Monate: September 2016

Hochwertige Produkte vermitteln den Patienten die Kompetenz der Praxis

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Dr. Clemens Fricke, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

fricke-portraitEiner unserer Schwerpunkte liegt auf der Behandlung von CMD-Patienten. Gerade bei dieser nicht ganz einfachen Patientengruppe ist es wichtig, von Anfang an Kompetenz und Spezialwissen zu vermitteln, um Vertrauen aufzubauen und dem Patienten zu zeigen, dass er in der richtigen Praxis gelandet ist. Hier ist allem von Bedeutung, ihm zu zeigen, dass er mit seiner Problematik ernst genommen wird und wir in der Lage sind, ihm zu helfen. Im Rahmen der CMD-Therapie arbeiten wir in einem großen Netzwerk aus Orthopäden, Physiotherapeuten, Manualmedizinern etc.

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Um den in der Regel komplexen Diagnostik- und Behandlungsablauf, an dem mehrere Spezialisten beteiligt sind, verständlich zu erläutern nutzen wir u. a. das Modul Templates von iie-systems. Gerade bei den CMD-Patienten kommt das sehr positiv an und unterstreicht die Kompetenz der Praxis vom ersten Moment an. Aber auch alle anderen Patienten sind überrascht, wenn sie nach dem Gespräch nach Hause kommen und gut aufbereitete Infos, die teilweise als Videos vermittelt werden, in Ihrem E-Mail-Postfach finden. Das zeigt ihnen, dass sie in einer sehr innovativen High-End-Praxis gelandet sind.

Wir arbeiten ausschließlich mit Top-Produkten – ob im Rahmen der Praxisausstattung oder bei den Behandlungsmethoden. Zu dieser Philosophie passt, dass wir auch im Bereich der Patientenberatung und -kommunikation optimal aufgestellt sein wollen. Die Produkte von iie-systems sind hier derzeit konkurrenzlos.

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Die Bilddatenbank Smiledesign eignet sich hervorragend für die Beratung. Hier werden perfekt aufbereitete Fälle sehr schön präsentiert. Patienten erkennen spontan, welchen Vorteil eine Behandlung hat, weil sie den direkten Vorher-Nachher-Vergleich am Beispiel sehen. Durch den persönlichen Login haben sie Zugriff auf die Datenbank und können auch von zu Hause aus noch einmal in Ruhe alles betrachten. Wir kombinieren das mit den Broschüren, das heißt wir geben nach der Beratung ein sehr hochwertiges Produkt mit. Für unsere CMD-Patienten nutzen wir die spezielle CMD-Broschüre, in der die Erkrankung und der interdisziplinäre Diagnostik- bzw. Behandlungsablauf hervorragend und anhand von Zeichnungen und Fotos erklärt werden. Das erleichtert uns die Aufklärung enorm und die Patienten sind sehr angetan von diesem Service.

 

 

Sehr gut angenommen wird auch der Online-Terminkalender. Patienten informieren sich ja heute überwiegend über das Internet und gelangen dann irgendwann über Google auf unsere Webseite. Hier können sie sich dann direkt online einen Beratungstermin buchen und bekommen mit der Terminbestätigung sofort einen Anamnesebogen. Das beeindruckt nahezu alle Neupatienten, denn sie erkennen, dass wir sie mit ihrem Anliegen ernst nehmen.

Will man als Praxis erfolgreich sein und bleiben, will man also dauerhaft ein High-End-Player in der Kieferorthopädie sein, sind selbstverständlich Investitionen notwendig. Unser Anspruch ist es, unsere Patienten nicht nur die bestmögliche kieferorthopädische Behandlung mit innovativen Methoden und Verfahren zu bieten, sondern auch den bestmöglichen Service. Bei dem einen wie bei dem anderen ist es nicht entscheidend, was kostet, sondern vielmehr was es für die Praxis bringt. Heute kann ich guten Gewissens sagen, dass der Nutzen der iie-Anwendungen erheblich ist und sich die Investitionskosten sehr schnell amortisieren.

