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Praxisneugründung: Herausforderung und Chance

Im Rahmen dieses Blog-Artikels hat Dr. Manuela Stobbe ein Interview geführt, bei dem das Thema Herausforderung der Niederlassung sowie das Angebot von iie-systems zur Unterstützung bei wichtigen Fragen der Praxisplanung, Patientenberatung und Patientenkommunikation im Vordergrund stand.

Teilnehmer des Interviews waren:

Dr. Michael Visse
seit 30 Jahren in Lingen niedergelassen, Gründer von iie-systems im Jahr 2010

Constantin Isphording
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, seit Dezember 2021 niedergelassen in Gladbeck

Torsten Weber
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, seit Dezember 2021 niedergelassen in Aachen

Herr Dr. Visse, gibt es Beobachtungen, die Sie bei Neugründungen immer wieder machen?

MV: Ja, in der Tat. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sind gerade in der Phase der Neugründung überfordert. Es müssen tagtäglich Entscheidungen getroffen werden, die für die Zukunft der Praxis extrem wichtig sind.

Ich stelle immer wieder fest, dass die Gründungsphase zu erheblichen Überlastungen führt, in denen man Probleme hat, das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu können.

Viele Kolleginnen und Kollegen planen deutlich zu kleine Beratungszimmer oder verzichten auf die Einrichtung einer professionellen Fotostation. Manche verwenden zu viel Zeit auf das Praxislogo, werden bei der Gestaltung der Webseite falsch beraten und, und, und. Was wirklich zentral ist, ist die Einnahme der Kunden- / Patientenperspektive. Jeder Touchpoint muss verstanden werden. Wer hier Fehler macht, muss dies lange und sehr teuer bezahlen.

Haben Sie hier konkrete Empfehlungen?

MV: Jeder Neugründerin bzw. jedem Neugründer empfehle ich, mich frühzeitig in Lingen zu besuchen, sich persönlich einen Einblick in die moderne Praxisorganisation zu verschaffen und selbst zu erleben, wie man im Rahmen der Patientenberatung „Wow-Momente“ triggert. Das habe ich auch den Kollegen Isphording und Weber mehrfach geraten. Spät, aber nicht zu spät, haben sie den Weg nach Lingen gemacht.

Darüber hinaus empfehle ich dringend, das Angebot für Neugründer von iie in Anspruch zu nehmen und sämtliche Anwendungen konsequent und vom ersten Tag an zu nutzen.

CI: Das kann ich bestätigen. Michael Visse hat mir mehr als einmal geraten, ihn vor meiner Niederlassung zu besuchen. Ich habe das jedoch immer wieder verschoben, da ich im Zuge der Praxisplanung 2021 mit vielen anderen Dingen beschäftigt war. Ich war offen gesagt froh, in dieser Zeit einfach nur den Kopf über Wasser zu halten.

Ich bin allerdings während meiner Ausbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie schon einmal in Lingen gewesen und war der Meinung, dass ich die Philosophie bereits weitgehend verstanden hatte. Ich wollte diese natürlich auch in meiner eigenen Praxis umsetzen. Nach meinem zweiten Besuch im Dezember 2022 musste ich jedoch feststellen, dass ich tatsächlich wertvolle Chancen verpasst habe. Mit meinem heutigen Wissen würde ich mit meinem Praxisplan in der Tasche nach Lingen fahren und mir eine zweite Meinung zu meinem Konzept einholen.

TW: Ich kann dem Kollegen Isphording nur zustimmen. In der Phase der Niederlassung hat man extrem viel um die Ohren. Da verliert man schnell den Fokus auf das Wesentliche. Retrospektiv betrachtet habe ich die Einladung nach Lingen viel zu lange hinausgezögert, und das war ein großer Fehler. Wäre ich vorher zu Michael Visse gefahren, hätte ich garantiert einiges anders gemacht.

iie-system hat ja für Praxisstarter ein besonders attraktives Angebot. Wie sieht das genau aus?

MV: Allen Neugründern bieten wir die Möglichkeit, sämtliche iie-Anwendungen ein Jahr lang zu sehr günstigen Konditionen zu nutzen. Konkret sind das einmalige Kosten in Höhe von 1.500 Euro netto sowie eine monatliche Nutzungspauschale von 75,00 Euro netto. Leider machen viele junge Kolleginnen und Kollegen von dieser Chance keinen Gebrauch oder aber sie machen Fehler bei der Umsetzung.

TW: Ja, das ist korrekt beschrieben. Ich habe das Neugründerpaket gebucht und Patienten mit der Bilddatenbank Smile Design – also mir Vorher-Nachher-Fotos – beraten. Den Wow-Moment konnte ich jedoch nicht beobachten. Warum das so war, ist mir bei meinem Besuch in Lingen bewusst geworden. Ich habe es verpasst, Gespräche zu verknappen und in die richtige Bahn zu lenken. Meine Beratung war viel zu lang, und damit habe ich die Patienten eindeutig überfordert.

Heute ist das anders. Ich achte auf jedes Detail, auf jedes Wort. Das ist extrem wichtig und macht den Erfolg einer Beratung aus.

CI: Was Herr Weber da anspricht, ist ein Problem, das wohl die allermeisten jungen Kieferorthopäden betrifft. Und ich schließe mich da selbst nicht aus. Es wird viel zu ausführlich und fachspezifisch beraten, was die Patienten aber eher verwirrt. So haben wir es jedoch gelernt.

Uns als „Spezialisten“ ist dabei aber oft gar nicht bewusst, wie es beim Patienten ankommt, wenn wir ihm Simulationen oder Modelle zeigen. In Lingen habe ich verinnerlicht, wie viel – oder besser gesagt, wie wenig – man erklären muss, damit der Patient es versteht und wie aussagekräftig Fotos sind.

Smile Design ist eine extreme Vereinfachung des Beratungsprozesses. Es ist mit einem Klick verfügbar, für Patienten sehr viel verständlicher und realer und zudem zeitlich und personell deutlich weniger aufwändig.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich Smile Design im ersten Jahr gar nicht genutzt habe, obwohl die Voraussetzungen ja gegeben waren. Vielmehr habe ich meinen Fokus auf Laborabläufe, Personal, Rechnungen etc. gelegt und die Optimierung der Beratung vor mir hergeschoben, nach dem Motto, so wie ich es mache, funktioniert es ja auch.

Ich habe mich aus meiner Komfortzone nicht herausbewegt, das muss ich offen eingestehen. Gerade zu Beginn der Niederlassung hat man leider vielfach die Tendenz, sich mit Banalitäten aufzuhalten. Das ist gefährlich und lenkt vom Wesentlichen ab.

TW: Man sucht gerade als Neugründer bei vielen Dingen oft das Haar in der Suppe und hat die Idee, dass man das selbst noch besser hinbekommt. Rückblickend betrachtet stimmt das aber nicht.

Die iie-Anwendungen sind als Gesamtkonzept ein ganz wichtiger Baustein für den Praxiserfolg, bei dem man ganz einfach und komfortabel quasi mit „copy and paste“ arbeiten kann. Alles ist erprobt und erspart eine Menge Arbeit.

Man muss das Rad daher nicht neu erfinden, sondern kann das nutzen, mit dem viele Kollegen schon lange gut und erfolgreich fahren.

