispiel geben und den Unterschied zwischen Genialität und Einfachheit anhand der Online-Terminvereinbarung für Neupatienten aufzeigen.

Genialität:
Anwender-Praxen geben im iie-Kalender Terminserien frei, die vielfach über einen Zeitraum von 6 Monaten gehen. Sie rufen dann bei iie an und erklären, dass ein Feiertag ansteht, an dem aber online Termine freigegeben sind. Dieser Feiertag ist allerdings erst in 3 Monaten.

Einfachheit:
Auch wir arbeiten in unserer Praxis mit Terminserien. Für uns sind aber nur die nächsten 3 bis 4 Tage von Relevanz. Aus unseren langjährigen Erfahrungen wissen wir, dass Neupatienten spontan Termine online buchen und nicht auf Terminen in 3 Monaten reflektieren.

Genialität:
Meine Gesprächspartner erklären mir, dass auf der eigenen Webseite bereits die technischen Möglichkeiten bestehen, um online Termine zu machen. Man bietet also einen solchen Service bereits an. Bei näherer Betrachtung sieht das allerdings dann oft ziemlich ernüchternd aus. Patienten können zwar ihre Kontaktdaten mit Terminwunsch eintragen, es folgt jedoch keine automatische Terminbestätigung in Echtzeit, von einem Anamnesebogen ganz zu schweigen.

Einfachheit:
Der Patient ruft den Online-Kalender von iie-systems auf, sucht sich einen für ihn passenden Termin aus, bucht diesen und erhält automatisch und umgehend eine Terminbestätigung sowie 2 Tage vor dem Termin eine Erinnerung mit Anfahrtsbeschreibung und Parkplatzübersicht.

Genialität:
Meine Gesprächspartner nutzen Online-Terminkalender von anderen Anbietern, von denen es ja mittlerweile zahlreiche gibt. Ich nenne hier nur die Plattformen Jameda, Doxter, Doclips und Terminland.

Einfachheit:
iie-Anwender haben einen Online-Kalender, der auf die Praxis individualisiert ist. Alle Termine werden über eine Schnittstelle mit dem Kalender der Praxismanagement-Software synchronisiert. Durch künstliche Intelligenz (KI) werden sogar Lücken im Terminkalender gefunden und online zur Verfügung gestellt.

Genialität:
Meine Gesprächspartner erläutern mir, dass Kinder und Jugendliche keine E-Mails mehr lesen. Die Terminbestätigung für Neupatienten erfolgt daher über SMS, WhatsApp oder Facebook-Messenger.

Einfachheit:
Terminbestätigungen auf solchen Wegen sind aus datenschutzrechtlichen Gründen sehr kritisch und bergen unkalkulierbare Risiken. Hinzu kommt, dass damit nur der Termin an sich bestätigt und kein weiterer Service integriert werden kann (Anamnesebogen, der durch Foto des Behandlers auf die Praxis gebrandet ist).

Wie erwähnt: All dies nur als Beispiel und als kleiner Auszug aus der täglichen Genialität.

Man muss die Fähigkeit entwickeln, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.

Einfachheit hat viel mit Intuition zu tun. Diese Intuition ist gefühltes Wissen, welches schnell ins Bewusstsein gelangt. Die Gründe dafür kennt man allerdings nicht.

Hier liegt nach meiner Einschätzung ein ganz wesentlicher Grund für die offensichtlichen Fehleinschätzungen. Viele Gesprächspartner haben zahlreiche Informationen (=Genialität), jedoch kein Wissen (=Einfachheit).

Wissen entsteht logischerweise aus angewandter Information.

Ich kann sämtliche Fachbücher, die es im Bereich der Kieferorthopädie gibt, lesen, sie kognitiv verstehen und genial darüber referieren. Ich habe jedoch trotzdem ein Problem. Denn was ich damit nicht kann ist, Patienten zu behandeln. Das benötigt Erfahrung und Praxis.

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Es ist wirklich etwas anderes, ob man nur davon hört oder es selbst erlebt.

 

Ein Beitrag von Dr. Sebastian Krause, Weiterbildungsassistent zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Ich habe Michael Visse 2014 auf einem Kongress kennengelernt und schon damals mit ihm über sein Patientenkommunikationsprogramm diskutiert. In der Zwischenzeit habe ich mich einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen gesprochen, die dieses System in ihren Praxen anwenden und mir über ihre guten Erfahrungen damit berichtet haben.

Neugierig geworden wollte ich das Kommunikationssystem nun einmal live im Praxisalltag kennenlernen und sehen wie es angewandt wird und wie es bei den Patienten ankommt. So hatte ich vor ein paar Tagen die Möglichkeit, einen ganzen Tag in Lingen zu verbringen. Es war ein sehr informativer Tag.