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Die leistungsstarke Praxis (Teil 19):
Hochwertige Produkte vermitteln den Patienten die Kompetenz der Praxis – Erfahrungen von Dr. Clemens Fricke

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Einer unserer Schwerpunkte liegt auf der Behandlung von CMD-Patienten. Gerade bei dieser nicht ganz einfachen Patientengruppe ist es wichtig, von Anfang an Kompetenz und Spezialwissen zu vermitteln, um Vertrauen aufzubauen und dem Patienten zu zeigen, dass er in der richtigen Praxis gelandet ist. Hier ist allem von Bedeutung, ihm zu zeigen, dass er mit seiner Problematik ernst genommen wird und wir in der Lage sind, ihm zu helfen. Im Rahmen der CMD-Therapie arbeiten wir in einem großen Netzwerk aus Orthopäden, Physiotherapeuten, Manualmedizinern etc.

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Um den in der Regel komplexen Diagnostik- und Behandlungsablauf, an dem mehrere Spezialisten beteiligt sind, verständlich zu erläutern nutzen wir u. a. das Modul Templates von iie-systems. Gerade bei den CMD-Patienten kommt das sehr positiv an und unterstreicht die Kompetenz der Praxis vom ersten Moment an. Aber auch alle anderen Patienten sind überrascht, wenn sie nach dem Gespräch nach Hause kommen und gut aufbereitete Infos, die teilweise als Videos vermittelt werden, in Ihrem E-Mail-Postfach finden. Das zeigt ihnen, dass sie in einer sehr innovativen High-End-Praxis gelandet sind.

Wir arbeiten ausschließlich mit Top-Produkten – ob im Rahmen der Praxisausstattung oder bei den Behandlungsmethoden. Zu dieser Philosophie passt, dass wir auch im Bereich der Patientenberatung und -kommunikation optimal aufgestellt sein wollen. Die Produkte von iie-systems sind hier derzeit konkurrenzlos.

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Die Bilddatenbank Smiledesign eignet sich hervorragend für die Beratung. Hier werden perfekt aufbereitete Fälle sehr schön präsentiert. Patienten erkennen spontan, welchen Vorteil eine Behandlung hat, weil sie den direkten Vorher-Nachher-Vergleich am Beispiel sehen. Durch den persönlichen Login haben sie Zugriff auf die Datenbank und können auch von zu Hause aus noch einmal in Ruhe alles betrachten. Wir kombinieren das mit den Broschüren, das heißt wir geben nach der Beratung ein sehr hochwertiges Produkt mit. Für unsere CMD-Patienten nutzen wir die spezielle CMD-Broschüre, in der die Erkrankung und der interdisziplinäre Diagnostik- bzw. Behandlungsablauf hervorragend und anhand von Zeichnungen und Fotos erklärt werden. Das erleichtert uns die Aufklärung enorm und die Patienten sind sehr angetan von diesem Service.

 

 

Sehr gut angenommen wird auch der Online-Terminkalender. Patienten informieren sich ja heute überwiegend über das Internet und gelangen dann irgendwann über Google auf unsere Webseite. Hier können sie sich dann direkt online einen Beratungstermin buchen und bekommen mit der Terminbestätigung sofort einen Anamnesebogen. Das beeindruckt nahezu alle Neupatienten, denn sie erkennen, dass wir sie mit ihrem Anliegen ernst nehmen.

Will man als Praxis erfolgreich sein und bleiben, will man also dauerhaft ein High-End-Player in der Kieferorthopädie sein, sind selbstverständlich Investitionen notwendig. Unser Anspruch ist es, unsere Patienten nicht nur die bestmögliche kieferorthopädische Behandlung mit innovativen Methoden und Verfahren zu bieten, sondern auch den bestmöglichen Service. Bei dem einen wie bei dem anderen ist es nicht entscheidend, was kostet, sondern vielmehr was es für die Praxis bringt. Heute kann ich guten Gewissens sagen, dass der Nutzen der iie-Anwendungen erheblich ist und sich die Investitionskosten sehr schnell amortisieren.