MV: Das haben Sie gut ausgedrückt. Leider verstehen jedoch viele den Wert und das Zusammenspiel der iie-Anwendungen erst nach einem Besuch in Lingen. Das gilt ganz besonders für die Patientenberatung.

TW: Die Art und Weise der Beratung mit Smile Design ist ja auch total innovativ und zunächst ungewohnt. Sie entspricht nicht dem, was wir in der Ausbildung gelernt haben. Vom reinen Hörensagen oder darüber lesen kann man sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie anders so eine Beratung läuft. Mir ging es auf jeden Fall so.

Man muss neu denken und das, was man an der Uni gelernt oder bislang in der Praxis gelebt hat, vergessen. Viele Aufklärungsgespräche – und da beziehe ich meine eigenen mit ein – sind eher ein „Abschreckungsgespräch“. Man klärt viel zu sehr über Risiken auf. Der Patient wird als potenzieller Kläger gesehen und nicht als potenzieller Neukunde.

Natürlich muss aufgeklärt werden. Das erfolgt aber zu einem späteren Zeitpunkt. Wie schon erwähnt, bei der Patientenberatung geht es um Details. Welche das sind, erkennt man nach dem Tag in Lingen sehr schnell.

Das heißt also, in der Anfangsphase macht man als Neugründer eventuell Fehler?

CI: Ja, ich denke, das ist so. Ein Klassiker bei jungen Kolleginnen und Kollegen ist, dass man viel zu viel in das rein Fachliche investiert, also beispielsweise verschiedene Bracketsysteme ausprobiert. Das kostet Zeit, Geld und Energie und ist eigentlich absolut unnötig. Was einen am Ende erfolgreich macht, ist nämlich nicht das 10. Bracketsystem, sondern das professionelle Auftreten. Und da ist iie wirklich unschlagbar und eine absolute Hilfe.

Das habe ich allerdings auch nicht sofort erkannt. Anfangs unterliegt man der Illusion, dass man ganz viel Zeit hat. Das stimmt aber nicht, wie man sehr bald erkennt. Und dann ist man froh, wenn man ein System nutzen kann, das erfolgreich funktioniert, ohne dass man selbst etwas tun muss.

Damit verbunden ist zudem eine ganz andere Wertschätzung für die Arbeit, die in den Anwendungen von iie steckt.

MV: Der Tag in Lingen ist für viele sehr anstrengend. Man erlebt einen Praxisablauf, den man so nicht kennt. Die Kollegen Isphording und Weber haben die Chancen erkannt und schnell gehandelt. Das ist nicht die Regel, sondern wirklich außergewöhnlich.

Sie beide haben es demnach verstanden und starten jetzt mit iie komplett durch, wenden alle Anwendungen konsequent an und haben auch einige Broschüren aus dem iie-Portfolio bestellt.

TW: Das ist richtig. Ich denke, ich kann für uns beide sprechen, wenn ich sage, dass wir von dem Gesamtkonzept absolut überzeugt sind.

Alle Anwendungen und auch die Broschüren sind jeden einzelnen Euro wert. Dahinter steht ein gigantischer Arbeitsaufwand, den man selbst nicht leisten kann.

Ein erfolgreiches und funktionierendes Konzept 1 zu 1 anwenden zu können und sofort von den Vorteilen zu profitieren, ist eine wegweisende Chance.

CI: Exakt. Und was noch dazukommt ist Folgendes:

Bis man als Neugründer mit Behandlungsqualität und Top-Ergebnissen glänzen kann, vergehen anderthalb bis zwei Jahre. Man kann aber vom ersten Tag an mit Professionalität glänzen. Den Patienten vom ersten Kontakt zur Praxis mit Online-Terminvergabe, Terminbestätigung inkl. Anamnesebogen in Echtzeit, mit einem angenehmen und außergewöhnlichen Beratungsgespräch sowie mit professioneller Fotostation zu beeindrucken, ist unfassbar wertvoll.

Wie Herr Weber schon erwähnte: Es macht total Sinn, ein funktionierendes System zu übernehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass iie-systems Chefsache ist und man nicht einfach an die Mitarbeiterinnen delegieren sollte. Man muss das ganze selbst durchdringen und sich damit beschäftigen. Wichtig ist ein Perspektivwechsel. Ich sehe heute vieles nicht mehr wie früher mit der Arztbrille, sondern tatsächlich mit der Patientenbrille.

Wenn man es einmal richtig verstanden hat, ist alles mit iie-systems unglaublich einfach. Ich möchte mal ein Beispiel geben. Ich habe erst nach meinem letzten Besuch in Lingen das Ampelprinzip von iie begriffen. Bis dato hatten meine Mitarbeiterinnen aufwändig und zeitraubend Excel-Listen erstellt. Das ist bei der Ampel gar nicht nötig, weil die Ergebnisse zu erfolgreichen Behandlungsabschlüssen quasi auf Knopfdruck vorliegen. Dass ich mich nicht vorher damit befasst habe, war ein Fehler, den ich in den Bereich Lernprozess einordnen würde.

MV: Die Ampel ist ein perfektes Instrument, um den eigenen Selbstbetrug zu offenbaren. Den Erfolg oder Misserfolg seiner eigenen Beratung im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen zu haben, macht einen demütig.

Abschließend die Frage: Was würden Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung Praxisneugründern empfehlen?

TW: Man wird ja schon vor der Praxiseröffnung mit Informationen und Angeboten zu Geräten, Brackets, Behandlungseinheiten etc. überhäuft. Hier die Orientierung zu behalten, ist schwierig. Das Risiko, Fehler zu machen und sinnlos Geld zu verbrennen, ist nicht zu unterschätzen.

Aus heutiger Sicht würde ich einiges anders machen. Bis ich die Vorteile des iie-Ökosystems verstanden habe, hat es gedauert.

Ich würde daher jedem Neugründer unbedingt einen Besuch beim Kollegen Visse in Lingen empfehlen – und zwar schon zu Beginn der Praxisplanung. Hier gibt es Tipps und Ratschläge, die man noch bei den baulichen Maßnahmen umsetzen kann, zum Beispiel die Aufteilung der Räumlichkeiten, Vorsehen eines Beratungszimmers, einer professionellen Fotostation etc.

Ich persönlich habe das leider versäumt. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es anders machen und vorher nach Lingen fahren. Das kann ich nur jedem raten. Sie können sicher sein, dass es ein sehr, sehr anstrengender Tag sein wird. Aber er wird sich für Ihre persönliche Zukunft und für die Ihrer Praxis lohnen. Und das ist es allemal wert.

CI: Ich möchte noch ergänzen: Setzen Sie von Anfang an Ihre Prioritäten richtig. Wenn man sich auf rein fachliche Dinge wie Bracketsysteme, Scanner etc. fokussiert, läuft man Gefahr, den Patientenservice zu vernachlässigen. Man schiebt notwendige Veränderungen in die Zukunft oder – noch schlimmer – man verlässt sich dabei auf das vorher gelernte. Mit meinem heutigen Wissen ist das ein fataler Fehler.

Glauben Sie erfahrenen Kollegen und hören Sie auf deren Ratschläge. Übernehmen Sie ein funktionierendes System. Nutzen Sie von der ersten Stunde an und konsequent die Anwendungen von iie.

