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Entscheideritis – Prokrastination
Die 72-Stunden Regel: Es gilt, Entscheidungen zu treffen

72-Stunden-Stoppuhr

In vielen Gesprächen, aber auch bei mir persönlich, beobachte ich häufig ein interessantes Phänomen. Man hat ein bestimmtes Problem, unterhält sich mit Freunden oder Kollegen und kommt auch zu Lösungsideen mit konkreten Veränderungsvorschlägen. Nun geht es um die Umsetzung und da geht es schon los. Oder eben auch nicht. Ja, aber …..

Auf der rationalen Ebene wissen wir, was wir tun müssen. Wir müssen etwas ändern, denn sonst ändert sich auch nichts. So ähnlich heißt es auch in dem bekannten Zitat von Albert Einstein:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Wie kann man sich ein solches Verhalten erklären? Ich bin mir sicher, dass die Gründe dafür in unserem Unterbewusstsein liegen. Neurobiologische Prozesse in unserem Gehirn haben nämlich offenbar einen viel stärkeren Einfluss auf unsere Entscheidungen, als wir annehmen. Unser Unterbewusstsein spielt uns einen Streich, indem es uns vermittelt

  • Es ist doch alles in Ordnung. Ich brauche keine Veränderung, weil …
  • Ich muss zuerst noch … erledigen.

Meine persönliche Empfehlung (und hier spreche ich auch aus eigener Erfahrung):

  • Setzen wir uns terminliche Ziele.
  • Ordnen wir unsere Gedanken und kontrollieren wir unser Unterbewusstsein.
  • Treffen wir eine Entscheidung.

In diesem Zusammenhang ist die sog. 72-Stunden-Regel von zentraler Bedeutung. Sie besagt, dass mit der Umsetzung von Vorhaben innerhalb von 72 Stunden begonnen werden muss. Andernfalls sinken die Chancen, dass das Vorhaben durchgeführt wird, auf unter 1 %.

Mit einer Entscheidung hat das Unterbewusstsein ein Ziel. Dieses ist aber nach 72 Stunden wieder verschwunden.

Worauf also warten wir eigentlich noch? Schieben wir anstehende und notwendige Entscheidungen doch nicht mehr länger in die Zukunft, sondern freuen uns lieber auf neue Chancen.

 

 

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