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Die leistungsstarke Praxis (Teil 18)
Die Erstellung von Patientenfotos nach dem Beratungsgespräch schafft Begeisterung

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In meinem letzten Artikel habe ich mit der Beratung durch Vorher-Nachher-Bilder beschäftigt. Heute möchte ich erläutern, wie wir nach dieser Beratung konkret weiter verfahren.

Ich nehme dabei bewusst die Patientenperspektive ein. Das ist wichtig, denn nur wenn wir die Gedanken und Motive unserer Patienten verstehen, können wir sie von uns als Behandler und von der Praxis begeistern.

Unser Ziel ist es, den Patienten perfekt zu beraten und ihn mit einem Service zu überraschen, den er nicht erwartet. So sind wir in der Lage, eine langfristige, vertrauensvolle und leidenschaftliche Beziehung zu unseren Patienten aufzubauen. Genau dies ist das Fundament für den guten Ruf und eine hohe Reputation der Praxis, die in aller Munde ist. Im Kopf des Patienten wird die Praxis als fortschrittlich und serviceorientiert wahrgenommen.

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Welche konkreten Schritte leiten wir unmittelbar nach dem Beratungsgespräch ein? Das ist im Grunde ganz einfach und alles andere als ein „Hexenwerk“. Direkt nach der Beratung – also noch während des Termins- erstellen wir Fotos des Patienten.

Zu diesem Zweck haben wir in der Praxis ein professionelles Fotostudio eingerichtet, welches bei Patienten immer wieder Sprachlosigkeit hervorruft. Mit einen solchen Service rechnet niemand. Der Patient hat da gute Gefühl, dass man sich intensiv um seine Bedürfnisse kümmert. Er fühlt sich als etwas Besonderes.

Durch die angefertigten Fotos präsentieren wir dem Patienten exakt seine Ist-Situation. Für diese einzigartige Betreuung ist er dankbar und sieht die Praxis in seinem Wertesystem als kompetent, zuverlässig und vertrauenswürdig.

Um dem Patienten dieses gute Gefühl zu geben und ihm diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, scheuen wir keine Mühen und Anstrengungen. Wir zeigen ihm sein Problem mit eindrucksvollen Fotos. Durch seine eigenen Bilder erhält er Bedürfnisinformationen und durch die Smiledesign-Datenbank bzw. die Broschüren präsentieren wir ihm gleichzeitig Lösungen.

Es macht täglich aufs Neue Spaß, Patienten so zu beraten und die wichtigen Informationen gehirngerecht darzustellen.

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Eine solche Bereitstellung der patientenrelevanten Informationen bedeutet für die Praxis ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich deutlich von Mitbewerbern absetzt. Vielfach wird hierfür heute die Abkürzung USP (unique selling proposition) genutzt.

Um unsere Patienten zu begeistern, ist uns kein Aufwand zu groß und keine Mühe zu viel. Für dieses Ziel arbeiten wir jeden Tag.

Das Potenzial ist riesig und die Mühe allemal wert. Wir sind davon überzeugt, dass ein solcher Perfektionismus die Basis für die herausragende Beziehung unserer Patienten ist.

Wir sehen den Entscheidungszyklus des Patienten für oder gegen eine Behandlung bzw. für oder gegen eine Praxis als eine Reihe von durchdachten Aktionen.

Dabei geht es um die logische Aufsplittung und die Abfolge vieler kleiner Schritte. Wie wichtig das komplexe Zusammenspiel zahlreicher Dinge ist, möchte ich meinen Leserinnen und Lesern mit der Serie „Leistungsstarke Praxis“ zeigen Heute sind wir bereits bei Teil 18, aber noch längst nicht am Ende

Anwender von iie-systems profitieren täglich von den Erfahrungen, die wir bereits gemacht haben und täglich aufs Neue machen.