Verzetteln Sie sich nicht. Setzten Sie Ihre Zeitressourcen lieber für andere notwendige Arbeiten ein. Davon gibt es genug.

MV: Ich wiederhole nochmal mein Angebot an alle Kolleginnen und Kollegen, die eine Niederlassung planen. Bei einem Besuch in meiner Praxis in Lingen stehe ich Ihnen sehr gerne für wertvolle Tipps zur Verfügung. Werten Sie diese bitte nicht als persönliche Kritik, sondern als wertvollen und gut gemeinten Rat für Ihren beruflichen Erfolg. Setzen Sie meine Empfehlungen um. Probieren Sie die Anwendungen von iie aus und machen Sie damit Ihre eigenen Erfahrungen. Und vor allem: Kommen Sie frühzeitig nach Lingen, optimal bereits vor der konkreten Planung Ihrer Praxis.

Vielen Dank an Sie drei für Ihre ehrlichen Worte und das spannende Gespräch, das für viele Kolleginnen und Kollegen, die eine Neugründung planen, sicherlich eine Hilfestellung ist.

In einem kleinen Video erzählen Torsten Weber und Constantin Isphording von ihren Eindrücken beim Besuch in Lingen. (Durch einen Klick auf das Bild öffnet sich das Video)

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Meinungsänderung als Chance begreifen

Eine Änderung der Meinung ist für jeden von uns fraglos eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist. Was man dazu braucht, sind Neugierde und den unbedingten Willen, sein bisheriges Handeln kritisch zu prüfen.

Nur das selbstreflektierte Hinterfragen erlaubt eine Weiterentwicklung. Es mag unangenehm sein, muss jedoch als wertvolle Chance begriffen werden.

Gerade in einer sich rasant verändernden Welt ist eine solche geistige Beweglichkeit ein immenser Vorteil. Man könnte glauben, dass die Offenheit zum Lernen von Intelligenz abhängt. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall.

„Je intelligenter Sie sind, desto mehr haben Sie unter Umständen damit zu kämpfen, Ihre Überzeugungen zu aktualisieren“
(Adam Grant: Think again – Die Kraft des flexiblen Denkens)

Intelligenz und aktueller Erfolg führen häufig zu einem gefährlichen Mix.

  • Man erkennt Denkfehler nicht.
  • Man gibt einen Irrtum nicht zu.
  • Man versagt bei der Umsetzung von Ideen, die den eigenen Ansichten widersprechen.

Man bildet sich also eine Meinung, bevor man sich mit einem Thema auseinandergesetzt hat. So fühlt man sich überlegen, unangreifbar und lehnt jede Änderung ab (Überheblichkeit).

Ich nutze hier immer gerne das Beispiel Nokia, den sog. Nokia-Effekt.

Nokia hatte großartige Zukunftsaussichten. Das Unternehmen hat es jedoch verpasst, sich zu verändern und ein eigenes Ökosystem aus Soft- und Hardware zu etablieren. Folge war der rasche und unwiederbringliche Absturz in die Bedeutungslosigkeit.

Vermeiden Sie es, in Ihrer Praxis den gleichen Fehler zu machen. Schaffen Sie ein neues Ökosystem beim Patientenservice. Schaffen Sie eine neue Verbindung zu Ihren Patienten durch die konsequente Nutzung von iie-Anwendungen.

Konzentrieren Sie sich nicht ausschließlich auf Ihre Behandlungsmethoden (wie Nokia das mit dem Thema Telefonieren getan hat). Legen Sie Ihren Schwerpunkt vielmehr auf den einzigartigen Patientenservice.

Wenn Sie es nicht tun, tun es andere, denen sie das Feld überlassen. Betreiben Sie also Risikovorsorge.

Mein Rat: Machen Sie eigene Erfahrungen und ändern Sie Ihre Routinen. Seien Sie neugierig.

Die Anwendungen von iie-systems liefern Ihnen alle Möglichkeiten dazu, z. B. durch:

  • Patientenberatung mit Smile Design
  • auf Ihre Praxis abgestimmte und hochwertige Broschüren
  • intelligentes Terminmanagement (Termin Advance)
  • professionelle Fotostation
  • digitalen Rechnungsversand

Die Erfahrung zeigt:

Je öfter Anwender ihre Meinung zu diesen Themen geändert haben, umso mehr haben sie tatsächlich dazugelernt und ihr Wissen durch neue Erfahrung erweitert.

Nur wenn wir bereit sind, das unangenehme Gefühl der Veränderung zu überwinden, kann sich etwas verbessern, kann Neues entstehen.

Eng damit verbunden ist auch die Steigerung Ihrer Team-Zufriedenheit!

Bei allen iie-Anwendern zeigt sich, dass die Veränderungsbereitschaft ein Maßstab nicht nur für den eigenen Erfolg ist, sondern auch die Zufriedenheit im Team immens erhöht.

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein)

Was es in unserer schnelllebigen Welt dringend braucht, ist die Fähigkeit, Gedachtes zu überdenken und sich vom Erlernten wieder zu lösen.

Um das zu schaffen, hat iie-systems die geeigneten Instrumente entwickelt. Sie auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu sammeln und etablierte Meinungen zu ändern obliegt allerdings jedem einzelnen selbst.

Das iie-Team ist permanent auf der Suche nach neuen Ideen, was mit einer ständigen Meinungsänderung verbunden ist. Das kommt vor allem unseren Anwendern zugute.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten iie-Teams ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr, in dem wir Sie mit weiteren wertvollen Ideen überraschen werden.

Wir bleiben weiter neugierig. Bleiben Sie es auch!

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Wir können die Zukunft gestalten

Digitale Technologien und das Know-how, diese erfolgreich anzuwenden, entscheiden über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Praxen.

Immer mehr Anwender von iie-systems erkennen die Vorteile, haben eine positive Einstellung zur Technologie und sehen den großen Nutzwert.

Die intelligente Digitalisierung der Patientenkommunikation eröffnet neue Chancen bei der effektiven Patientengewinnung und der besseren Vernetzung zum Patienten.

Zudem ermöglichen digitale Technologien neue, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse zur Behandlungsplanung und Herstellung kieferorthopädischer Apparaturen.

KFO-Praxis 4.0

Das alles passiert jedoch nicht von alleine. Es benötigt Energie und Aufmerksamkeit.

Digitale Kompetenz entsteht nicht durch das Lesen dieses Blog-Beitrages oder durch Investition in Anwendungen von iie-systems bzw. den Kauf eines Scanners oder digitalen Druckers.

Es gilt, eigene Erfahrungen zu sammeln und eigene Fehler zu machen. Nur so sind wir in der Lage, digitale Kompetenz in unseren Praxisteams aufzubauen.

Es reicht nicht, sich in einem Fitnessstudio anzumelden oder eine Hantelbank zu kaufen. Wer gesund und leistungsfähiger werden will, muss ins Studio gehen und die Hanteln stemmen.

Meine Empfehlung

Starten Sie noch heute mit Ihrem Trainingsplan zur digitalen Patientenkommunikation. Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Team neue realistische Trainingsziele.

Beispiel:

  • Steigern Sie Ihre aktuelle Verknüpfungsrate mit Ihren Patienten.
  • Nutzen Sie den digitalen Rechnungsversand.
  • Machen Sie den nächsten Schritt. Verwenden Sie neue „Trainingsgeräte“ (Anwendungen von iie-systems).

