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Es zählt das, was man weiß!

Unsere eigene Realität ist eine elektrochemische Simulation unseres Gehirns auf eingehende Sinnesinformationen. Diese erfolgen mit 11 Millionen Bits pro Sekunde und werden automatisch vom Hippocampus im limbischen System verarbeitet. Dabei erfolgt ein Abgleich mit kategorisierten Informationen – ein Vorgang, über den wir keine bewusste Kontrolle haben.

Mit 40 Bit wird nur ein minimaler Bruchteil der aussortierten Informationen über den Thalamus an den Cortex gesendet. Eben diese 40 Bit repräsentieren unsere bewusste Wirklichkeit.

„Was wir sehen, ist nicht die wahre Wirklichkeit, sondern ein Gemisch aus Sinneseindrücken und deren Verarbeitung durch unser Denken. Alle Erkenntnis ist immer schon durch unser Denken „konstruiert“. Wir leben in unserem eigenen Gefängnis der Erfahrung.“
(Immanuel Kant, Kritik der freien Vernunft)


Der Hippocampus ist der Arbeitsspeicher unseres Gehirns. In diesem Arbeitsspeicher gleicht das Gehirn mit kausalen Informationen ab, bei denen eine Übereinstimmung mit persönlich gemachten Erfahrungen vorliegt. Das bedeutet, dass wir unbewusst und ohne, dass wir darauf Einfluss nehmen können, ein kohärentes Bild unserer bekannten Wirklichkeit suchen. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen.

Was wir kennen, lieben wir und es führt zu einem guten Gefühl.

Unbekanntes verursacht ein schlechtes Gefühl.

Das gute Gefühl repräsentiert also unsere geliebte Komfortzone. Das Verlassen dieser Komfortzone simuliert im Gehirn Ablehnung oder Gefahr und führt zu unangenehmen Empfindungen.

Der Grund ist relativ einfach erklärt: Evolutionär ist das Gehirn auf Problemsuche programmiert, denn damit ist die Wahrscheinlichkeit zu überleben, höher.
Führt man sich das vor Augen, so ist es wenig verwunderlich, dass wir konsequent unseren Status quo – unsere Komfortzone – verteidigen und neue Ideen in aller Regel keine Chance geben.


Unser Gehirn lehnt neue Ideen ab.

Wenn neue Lösungen auftauchen, werden diese meist als riskant und nicht funktionierend eingestuft.

Der Denkreflex, dass dadurch ggf. wertvolle Chancen verpasst werden – und dieser ist durchaus möglich – wird konsequent negiert.


Eine solche Haltung führt in einem dynamischen und innovativen Umfeld nahezu zwangsläufig zu einer existenziellen Bedrohung. Das deutlich zu lange Festhalten an Altbewährtem hat schon zahlreiche sehr bekannte Unternehmen in den Konkurs geführt (Nokia-Effekt).


Eine Entwicklung, die wir uns als zahnärztlich-kieferorthopädische Praxen ersparen sollten.


Mein Rat: Trauen Sie bei innovativen Ideen nicht Ihrem ersten, intuitiven und negativen Gefühl.


Probieren Sie stattdessen einfach mal etwas Neues aus.

Nutzer von iie-systems, die durch praktische Anwendung bereits Erfahrungen gesammelt haben, gehören zu denen, die sehen, was durch innovative Lösungen möglich ist. Sie urteilen anders und sind begeistert.


Wissens- und Erkenntnisgrenzen lassen sich nur erweitern, wenn man etwas selbst ausprobiert hat.


Die Anwendungen von iie-systems zu ignorieren, könnte ein im Endeffekt kostspieliger Fehler sein. Auf jeden Fall aber verpasst man wertvolle Chancen.

Jede und jeder hat die Freiheit, etwas Neues zu beginnen.

Warum machen Sie nicht Ihre eigenen Erfahrungen? Akzeptieren Sie das schlechte Gefühl, das sich beim Verlassen der eigenen Komfortzone automatisch einstellt. Wandeln Sie es in das gute Gefühl, das sich sehr schnell einstellen wird und freuen Sie sich darüber.


Haben Sie Lust und sind Sie bereit? Dann vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin mit Nicole Weinrich unter Tel. 05975-9558761.

Sie nimmt sich gerne Zeit für Sie.

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