Sie dürfen mir glauben: Der Weg dahin war schwierig und die technische Umsetzung ist und bleibt eine Herausforderung.

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Trotzdem oder gerade deswegen gilt für uns die Devise: Wir geben uns nie mit dem Status Quo zufrieden. Seien Sie daher schon jetzt gespannt, welche bahnbrechenden Ideen und Ansätze wir in Kürze für Sie haben.

Ein wenig möchte ich das Geheimnis heute schon lüften: Wir werden Ihnen eine neue Software zur Verwaltung von Fotos präsentieren, die sehr einfach zu bedienen ist. Sie können jede handelsübliche Kamera anschließen und alles läuft voll automatisch. Diese Software wird das Arbeiten mit Patientenfotos revolutionieren. Lassen Sie sich überraschen.

In meinem nächsten Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Sie die in My Images organisierten professionellen Fotos effektiv zur Patienten- und Überweiserkommunikation einsetzen können.

Neue Technologien bieten bahnbrechende Chancen, die Sie vielleicht nicht für möglich halten würden. Sie können auch Ihrer Praxis neuen Schub geben.

Das glauben Sie nicht? Dann freue ich mich schon darauf, Sie vom Gegenteil zu überzeugen.

 

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Die leistungsstarke Praxis (Teil 17):
Die Digitalisierung der Praxis allein ist noch kein Erfolgskriterium – Erfahrungen von Dr. Markus Heise

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Ich war viele Jahre in einer großen und erfolgreichen kieferorthopädischen Gemeinschaftspraxis tätig. Im März 2016 habe ich mich zu einem Neustart entschlossen, meinen Sitz verlegt und mich in Bochum niedergelassen. Im Rahmen dessen wollte ich im Hinblick auf Ausstattung und Technik meiner Praxis alles komplett dem Zeitgeist anpassen. Damit meine ich vor allem die Digitalisierung. Das ist im Grunde die größte Investition, die man tätigen muss. Wenn man seinen Patienten statt herkömmlicher Modelle bewegte 3-D-Modelle zeigt, erkennen sie das Know-how der Praxis.

Die Digitalisierung der Diagnostik- und Behandlungsplanung ist aus meiner Sicht ein wichtiger Faktor. Diese Karte sollte man spielen. Damit alleine ist es jedoch nicht getan. Ich muss zugeben, dass ich diese Erkenntnis auch nicht von Anfang an hatte. Wenn man dem Patienten bewegte 3-D-Bilder von seinen Zähnen zeigt, realisiert er, dass er eine Praxis gewählt hat, die auf dem neuesten Stand der Technik ist und über ein hohes Knowhow verfügt. Aber überzeugt man ihn damit wirklich von der Behandlung? Weckt man damit Emotionen und Wünsche bei ihm?

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Bis ich die Bilddatenbank Smiledesign von iie-systems eingeführt habe, war ich dieser Meinung, die ich aber danach allerdings umgehend revidiert habe. Diese Datenbank ist unschlagbar. Eine solche Möglichkeit der Beratung habe ich – ohne es zu wissen – vorher vermisst, aber offen gesagt nicht geglaubt, dass es so erfolgreich funktioniert. Seit ich meine Patienten mit Smiledesign berate und ihnen Vorher-Nachher-Fotos zeige, verlässt kein Patient mehr die Praxis ohne Behandlungswunsch. Das ist absolut sensationell.

Was hier sicherlich auch eine entscheidende Rolle spielt ist die räumliche Trennung von Behandlungszimmer und Beratung bzw. Aufklärung. Die Diagnostik erfolgt natürlich im Behandlungsstuhl, wobei ich mich dabei nie auf die Zahnstellung beschränke, sondern aufgrund meiner osteopathischen und manualtherapeutischen Qualifikation grundsätzlich die Kiefergelenke mit einbeziehe. Die Beratung mit den Vorher-Nachher-Bildern findet dann in einem anderen Raum statt. Wir zeigen den Patienten ein Ziel und das wollen sie erreichen. Die Begeisterung ist groß, zumal sie, wenn sie nach Hause kommen, alle Informationen ansprechend aufbereitet noch einmal in ihrem E-Mail-Postfach finden.