Ihre Belohnung sind mehr Erfolg und Leistungsfähigkeit, effektivere Prozesse, Entlastung des Personals und begeisterte Mitarbeiter und Patienten.

Das Team von iie-systems hat in den letzten 10 Jahren ein erprobtes ein digitales CRM (Customer Relationship Management) entwickelt. Die digitalen Lösungen werden bereits heute in über 400 Praxen erfolgreich genutzt.

Die Digitalisierung der Patientenkommunikation ist die passende Antwort, auf ein sich dynamisch veränderndes Patientenverhalten angemessen zu reagieren und das Vertrauen der Patienten zu gewinnen.

Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen zukünftig den entscheidenden Unterschied und sind deshalb ein zentraler Faktor für die Zukunftssicherheit Ihrer Praxis. Der Wettbewerb um Wunschpatienten verlangt Praxen eine Umstellung von analogen Prozessen auf abgestimmte digitale Lösungen ab.

Das Alte und das Neue müssen zusammenwachsen

Digitale Lösungen werden Schritt für Schritt analoge Prozesse ersetzen.

Ich möchte Sie daher ermutigen: Sammeln Sie Ihre eigenen Erfahrungen und überwinden Sie Ihre eigenen Zweifel.

Nur wenn wir es selbst ausprobiert haben, können wir bewerten, wie wertvoll neue abgestimmte Konzepte und Lösungen sind.

Gern steht unser iie-Team Interessierten mit Ideen zur erfolgreichen digitalen Patientenkommunikation mit Rat und Tat zur Seite.

Vereinbaren Sie einfach online und ganz unverbindlich einen Termin mit Nicole Weinrich.

Oder besuchen Sie uns auf der DGKFO in Berlin.

Es gibt unglaublich viel zu entdecken. Seien Sie gespannt.

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Einfache Erstattung der Eigenanteile für Patienten der AOK Niedersachsen

Die Optimierung von Praxisabläufen spart nicht nur Zeit, sondern ist für die Praxis auch ein wesentlicher Imagefaktor, den Patienten zu schätzen wissen. Vor diesem Hintergrund wurde von iie-systems in Kooperation mit ivoris bereits 2020 eine abgestimmte Schnittstelle zum Zahnarztportal der AOK Niedersachen entwickelt und implementiert. Gemeinsam mit der AOK Niedersachsen erfolgte jüngst der zweite Schritt: die Neugestaltung im Hinblick auf die Erstattung der Eigenanteile am Ende der Behandlung.


Mithilfe der Schnittstelle können Praxen über die Anwendung von iie-systems ganz einfach und komfortabel ihre Behandlungs-, Verlängerungs- bzw. Nachanträge elektronisch im Zahnarztportal einreichen.


Der gesamte Prozess funktioniert vollständig digital und ohne Medienbruch. Die Reduzierung der Bearbeitungszeit auf 3 bis 7 Tage erleichtert allen Beteiligten die tägliche Arbeit. Wenig verwunderlich also, dass alle bisher gesammelten Erfahrungen überaus positiv sind. Nicht zuletzt bleibt zu erwähnen, dass den kommenden gesetzlichen Vorschriften (e HKP) über diesen Weg bereits vor ca. 2 Jahren Genüge getan wurde.


Die Erweiterung im Hinblick auf die Erstattung der Eigenanteile ist somit eine konsequente Weiterentwicklung der Anwendung mit dem Ziel, einen komplett IT-gestützten automatisierten Prozess vom Antrag bis hin zur Erstattung an den hierzu berechtigten Patienten zu schaffen.


Für die Realisierung war eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen ivoris, iie-systems sowie der AOK Niedersachsen notwendig. Eine Voraussetzung war dabei, den elektronischen Rechnungsversand über die Schnittstelle ivoris connect weiter zu optimieren.

Part ivoris


Das Team rund um Herrn Möckel liefert heute strukturierte Daten zu den Patientenrechnungen, die für die elektronische Weiterverarbeitung zwingend notwendig sind.

Part iie-systems


iie-systems hat alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um diese Daten entsprechend der Vorgabe der AOK miteinander zu verknüpfen. Die Daten werden seitens iie-systems auf Vollständigkeit und Validität überprüft und über eine gesicherte Schnittstelle zur AOK Niedersachen übertragen. Hier werden sie automatisch im Versicherungsstammdatenmanagement geprüft und bearbeitet. Alles läuft dabei vollautomatisch, ohne dass ein Sachbearbeiter eingreifen muss.


iie-systems liefert für diesen Prozess drei elektronische Formulare, nämlich

  • die Abschlussbescheinigung mit Datum und digitaler Unterschrift
  • die Kontoverbindung des berechtigen Zahlungsempfängers mit digitaler Unterschrift
  • ein digitales Formblatt, mit dem der Patient die Forderung an die Praxis abtreten kann für den Fall, dass er noch offene Rechnungen hat. Dies garantiert eine schnelle Erstattung der Eigenanteile auf das Praxiskonto.


Solche innovativen Technologien ermöglichen Geschäftsvorgänge, die bislang nicht automatisiert werden konnten – mit klaren Vorteilen für alle Beteiligten.

Vorteile Patient


Der Patient kommt in den Genuss eines umfassenden Service und muss sich selbst um nichts kümmern. Die Erstattung der Eigenanteilsrechnungen erfolgt sehr zeitnah. Das überrascht den Patienten und sorgt für einen WOW-Moment.

• Er ist sicher, in der richtigen Praxis behandelt zu werden.
• Er ist überzeugt, die richtige Krankenkasse gewählt zu haben.

Vorteile Praxis


Durch standardisierte digitale Formulare erfolgt eine schnelle und komfortable Bearbeitung. Die Verbindung mit Schnittstellen macht eine Installation von zusätzlicher Software unnötig.

Patienten sind begeistert und fühlen sich von der Praxis optimal unterstützt. Mitarbeiterinnen werden erheblich entlastet und können sich anderen Arbeiten widmen.


Alles ist perfekt in iie-systems dokumentiert und gespeichert und kann auf Knopfdruck jederzeit überprüft werden. So entfallen lästige Nachfragen zu fehlenden Rechnungen oder verlegten Abschlussbescheinigungen.


Die Möglichkeit der Abtretung der Eigenanteile bei ggf. noch offenen Rechnungen seitens des Patienten sichert die rasche und unkomplizierte Erstattung auf das Praxiskonto. Dazu signiert der Zahlungspflichtige ein eigens entwickeltes digitales Formular, welches von der AOK akzeptiert wird.


Vorteile Krankenkasse


Die ausgezeichnete Datenqualität erlaubt eine skalierbare, schnelle und kostengünstige Implementierung. Zeit- und kostenintensive Digitalisierung sowie die nachfolgende Prüfung der eingehenden Patientendokumente durch die Leistungsabteilung entfallen.


Der ganzheitliche Ansatz verbindet die unterschiedlichen Interessengruppen und sorgt für einen messbaren Produktivitätsgewinn. Die komplette Automatisierung reduziert menschliche Fehler und optimiert die Prozess- und Bearbeitungsqualität. Zudem können große Datenmengen 24/7 bearbeitet werden.