Die Erwartungen, die ich mit meinem Besuch verknüpft hatte, haben sich dabei mehr als erfüllt. Es geht hier nicht allein um Kommunikation, sondern darum, den Patienten von Anfang an einen perfekten Service zu bieten. Dazu gehören auch Dinge, über deren Wert ich mir vorher noch nie Gedanken gemacht hatte wie z. B. Raumklima, Fotoecke, Videos im Wartezimmer oder der Beratungsraum.

Alles in allem steht dahinter ein durchdachtes Konzept, welches einem zahlreiche Denkanstöße gibt. Es ist wirklich etwas anderes, ob man nur davon hört, oder ob man es selbst erlebt. Ich fand es beeindruckend, wie positiv die Patienten die emotionale Ansprache und Beratung über Bilder annehmen.

In einer sich immer schneller entwickelnden digitalen Welt sollte man offen sein für neue Techniken. Für Menschen in meinem Alter ist das eigentlich selbstverständlich. Wir sind ja mit diesen Techniken aufgewachsen. Als ich Michael Visse kennenlernte und von seinem Kommunikationsprogramm erfuhr, habe ich mich daher gewundert, warum das nicht viel eher jemand für den Bereich Kieferorthopädie entwickelt hat.

Kollegen, die an dem Thema Patientenkommunikation Interesse haben, kann ich daher nahelegen, an einem Seminar oder Vortrag von Michael Visse teilzunehmen oder ihn in seiner Praxis in Lingen zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen. Vor Ort kommt das ganze Konzept noch sehr viel besser rüber.

Sehr gespannt bin ich aber vor allem, wie sich die Patientenkommunikation über das Internet weiterentwickeln wird – nicht nur in der Kieferorthopädie, sondern auch in anderen Fachrichtungen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Kommunikationsprogramme in naher Zukunft eine weite Verbreitung finden werden, vor allem um den Ansprüche der Generation gerecht zu werden, die wie ich mit dem Internet aufgewachsen ist.

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Ich habe Michael Visse 2014 auf einem Kongress kennengelernt und schon damals mit ihm über sein Patientenkommunikationsprogramm diskutiert. In der Zwischenzeit habe ich mich einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen gesprochen, die dieses System in ihren Praxen anwenden und mir über ihre guten Erfahrungen damit berichtet haben.

Neugierig geworden wollte ich das Kommunikationssystem nun einmal live im Praxisalltag kennenlernen und sehen wie es angewandt wird und wie es bei den Patienten ankommt. So hatte ich vor ein paar Tagen die Möglichkeit, einen ganzen Tag in Lingen zu verbringen. Es war ein sehr informativer Tag.

Die Erwartungen, die ich mit meinem Besuch verknüpft hatte, haben sich dabei mehr als erfüllt. Es geht hier nicht allein um Kommunikation, sondern darum, den Patienten von Anfang an einen perfekten Service zu bieten. Dazu gehören auch Dinge, über deren Wert ich mir vorher noch nie Gedanken gemacht hatte wie z. B. Raumklima, Fotoecke, Videos im Wartezimmer oder der Beratungsraum.

Alles in allem steht dahinter ein durchdachtes Konzept, welches einem zahlreiche Denkanstöße gibt. Es ist wirklich etwas anderes, ob man nur davon hört, oder ob man es selbst erlebt. Ich fand es beeindruckend, wie positiv die Patienten die emotionale Ansprache und Beratung über Bilder annehmen.

In einer sich immer schneller entwickelnden digitalen Welt sollte man offen sein für neue Techniken. Für Menschen in meinem Alter ist das eigentlich selbstverständlich. Wir sind ja mit diesen Techniken aufgewachsen. Als ich Michael Visse kennenlernte und von seinem Kommunikationsprogramm erfuhr, habe ich mich daher gewundert, warum das nicht viel eher jemand für den Bereich Kieferorthopädie entwickelt hat.

Kollegen, die an dem Thema Patientenkommunikation Interesse haben, kann ich daher nahelegen, an einem Seminar oder Vortrag von Michael Visse teilzunehmen oder ihn in seiner Praxis in Lingen zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen. Vor Ort kommt das ganze Konzept noch sehr viel besser rüber.

Sehr gespannt bin ich aber vor allem, wie sich die Patientenkommunikation über das Internet weiterentwickeln wird – nicht nur in der Kieferorthopädie, sondern auch in anderen Fachrichtungen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Kommunikationsprogramme in naher Zukunft eine weite Verbreitung finden werden, vor allem um den Ansprüche der Generation gerecht zu werden, die wie ich mit dem Internet aufgewachsen ist.

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