Heute sucht der Patient in aller Regel im Internet nach einer Praxis. Hier ist es von Bedeutung, dass man bei Google gut gefunden wird. Aber auch hier ist das Ranking nicht das allein Seligmachende. Wichtig ist, dass der Patient den Eindruck, den er über die Webseite bekommt, auch wiederfindet, wenn er in die Praxis kommt. Das Image, das ich auf digitalem Weg über die Webseite transportiere, muss sich also auch in der Realität wiederfinden. Der Patient soll sofort spüren, wo sein persönlicher Profit liegt.

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Perfekt ist in diesem Zusammenhang auch das Online-Terminmanagement von iie-systems, das wir auf unserer Webseite integriert haben. Wir haben zuvor ein anderes genutzt, das aber nicht wirklich erfolgreich war. Von daher war ich zunächst eher skeptisch, ob sich das mit einem Wechsel des Onlinekalenders ändern wird. Das hatte ich eigentlich nicht geglaubt, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Selbst in den Ferien, wenn viele Menschen in Urlaub sind, konnten wir über diesen Weg in nur einer Woche 25 neue Patienten generieren, die sich über die Webseite einen Termin bei uns gebucht haben. Das ist wirklich super.

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Bei einer leistungsstarken Praxis müssen also viele Dinge zusammenkommen und alles muss passen. Die Digitalisierung der Behandlungsplanung und der Abschied von den Karteikarten ist das eine. Wenn man dazu noch die modernen Möglichkeiten der Patentenkommunikation nutzt, also quasi auch diesen Bereich „digitalisiert“, wird es perfekt und der Erfolg ist so gut wie vorprogrammiert.

Für die nächste und übernächste Generation von Kieferorthopäden, die ja im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, wird das übrigens ganz normal sein. Aber warum sollen wir als „alte Hasen“ der Zeit nicht ein wenig voraus sein?

 

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Die Digitalisierung der Praxis allein ist noch kein Erfolgskriterium.

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Dr. Markus Heise, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

heise-portraitIch war viele Jahre in einer großen und erfolgreichen kieferorthopädischen Gemeinschaftspraxis tätig. Im März 2016 habe ich mich zu einem Neustart entschlossen, meinen Sitz verlegt und mich in Bochum niedergelassen. Im Rahmen dessen wollte ich im Hinblick auf Ausstattung und Technik meiner Praxis alles komplett dem Zeitgeist anpassen. Damit meine ich vor allem die Digitalisierung. Das ist im Grunde die größte Investition, die man tätigen muss. Wenn man seinen Patienten statt herkömmlicher Modelle bewegte 3-D-Modelle zeigt, erkennen sie das Know-how der Praxis.

Die Digitalisierung der Diagnostik- und Behandlungsplanung ist aus meiner Sicht ein wichtiger Faktor. Diese Karte sollte man spielen. Damit alleine ist es jedoch nicht getan. Ich muss zugeben, dass ich diese Erkenntnis auch nicht von Anfang an hatte. Wenn man dem Patienten bewegte 3-D-Bilder von seinen Zähnen zeigt, realisiert er, dass er eine Praxis gewählt hat, die auf dem neuesten Stand der Technik ist und über ein hohes Knowhow verfügt. Aber überzeugt man ihn damit wirklich von der Behandlung? Weckt man damit Emotionen und Wünsche bei ihm?

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Bis ich die Bilddatenbank Smiledesign von iie-systems eingeführt habe, war ich dieser Meinung, die ich aber danach allerdings umgehend revidiert habe. Diese Datenbank ist unschlagbar. Eine solche Möglichkeit der Beratung habe ich – ohne es zu wissen – vorher vermisst, aber offen gesagt nicht geglaubt, dass es so erfolgreich funktioniert. Seit ich meine Patienten mit Smiledesign berate und ihnen Vorher-Nachher-Fotos zeige, verlässt kein Patient mehr die Praxis ohne Behandlungswunsch. Das ist absolut sensationell.