Fazit


Der Gesundheitsbereich und seine Akteure befinden sich aktuell mitten in der Phase der digitalen Transformation. Tradierte Datenbearbeitung wird in Zukunft immer stärker durch vollständig automatisierte Prozesse abgelöst. Effizienzsteigerung und Fehlerreduzierung sind Vorteile, die kaum mehr eine andere Möglichkeit zulassen. Davon profitieren alle am Prozess Beteiligten. Am Ende steht der begeisterte Patient bzw. Versicherungsnehmer.


Die Voraussetzungen für diesen Change sind mehr als überschaubar. Es braucht lediglich eine neue Offenheit für innovative Lösungen mit intelligenten Schnittstellen.


Hier versteht sich iie-systems als Vermittler und Initiator für neue Anwendungsfälle im Gesundheitswesen. Gemeinsam mit ivoris ist es unser Ziel, Praxen zu entlasten und einen mess- und fühlbaren Mehrwert zu bieten.


Auch wenn es bereits Erfolgsbeispiele gibt: Wir stehen noch ganz am Anfang. Wir sind jedoch immer einen Schritt voraus. Davon profitieren unsere Anwender in der Praxis tagtäglich.

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Change-Management in der kieferorthopädischen Praxis

Ein Beitrag von Wilma Mildner (Personal- und Business-Coach)

Kennen Sie das? Sie kommen als Praxisinhaber:in von einer Messe, einem Austausch mit Kolleg:innen oder einem tollen Kongress inspiriert in die Praxis und möchten die Neuerungen, die Sie erlebt / gesehen haben bei sich in der Praxis etablieren, z. B. neue digitale Lösungen oder auch neue Technik. Aber Ihr Team reagiert auf die Verkündung Ihrer Pläne mit einem langen Gesicht. Oder Sie stoßen den Prozess der Etablierung an, investieren in die neue Lösung, buchen eine Schulung und stellen einige Tage oder Wochen überrascht fest, dass Ihr Team versucht, die neuen Wege zu vermeiden und / oder ständig unsicher in der Anwendung ist. Das ist frustrierend, muss es aber nicht sein, wenn man den Prozess professionell angeht:
Die Basis für den Erfolg eines Veränderungsprozesses wie zum Beispiel die Digitalisierung in Praxen ist ein erfolgreiches Change-Management.

Die Digitalisierung der Praxen gerät immer mehr in den Fokus, denn die Vorteile sind eindeutig. Zeitsparende, automatisierte Abläufe in Verbindung mit einer geringeren Fehlerquote und einem deutlich besserem Patientenservice zum Beispiel durch das Abrufen aller wichtigen Daten online, aber auch durch ein deutlich einfacheres und verbessertes Controlling führen dazu, dass immer mehr Praxen sich mit der Thematik intensiv beschäftigen.


Viele Praxen scheuen dennoch den Schritt der Digitalisierung, mit der Begründung, dass der damit einhergehend Veränderungsprozess mit einem zu hohen Aufwand verbunden zu sein scheint. Oder sie haben bereits vorherige Veränderungsprozesse als sehr zäh erlebt und möchten ihrem Team nicht zu viel zumuten.

Der Erfolg eines Veränderungsprozesse hängt maßgeblich von dem Change-Management ab. Dieses scheitert allerdings in vielen Fällen bereits in der ersten Phase, was daran liegt, dass genau jene entscheidende Phase in den meisten Fällen übersprungen- oder die Relevanz dieser Phase viel zu niedrig bemessen wird:


In der erste Phasen liegt der Fokus auf den Mitarbeiter:innen und deren Motivation.
Fehlende Motivation und Widerstände innerhalb eines Teams gegenüber der Digitalisierung ebenso wie gegenüber anderen Veränderungsprozessen sind den meisten Praxisinhaber:innen bekannt. Sein sind häufig der Grund, warum der Prozess bereits in der ersten Phase des Prozesses ins Stocken geriet oder gänzlich abgebrochen wird.

Die Widerstände seitens einzelner Arbeitnehmer:innen oder ganzer Gruppen innerhalb des Teams können sich auf verschiedenen Ebenen abbilden:


Einzelne Mitarbeiter:innen blockieren Veränderungen in vielen Fällen, weil sie Sorge um ihre zukünftige Kompetenz haben (vorrangig ist dies bei den Mitarbeiter:innen der Verwaltung zu beobachten), aber auch Sorge vor möglicher Mehrarbeit bedingt durch die Veränderung der bisherigen Routinen.

Insbesondere seitens einer größeren Gruppe innerhalb des Teams werden Veränderungsprozesse häufig blockiert, um Überlegenheit gegenüber dem Inhaber anzuzeigen, aber auch aus Trägheit im Hinblick auf den mit Veränderungsprozessen einhergehenden Aufwand.


Die Widerstände können sehr unterschiedlich angezeigt werden. Daher ist es unumgänglich, diese zu erfassen, um aktiv auf die Hinderungsgründe einzugehen und die Erkenntnis zu erzeugen, dass das Ergebnis der Digitalisierung und des Veränderungsprozesses ein entscheidender Mehrwert und eine Entlastung für den Praxisalltag ist.


Für die Mitarbeiter:innen muss der Mehrwert des Veränderungsprozesses nachvollziehbar sein. Desweiteren muss der Mehrwert größer erscheinen als der damit verbundene Aufwand um eine um eine Wandlungsbereitschaft zu erzeugen.

Ziel dessen ist es, dass dem Veränderungsprozess gegenüber eine offenen Haltung eingenommen wird, sowohl von jedem einzelnen Teammitglied als auch vom Team als Ganzes.


Verschiedene Maßnahmen können bei diesem Vorgehen angewendet werden. Eine rechtzeitige, transparente und verständliche Kommunikation ist dabei ebenso entscheidend, wie die aktive Integration der Mitarbeiter:innen in die einzelnen Prozesse und Veränderungsschritte.

Gerade wenn es bereits gescheiterte Anläufe bei der Digitalisierung oder anderen Veränderungsprozessen in der Vergangenheit gab, empfiehlt es sich, den Veränderungsprozess von Beginn an durch eine Beraterin / einen Berater begleiten zu lassen. Wir begleiten derartige Prozesse regelmäßig motivierend, wertschätzend und positiv. Denn die Leichtigkeit in der täglichen Arbeit ist insbesondere aktuell ein wichtiger Faktor der Mitarbeiteranbindung.

Das reine Delegieren des Prozesses auf die Teamleiter oder die Praxismanagerin empfiehlt sich nicht. Praxisinhaber:innen sollten den Wandel aktiv begleiten oder zu mindestens Co-Moderieren, damit die Mitarbeiter:innen die Dringlichkeit und die Relevanz der Digitalisierung erkennen und ernstnehmen.


Ein Veränderungsprozess braucht klar definierte Ziele und festgelegte Zeiträume, in denen die Ziele erreicht werden sollen. Diese erzeugen mehr Verbindlichkeit und sind ebenso wichtig und entscheidend wie die Motivation und das Einbinden der Mitarbeiter:innen.

Beim Festlegen der Ziele sollte darauf geachtet werden, Zwischenschritte einzubauen. Das Erreichen kleiner Ziele trägt dazu bei, die Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten, um den gesamten Prozess erfolgreich abzuschließen.

Jeder Veränderungsprozess benötigt ein gutes Change-Management. Ohne die erfolgreiche Motivation und Einbindung des gesamten Teams ist es nahezu unmöglich, eine Veränderung nachhaltig umzusetzen.

Möchten Sie Veränderung in Ihrem Team? Dann sprechen Sie uns gerne an. Unsere Erstberatung in kostenfrei. Hier analysieren wir Ihre Situation und Ihre Ziele und entwerfen einen Schritt-für-Schritt-Plan, um diese umzusetzen.

www.wilmamildner.de

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Bedürfnisse der Patienten ändern sich

Unsere Welt verändert sich permanent und in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Ein ganz wesentlicher Katalysator dieser Veränderung ist die ständige Verbindung unserer mobilen Endgeräte mit dem Internet.


Eine solche andauernde Verfügbarkeit hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Angefangen von Information und Kommunikation über Beruf und Bildung bis hin zum Shoppingverhalten oder Planung von Verabredungen: Das Internet hat sämtliche Bereiche des Lebens verändert und tut es weiter.


Längst haben Unternehmen diese Entwicklung für sich erkannt. Interaktive Vernetzung wird konsequent zur intelligenten Kundeninteraktion genutzt.

Ob wir das gut oder weniger gut finden, sei dahingestellt und bleibt natürlich jedem einzelnen selbst überlassen. Fest steht jedoch, dass wir diese Tatsache nicht leugnen können.


Vielmehr sollten wir versuchen, von anderen Unternehmen zu lernen. Keine Praxis sollte sich den Vorteilen eines mobilen Patientenservice verschließen. Denn Mitbewerber schlafen nicht, und sie werden diesen Platz mit Sicherheit besetzen.


Die digitalen Services von iie-systems unterstützen den Patienten an jedem Punkt der „Patientenreise“ – angefangen bei der ersten Kontaktaufnahme.

Ob Terminbuchung, mobiles Ausfüllen des Anamnesebogens, wertvolle Informationen zum ersten Termin, Terminmanagement mit dem Handy oder Rechnungen einsehen bzw. einfach der Versicherung weiterleiten: Die iie-App ist ein perfekter Begleiter des Patienten.

Online Check-in


Ihre Patienten können den Anamnesebogen kann ganz bequem online zu Hause ausfüllen und an die Praxis übertragen. Der geplante Termin wird zwei Tage vor dem Praxisbesuch automatisch bestätigt.

Digitaler Dokumentenversand


Stellen Sie Ihren Patienten Dokumente zur Aufklärung (Patientendokumentation), Informationen zum Zahlungspflichtigen inkl. Kontoverbindung oder Datenschutzerklärungen online und mobil optimiert zur Verfügung.

Aktuelle Coronainformationen


Informieren Sie Ihre Patienten vor ihrem Besuch in Ihrer Praxis über geltende Regelungen im Hinblick auf die Pandemie.


Chatbot


Mit diesem digitalen Service inkl. Beraterfunktion ist die Praxis schnell und einfach erreichbar.
Jede Praxisinhaberin und jeder Praxisinhaber sollte sich die Frage stellen, ob die eigene Praxis einen solch abgestimmten Service bietet. Können die Patienten ihre Termine, Rechnungen oder Fotos einfach und schnell einsehen? Können sie mit der Praxis über einen eigenen Chatbot online sicher kommunizieren?


Die Vorteile für jede Praxis liegen auf der Hand.


• mehr Aufmerksamkeit in der Patientenschaft
• zeitlich uneingeschränkte Erreichbarkeit für die Patienten
• spürbare Entlastung der Mitarbeiterinnen am Empfang


Digitaler Patientenservice bedeutet aber weit mehr. Er zeigt, dass die Praxis nicht nur medizinisch auf allerhöchstem Niveau arbeitet, sondern auch eine starke Patientenorientierung pflegt.

Praxen, die die Anwendungen von iie-systems schon konsequent nutzen, haben bereits wichtige Schritte in Richtung state of the art im Bereich digitaler Patientenservice gemacht und deren Bedeutung verstanden. Sie zählen zu den Vordenkern in ihrem lokalen Umfeld und heben sich damit ganz automatisch positiv von ihren Mitbewerbern ab.

Patienten nutzen diesen Service. Sie vergleichen mit anderen Praxen und sind begeistert. Wenn Sie es mir nicht glauben wollen, fragen Sie die Kolleginnen und Kollegen.


Fazit


Innovativer digitaler Service ändert die Verbindung zu unseren Patienten. Dies hat Vorteile für beide Seiten, die nicht zu leugnen sind.


Auf dem Weg zu einem Denken, das deutlich stärker patientenzentriert ist, ist die iie-Patientenservice-Lösung ein sinnvoller nächster Schritt in eben diese Richtung. Ergebnis ist eine auf allen Ebenen spürbare Verbesserung des Patientenerlebnisses und damit eine Optimierung der Kundenbeziehung.


Damit einher geht nicht nur eine vermehrte Mund-zu-Mund-Propaganda, die weitere Patienten in die Praxis bringt, sondern auch eine deutliche Entlastung der Praxis und ihrer Mitarbeiter durch abgestimmten Workflow.


Effiziente Prozesse sind für jedes Unternehmen – und auch eine Praxis ist ein Unternehmen – der zentrale Schlüssel für den zukünftigen Erfolg.


Diese Entwicklung kann man ignorieren. Dann aber muss man sich auch der Konsequenzen bewusst sein. Und die können dramatisch werden.


Bitte lassen Sie es nicht so weit kommen. Denken Sie um und sind Sie bereit, neue Wege zu beschreiten. Das Team von iie-systems unterstützt Sie gerne dabei.


Frau Weinrich freut sich auf Ihren Anruf unter Tel. 05975 / 9558761.

Oder Sie buchen Ihren Beratungstermin direkt online.

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Gemeinsam lernen und an Verbesserungen arbeiten

In meinem letzten Blogbeitrag ging es um das Entstehen unserer persönlichen Realität. Diese bildet oftmals nicht die wahre Wirklichkeit ab, sondern vielmehr das gewünschte und positiv eingefärbte Selbstbild, welches man von sich, seiner Praxis und seinen Handlungen hat.


Um hier eine neue Perspektive zu schaffen, braucht es zum einen Selbstreflexion und zum anderen den Betrachter von außen.


In zwei spannenden Seminaren im Juni 2022 wollen wir genau dies erreichen und gemeinsam mit Gleichgesinnten eine neue Perspektive auf Internetnutzung und Patientenberatung herstellen.

Bei unserer Veranstaltung werden wir ein bekanntes Phänomen nutzen.


Die Fehler anderer zu identifizieren ist einfach. Seine eigenen zu erkennen hingegen sehr schwierig.


Wie erkennen wir Fehler?

Um seinen eigenen Verstand zu überlisten, gibt es kleine, aber effektive Tricks. Hierzu möchte ich Ihnen gerne meine eigenen Erfahrungen mitteilen.

Einen Vortrag zu halten ist eine Vorstellung, bei der viele unsicher werden und zurückschrecken. Genauso ging es mir vor längerer Zeit auch. Ich wollte im Hinblick auf Vortragstechnik sicherer werden, habe nach professioneller Hilfe gesucht und mich zu einem Seminar mit einem Trainer angemeldet.