Was hier sicherlich auch eine entscheidende Rolle spielt ist die räumliche Trennung von Behandlungszimmer und Beratung bzw. Aufklärung. Die Diagnostik erfolgt natürlich im Behandlungsstuhl, wobei ich mich dabei nie auf die Zahnstellung beschränke, sondern aufgrund meiner osteopathischen und manualtherapeutischen Qualifikation grundsätzlich die Kiefergelenke mit einbeziehe. Die Beratung mit den Vorher-Nachher-Bildern findet dann in einem anderen Raum statt. Wir zeigen den Patienten ein Ziel und das wollen sie erreichen. Die Begeisterung ist groß, zumal sie, wenn sie nach Hause kommen, alle Informationen ansprechend aufbereitet noch einmal in ihrem E-Mail-Postfach finden.

Heute sucht der Patient in aller Regel im Internet nach einer Praxis. Hier ist es von Bedeutung, dass man bei Google gut gefunden wird. Aber auch hier ist das Ranking nicht das allein Seligmachende. Wichtig ist, dass der Patient den Eindruck, den er über die Webseite bekommt, auch wiederfindet, wenn er in die Praxis kommt. Das Image, das ich auf digitalem Weg über die Webseite transportiere, muss sich also auch in der Realität wiederfinden. Der Patient soll sofort spüren, wo sein persönlicher Profit liegt.

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Perfekt ist in diesem Zusammenhang auch das Online-Terminmanagement von iie-systems, das wir auf unserer Webseite integriert haben. Wir haben zuvor ein anderes genutzt, das aber nicht wirklich erfolgreich war. Von daher war ich zunächst eher skeptisch, ob sich das mit einem Wechsel des Onlinekalenders ändern wird. Das hatte ich eigentlich nicht geglaubt, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Selbst in den Ferien, wenn viele Menschen in Urlaub sind, konnten wir über diesen Weg in nur einer Woche 25 neue Patienten generieren, die sich über die Webseite einen Termin bei uns gebucht haben. Das ist wirklich super.

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Bei einer leistungsstarken Praxis müssen also viele Dinge zusammenkommen und alles muss passen. Die Digitalisierung der Behandlungsplanung und der Abschied von den Karteikarten ist das eine. Wenn man dazu noch die modernen Möglichkeiten der Patentenkommunikation nutzt, also quasi auch diesen Bereich „digitalisiert“, wird es perfekt und der Erfolg ist so gut wie vorprogrammiert.

Für die nächste und übernächste Generation von Kieferorthopäden, die ja im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, wird das übrigens ganz normal sein. Aber warum sollen wir als „alte Hasen“ der Zeit nicht ein wenig voraus sein?

 

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Die leistungsstarke Praxis (Teil 16)
Optimierung der Beratung durch Prozessmusterwechsel

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Mein Beitrag zum Thema Patientenberatung mit Vorher-Nachher-Bildern hat bei einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen Denkanstöße bewirkt. Das freut mich, zeigt es mir doch, dass mein Blog gelesen wird.

Nicht wenige Rückmeldungen, die ich erhalten habe, machen deutlich, dass eine solche Form der Patientenberatung als zu wenig medizinisch und zu sehr marketingorientiert empfunden werden. Marketing ist im Bewusstsein vieler Kollegen jedoch unangemessen, wenn nicht sogar unethisch. Diese Ansicht erklärt möglicherweise, warum innovative Denkansätze überwiegend kritisch beurteilt werden, obwohl man sie noch gar nicht selbst ausprobiert hat.

Den Patienten überraschend verständlich über die aktuellen Möglichkeiten einer Behandlung aufzuklären, ist jedoch ein wesentlicher Aspekt eines ganzheitlich abgestimmten Prozesses, der für seine Entscheidungsfindung hilfreich ist.