Die Kosten in Höhe von 1.800,00 Euro fand ich recht hoch. Mein Leidensdruck und mein Wunsch nach Perfektionierung waren jedoch so groß, dass ich mich davon nicht abhalten ließ.

Meine Erwartung ging dahin, dass ich von dem Trainer wie ein Schüler lernen würde. Der Referent redet und die Gruppe lässt sich berieseln. So läuft das schließlich in der Schule, in der Universität und auch auf Fortbildungen ab. Es sind exakt die Erfahrungen, die man in Vergangenheit gemacht hat.

Aber so war es nicht. Das gesamte Seminar lief völlig anders ab als die fehlerhafte Annahme, die mein Gehirn mir im Vorfeld simuliert und die ich daher erwartet hatte.

Jeder aus der Gruppe der 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde spontan aufgefordert, einen Kurzvortrag über sein Hobby zu halten. Dieser wurde auf Video aufgezeichnet und die jeweils anderen hatten die Aufgabe der Beobachtung.


Als die Reihe an mir war, hielt ich einen Vortrag über mein Hobby Skifahren. Mit mir und meiner Leistung war ich am Ende im Großen und Ganzen zufrieden.

Bei der Präsentation der anderen fielen mir hingegen sofort Fehler auf, die u. a. Körperhaltung, Augenkontakt oder Tonlage betrafen.

Schon nach dem 5 fünften Vortrag bemerkte ich plötzlich, dass die Fehler, die wir alle machten, im Wesentlichen immer die gleichen waren.

Das war für mich mit einem Wow-Moment verbunden, der zur Folge hatte, dass ich auch mein eigenes Referat plötzlich suboptimal einschätzte. Erst jetzt war mein Verstand breit, die Fehler in der Art und Weise meines Vortrages zu erkennen und zu akzeptieren.

Der auslösende Faktor war der direkte Vergleich mit den anderen Seminarteilnehmern. Durch ihn konnte ich meine Schwäche identifizieren und meinen Fokus auf Lösungen richten.

Fazit: Erst wenn wir unsere eigenen Fehler erkennen, ist der Verstand bereit zu lernen.


Genau an diesem Punkt möchten wir mit unserem Seminar ansetzen. Wir haben das Format bereits bei dem Vorkongress zu „Today and Tomorrow“ im Januar angewendet. Kolleginnen und Kollegen haben ein Beratungs- und AVL-Gespräch präsentiert: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren erstaunt über die Ergebnisse und konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Wir alle leben in einer Blase. Und wir alle können eigene Fehler nicht erkennen.

Neue Erkenntnisse kommen von außen. Sie erfordern einen Perspektivwechsel.


Eben diesen Perspektivwechsel möchten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer iie-Seminare anbieten. Wir können daraus gemeinsam lernen und uns schnell weiterentwickeln.

Die Seminare finden am 17. und 18. Juni 2022 im Hotel Hyatt in Düsseldorf statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Seminar 1
Freitag, 17.06.2022
Gesamtansicht des Patienten durch die komplexe Reise bis zur Vereinbarung des ersten Termins

Seminar 2
Samstag, 18.06.2022
Vermittlung von Insights zu Entscheidungsgründen und Motivation des Patienten

Wir freuen uns auf Sie!

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Es zählt das, was man weiß!

Unsere eigene Realität ist eine elektrochemische Simulation unseres Gehirns auf eingehende Sinnesinformationen. Diese erfolgen mit 11 Millionen Bits pro Sekunde und werden automatisch vom Hippocampus im limbischen System verarbeitet. Dabei erfolgt ein Abgleich mit kategorisierten Informationen – ein Vorgang, über den wir keine bewusste Kontrolle haben.

Mit 40 Bit wird nur ein minimaler Bruchteil der aussortierten Informationen über den Thalamus an den Cortex gesendet. Eben diese 40 Bit repräsentieren unsere bewusste Wirklichkeit.

„Was wir sehen, ist nicht die wahre Wirklichkeit, sondern ein Gemisch aus Sinneseindrücken und deren Verarbeitung durch unser Denken. Alle Erkenntnis ist immer schon durch unser Denken „konstruiert“. Wir leben in unserem eigenen Gefängnis der Erfahrung.“
(Immanuel Kant, Kritik der freien Vernunft)


Der Hippocampus ist der Arbeitsspeicher unseres Gehirns. In diesem Arbeitsspeicher gleicht das Gehirn mit kausalen Informationen ab, bei denen eine Übereinstimmung mit persönlich gemachten Erfahrungen vorliegt. Das bedeutet, dass wir unbewusst und ohne, dass wir darauf Einfluss nehmen können, ein kohärentes Bild unserer bekannten Wirklichkeit suchen. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen.

Was wir kennen, lieben wir und es führt zu einem guten Gefühl.

Unbekanntes verursacht ein schlechtes Gefühl.

Das gute Gefühl repräsentiert also unsere geliebte Komfortzone. Das Verlassen dieser Komfortzone simuliert im Gehirn Ablehnung oder Gefahr und führt zu unangenehmen Empfindungen.

Der Grund ist relativ einfach erklärt: Evolutionär ist das Gehirn auf Problemsuche programmiert, denn damit ist die Wahrscheinlichkeit zu überleben, höher.
Führt man sich das vor Augen, so ist es wenig verwunderlich, dass wir konsequent unseren Status quo – unsere Komfortzone – verteidigen und neue Ideen in aller Regel keine Chance geben.


Unser Gehirn lehnt neue Ideen ab.

Wenn neue Lösungen auftauchen, werden diese meist als riskant und nicht funktionierend eingestuft.

Der Denkreflex, dass dadurch ggf. wertvolle Chancen verpasst werden – und dieser ist durchaus möglich – wird konsequent negiert.


Eine solche Haltung führt in einem dynamischen und innovativen Umfeld nahezu zwangsläufig zu einer existenziellen Bedrohung. Das deutlich zu lange Festhalten an Altbewährtem hat schon zahlreiche sehr bekannte Unternehmen in den Konkurs geführt (Nokia-Effekt).


Eine Entwicklung, die wir uns als zahnärztlich-kieferorthopädische Praxen ersparen sollten.


Mein Rat: Trauen Sie bei innovativen Ideen nicht Ihrem ersten, intuitiven und negativen Gefühl.


Probieren Sie stattdessen einfach mal etwas Neues aus.

Nutzer von iie-systems, die durch praktische Anwendung bereits Erfahrungen gesammelt haben, gehören zu denen, die sehen, was durch innovative Lösungen möglich ist. Sie urteilen anders und sind begeistert.


Wissens- und Erkenntnisgrenzen lassen sich nur erweitern, wenn man etwas selbst ausprobiert hat.


Die Anwendungen von iie-systems zu ignorieren, könnte ein im Endeffekt kostspieliger Fehler sein. Auf jeden Fall aber verpasst man wertvolle Chancen.

Jede und jeder hat die Freiheit, etwas Neues zu beginnen.

Warum machen Sie nicht Ihre eigenen Erfahrungen? Akzeptieren Sie das schlechte Gefühl, das sich beim Verlassen der eigenen Komfortzone automatisch einstellt. Wandeln Sie es in das gute Gefühl, das sich sehr schnell einstellen wird und freuen Sie sich darüber.


Haben Sie Lust und sind Sie bereit? Dann vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin mit Nicole Weinrich unter Tel. 05975-9558761.

Sie nimmt sich gerne Zeit für Sie.

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Ein Rückblick auf 2021

Die vergangenen beiden Jahre waren geprägt von Corona und den notwendigen Veränderungen. Retrospektiv betrachtet war die Pandemie in vielen Bereichen ein digitaler Innovationsschub.


Homeoffice, Homeschooling mit digitalem Unterricht, Corona Warn App, digitaler Impfnachweis…. Innerhalb von kürzester Zeit wurden Dinge umgesetzt, die uns vorher nahezu unmöglich schienen.

Auch das Team von iie-systems ist 2021 zu Höchstformen aufgelaufen.


Wir haben in Blitzgeschwindigkeit neue Funktionen in unsere Anwendungen implementiert.

So waren alle Anwenderinnen und Anwender jederzeit Herr der Lage und konnten Patienten stets sehr kurzfristig und individuell


• über aktuelle Corona Maßnahmen informieren


• gezielt Patienten anschreiben, die in Zeiten einer Praxis Quarantäne einen Termin vereinbart hatten

Auch in weiteren wichtigen Bereichen konnten wir umfangreiche Unterstützung bieten.


So können Patienten mittels eines QR-Codes einen Link zum Anamnesebogen aufrufen. Über das persönliche Handy kann dieser kontaktlos im Wartezimmer ausgefüllt werden. Alles ist selbstverständlich mit der Praxisverwaltungs-Software verbunden. Der vollständige Anamnesebogen wird automatisch importiert.


Durch die individuellen Video-Templates zum Termin werden Eltern, die aufgrund der Kontaktbeschränkung nicht mit in die Praxis kommen konnten, über die durchgeführte Behandlung in Echtzeit informiert.

Gerade in unsicheren Zeiten wie diesen schafft all dies ein gutes Gefühl des Vertrauens.

Trendwende bei Terminvereinbarungen


Bei der Terminvereinbarung für Neupatienten gibt es einen eindeutigen und rasanten Trend von der telefonischen hin zur Online-Terminbuchung.

Dies gilt ebenso für das Terminmanagement von Bestandspatienten. Es zeigt sich, dass nicht nur Patienten von diesem Service begeistert sind, sondern es auch zu einer deutlichen Entlastung der Praxen beiträgt.


Ohne solche Optimierungen würde in der aktuellen Situation das Telefon nicht mehr stillstehen, und die Praxisabläufe würden extrem beeinträchtigt.

Technologie hilft, die meist ohnehin an der Belastungsgrenze arbeitenden Mitarbeiterinnen zu entlasten und die Praxis gleichzeitig zukunftssicherer zu machen.


Aber: All dies geschieht natürlich nicht von alleine.


Notwendig ist der Wille der Praxisinhaberin bzw. des Praxisinhabers zur Veränderung.


Auch für das kommende Jahr 2022 wird Ihnen das gesamte Team von iie-systems eine perfekte Unterstützung mit neuen und zukunftsweisenden Verbesserungen bieten. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, mich bei allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz zu bedanken.

Gleich am Anfang des Jahres steht unser Zukunftskongress am 15. Januar in Düsseldorf an. Das Thema „Today und Tomorrow“ verspricht viele neue Insights und spannende Expertenvorträge.

Hier geht es zur Anmeldung;

Freuen wir uns auf ein spannendes und hoffentlich im Hinblick auf Corona auch entspannteres 2022, für das ich Ihnen im Namen des gesamten iie-Teams viel Glück, Elan, Erfolg und vor allem natürlich Gesundheit wünsche.

Herzlichst Ihr


Michael Visse

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Vision vs. Realität: Die Erfolgsquote bei der Beratung von Selbstzahlern

Einen interessierten Patienten zum zahlenden Patienten zu machen, wenn keine Versicherung die Behandlungskosten übernimmt, ist für jede Praxis eine höchst anspruchsvolle Aufgabe.


Die Beratung von Selbstzahlern gilt daher als Königsdisziplin der Patientenberatung

Im Rahmen dieses Beratungsprozesses ist jeder Touchpoint wichtig und jedes Teammitglied muss seinen Beitrag leisten.


Praxen, die in der Lage sind, hier zu überzeugen, verstehen offensichtlich die Interaktion und die Bedürfnisse des Patienten. Damit haben sie einen ganz entscheidenden Vorteil.


Zahlreichen Praxen fehlt jedoch ein protokollierter Standard und ein effektives Feedbacksystem, mit dem sich der persönliche Beratungserfolg messen lässt.

Mit einem einfach zu bedienenden Ampelsystem bietet iie-systems seit Jahren ein effizientes Tool, mit dem der Erfolg der Beratung einfach und effektiv ausgewertet werden kann. Ganz nebenbei ist damit auch eine wertvolle Datenanalyse mit Rückschau in die Vergangenheit verbunden.

Viele Anwender sind mehr als überrascht über die unverblümten Ergebnisse im Hinblick auf ihre eigene Erfolgsquote bei Selbstzahlern, denn diese wird sehr häufig viel zu positiv eingeschätzt.

Und nun die gute Nachricht:


Wer das Problem erkannt hat, kann umgehend gegensteuern. Das Verbesserungspotenzial ist immens.

Von entscheidender Bedeutung ist das Verständnis einer ganz zentralen Frage:


Warum konstruiert unser Verstand unseren intuitiven Urteilsfehler zur persönlichen Überzeugungsfähigkeit?

Wenn man sich damit beschäftigt, ist die Antwort ebenso simpel wie einleuchtend:


Unser assoziatives Gedächtnis speichert gerne ausschließlich unsere Beratungserfolge und konstruiert damit eine Scheinrealität. Das bedeutet, dass Negatives einfach verdrängt wird und somit im Bewusstsein nicht vorhanden ist. Man ist blind für die eigene Realität.


Ich spreche hier übrigens aus Erfahrung. Mein gesamtes Team und ich waren selbst Opfer dieser Täuschung. Lange haben wir an die Brillanz unser Patientenberatung geglaubt.


Die Ernüchterung kam, als wir anfingen, unseren Beratungserfolg im Bereich Selbstzahler anhand einer Ampel zu messen.


Wir waren nicht so gut, wie wir selbst immer geglaubt haben!

Eine solche Erkenntnis ist sehr schmerzhaft und zerstört das eigene (zu positive) Weltbild.


Aus heutiger Sicht würde ich allerdings von einem „heilsamen Schock“ sprechen. Natürlich tut es zunächst weh, dann aber überwiegen die positiven Veränderungen.


Toxische Positivität ist ein weit verbreitetes Problem und für jede Praxis sehr gefährlich.


Mein Rat: Haben Sie den Mut, Ihre Erfolgsquote bei der Beratung von Selbstzahlern kritisch zu hinterfragen. Mit der iie-Ampel funktioniert das schnell und einfach.


Die Ampel ist ein perfektes Feedback System zur Überprüfung unserer Beratungsqualität und damit des zukünftigen Praxiserfolgs.


Probieren Sie es doch einfach mal aus. Das iie-Team unterstützt Sie gerne.

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