Die richtige Wahl der Therapie ist für den Patienten oft schwierig, da der Nutzen erst später eintritt. Wir zeigen dem Patienten heute eine Vision und präsentieren ihm einen machbaren Weg. Das hat überhaupt nichts mit Marketing zu tun, sondern vielmehr mit Fürsorgepflicht und Beratungsqualität.

Verstehen Sie mich jetzt bitte nicht falsch. Selbstverständlich maße ich mir nicht an zu behaupten, dass alle Kolleginnen und Kollegen, die über keine Bilddatenbank verfügen, nicht gut beraten. Das wäre vermessen. Mir geht es um eine mögliche Verbesserung der Beratung über einen Prozessmusterwechsel.

Heute nehme ich einmal einen Perspektivwechsel vor und beschreibe beispielhaft den Entscheidungszyklus eines Patienten, der sich eine Tätowierung entfernen lassen möchte.

Wie immer ist der Auslöser für den Behandlungswunsch ein Bedürfnis.

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Um eine geeignete und empfehlenswerte Praxis zu finden, fragt man Freunde und Bekannte.

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Bei der Beratung in der Praxis wird der Patient über das technische Prozedere, über die Kosten und die Risiken einer Tattoo-Entfernung aufgeklärt. Das ist das, was er erwartet und was er aus seiner vergangenen Erfahrung mit Ärzten kennt.

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Bitte denken Sie einmal über Folgendes nach: Welche Gefühle löst eine solche Beratung bei uns als Betrachter aus? Und welche Emotionen wird wohl der Patient haben?

Für mich steht eindeutig fest, dass durch diese Art der Beratung beim Patienten negative Gefühle wie Angst geweckt werden.

Ganz anders verhält es sich bei der entspannten Beratung mit Vorher-Nachher-Bildern. Hier sitzt der Patient ganz entspannt vor dem Monitor und kann in Ruhe vergleichen. Auch für den Behandler ist das sehr viel angenehmer. Der Patient erkennt sofort den Vorteil, den die Behandlung ihm bringt. In diesem Moment fällt die emotionale Vorentscheidung für eine Behandlung.

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Selbstverständlich erfolgt auch in diesem Fall eine medizinische Aufklärung über die Behandlung und eventuelle Risiken. Dies passiert jedoch später im zweiten Schritt und hat dann eine ganz andere Qualität.

Nicht nur meine eigenen, sondern auch die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen, die bereits anhand von Vorher-Nachher-Bildern beraten, zeigt, dass hier alles viel harmonischer, entspannter und effektiver verläuft. Die Bereitschaft des Patienten für die Behandlung wird erhöht und die Beratungszeit im gleichen Zuge signifikant reduziert.

Zudem gibt es einen sehr positiven Nebeneffekt. Da Patienten anderen gerne von ihren positiven Erfahrungen berichten, steigt das Empfehlungsmanagement enorm an.

Gemäß Wikipedia wird Marketing definiert als „ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und anderen Interessen.“

Wenn es mein Ziel ist, die Wünsche und Erwartungen meiner Patienten zu erfüllen und das dann Marketing genannt wird, kann zumindest ich damit sehr gut leben.

Mein Rat lautet: Wer sich heute nachhaltig und dauerhaft aus der Masse der Anbieter abheben möchte, sollte ernsthaft über alternative Wege der Patientenberatung nachdenken.

Gemeinsam mit dem Team von iie-systems haben wir hier schon sehr viel Zeit und Energie investiert. Anwender, die die smiledesign-Datenbank nutzen sind begeistert und bestätigen, dass sie ihre Beratungsgespräche mit Patienten eklatant verbessern konnten.

 

Wie sind Ihre Erfahrungen? Können Sie meine Ausführungen bestätigen? Oder sind Sie anderer Meinung? Ich freue mich über Ihren Kommentar zu meinen Artikeln.

 

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